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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Roland Borgards: Poetik des Schmerzes. Physiologie und Literatur von Brockes bis Büchner

    Sven Kramer
    …dem der Schmerz nicht mehr als Störung, sondern als integraler Bestandteil eines lebendigen Gesamtzusammenhangs gedeutet worden sei. Borgards stellt… …vollständig zur Entfaltung. Hier geht es nicht mehr darum, „den gesehenen Schmerz mitzuempfinden, sondern darum, anlässlich eines sich nur im Entzug zeigenden…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Burkhardt Lindner (Hg.): Benjamin-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung

    Eva Axer
    …praktischer Nutzen angesichts der kaum mehr zu überschauenden Rezeption, die von politischen und künstlerischen Strömungen bis hin zur Dekonstruktion und… …einer Sammlung, in der sich mehr ergeben soll als eine additive Aufeinanderfolge der Texte, ist unschwer mit Benjamins Gedankengut in Verbindung zu…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Klaus-Michael Bogdal (Hg.): Orientdiskurse in der deutschen Literatur, Aisthesis, Bielefeld 2007.

    Oliver Simons
    …man hinzusetzen: Bereits Jean Paul nimmt den Orient nicht mehr als einfachen Gegenstand wahr, sondern als Diskursgebilde, das von Verfahren und… …einer Vielzahl von Textbelegen, die vielleicht mehr überrascht als Stamms These: die oft als hässlich beschriebene Orientalin stehe für etwas, was die…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Das ‚verstrickte‘ Gottesurteil. Praktische Überlegungen zur mittelalterlichen ‚Präsenzkultur‘

    Florian Kragl
    …der Art des Zugriffs, sondern in dessen größerer oder kleinerer kulturellen Stabilität (anders gesagt: in der mehr oder weniger dominanten bzw… …Lapidarien, Bestiarien, von einer mehr oder weniger kanonischen Allegorese-Praxis (vor allem im Hinblick auf res-verba-Koordinationen) impliziert ein… …. 71) in seinem Ärmel, den er bei der Probe in seine Hand fallen lässt, ohne dass die Frau es bemerkt, und damit das Eisenstück unversehrt mehr als sechs… …Verbandszeug (ein wahs und ein tuoch) vorbereitet und will ihre Wunde verbinden, was die Frau aber zornig zurückweist – die Hand wäre nicht mehr zu retten. Erst… …and Battle in Medieval German Literature, Rochester, New York 2004, S. 169). Man denke nur an heutiges „Ich bring’ dich um!“, was nicht mehr als ein… …. Die übertriebene Sucht nach Kontrolle, so könnte man sagen, führt zur Destruktion der Ehebeziehung. 23 Florian Kragl ginge es mehr darum, die Naivität… …mehr mit der Instanz Gottesurteil zu tun, zumal sowohl Ritschier als auch Dietrich im Recht sind. Die transzendentale Qualität des Ordals wird in ein… …umso mehr herausstreicht, nachdem die (dann) ‚Unwissenden‘ daran gezweifelt haben. – Weitere ähnliche Beispiele bei Schnell [Anm. 25], S. 426–428. 45 Vgl…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Held in Mönchskleidern oder Mönch im Heldenkostüm? Zur Wahrnehmung Ilsans im „Rosengarten zu Worms“

