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62 Treffer, Seite 1 von 7, sortieren nach: Relevanz Datum
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Christian Moser: Buchgestützte Subjektivität. Literarische Formen der Selbstsorge und der Selbsthermeneutik von Platon bis Montaigne, Niemeyer, Tübingen 2006.

    Dorothea von Mücke
    …Montaigne, Niemeyer, Tübingen 2006. In dieser umfassenden Studie analysiert Christian Moser Schriften der griechischen und römischen Antike, des Kirchenvaters… …fungieren zu können, muß dieser Sinn mit Wirkkraft ausgestattet werden. Das Lesen wird bis in die Frühe Neuzeit hinein in einem emphatischen Sinne als Praxis… …pragmatische Leistung, ihre literarische Inszenierung und Modellierung von Kommunikationssituationen. In dieser pragmatischen Zuspitzung der Fragestellung liegt… …der Hauptertrag dieser Arbeit. In diesem Sinne ist es auch zu verstehen, dass Moser seine Studie mit der Analyse von Petrarcas Augustinusrezeption und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Eva-Maria Heinle, Diachronische Wortbildung unter syntaktischem Aspekt. Das Adverb, Winter, Heidelberg 2004 (Sprache – Literatur und Geschichte 26), LXII und 437 Seiten

    Peter O. Müller
    …Habilitationsschrift von 1991 (!), eine Untersuchung zu dieser vernachlässigten Wortart vorlegt mit dem Ziel, die Wortbildung des Adverbs vom Althochdeutschen bis zur… …gegeben werden und der für die vorliegende Arbeit verwendete (traditionelle) Adverb-Begriff erläutert wird. Dieser basiert auf syntaktischen (Verwendung in… …dass die Wortbildungen in dieser Arbeit nur mühsam aufzufinden sind. Mit diesem Buch von Eva-Maria Heinle, dem man ein großzügigeres Druckbild gewünscht… …464 Buchbesprechungen 20 Jahren innerhalb der germanistischen Sprachwissenschaft ausgebildet hat. 1 Denn zu den zentralen Zielen dieser… …Wörterbüchern zu erarbeiten. Die Untersuchung von Heinle folgt dieser Einsicht aber gerade nicht. Zwar gesteht auch Heinle zu, dass das Vorgehen, „kleinere… …. Dass beispielsweise mit dem „Mittelhochdeutschen Handwörterbuch“ von Lexer kein adäquates Bild der Adverbwortbildung dieser Periode gewonnen werden kann…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Thomas Gloning, Organisation und Entwicklung historischer Wortschätze. Lexikologische Konzeption und exemplarische Untersuchungen zum deutschen Wortschatz um 1600, Max Niemeyer, Tübingen 2003 (Reihe Germanistische Linguistik 242), IX und 471 Seiten

    Werner Besch
    …Wortschatzdynamik; (II) im Bereich der empirischen Beschreibung des Deutschen: die Anwendung dieser Konzeption in der Beschreibung des deutschen Wortschatzes um 1600… …Teil dieser Rezension. Ist eventuell die Corpus-Auswahl z.T. schon unter diesem Gesichtspunkt erfolgt? Dass die ausgewählten Bereichsstudien für sich… …Dialekte werden in dieser Zeit angelegt. Diese ‚Makrostrukturen‘ (vgl. Titel von Kap. 3) prägen den deutschen Wortschatz zwischen 1560 und 1640 (und darüber…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    ‚Vertikalisierung‘ und ‚Leitvarietät‘

    Terminologie-Probleme im Blick auf die Entstehung der neuhochdeutschen Schriftsprache
    Werner Besch
    …Machtzentren (Hof, Adel in London bzw. Paris) ist dieser Vertikalisierungsvorgang klar nachweisbar, für das plurizentrische Großgebiet deutscher Sprache eben… …. Jahrhunderts dann allmählich ein Grundmuster deutscher Spracheinheit fassbar wird. Mit ‚Vertikalisierung‘ ist dieser Gesamtvorgang m. E. nicht adäquat zu… …Begriff ‚Vertikalisierung‘ 8 (vgl. Zitat). Eingeführt wird dieser von ihm erstmals, wenn ich recht sehe, 1988 in engstem Zusammenhang mit seiner Arbeit am… …Sprachkultur oder werden dieser Orientierung durch die Bildungseinrichtungen (vor allem durch die inzwischen zur Pflicht erhobene Schule) wie durch die… …Haas z. B. scheint „[d]ie Vorstellung einer Leitvarietät im Sinne eines ‚vollständigen‘ Sprachsystems [...] aber zu simpel zu sein“. 15 Er geht an dieser… …Differenzierung auf den Endzustand hin, weil dieser Vierphasenprozess dort gleichsam in zwei Etappen abläuft, in einem Zweistufenprozess: Die erste Etappe stellen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Kathryn Starkey, Reading the Medieval Book. Word, Image, and Performance in Wolfram von Eschenbach’s Willehalm, University of Notre Dame Press, Notre Dame, Indiana 2004 (Poetics of Orality and Literacy), 239 Seiten (mit Abb.)

