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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Altgermanistik und Universitätsreform, Berlin, 14.–15. 5. 2004

    Albrecht Dröse
    …neuerlich betont werde, dass per se der Text die Basis der Forschung bleibt. Diese innerfachliche Auseinandersetzung steht im Horizont einer umfassenden…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Triviale Minne? Konventionalität und Formen der Partizipation in spätmittelalterlicher Liebesdichtung, Eine ,Minnereden-Tagung‘ auf Schloß Eckberg, Dresden, 3.–6. 6. 2004

    Alexander Lasch, Christine Stridde
    …Voraussetzungen, die die Produktion und Rezeption der Minnereden bestimmen. Um diese neu zu perspektivieren, wurde aus heuristischen Gründen auf den Begriff der… …der Partizipation an der Reflexion eines Ich über seinen Minnezustand hervor. Diese Überlegung stand auch im Zentrum des zweiten systematischen… …rhetorischen der ars amandi ganz allgemein zielen. Diese erlaube, „erlernbare Liebeserklärungen“ zu modellieren, wie Thomas Honnegger (Jena) an Beispielen aus… …konstituiere sich über den Einzeltext hinaus durch die Unterstellung eines identisch bleibenden Ich ein spezifisches Männlichkeitsmodell. Diese vermeintliche… …Identität ist jedoch der prinzipiellen Offenheit der Texte und ihrer Kontextabstraktheit geschuldet. Dass sich diese Offenheit auch an fehlenden Textgrenzen… …Thema Minne in verschiedenen Medien zu repräsentieren und diese dennoch als einen ‚Text‘ lesbar zu machen, während in der Diskussion weitergehend angeregt… …wurde, ob diese Unabgeschlossenheit nicht zugleich zur Auflösung von linearer Rezeption führe. Angeregt durch das provokante Stichwort ‚Trivialität‘…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Die Enzyklopädie im Wandel vom Hochmittelalter bis zur frühen Neuzeit, Akten des Kolloquiums des Projektes D im Sonderforschungsbereich 231 (29.11.– 1.12.1996), hg. v. Christel Meier, Wilhelm Fink, München 2002 (Münstersche Mittelalter-Schriften 78), 589 Seiten

    Robert Luff
    …einer Summe [...] eine möglichst vollständige Beschreibung der Welt, totius orbis descriptio, zu liefern“ (S. 199). Als offen angelegtes Werk kam diese… …Experiment mit neuen Ordnungsmodellen. Diese Neuorientierungen zeigt Friedrich an drei Texttypen auf: Während Theodor Zwingers Ethik-Kompendium „Theatrum vitae… …und entbildlicht die Schrift zur ars mechanica. Diese Tendenz ist auch durch singuläre Versuche, „Reservate des Eltären, Arkanen und Ikonischen“ (S… …und Entwicklungen im Blickfeld hat, wird künftig auf diese beiden Bücher zurückgreifen müssen. Gleichwohl fehlt immer noch eine systematische Überschau…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Ortnit und Wolfdietrich D. Kritischer Text nach Ms. Carm 2 der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main, hg. v. Walter Kofler, S. Hirzel Verlag, Stuttgart 2001, 451 Seiten.

    Joachim Heinzle
    …technisch möglich ist, in synoptischer Anordnung präsentierte. Doch wäre schon viel gewonnen, wenn wir eine benutzbare Ausgabe der Version D hätten. Diese… …(1479–1590) verteilen. Walter Kofler hätte die Chance gehabt, mit seiner neuen Edition das alte Stückwerk wenigstens für diese Version zu überwinden. Er hat sie… …aufweist“ [S. 51]). Diese Anlage der Edition ist in Koflers Vorstellung vom Verhältnis der Textzeugen begründet. Er unterscheidet zwei „Textredaktionen“ (S… …Schreiber übereinstimmend einen korrekten Text geben. Einen Sinn hätte diese Art der selektiven Verzeichnung nur, wenn sie im Paradigma der klassischen… …liefert ihn Koflers Ausgabe. 8 Selbstverständlich können diese Texte nicht umstandslos ins ‚Normalmhd.‘ transponiert werden, aber die Modifikationen, die… …: editio 17, 2003, S. 1–15, hier S. 4ff. 469 Buchbesprechungen 509. Diese Strophe ist nur in den Handschriften a und d überliefert. Kofler hat sie in den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Dennis Howard Green, The Beginnings of Medieval Romance. Fact and Fiction, 1150–1220, Cambridge University Press, Cambridge 2002 (Cambridge Studies in Medieval Literature 47), XIII, 292 Seiten

