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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Die entgötterte Welt. Religion und Ökonomie in Goethes „Lehrjahren“

    Marcel Krings
    …mehr gilt. Wer sich dem Geist des Säkularen nicht fügt, wird in der modernen Gesellschaft keinen Platz mehr haben. Goethe’s “Wilhelm Meister’s… …„modernen“, „zweckrationalen und politisch klugen Verhaltens“ (S. 238). 9 Demzufolge achtet auch die Forschung in neuerer Zeit wieder mehr auf… …hinter dem Ritual „nichts“ mehr befindet – außer Ökonomie. Soviel rationaler „Ernst“ mag „überrasch[en]“. (497) Doch auch der Lehrbrief, den man Wilhelm… …besitzt, wird von Jarno denn auch ermahnt, Lotharios „Trefflichkeit ein[zu]sehen“. (Ebd.) Er soll seine Vernunft mehr bemühen. Indes kommt dabei für ihn wie… …ökonomischen Moderne haben sie keinen Platz mehr. Denn ihre religiösen Überzeugungen künden noch von einer „Vorstellungsart“, die – in den Worten des Abbé – „zu… …kurz vor seinem Bruch mit Mariane – der ebenfalls etwas mehr als drei Jahre zurückliegt – gezeugt hätte. Doch die zweite Variante stiftet Ungewissheit… …nicht. Auf Gewissheit kommt es indes nicht mehr an. Der Turm weist soziale Rollen nach dem Nutzen zu, den er sich von ihnen verspricht. Zum richtigen… …mehr die familiäre Zugehörigkeit. 17 „Die Vaterschaft beruht überhaupt nur auf der Überzeugung“ (560), sagt später Friedrich in einem vergleichbaren Fall… …verwirrt und mißleitet, und dann mehr als die Natur selbst von uns fordert! Wehe jeder Art von Bildung, welche die wirksamsten Mittel wahrer Bildung zerstört… …Heim. Dass auf oikonomía, wörtlich Haushaltung, angespielt ist, zeigt: Nicht Standesunterschiede bestimmen mehr über eine Verbindung, sondern ein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Deutsche Lyrik des späten Mittelalters, hg. v. Burghart Wachinger

    Gert Hübner
    …Philologengenerationen weniger durch emphatische Umdeklarierung als mehr durch historische Detailarbeit bewerkstelligt haben. Die Traditionen der lyrischen Gattungen vom… …durchführbar ist, übersichtlicher abbilden. Wachingers mehr als passabler Kompromiss besteht darin, am Beispiel Reinmars von Zweter und Konrads von Würzburg… …Formulierungsverfahren; die relativ große Rumelant-Sektion rückt einen der interessantesten, seit von der Hagen nicht mehr edierten Sangspruchdichter ins Licht. Bei… …Konjektur gilt dem Herausgeber im ‚überzeugenden‘ Fall nach wie vor mehr als Meisterstreich denn als Notlösung. Nicht zuletzt die zahlreichen textkritischen… …einer Kategorisierung nach mehr oder weniger echten Texten – näher zu kommen: Mehrere C-Lieder (Nr. 6–8) erscheinen unversehens unter den R-Texten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Georg Kreis (Hg.): Der „gerechte Krieg“. Zur Geschichte einer aktuellen Denkfigur, Schwabe, Basel 2006. / Stephan Jaeger, Christer Petersen (Hgg.): Zeichen des Krieges in Literatur, Film und Medien, Bd. 2: Ideologisierung und Entideologisierung, Ludwig, Kiel 2006.

    Eva Horn
    …vorbei, soviel steht fest. Aber viel mehr auch nicht. Deutlich wird das an der relativen Ratlosigkeit zweier im Jahre 2006 erschienenen Sammelbände zum… …nicht mehr im verletzten Recht eines souveränen Staats gesehen, sondern im verletzten Menschenrecht des einzelnen Individuums. Andererseits, das zeigen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Regesten deutscher Minnesänger des 12. und 13. Jahrhunderts, hg. v. Uwe Meves unter Mitarbeit v. Cord Meyer, Janina Drostel, Walter de Gruyter, Berlin, New York 2005, CXXXVII und 1075 Seiten sowie eine CD.

    Helmut Tervooren
    …Leben stets bescheiden. (Minnesänger-Biographien zu konstruieren, reizte immer mehr). Man überließ die Kernerarbeit, Bausteine zu Minnesänger-Biographien… …dem Rezensenten auf. Von den 846 Seiten, die das Werk umfasst, gelten mehr als die Hälfte den Regesten Heinrichs III. von Meißen (220 Seiten), Albrechts… …für die Aufnahme von mehr Autoren bei Verzicht auf das ein oder andere größere Corpus nicht sachdienlicher gewesen wäre. Ich verkenne bei diesen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Damaris Nübling, Historische Sprachwissenschaft des Deutschen. Eine Einführung in die Prinzipien des Sprachwandels. In Zusammenarbeit mit Antje Dammel, Janet Duke, Renata Szczepaniak

    Norbert Richard Wolf
    …causa causalis im Sinn der aristotelisch-scholastischen Philosophie, gehen, sondern viel mehr um eine Finalität, die causa finalis. Eugenio Coseriu hat… …Vermutung, dass „sich das deutsche Spatiensetzungssystem seit Ende des 18. Jahrhunderts [...] nicht mehr wesentlich gewandelt“ (Jacobs [Anm. 1], S. VI) habe…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Der deutsche Lucidarius, Bd. 3: Kommentar v. Marlies Hamm, Max Niemeyer, Tübingen 2002 (Texte und Textgeschichte 37), 36? und 603 Seiten