    Henrike Manuwald
    …ist das Erkenntnisinteresse dieser Studie auf den Umgang mit verschiedenen Medien in einer ‚vokalen‘ Kultur gerichtet. Gegenstand der Untersuchung sind… …Illustrationsprogramm gab (S. 142). Damit ist ihr innerhalb der aktuellen Text-Bild- Forschung ein wesentlicher Beitrag zum Verständnis dieser „Willehalm“-Illustrationen… …. Bei den unvollständig erhaltenen Bildszenen wird man hier wohl auch kaum zu gesicherten Ergebnissen gelangen können. 142 Buchbesprechungen dieser Exkurs… …rein selbstreflexiv ist und nicht das Geschehen kommentiert (S. 133). Erzähltechnisch stellt dieser Exkurs aber genauso ein Hervortreten der Ich-Figur…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Alexander Honold: Hölderlins Kalender. Astronomie und Revolution um 1800, Vorwerk 8, Berlin 2005.

    Bart Philipsen
    …Hölderlin-Lektüren eine der wenigen Einsichten, über die keine Kontroverse in der Hölderlin-Rezeption mehr bestünde, wenn damit zugleich die Frage nach der Art dieser… …, dessen neue Bezeichnungen von Dichtern erfunden wurden, andererseits die in Deutschland zu dieser Zeit zum wichtigsten Publikationsmedium avancierenden… …veröffentlicht wurde. 308 Buchbesprechungen Damit wird die methodologische und thematische Konstruktion dieser Arbeit doppelt begründet. Einerseits sind, wie… …. ‚geisteswissenschaftlichen‘ Diskurses dieser Zeit; Hölderlins Rekurs auf einschlägige Metaphern wie die – zentrale – Figur der „exzentrischen Bahn“ macht somit die Fokussierung… …auf die ästhetische Vermittlung dieser äußeren Zeitbindung des Kalender-(Inter-)Diskurses zu einer plausiblen Arbeitshypothese und legitimiert die… …verknüpften astronomischen, revolutionären und literarischen Diskurse, gerade für die eigene Funktion des Literarischen in dieser interdiskursiven Konstellation… …, weichen in dieser Arbeit den minutiösen Versuchen, die Plausibilität der Kalender-Hypothese zu korroborieren – ein Unternehmen, das sich (wie der… …eingeräumte positivistische Defizit oder die „spekulative Komponente“ (S. 15) der Arbeitshypothese an sich könnte dieser Arbeit als Schwäche angelastet werden… …Übersetzung dieser Wissensordnungen zu tun ist. Die vor kulturhistorischem und wissenschaftsgeschichtlichem Sachwissen geradezu strotzende, auch durch ihre…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Carsten Jakobi: Der kleine Sieg über den Antisemitismus. Darstellung und Deutung der nationalsozialistischen Judenverfolgung im deutschsprachigen Zeitstück des Exils 1933–1945, Niemeyer, Tübingen 2005.

    Stephan Braese
    …jedoch selbstverschuldet. Wenn der Forschungsüberblick dieser Studie mit der lakonischen Feststellung einsetzt: „Die Forschung hat für die… …kanonisierter Texte ist. Brustos Stück, aber auch Brechts Parabel „Die Rundköpfe und die Spitzköpfe“ (die Jakobi bei dieser Gelegenheit mit plausiblen Argumenten… …apodiktisch ausfallen (256 f.) – hatten doch auch Karl Kraus oder Ernst Bloch („Der Nazi und das Unsägliche“, 1938) schon frühzeitig etwas von dieser… …, eine am Kernereignis der Epoche entwickelte Fragestellung und die Präzision der Lektüren dieser gut lesbaren Studie eindrucksvoll einen Weg, wie dem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Otfrid von Weißenburg, Evangelienbuch, Bd 1: Edition nach dem Wiener Codex 2687. Hg. und bearbeitet v. Wolfgang Kleiber unter Mitarbeit von Rita Heuser. Teil 1: Text. S. I–IIr, 1r–189v. Teil 2: Einleitung und Apparat. Mit Beiträgen von Wolfgang Haubrichs, Norbert Kössinger, Otto Mazal, Norbert H. Ott, Michael Klapper, Max Niemeyer, Tübingen 2004, XIII und 312 Seiten, 16 Tafeln

