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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Ute von Bloh, Ausgerenkte Ordnung. Vier Prosaepen aus dem Umkreis der Gräfin Elisabeth von Nassau-Saarbrücken: „Herzog Herpin“, „Loher und Maller“, „Huge Scheppel“, „Königin Sibille“

    Bernd Bastert
    …die frühe Verbreitung der Prosaepen im Umkreis ihrer Verwandtschaft nahe legt, an deren Zustandekommen auf eine nicht mehr genau zu rekonstruierende… …darlegt, jedoch nicht mehr als eine literarische Beglaubigungsgeste, eine „inszenierte Legende“ (S. 32). Wenn auch die Identität des Autors/der Autorin bzw…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Die entgötterte Welt. Religion und Ökonomie in Goethes „Lehrjahren“

    Marcel Krings
    …mehr gilt. Wer sich dem Geist des Säkularen nicht fügt, wird in der modernen Gesellschaft keinen Platz mehr haben. Goethe’s “Wilhelm Meister’s… …„modernen“, „zweckrationalen und politisch klugen Verhaltens“ (S. 238). 9 Demzufolge achtet auch die Forschung in neuerer Zeit wieder mehr auf… …hinter dem Ritual „nichts“ mehr befindet – außer Ökonomie. Soviel rationaler „Ernst“ mag „überrasch[en]“. (497) Doch auch der Lehrbrief, den man Wilhelm… …besitzt, wird von Jarno denn auch ermahnt, Lotharios „Trefflichkeit ein[zu]sehen“. (Ebd.) Er soll seine Vernunft mehr bemühen. Indes kommt dabei für ihn wie… …ökonomischen Moderne haben sie keinen Platz mehr. Denn ihre religiösen Überzeugungen künden noch von einer „Vorstellungsart“, die – in den Worten des Abbé – „zu… …kurz vor seinem Bruch mit Mariane – der ebenfalls etwas mehr als drei Jahre zurückliegt – gezeugt hätte. Doch die zweite Variante stiftet Ungewissheit… …nicht. Auf Gewissheit kommt es indes nicht mehr an. Der Turm weist soziale Rollen nach dem Nutzen zu, den er sich von ihnen verspricht. Zum richtigen… …mehr die familiäre Zugehörigkeit. 17 „Die Vaterschaft beruht überhaupt nur auf der Überzeugung“ (560), sagt später Friedrich in einem vergleichbaren Fall… …verwirrt und mißleitet, und dann mehr als die Natur selbst von uns fordert! Wehe jeder Art von Bildung, welche die wirksamsten Mittel wahrer Bildung zerstört… …Heim. Dass auf oikonomía, wörtlich Haushaltung, angespielt ist, zeigt: Nicht Standesunterschiede bestimmen mehr über eine Verbindung, sondern ein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Der Geist als Nostalgiker des Lebens. Was verbindet und was unterscheidet Grillparzers „Sappho“ und Manns „Tonio Kröger“?

    Vittorio Hösle
    …breite Schicht mehr darstellt. Sicher spielt auch eine Rolle, dass die moderne Literaturwissenschaft das Schreiben über Schriftsteller nahezu monopolisiert… …, Wien, Köln, Graz 1986, S. 43: „Sappho ist mehr noch als sensitiver Ausnahmemensch à la Tasso Frau.“ 18 Siehe Lord Byrons Tagebuchaufzeichnung vom… …Tasso Hofdichter ist, bindet ihn in eine soziale Ordnung ein, die Grillparzers Sappho nicht mehr kennt – erst in ihr als einer nachromantischen Figur ist… …älter ist als er – man darf sie sich aber keinesfalls als mehr denn dreißigjährig vorstellen. 22 Aber das Stück würde banal, wenn der Altersunterschied… …Hass aller Lüge 24 eine sehr untraditionelle Frau – und damit nicht das, was Phaon eigentlich wünscht und braucht. Denn Phaon ist von Sappho mehr oder… …mehr! (V. 948 ff.) Im vierten Aufzug will sie „von jedem Pfad des Lebens rauh geschieden“ (V. 1259) sein und beklagt, aus „der Dichtung Auen“ (V. 1272)… …Geist als Nostalgiker des Lebens derts; man findet sie noch in Fontanes Romanen, aber sie spielten schon in Manns Leben keine Rolle mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    „Wer hat dich, du schöner Wald…?“ Kitsch bei Musil – mit Blick auf den „Mann ohne Eigenschaften“

