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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Auswirkungen eines Erdbebens - Zur Katastrophe von Lissabon 1755

    Zur Katastrophe von Lissabon 1755
    Jürgen Jacobs
    …wohlwollenden Gottes zu leben. Eine Prüfung der zahlreichen Gedichte, Predigten und Traktate, die sich mit der Katastrophe auseinandersetzen, ergibt allerdings… …eine Flutwelle und Brände fast gänzlich zerstört worden, etwa dreißigtausend Menschen waren dabei ums Leben gekommen, viele von ihnen in den Kirchen… …der besten aller Welten zu leben, habe unvermeidlich in eine Krise geraten müssen und sei fortan unhaltbar geworden. 2 Ohne Zweifel hat das… …auseinandersetzen, aber auch die Hilfsaktionen des englischen Königs und der Kaufleute in Hamburg und London. Aber eine genauere Musterung der Reaktionen zeigt, dass… …des aufgeklärten Europa, Frankfurt 2005. Eine ähnliche Auffassung bestimmt auch die Artikel in Tageszeitungen aus Anlass des 250. Jahrestages der… …„frömmigkeits- und theologiegeschichtlichen“ Untersuchung von Ulrich Löffler: Lissabons Fall – Europas Schrecken, Berlin, New York 1999, S. 22. Eine differenzierte… …großen Beben eine tiefgreifende Erschütterung des weltanschaulichen Optimismus (S. 5, 15, 27 u.ö.), andererseits widerspricht er dieser These im Resümee… …, Kehl 1784, S. 107–130, hier: S. 121. 187 Jürgen Jacobs Der unbestreitbare Befund, dass das Übel eine Realität ist, provoziert die Frage, wie dies mit der… …. Jedenfalls endet der später publizierte Text mit einer freundlicheren Note, indem er die Hoffnung auf eine andere, bessere Welt einführt: Un jour, tout sera… …Schlusszeile des Ganzen in eine Frage um: „Mais pouvait il encore ajouter l’ESPE- RANCE?“ 13 7 Ebd., S. 119 f. 8 Ebd., S. 130. 9 Vgl. René Pomeau: Voltaire en…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Das Artikulierte und das Inartikulierte - Zum semantischen Wandel der Artikulation in der "Sattelzeit'

    Zum semantischen Wandel der Artikulation in der "Sattelzeit'
    Markus Wilczek
    …de linguistique générale, hg. v. Tullio de Mauro, Paris 1972, S. 156. Freilich legt der Verweis auf eine „Seite 26“, der gewiss nicht den Vorlesungen… …Sprache werden konnte. Wie eine undatierte Notiz aus dem Umfeld des „Cours de linguistique générale“ nahelegt, wäre Saussure selbst mit der Übertragung des… …die sogenannten „boundary concepts“ eine gewisse Verwandtschaft mit Saussures ‚Begriffen der dritten Art‘. Vgl. etwa Ilana Löwy: Unscharfe Begriffe und… …der Schwelle verschiedener binärer Systeme – Raum/Zeit, Natur/Kultur, Geist/Materie – zu operieren. 8 So verstanden erweist sich eine „Anthropologie der… …Frühmoderne weitgehend unvermittelt nebeneinander existierenden Zugänge zum Phänomen der Artikulation miteinander ‚verschaltet‘: namentlich eine Sichtweise, die… …sich vom Interesse an der physikalisch-akustischen Beschaffenheit der Artikulation leiten lässt (man denke etwa an Bacons „Sylva Sylvarum“), sowie eine… …Anbeginn an Sprache gegeben, gerade da er Mensch sei. Unter keinen Umständen würde Herder der Annahme beipflichten, „dass eine wirkliche Menschennation… …(V, S. 187). Berücksichtigt man, dass es eine der hier zur Rede stehenden Differenz vergleichbare Unstimmigkeit war, die Herder in der… …, ND, Hildesheim, New York 1967, S. 179–188, hier: S. 183. Nachweise werden im folgenden unter Verwendung der Sigle V im Text geführt. – Eine sorgfältige… …eine Affinität im methodischen Verständnis sein, die den Herder der „Ideen“ für Monboddos Verfahren, die Sprachursprungsfrage innerhalb eines breiten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Bleibende Stelle - Zu Stifters "Granit"