    Stefan Sonderegger
    …Teil eines auf drei Bände berechneten Unternehmens der beiden seit Jahrzehnten in dieser Sache ausgewiesenen Forscher Wolfgang Kleiber (Mainz) und Ernst… …Neuausgabe des Textes, zunächst nach der vollständigsten und durch den frühmittelalterlichen Autor selbst korrigierten Hs. V. An dieser Edition kann nicht mehr… …wir auch schon bei den für die Otfrid-Forschung bahnbrechenden neuen Errungenschaften dieser Recensio Nova, nachdem sämtliche älteren und neueren… …. Dergestalt resultiert eine wissenschaftliche Textausgabe mit Apparat, welche höchsten Ansprüchen genügt, während auf dieser Grundlage freilich auch eine neue…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Das Artikulierte und das Inartikulierte – Zum semantischen Wandel der Artikulation in der ‚Sattelzeit‘

    Zum semantischen Wandel der Artikulation in der ‚Sattelzeit‘
    Markus Wilczek
    …Dieser Artikel vollzieht die semantische Rekonfiguration des Paradigmas der ‚Artikulation‘ um 1800 nach. Ausgehend von einer Lektüre der Schriften… …Saussures entstammen kann, die Frage nahe, wie tief die Redaktion von Charles Bally und Albert Sechehaye sich an dieser Stelle auch auf das ‚Inhaltliche‘… …Katalysator des Strukturalismus wurde, gleich, ob dieser nun mit den ‚Intentionen‘ Saussures kongruent war. 198 Das Artikulierte und das Inartikulierte nen mit… …gesellschaftlichen Ordnungssystem gerade auf der Artikuliertheit beider Systeme. 2 Signifikante Einheiten der Sprache wie der Gesellschaft konstituieren sich dieser… …Vorstellung entsprechend über die – erste Bestimmung – Differenzierung zu einer anderen Einheit des – zweite Bestimmung – geschlossenen Systems. 3 Dass dieser… …Entwicklungslinien im Übergang vom frühmodernen zum aufklärerischen Verständnis von ‚Artikulation‘ resultiert. Zum einen werden im Zuge dieser Entwicklung die in der… …Narrativ eingebettet. Als prekär erweist sich in der Konvergenz dieser Linien das Verhältnis des Artikulierten zum Inartikulierten, da es einerseits als… …Hintergrund dieser Spannung sind die im folgenden besprochenen Texte zu situieren, die dem linguistisch-anatomischen Charakter der Artikulation entsprechend in… …handelndes Wesen aus der Kette der Wesen hervortritt. 17 Auch wenn Herder selbst nicht von ‚Erfindung‘ sprechen würde 18 , entspricht dieser ‚Neueinsatz‘… …angegeben, dieser Ausgabe folgend unter Verwendung der Sigle O im Text geführt. 16 Durch den gesamten Text betont Monboddo immer wieder seine Überzeugung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Bleibende Stelle – Zu Stifters „Granit“

    Zu Stifters „Granit“
    Marcus Twellmann
    …angewiesen auf Zeichen. Mit der Problematik kultureller Überlieferung behandelt dieser Text auch Literatur, also sich selbst, und zwar nicht nur seine… …dem Großvater erzählen, gerade mit den Ausdrücken und Wendungen, die er immer gebrauchte. 16 Zu dieser Erklärung geben die Herausgeber der… …Stifters Äußerung gegenüber dem Herausgeber seines Textes ein neues Kriterium der Glaubhaftigkeit. Die Echtheit dieser ersten Verschriftlichung einer bis… …neben sich, und las, wie er gewöhnlich zu thun pflegte“ (G 59, Hervorhebung M. T.). Dieser Vater ist also ein Leser. Söhne aber müssen nicht nur gezeugt… …belehrt worden. Dieser die Erzählung strukturierende Spaziergang 20 , ist ein Lehrgang, eine topologische Initiation, bei der auch jene Schauplätze beim… …bestimmt, worauf Zeigwörter sich beziehen. Dieser Bezug aber muss jeweils hergestellt werden; Bühler betont: „Es gibt kein lautliches Zeigzeichen, 20 Vgl… …Sprecher und Hörer sich in einer selben Situation befinden. In dieser Situation kann der Name durch demonstratio ad oculos auf das Benannte bezogen und… …referiert auch das Nennwort ‚Dürrschnäbel‘ in eine semantische Bläue, weil ungewiss ist, wovon dieser Eigenname ‚kömmt‘. Da nicht zu entscheiden ist, ob die… …in einen evidenten Zusammenhang bringt. Von dieser Möglichkeit hängt die Überlieferbarkeit eines Wissens um die Vergangenheit des Geschlechts ab und… …erzählen versprochen habe“ (G 36). Die begangenen und benannten sind also gleichzeitig Orte des Geschehens und des Gedenkens. Dieser Identität verdankt sich…
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