    Christian Kiening
    …. Nicht nur bilden sich fiktionale Strategien im Bezug auf Dimensionen von historia, umgekehrt dringen auch in diese fiktionalisierende Elemente ein. Green… …altgermanistischer Forschung auf diese kluge, besonnene Stimme zu hören. Zürich Christian Kiening 473…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Neue deutsche Sprachgeschichte. Mentalitäts-, kultur- und sozialgeschichtliche Zusammenhänge, hg. v. Dieter Cherubin [sic!], Karlheinz Jakob, Angelika Linke, de Gruyter, Berlin, New York 2002 (Studia Linguistica Germanica 64), X, 415 Seiten

    Péter Maitz
    …Generalisierungen dermaßen verwischt, dass es am Ende den Anschein hat, als hätte es in der Wissenschaftsgeschichte doch nur diese zwei Alternativen: die nationale…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Bilder und Gegenbilder des Philologen zwischen Aufklärung und Romantik

    Alexander Košenina
    …englischen Virtuoso und Gentleman scholar 8 – seines Zeichens Dilettant im positiven Sinne – entgegenzusetzen. Diese Gegenmacht der Philologie wird bevorzugt… …Aufklärungsdebatte beschriebene zwischen dem gesellschaftlichen Funktionsträger, der als Lehrer, Pfarrer oder Offizier eine Rolle tadellos und loyal erfüllt, diese… …und vermehrte Auflage besorgt durch Franz Muncker, Stuttgart [später: Berlin, Leipzig] 1886–1924, hier Bd. 4, S. 6 f. Im Folgenden wird diese Ausgabe… …Aufklärung des größeren Publikums anhand fasslicher Resultate der Gelehrsamkeit, diese selbst sollte aber wieder den Rückzug in die Abgeschlossenheit der… …oder reformierte neuhumanistische Lehrinstitute verdrängt. Diese pädagogischen Reformmodelle führen teilweise zu einer Reduktion, allenthalben aber zu… …diese Weise viele Worte „zer-Vossen“ 29 sieht, schließt sich dieser Kritik an: Die Griechen druckten den Laut ihrer Schöpse durch βη, βη aus, die Lateiner… …skizzierten imagologischen Panoramas kaum Wunder. Doch auch innerhalb der Respublica litteraria tut sich diese Zunft vor ihrem akademischen Aufschwung um 1800… …und deutenden Subjekt her. Außer von Professoren wird diese neue Lehre besonders wirksam von führenden Romantikern vertreten. „Philologie und… …philologischen Trieb befriedigen“ 67 und zu einem „absoluten Verstehen“ 68 führen. Detailbeobachtungen am Text haben auf diese Weise die Chance, in den weiteren…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Letale Liebe und das Phantasma idealer Mütterlichkeit in Grillparzers Trauerspiel „Des Meeres und der Liebe Wellen“

    Brigitte Prutti
    …seinen Grundzügen auch für Grillparzers Trauerspiel gültig erscheint. 6 Heller begründet diese pessimistische Diagnose mit der unausweichlichen… …zu gehören Mitfühlend ihre Sorgen, ihre Lust? (30) Diese Ermahnung hat erst Erfolg, als Leanders Blick auf die junge Priesterin fällt, denn die… …. Diese symbolisch überdeterminierte Geste, mit der dem männlichen Subjekt in dieser Szene das „Glück der warmen Strahlen“ (42) von Seiten der jungen… …Grunddisposition, die der Trauer um die tote Mutter immer schon vorausliegt. Der spätere Eindringling in Heros Turm berichtet: Als diese Nacht ich schlaflos stieg… …konfliktfreien Umgebung, dass die Konturen ihres Ich zu verfließen scheinen. Es ist diese symbiotische Erfahrung im Zuge der Abwesenheit von jeder störenden… …Defensivformation im Zuge einer massiven Distanzierungsanstrengung und inneren Kolonisation. Darüber hinaus enthalten diese beiden Bilder auch eine Vorausdeutung auf… …schützen, leitet ihre Macht.“ (73) Nichts allerdings signalisiert diese männliche Hybris deutlicher als der von Hero geraubte Schleier, den Leander bei der… …, umfang! Ich öffne dir die Brust.“ (80) In dieser sehnsüchtigen Beschwörung des Gelieb- 21 Diese mütterlichen Konnotationen der Lampe etabliert erstmals… …Liebeserfüllung im Tod selbst. 28 Die Anekdote moniert diese Radikalität als ästhetische Schwäche, und Grillparzer in seiner gespielten Verzweiflung scheint… …idealen Gegenseitigkeit, in der die Differenz von Geben und Nehmen schlechterdings aufgehoben erscheint. 37 Heros Tod bei Grillparzer verkehrt diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Schreiben gegen die Katastrophe – Oskar Baums „Das Volk des harten Schlafs“ (1937) und Franz Werfels „Die vierzig Tag des Musa Dagh“ (1933)