    Zu Stifters "Granit"
    Marcus Twellmann
    …im Medium der Schrift ein mündliches Erzählen, das, Vorfahren und Nachkommen verbindend, das Gedächtnis an eine gemeinsame Vergangenheit bewahrt, indem… …Gedächtnis‘ 9 eine Weitergabe von Individuum zu Individuum ein, damit aber ein stets prekäres Moment, das seinen Fortbestand gefährdet. An den Dingen und Orten… …: Erst im Gedenken an eine Vergangenheit, die sie durch gemeinsames Erinnern zu ihrer Vergangenheit machen, versammeln sie sich vor Ort zu einer… …Gemeinschaft, deren Bestand sich durch die Weitergabe ihres Wissens um sich in der Zeit bewahrt – „‚Arterhaltung‘“ ist nach Jan Assmann „eine Funktion des… …Tradenten und dadurch in ihrem Bestand garantiert. Als eine literarische aber konfrontiert diese Darstellung das Dargestellte mit einem medialen Wissen: einem… …hinweggestorben waren, und nebst all den andern in dem Kirchhofe schlummern. (G 23) Während die von der Anthropologie beerbte Vorstellung, eine flüchtige Ordnung… …der Zeichen sei durch ihre Verortung zu verstetigen, sich auf eine unproblematische Gegebenheit des Raumes verlässt, um der Kultur eine Substantialität… …„Granit“ als eine Kindheitserinnerung an eine ländliche Ordnung zu lesen, die angesichts gegenwärtiger Unordnung fiktional restauriert werden soll, liegt… …also gleichfalls nahe. Eine solche Lektüre aber nimmt als gesichert an, was in Stifters Text sich als unsicher erweist. Die Voraussetzung einer… …eine Binnenerzählung vom Ausbruch der Pest. Während der memorierende Erzähler, dessen Gegenwart in einem äußeren Rahmen angesiedelt ist, in ersterer als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Sinnes- und Körpermetamorphosen in Hofmannsthals "Das Kleine Welttheater oder Die Glücklichen"

    Margrit Vogt
    …eine vielstimmige Körperauffassung als übergreifende Körperpoetik, die im Schöpfungsakt des Wahnsinnigen kulminiert. Denn seine Kreation einer… …lyrischen als dramatischen Charakter zu: „Das Kleine Welttheater auf die Bühne zu bringen ist ein Unding. Es ist eine Suite lyrischer Monologe, ebenso könnte… …Bilderreihendrama11 treten die Figuren nacheinander auf, um in gleicher Richtung einen Fluss über eine gewölbte Brücke zu überqueren. Die auf ein Minimum reduzierte… …Lebenskreislauf des Menschen verweisen, inszenieren eine feste Weltordnung auf der Bühne. Während die ursprünglichen Titel „Figuren aus dem Puppenspiel. Das Kleine… …ausgesprochen differenzierte visuelle Wahrnehmungsfähigkeit. Eingangs imaginiert er einen Ausblick auf eine Szenerie mit einem Berghang als Vertikalen und einem… …übergangslos der makellosen Schönheit hellenischer Körper zu. In einer Badeszene am Ufer, die nahtlos in eine Kampfszene übergeht, schlägt die vertikale in eine… …die bis anhin realistisch ausgestaltete Vision in eine ihm verborgene Projektion um. Zwar mustert der Dichter aus gebührender Distanz den Schwimmenden… …Eindrücke des Dichters für keinen Augenblick zu einem Panorama- oder Rundumblick. Auch wenn der Dichter am Anfang seiner Schilderung eine Drehung um 180°… …Bild einbezogen wird. Seinen ‚festen Betrachter-Standort‘, der an eine Voyeurposition 21 erinnert, bezieht der Dichter zuerst am Fenster 22 (vgl. KW 133… …Gärtners als sympathetisches Körperverständnis Zwar spielt die Eigeninterpretation der Seheindrücke auch bei der nächsten Figur, dem Gärtner-König, eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Kartographie des Denkens - Kafka und Benjamin im Kontext von Judentum und Moderne