    Norbert Christian Wolf
    …. Mehr und Genaueres bei Werner Köster: Art. Kitsch, in: Metzler Lexikon Ästhetik. Kunst, Medien, Design und Alltag, hg. v. Achim Trebeß, Stuttgart, Weimar… …Benjamins11 und Norbert Elias’ 12 wird Kitsch seit den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts nicht mehr nur aus phänomenologischer, sondern verstärkt auch… …Übertriebenheit […] so schlecht wie Brot“ schmecke, „auf das Parfum ausgegossen wurde, so daß man jahrzehntelang mit alledem nichts mehr zu tun haben mag.“ (MoE… …unverbrauchten Gebärde, an der gar nichts Traditionelles und Schematisches haftete, und war nicht mehr Zeichen und Symbol eines Schmerzes, sondern sein plötzliches… …Kultur des Films, hg. v. Helmut H. Diederichs, Frankfurt/Main 2001, S. 71f. 31 Ebd., S. 41. 32 Mehr und Genaueres dazu in Verf.: „Neue Erlebnisse, aber… …Literatur zur Wissenschaft dadurch markiert, daß er deren Eindeutigkeitsansprüche systematisch brüskiert.“ (S. 157) Mehr noch: Die begriffskritische… …vor dem Gesicht saß, alles vorbei; das war feierlich wie ein Todesurteil oder wie wenn ein Reisekoffer ins Schloß schnappt. Er sollte sie nicht mehr… …des Liedes zeugt jedoch weniger von einer prinzipiell kitschkritischen Einstellung, sondern mehr von einer unbewussten Verhaltensdisposition, von einem… …nicht mehr auf ‚Einfachheit‘ zurückgeführt werden kann. In der Folge erklärt Musil die dem Wald traditionell zugeschriebenen Epitheta, „seine sanfte grüne… …auch noch der modernen Welt angemessen, obwohl er deren avancierter, ‚gespenstischer‘ „Realität“ doch keineswegs mehr entspricht. 43 Ein solches…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    „Na also, schreib deine Oden selber, Kanallje!“ Hans Magnus Enzensbergers frühe Elegien

    Christian Schlösser
    …genommen damit nicht mehr zu den Geburtenjahrgängen der „skeptischen Generation“, einer Generation der „vorsichtigen, aber erfolgreichen jungen Männer“ 1… …wimmern wird, wimmert allenfalls, also zuviel, also ungeheuerlich mehr als das Firmament 55 51 Eugène Ionescu: Die kahle Sängerin, in: Spectaculum V. Sechs… …nung auf Veränderung stillgestellt, da sich moderne Subjekte nicht mehr ohne weiteres als handlungsmächtig erleben können. Die Entkopplung der… …, kann es nur mehr darum gehen zu zeigen, wie „Politik […] gleichsam durch die Ritzen zwischen den Worten eindringen“ kann, „hinter dem Rücken des Autors…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Figurationen der Melancholie. Spuren Walter Benjamins in W. G. Sebalds „Die Ringe des Saturn“