    Andreas Hammer
    …Erläuterungen mehr bedürfe. Da sich hier zwei Sagenkreise berühren, handelt es sich zum einen um das Figurenarsenal des „Nibelungenliedes“, zum anderen um… …, Ilsan aus dem Kloster zu holen, ließe auf eine strenge Klausur schließen – zumal ja auch Ilsan selbst das Kloster seit Jahren nicht mehr verlassen zu… …, dass sie über seinen Weggang mehr als nur erleichtert sind und ihm sogar den Tod wünschen, damit er nicht mehr zu ihrer Gemeinschaft zurückkehre: wir… …Entscheidende, wird Ilsan nicht mehr als der Held erkannt, der er einmal war. Wird er im Kloster nicht als Mönch, sondern als Krieger wahrgenommen, so ist die… …, Stuttgart 2004. Es ist jedenfalls auffällig, dass die Protagonisten der von Biesterfeld untersuchten Texte allesamt keinen Drang mehr verspüren, kurzfristig… …solle ihm noch mehr solche Fiedler schicken: „swie suoze ir seiten hellen, ir videlboge ist kranc.“ / dô truoc er einen predegerstab, der was ûzer mâzen… …allerdings mehr oder weniger bei einer Rauferei, die auch nicht tödlich endet, im Gegenteil: Am Ende läuft Norpreht praktisch auf Dietrichs Seite über und… …beiden Lebensentwürfe vereinigt er in sich, und seine heroische Stärke wird benötigt. Was aber darüber hinausgeht, wird nicht mehr zugelassen. Dies würde… …Zeichen dadurch nicht mehr gedeutet werden können. 20 In A fehlt diese Szene. Stattdessen liegt das Erekenntnisdefizit dort allein bei Ilsan, der zu dem vor… …seiner 17-jährigen Buße auf dem Stein ist nichts mehr von Kleidung übriggeblieben, Gregorius ist nackt und das heißt: aus sämtlichen Lebensordnungen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    „Möchte ich ein schwimmender Schreiber sein“. Von der „Wortsucht“ in Robert Schindels Gedichtband „Wundwurzel“

    Iris Hermann
    …Philomele geschändet wird, schreit sie das ihr angetane Unrecht heraus. Ihr Peiniger Tereus sorgt jedoch dafür, dass sie nicht mehr schreien kann. Er… …sogar unschädlich? Ist man gar verpflichtet dazu, damit es seine Wirkkraft nie mehr entfalten kann? Wer weiß, dass in der Sprache Unheil, ja die… …Vernichtung, lauert, muss heraus damit, damit kein Auschwitz mehr sei und nie mehr werde, so lautet am Anfang der Gedichtsammlung Schindels poetischer Imperativ… …Dichten erscheint hier nicht mehr als Wörteraufschneiden, sondern als „Bosseln“ und „Aufstößeln“ von „Worthaufen“: „Den Worthaufen aufstößeln und bosseln /… …Analyse lautet, dass der Ort des Sprechens, der Mund auch des Kusses und des Trinkens, als „zertrümmert“ gelten muss. Keine Arien 17 sind mehr zu erwarten… …, dennoch kann dieses Gedicht gesungen werden, aber nur mehr angepasst an die Zerstörungen, die die Münder erfahren haben. Das Gedicht befindet sich in der… …steht vor dem Adornogedicht und ist Schindels ‚Variante‘ des berühmten Adorno’schen Diktums, nach Auschwitz könne man kein Gedicht mehr schreiben. 18 Nach… …Auschwitz ist selbst die Loreley verdächtig, sind blonde Sirenen nur mehr Metaphern für die Verführbarkeit derjenigen, die ihre Träume allzu ‚blauäugig‘… …sich nicht etwa ‚fertige‘ Worte im Kopf fest, die nicht mehr weggehen mögen, sondern ganz am Anfang steht eine sinnliche Erfahrung, hier ist sie vor…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Die Toten am Tisch: ‚Familienromane‘ nach dem Holocaust

    Mona Körte
    …Generationen treten, wo zwischen dem Tod und mir niemand mehr steht. […] Ich glaube, wir Kinder von Juden aus der Generation meiner Eltern sind, vielleicht… …, nach der Schreiben „aus einer mehr oder weniger geglückten Trennung“ 8 resultiert. Einen gemeinsamen Referenzpunkt autofiktionaler Texte der nach 1945… …herkunftsloses Erzählen, das das Generationsmodell nur mehr als verlässliche Spur intakter Familien markiert: Familiäre Bindungen, etwa im Rahmen einer jüdischen… …sie verloren hat, freut mich fast mehr, als dass er sie gelesen hat. Denn so bin auch ich Teil des gewaltigen, unauffindbaren Archivs geworden, das mein… …, ist also weit mehr als ein anspielungsreiches Utensil. In Roggenkamps „Familienleben“ wird der leere Tisch gewissermaßen wieder aufgefüllt, imaginäre… …an ihre Nase gehoben. Ich weiß, sie ist gestorben, ich spreche mit ihr, damit sie bleibt, sie lebt nicht mehr, sie kann nicht tot sein, ich will meine… …richtig bemerkt, trägt der erste Prosatext Dischereits den Tisch nicht allein im Titel, sondern über den Text verteilt wird er mehr als ein dutzend Mal und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Helmut Tervooren, Van der Masen tot op den Rijn. Ein Handbuch zur Geschichte der mittelalterlichen volkssprachlichen Literatur im Raum von Rhein und Maas, Erich Schmidt, Berlin 2006.