    Kafka und Benjamin im Kontext von Judentum und Moderne
    Petra Renneke
    …. Der Artikel versucht eine Kartographie des Denkens beider Schriftsteller im Spannungsfeld dieser Themenkomplexe. Er will damit einen Beitrag leisten zur… …. Illegitim, weil er selber eine Diskursgrenze oder ein Grenzdiskurs ist. In Kafkas radikalem Akt der Verweigerung jeder Interpretation liegt der Beginn für… …Tiere, der Kreatur. Eine der entscheidenden Fragen lautet also: Von wo aus schreiben diejenigen, „die deutsch zu schreiben anfiengen“? Interessant ist in… …dem so mancher sich nährt, anstatt sich von ihm zu trennen. Kein Wunder, dass da eine Situation des luftleeren Raums und des Klebenbleibens anstatt der… …keineswegs eine finale Struktur, sondern ist gleichsam die Inspiration für die „fast vier [sprachlichen] Unmöglichkeiten“, für das Schreiben als ein… …lebenslängliches Provisorium. In dem Brief an Brod schreibt Kafka weiter: Eine Inspiration ehrenwert wie irgendeine andere, aber bei näherem Zusehn doch mit einigen… …man eine vierte Unmöglichkeit hinzufügen, die Unmöglichkeit zu schreiben (denn die Verzweiflung war ja nicht etwas durch Schreiben zu Beruhigendes, war… …ein 1 Franz Kafka: Brief an Max Brod, [Matliàry, Juni 1921], in: Max Brod, Franz Kafka: Eine Freundschaft, Bd. II, Briefwechsel, hg. v. Malcolm Pasley… …schreibt knapp bevor er sich erhängt, ein Provisorium, das ja recht gut ein Leben lang dauern kann) also war es eine von allen Seiten unmögliche Literatur… …, eine Zigeunerlitteratur, die das deutsche Kind aus der Wiege gestohlen und in großer Eile irgendwie zugerichtet hatte, weil doch irgendjemand auf dem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Ursula Kocher: Boccaccio und die deutsche Novellistik. Formen der Transposition italienischer "novelle' im 15. und 16. Jahrhundert, Rodopi, Amsterdam, New York 2005 (Chloe, Beihefte zum Daphnis 38).

    Caroline Emmelius
    …Hans-Jörg Neuschäfer vertretene – Auffassung, dass sich mit dem Novellenerzählen eine ‚neue‘ Art des Erzählens verbinde, die über den Kontrast zu… …deutschen Übersetzungen gerade nicht auf das italienische ‚Original‘, sondern auf eine lateinische Zwischenstufe zu. Diese mittelbare Rezeption kann als… …Germanica 37); sowie neuerdings: Klaus Grubmüller: Die Ordnung, der Witz und das Chaos. Eine Geschichte der europäischen Novellistik im Mittelalter. Fabliau –… …schließlich drittens auf eine weitere Besonderheit der deutschen „Decameron“-Rezeption: die Herauslösung einzelner Novellen aus dem Sammlungskontext des Zyklus… …. Fasst man die Novelle mit Wilfried Wehle als eine Gattung auf, die nur als plurale tantum existiert 3 , dann wäre zu folgern, dass die einzelnen Texte… …italienischen Originals ab, die deutschen Rezipienten seien „Boccaccio nicht gewachsen“ (S. 18). Die Annahme, die Rezeption der „Decameron“-Novelle etabliere eine… …nur die bekannteren Texte der deutschen „Decameron“-Rezeption (Eyb, Wyle), sondern auch Texte, die in der jüngeren Diskussion eine untergeordnete oder… …dem Ehediskurs zuzuordnen: An den Anfang der „Grisardis“ ist eine umfangreiche Debatte über das Für und Wider der Ehe gestellt4 , „Ghiscardo und… …, fehlt im Verzeichnis der ungedruckten Quellen. Stattdessen wird auf eine in Vorbereitung befindliche Edition und Untersuchung des Textes durch die… …Faksimileausgabe des Leipziger Drucks wäre in diesem Fall eine so einfache wie naheliegende Lösung gewesen. 5 Das Kapitel zum 16. Jahrhundert beginnt mit einer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Ulrich Johannes Schneider (Hg.): Kultur der Kommunikation. Die europäische Gelehrtenrepublik im Zeitalter von Leibniz und Lessing, Harrassowitz, Wiesbaden 2005.

    Hedwig Pompe
    …Beiträge von spanischen, französischen und deutschen Forschern und Forscherinnen zumeist Mikroanalysen zu Personen, Texten und Konzepten, die fallweise eine… …publizistische Medien wie die Zeitungen noch eine untergeordnete Rolle aufgrund politischer Verhältnisse und mangelnder Infrastrukturen spielen, wie etwa im… …Buchbesprechungen worten des Bandes ausdrücklich gewünscht wird: eine von vielen Seiten angeregte Diskussionskultur, die den Austausch mit Vielen sucht. Bonn Hedwig…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Matthias Luserke-Jaqui (Hg.): Schiller-Handbuch. Leben ? Werk ? Wirkung, Metzler, Stuttgart, Weimar 2005.