    Oskar Baums „Das Volk des harten Schlafs“ (1937) und Franz Werfels „Die vierzig Tag des Musa Dagh“ (1933)
    Axel Stähler
    …implizite), schien es sinnvoll, diese nachzustellen, um Redundanzen zu vermeiden. 204 Schreiben gegen die Katastrophe Frau, die nicht enttäuscht“, zusammen mit… …diese aus „chronischem Minderwertigkeitskomplex“ 7 resultierende resignative Haltung gegenüber dem politischen Zeitgeschehen und der Rückzug aus der… …Jahre darin wiedererkennen und diese Romane – freilich in unterschiedlichem Sinne – als Aufforderung zur Selbstwehr verstehen konnten. Der dem ‚engeren‘… …hoffen und das Schicksal zu ertragen oder Gott beizustehen und es zu ändern?“ 18 Die Haupthandlung des Romans scheint diese Frage eindeutig zu beantworten… …durch den Glauben“ entsteht, und fährt fort: „Es ist nicht verwunderlich, daß sich gegen diese Chronologie und Kausalität aus der Mitte der Juden in dem… …. 31 Für Brod war es die Bestimmung des Zionismus, diese Art des Nationalismus zu überwinden. Seine Rezension endet mit einem impliziten Hinweis auf die… …(daher „auserwählt“) besitzt, der Gerechtigkeit Lebensraum auf Erden zu schaffen, wenn es zur Macht kommt, – diese frohe Hoffnung wird durch Baums schönes… …; Brod argumentiert gegen diese säkularisierenden Tendenzen in einer knappen Übersicht über die verschiedenen Faktionen des Zionismus. Vgl. auch 1. Sam… …folgenden Jahres wurden die in Deutschland ausgelieferten Exemplare des Romans eingezogen. 55 Diese Maßnahme durfte kaum überraschen, nachdem Werfel bereits… …die Massaker verurteilten und der türkischen Regierung die Verantwortung für diese anlasteten, siehe hierzu etwa Christopher J. Walker: World War I and…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    „Todesfuge“ – „Todesorgel“: Zu Paul Celan und Robert Schindel

    Martin A. Hainz
    …zurückzieht, der diese textuelle Strategie als Plagiat verkennt. Es ist festzuhalten, dass primär das Trauern, nicht das Betrauerte in den Text Eingang gefunden… …, widersprechen diese Deutungen einander nicht. Den Witz in 16 Theo Buck: Muttersprache, Mördersprache, Aachen 1993, S. 38. 17 John Felstiner: Paul Celan. Eine… …haben muss; difficile est saturam non scribere, schwieriger, diese gleichsam Teil des vernichtend Kritisierten werden zu sehen. Der „nachblutende Witz“… …Gehorsam nicht gibt. Die schon angesprochene Selbstauflösung der orgelartigen Versuchsanordnung, als diese in ihrer Zerlegungsaktivität gleichfalls zwingend… …. 329–330); ob diese Unschuld auch jenen, die den Text abdruckten, zu konzedieren ist, bleibt fraglich … 237 Martin A. Hainz trüger also, wurde an Schindel… …seine Glätte als „Bemühen um die perfekte Beherrschung der deutschen Sprache“ 73 grotesk verkannt. Wie irrig diese Deutung ist, zeigt Schindels explizite… …unterscheide, ist, wie Rothschild irritiert bemerkt, nicht leicht auszumachen. 83 Vielleicht aber ist es genau diese marginal scheinende, von Schindel bei seiner… …einem Schibboleth 94 – das schon vor Celan in der Sprache durch die Sprache nicht realistisch war, vielmehr: real. Diese Klage fällt aus sich selbst… …ergeben Brüche. Celans Poesie und jene Schindels sind darum so wichtig, weil sie diese zeigen und es dem, der sie verstehend liest, gleichsam verunmöglichen…
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