    Jens Haustein
    …Literaturhinweisen versehen. Schon dafür gebührt Dank. Aber mehr noch: Wir haben nun für einen zweiten, kleineren und ganz anders gearteten ‚Literaturraum‘ neben der…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Der Geist als Nostalgiker des Lebens. Was verbindet und was unterscheidet Grillparzers „Sappho“ und Manns „Tonio Kröger“?

    Vittorio Hösle
    …breite Schicht mehr darstellt. Sicher spielt auch eine Rolle, dass die moderne Literaturwissenschaft das Schreiben über Schriftsteller nahezu monopolisiert… …, Wien, Köln, Graz 1986, S. 43: „Sappho ist mehr noch als sensitiver Ausnahmemensch à la Tasso Frau.“ 18 Siehe Lord Byrons Tagebuchaufzeichnung vom… …Tasso Hofdichter ist, bindet ihn in eine soziale Ordnung ein, die Grillparzers Sappho nicht mehr kennt – erst in ihr als einer nachromantischen Figur ist… …älter ist als er – man darf sie sich aber keinesfalls als mehr denn dreißigjährig vorstellen. 22 Aber das Stück würde banal, wenn der Altersunterschied… …Hass aller Lüge 24 eine sehr untraditionelle Frau – und damit nicht das, was Phaon eigentlich wünscht und braucht. Denn Phaon ist von Sappho mehr oder… …mehr! (V. 948 ff.) Im vierten Aufzug will sie „von jedem Pfad des Lebens rauh geschieden“ (V. 1259) sein und beklagt, aus „der Dichtung Auen“ (V. 1272)… …Geist als Nostalgiker des Lebens derts; man findet sie noch in Fontanes Romanen, aber sie spielten schon in Manns Leben keine Rolle mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2008

    Emotion und Wirklichkeit: Realistische Literatur um 1770

    Johannes F. Lehmann
    …(die ja jetzt zum Gefühls- und nicht mehr zum Begehrungsvermögen gehören) in sthenische und asthenische ein, d.h. in solche, die die Lebenskraft erregen… …Naturanlagen, oder eine Epigenesis sey, die neue Vermögen hervorbringt, wozu vorher nicht mehr als die Empfänglichkeit sie annehmen zu können vorhanden war.“ 55… …Intensitätsgrade stehen in Abhängigkeit von der Geschichte des Organismus: „Je stärker der Trieb der Vorstellungskraft überhaupt, und je mehr er jedesmahl gereitzt… …setzt die Möglichkeit und die Notwendigkeit einer modernen, dezidiert nicht mehr rhetorischen, sondern realistischen Literatur an, indem sie exakt diese… …Position des Gefühls im Sinne der permanenten Selbstbeobachtung simuliert, besetzt und ausweitet. Beschrieben werden nicht mehr Affektentitäten, sondern die… …ändernde Verhältnisse zu dokumentieren, sind neue Aufgaben für den Dichter. So ist der Mensch nicht mehr die Adresse für moralische Wahrheiten, die der… …‚realistische‘ Doppelspiel aus Erfindung des Innen und Dokumentation des Außen ein. Die inventio richtet sich nicht mehr auf die Fabel, sondern auf die… …er die Vollziehung der Rache Makdufs vom Theater entferne; aber daß er sie nicht ehe entferne, als bis er uns nichts mehr von den Herzen, von den… …. 95 Ebd., S. 58. 96 Ebd., S. 207. (Hervorhebung im Orig.). 97 Ebd., S. 208. 494 Emotion und Wirklichkeit Seyns mehr oder weniger beygetragen haben.“ 98…
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