    Bodo Lecke
    …schaale und superficielle Anzeige des Guten und Fehlerhafften, sondern eine eigentliche Zergliederung“. Eine solche ist allerdings bei dem hier zu… …Kapitel zur „Wirkung“ konzentriert, dem die Teilaspekte: Wirkungsgeschichte, Schiller auf der Bühne und Schiller-Parodien subsumiert und dazu eine Lebens-… …und Werkchronik, eine Liste der Beiträger(innen) sowie ein Register angehängt sind. Die einzelnen Artikel sind – weitgehend einheitlich – untergliedert… …Storz, Benno von Wiese, Emil Staiger) sowie eine stattliche Reihe bereits im Vorfeld der 2005er-Jubiläen erschienener neuer (moderner) wissenschaftlicher…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Alexander Honold: Hölderlins Kalender. Astronomie und Revolution um 1800, Vorwerk 8, Berlin 2005.

    Bart Philipsen
    …Hölderlin-Lektüren eine der wenigen Einsichten, über die keine Kontroverse in der Hölderlin-Rezeption mehr bestünde, wenn damit zugleich die Frage nach der Art dieser… …„lebendiges Uhrwerk und geschichtliches Archiv ist“ (S. 448). Er „tangiert eine Vielzahl von Lebensformen und Wissenschaften, ohne in einer Disziplin wirklich… …Absicht Honolds, „eine systematische Entfaltung der natürlichen und historisch-kulturellen Dimensionen des Kalenders zu verbinden mit einem weitgehend… …Lese-)Prozess zu einer allgemeineren kulturellen Lese- und Schreibpraxis in Beziehung zu setzen und somit eine über das schlichte Quellenstudium hinausgehende… …sowohl auf die wohlgeordnete „Verfassung“ (Kant) der planetarischen Bahnfiguren und – in einem umfassenderen Sinne – auf eine zyklologisch verfasste… …Kalendariums der französischen Revolution trafen nun beide divergierende Bedeutungsfelder zusammen und bildeten eine zeitweilige, ‚kairologische‘ Komplizenschaft… …, die der Kontingenz der historischen Ereignisse eine zyklisch-naturale Dimension zuschrieb und den immerhin brutalen Traditionsbruch wieder…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Bernhard Böschenstein, Jürgen Egyptien, Bertram Schefold und Wolfgang Graf Vitzthum (Hgg.): Wissenschaftler im George-Kreis. Die Welt des Dichters und der Beruf der Wissenschaft, de Gruyter, Berlin, New York 2005.

    Wilhelm Voßkamp
    …George-Kreis mitbestimmten Veränderungen der Philologien zugunsten von ‚Geisteswissenschaften‘ eine besondere Aktualität. Dazu gehören nicht nur wiederkehrende… …. Ockenden) und einem Beitrag von G. Mattenklott über Walter Benjamin und Theodor W. Adorno führt eine auf der umfassenden Untersuchung von R. Kolk basierende… …einer durchweg aufschlussreichen Personendarstellung. In der Charakterisierung der Wissenschaftler lässt sich eine Oszillation zwischen Affinität und… …Wissenschaftsentwicklung nach 1900 ernst nimmt. Ohne Diskussionen über die ‚Krise des Historismus‘ und eine polemische Abgrenzung gegenüber dem sog. Positivismus des 19… …Deutung spielen Geltungsfragen im Kontext einer sich vom philologischen Arbeiten abgrenzenden geisteswissenschaftlichen Zielrichtung eine die gesamte… …der Klassischen Philologie – Jürgen Paul Schwindt: Schwarzer Humanismus. Brauchen wir eine neue Alte Philologie?, in: Merkur 60 (2006), S. 1136–1150. 2… …Totalität orientierenden Rolle der dichterischen Instanz (vgl. den Person-Begriff) und zugleich eine „Faszination für das Krisenhafte und Übergängige“ (bei… …. Nietzsche) für die moralfreie Schöpfung selbst steht. Deshalb lässt sich nachvollziehen, dass Gundolfs erstes Shakespeare-Buch als eine „weltanschauliche… …. Hier wird jener dichterische Ehrgeiz deutlicher, der eine Synthese aus Wissen und Anschauung anstrebt (S. 192). Böschenstein weist darauf hin, dass erst… …Hellingraths Betonen der „Wendung zur Sprache“ heraus, die als eine 313 Buchbesprechungen „Erneuerung der Wissenschaft durch Lebensphilosophie und Phänomenologie…
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