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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Simon Richter: Missing the Breast. Gender, Fantasy, and the Body in the German Enlightenment, University of Washington Press, Seattle 2006.

    Nicolas Pethes
    …. Mit dieser Entgegensetzung von Brust und Phallus folgt Richter allerdings Melanie Klein, ohne die schizoanalytische und feministische Kritik an deren… …Brustdiskurs – gerade auch mit Blick auf die erwähnte Isomorphismustheorie – aber noch gar nicht zwingend vor dieser Kontrastfolie geführt. Eine historisch… …meint (S. 98) – basieren ganz auf der sexualisierenden Tendenz dieser Gegenwartssemantik. Die Entscheidung, die Referenztexte aus der deutschsprachigen… …Gesamteindruck ist damit ein ambivalenter: Auf der einen Seite präsentiert Richter zentrale Belege für einen in dieser Form noch kaum wahrgenommenen Diskurs über…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Mireille Schnyder, Topographie des Schweigens. Untersuchungen zum höfischen Roman um 1200, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2003 (Historische Semantik 3), 447 Seiten

    Jan-Dirk Müller
    …höfischen Interpretation dieser ausgezeichneten Zeiten nachweisen. Es erweist sich erneut, was unter anderer Perspektive schon C. Stephen Jaeger… …allerdings, dass dieser Hintergrund dazu einladen könnte, die Aneignung des Waldes durch die (christliche oder religiöse) Gegenwelt stärker zu betonen. So ist… …dem öffentlichen Blick verschließt. Auch dieser Raum ist weniger ein Raum des Schweigens, sondern einer der Nahkommunikation, die wie jene Insel der… …etwas anderen Akzentuierungen neigen würde, so doch zunächst einmal auf der Basis des in dieser Form noch nie so vollständig und eindringlich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Monika Schausten, Suche nach Identität. Das ‚Eigene‘ und das ‚Andere‘ in Romanen des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit, Böhlau, Köln, Weimar, Wien 2006 (Kölner Germanistische Studien N. F. 7), IX und 269 Seiten

    Armin Schulz
    …hinaus den Verdacht wecken, hier werde mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Doch trotz dieser schweren Geschütze ist Schaustens Ansatz ebenso einfach wie… …Mohrenkönigin Palmina beiliegt: „als dieser sich anlässlich der Wiedererlangung seiner ‚natürlichen‘ Körperfarbe als grau und schwarz wahrnehmen muss, sind ihm… …festhalten, dass zumindest ein Vergleich mit Konrads von Würzburg „Partonopier“ an dieser Stelle erhellend gewesen wäre, auch wenn diesem Text das genealogisch… …Raymunds „Hinsehen“ macht Melusine „zum ‚Anderen‘ der eigenen Familie“, und doch produziert erst dieser auch durch seine curiositas bedingte Ausschluss „ein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Regenschirmforschung

    Robert Walsers Bildungskritik im Zusammenhang der moralistischen Tradition
    Georg Stanitzek
    …geschätzt wurde, aber lange art for the artist’s sake geblieben ist, Kunst eines „Schriftsteller[s] für Schriftsteller“. 1 In dieser Perspektive lässt sich… …Werks ist erst in Ansätzen bedacht. 3 Sie bleibt ihm nämlich zugehörig, auch wenn es jetzt buchförmig vorliegt und auf dieser Basis, wie hier, gelesen… …, hier: S. 71 [dieser Band wird im Folgenden mit der Sigle „F“ zitiert]). 10 Robert Walser: Hamlet-Essay [Prager Presse, Mai 1926], SW XVIII, S. 184–189… …dieser beiden semantischen Formationen lässt sich unschwer die deutsche Bildungskonzeption angeben. 13 Diese pointierte Diagnose ist allerdings nur um den… …Formulierungen dieser Art bezeugt sich eine heikle Verfassung des Bildungskonzepts, eine Spannung, die der Bildungssemantik inhärent – und für die Dynamik ihrer… …Evolution von entscheidender Bedeutung ist. Man kann diese problematische Verfassung in zwei aufeinander bezogene Momente auseinanderlegen. Jedes dieser… …, also selbstvergessen – philiströs – zu wiederholen, was eigentlich abgelehnt wird. Robert Walser verhält sich in dieser Frage auf irritierende Weise… …auf, das nicht unterboten werden soll. Dieser höchst prinzipielle Anspruch ist zu diskutieren. Auf den ersten Blick könnte man einwenden, dass die… …Oberschichtensemantik handelt, eine Semantik, die ihre Formen zudem in engem Kontakt mit einer entwickelten Konversationskultur dieser Oberschichten ausbildet. Den… …idiosynkratischen Einzelgänger Robert Walser als Teilnehmer an dieser Tradition behaupten, einen verarmten, proletaroiden Intellektuellen, wie ihn Hans G Helms…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Inhaltsverzeichnis