    Anja Lemke
    …werden oder abfließen könnte. Sie fungiert als materielles Substitut des Mythos, als Naturalisierung des Unheimlichen: Nun ist es nicht mehr die nächtliche… …Erinnye, sondern immer die Schwärze, nicht mehr der Gott, sondern immer das Unwiderstehliche, nicht mehr die lähmende Umklammerung des Dämons, sondern der… …melancholy“ (ders.: Anatomy of melancholy, Oxford 1997) nicht mehr von „accidie“ sondern nur noch von „religiöser Melancholie“ spricht. Vgl. Hersant [Anm. 11]… …engeren Bindung der Melancholie an die Kontemplation, die Reflexion und die wissenschaftliche Erforschung der Welt. Melancholie wird jetzt nicht mehr, wie… …nichts anderes mehr sichtbar als das farblose Stück Himmel im Rahmen des Fensters.“ (RS 12) „Des Fensters“ steht an dieser Stelle zentriert in einer… …zu schauen. Und genau wie Gregor mit seinen trübe gewordenen Augen die stille Charlottenstraße, in der er mit den Seinen seit Jahren wohnte, nicht mehr… …, wenn sie mehr sein will als die oben zitierte „hochgemute Demutsgeste“ eines zeitgenössischen Schriftstellers, der sich noch einmal als romantischer… …überhaupt nicht mehr zu Gesicht, und wenn er nicht genau gewußt hätte, daß er in der stillen, aber völlig städtischen Charlottenstraße wohnte, hätte er… …Trauerspiel sich ganz in die Trostlosigkeit der irdischen Verfassung. Kennt es eine Erlösung, so liegt sie mehr in der Tiefe dieser Verhängnisse selbst als im… …Heilsversprechens. Das Symbol als Versprechen der unmittelbaren, momenthaften Verkörperung des Transzendenten trägt für Benjamin nicht mehr, weil sich die Verheißung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    „Möchte ich ein schwimmender Schreiber sein“. Von der „Wortsucht“ in Robert Schindels Gedichtband „Wundwurzel“

    Iris Hermann
    …Philomele geschändet wird, schreit sie das ihr angetane Unrecht heraus. Ihr Peiniger Tereus sorgt jedoch dafür, dass sie nicht mehr schreien kann. Er… …sogar unschädlich? Ist man gar verpflichtet dazu, damit es seine Wirkkraft nie mehr entfalten kann? Wer weiß, dass in der Sprache Unheil, ja die… …Vernichtung, lauert, muss heraus damit, damit kein Auschwitz mehr sei und nie mehr werde, so lautet am Anfang der Gedichtsammlung Schindels poetischer Imperativ… …Dichten erscheint hier nicht mehr als Wörteraufschneiden, sondern als „Bosseln“ und „Aufstößeln“ von „Worthaufen“: „Den Worthaufen aufstößeln und bosseln /… …Analyse lautet, dass der Ort des Sprechens, der Mund auch des Kusses und des Trinkens, als „zertrümmert“ gelten muss. Keine Arien 17 sind mehr zu erwarten… …, dennoch kann dieses Gedicht gesungen werden, aber nur mehr angepasst an die Zerstörungen, die die Münder erfahren haben. Das Gedicht befindet sich in der… …steht vor dem Adornogedicht und ist Schindels ‚Variante‘ des berühmten Adorno’schen Diktums, nach Auschwitz könne man kein Gedicht mehr schreiben. 18 Nach… …Auschwitz ist selbst die Loreley verdächtig, sind blonde Sirenen nur mehr Metaphern für die Verführbarkeit derjenigen, die ihre Träume allzu ‚blauäugig‘… …sich nicht etwa ‚fertige‘ Worte im Kopf fest, die nicht mehr weggehen mögen, sondern ganz am Anfang steht eine sinnliche Erfahrung, hier ist sie vor…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Roland Borgards: Poetik des Schmerzes. Physiologie und Literatur von Brockes bis Büchner

    Sven Kramer
    …dem der Schmerz nicht mehr als Störung, sondern als integraler Bestandteil eines lebendigen Gesamtzusammenhangs gedeutet worden sei. Borgards stellt… …vollständig zur Entfaltung. Hier geht es nicht mehr darum, „den gesehenen Schmerz mitzuempfinden, sondern darum, anlässlich eines sich nur im Entzug zeigenden…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Burkhardt Lindner (Hg.): Benjamin-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung

    Eva Axer
    …praktischer Nutzen angesichts der kaum mehr zu überschauenden Rezeption, die von politischen und künstlerischen Strömungen bis hin zur Dekonstruktion und… …einer Sammlung, in der sich mehr ergeben soll als eine additive Aufeinanderfolge der Texte, ist unschwer mit Benjamins Gedankengut in Verbindung zu…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Matthias N. Lorenz:

    Michael Hofmann
    …mehr vorkamen. (Die „Entschärfung“ des Textes kann dabei mit Lorenz durchaus so gedeutet werden, dass Walser die Ambivalenz mancher Formulierungen…
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