    Jens Pfeiffer
    …vorwegnehmend sagen möchte, nicht enttäuscht. Mehr noch! Jenseits des zumindest für leidlich fachkundige Leser Bekannten, das ein Kommentar selbstverständlich… …. Jahrhunderts zuweist. Das bedeutet aber, dass weit mehr geboten werden soll als die üblichen Wort- und Sacherläuterungen. „Der ‚Lucidarius‘“, schreibt Marlies… …Hamm in ihrer Einleitung, „galt als mehr oder minder geglückte kompilatorische Übersetzung, vereinfachend, auf niedrigem Niveau, kurz, dem… …ist das mit „Zusammenfassung“ allzu bescheiden benannte Schlusskapitel der Einleitung (S. 13?-23? ), das weit mehr bietet als bloß eine verkürzte… …, sicherlich sehr willkürlich ausgewählten Fällen erheblich mehr Belege zusammentragen konnte als etwa Benecke-Müller-Zarncke, fragen, ob die Fülle des… …Leserschaft wird nicht mehr lediglich das seit Plinius, Isidor und anderen wieder und wieder repetierte Wissen geboten, sondern das, was gleichsam tagesaktuell…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Joachim Knape, Poetik und Rhetorik in Deutschland 1300-1700

    Karl-Heinz Göttert
    …Hirsau aus dem 12. Jahrhundert. Auch das Kapitel zu den deutschsprachigen Anfängen von Rhetorik und Poetik fällt mehr als knapp aus. Nach der Erwähnung von… …Tabulaturen kannte und die ‚Erlösung‘ erst mit der Barockzeit kam. Poetiken, die sich noch mehr als Rhetoriken an ausgewählte Intellektuelle wandten, waren auf… …diesen Blick auf die lateinischen Quellen geht es eben nicht, was aber auch, ja noch mehr fürs Mittelalter gilt. Im besonders informativen 4. Kapitel zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Michael Zaremba: Christoph Martin Wieland. Aufklärer und Poet. Eine Biografie. Böhlau Verlag, Köln, Weimar, Wien 2007.

    Jürgen Jacobs
    …Einleitung nicht mehr als eine zufällige Aufzählung einiger Titel. Für Friedrich Sengles große Monografie von 1949 fallen dabei nur sechs Zeilen ab (vgl. 18)… …„Schilddrüsenüberfunktion“ diagnostiziert (280). Das lässt sich kaum verifizieren und auch nicht mehr behandeln. Aber es bleibt unbefriedigend, wenn widersprüchliche… …Schriftsteller erscheint die Feststellung denn doch allzu salopp, es bleibe „ungeklärt, ob Wieland mehr Lust empfand bei der Hervorbringung seiner leiblichen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Burkhardt Wolf: Die Sorge des Souveräns. Eine Diskursgeschichte des Opfers, Diaphanes, Zürich, Berlin 2004.

    Marcus Twellmann
    …Buchbesprechungen den Blick, ohne sie durch den Bezug auf eine Idee verbinden zu wollen – als gemeinsamer Nenner wird nicht mehr in Anspruch genommen als eben das… …nicht mehr zu bewältigenden Kontingenz probalistisch zu rechnen, ihre versicherten Subjekte zur selbstgelenkten Bildung ihrer inneren wie äußeren Vermögen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    „Wer hat dich, du schöner Wald…?“ Kitsch bei Musil – mit Blick auf den „Mann ohne Eigenschaften“

    Norbert Christian Wolf
    …. Mehr und Genaueres bei Werner Köster: Art. Kitsch, in: Metzler Lexikon Ästhetik. Kunst, Medien, Design und Alltag, hg. v. Achim Trebeß, Stuttgart, Weimar… …Benjamins11 und Norbert Elias’ 12 wird Kitsch seit den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts nicht mehr nur aus phänomenologischer, sondern verstärkt auch… …Übertriebenheit […] so schlecht wie Brot“ schmecke, „auf das Parfum ausgegossen wurde, so daß man jahrzehntelang mit alledem nichts mehr zu tun haben mag.“ (MoE… …unverbrauchten Gebärde, an der gar nichts Traditionelles und Schematisches haftete, und war nicht mehr Zeichen und Symbol eines Schmerzes, sondern sein plötzliches… …Kultur des Films, hg. v. Helmut H. Diederichs, Frankfurt/Main 2001, S. 71f. 31 Ebd., S. 41. 32 Mehr und Genaueres dazu in Verf.: „Neue Erlebnisse, aber… …Literatur zur Wissenschaft dadurch markiert, daß er deren Eindeutigkeitsansprüche systematisch brüskiert.“ (S. 157) Mehr noch: Die begriffskritische… …vor dem Gesicht saß, alles vorbei; das war feierlich wie ein Todesurteil oder wie wenn ein Reisekoffer ins Schloß schnappt. Er sollte sie nicht mehr… …des Liedes zeugt jedoch weniger von einer prinzipiell kitschkritischen Einstellung, sondern mehr von einer unbewussten Verhaltensdisposition, von einem… …nicht mehr auf ‚Einfachheit‘ zurückgeführt werden kann. In der Folge erklärt Musil die dem Wald traditionell zugeschriebenen Epitheta, „seine sanfte grüne… …auch noch der modernen Welt angemessen, obwohl er deren avancierter, ‚gespenstischer‘ „Realität“ doch keineswegs mehr entspricht. 43 Ein solches…
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