    …Verarbeitung in elektronische Systeme. – Die Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift geben ausschließlich die Meinung der Verfasser, Referenten, Rezensenten usw… …. wieder. – Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in dieser Zeitschrift berechtigt auch ohne Kennzeichnung nicht zu der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Inhaltsverzeichnis

    …Verarbeitung in elektronische Systeme. – Die Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift geben ausschließlich die Meinung der Verfasser, Referenten, Rezensenten usw… …. wieder. – Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in dieser Zeitschrift berechtigt auch ohne Kennzeichnung nicht zu der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Inhaltsverzeichnis

    …, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. – Die Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift geben… …ausschließlich die Meinung der Verfasser, Referenten, Rezensenten usw. wieder. – Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in dieser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Inhaltsverzeichnis

    …Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift geben ausschließlich die Meinung der Verfasser, Referenten, Rezensenten usw. wieder. – Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen… …, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in dieser Zeitschrift berechtigt auch ohne Kennzeichnung nicht zu der Annahme, daß solche Namen im Sinne der…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Ursula Kocher: Boccaccio und die deutsche Novellistik. Formen der Transposition italienischer ‚novelle‘ im 15. und 16. Jahrhundert, Rodopi, Amsterdam, New York 2005 (Chloe, Beihefte zum Daphnis 38).

    Caroline Emmelius
    …abzugrenzen ist. Die Auseinandersetzung mit dem Novellenerzählen Boccaccios stellt in dieser Perspektive die Übernahme einer literarischen „Diskurstradition“… …den Anonymus Arigo, die ihrerseits vielfach die Vorlage für die späteren Rezeptionszeugen abgibt. Auch dieser Weg der Aneignung verweist also nur… …Novelle etwa gegenüber dem Exempel kaum an Profil gewinnt (S. 83 f.). Die Berücksichtigung der einschlägigen Forschungsliteratur zu dieser kontrovers… …verfüge (S. 31f.). Dieser Befund steht allerdings im Widerspruch zu der Tatsache, dass das Werk in volgare verfasst ist und sich explizit an liebeskranke… …Ghismonda“ findet sich in Albrechts „Ehebüchlein“ als warnendes Beispiel für die Notwendigkeit, Frauen beizeiten zu verheiraten. Dieser Pragmatisierung setzt… …offenbar daher, dass sie in dieser Zuordnung eine Abwertung des Textes wittert und den Rezeptionsprozess als desavouiert ansieht. Dass „Decameron“-Novellen… …. 411–414, Zitat 411). Dieser Befund ließe sich auch anders deuten, liegt doch mit der Titelformulierung zum Druck von 1554, die „Giletta“ und „Griseldis“ dem… …worden. Es fällt nicht leicht, ein Fazit zu dieser breit angelegten Arbeit zu ziehen: Wird das gesteckte Ziel, die deutsche Rezeption der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    „Sinneverwirrende Töne“

    Musik und Wahnsinn in Heines „Florentinischen Nächten“
    John T. Hamilton
    …Dunkelheit dieser Nächte. Gerhard Höhn hat kürzlich treffend bemerkt: „Läßt der Titel der Novelle Vorstellungen eines stimmungsvollen Städtebildes oder… …geschrieben worden zu sein. Wenn dieser Eindruck stimmt, hätte Heine also vor dem Zensurdekret kapituliert. 5 Slobodan Grubacic geht sogar so weit, den Text als… …Allegorie, worin der Autor seine politischen Anschauungen klug versteckt habe. 8 Die Vertreter dieser Lesarten wollen Heines Romantizismus zwar nicht leugnen… …Nächte“ verleihen dieser Furcht des Autors Ausdruck. Denn die Sorge um den Tod, die Schlaflosigkeit und die Bedrohung durch den Wahnsinn tauchen auch in den… …: „Die große Aehnlichkeit zwischen beiden Dichtern besteht wohl darinn, daß ihre Poesie eigentlich eine Krankheit war. In dieser Hinsicht hat man geäußert… …kann dieser Verlust aber auch bewusst angestrebt werden. In Heines Text will Maria auf Maximilian hören, sie will bewusst zu ihm gehören und ihm… …Worten: Die Zeit gehört zum Stück selbst. Dass er sein subjektives Zeitgefühl dieser Zeit unterwerfen muss, mag beim Zuhörer dazu führen, dass er Angst hat… …zu seyn, während der entgeistete Mensch, als ein hohles Gespenst, ganz maschinenmäßig seine Gewohnheitsgeschäfte verrichtet. (DHA 5, 227) Dieser… …[Heine] nicht übermäßig […]. Theoretisch oder gar praktisch verstand Heine gar nichts von Musik.“ 23 Dieser Verdacht bestätigt sich, wenn man bedenkt, dass… …Maria eingeführt worden war, spielt für die Struktur der Novelle eine offensichtlich elementare Rolle. In dieser Szene hat das Eingreifen des Arztes die…
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