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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Elke Donalies, Die Wortbildung des Deutschen. Ein Überblick, Gunter Narr, Tübingen 2002 (Studien zur Deutschen Sprache, Forschungen des Instituts für Deutsche Sprache 27), 190 Seiten

    Johannes Erben
    …des Instituts für Deutsche Sprache 27), 190 Seiten Eine neue, aus dem IDS kommende Darstellung der deutschen Wortbildung weckt hohe Erwartungen, nachdem… …Zusammenhänge, sodass die Übersichtlichkeit nicht durch Ausbreitung allzu vieler Einzelheiten und Sonderfälle verloren geht. Eine gewisse Vereinfachung und… …vor allem aus Wörtern, Konfixen und Wortbildungsaffixen gebildet, seltener aus Sätzen und Phrasen“ (S. 19). Eine eigene Kategorie „Interfix“ oder… …. Vielmehr plädiert sie, wie Günter Dietrich Schmidt eine „Vereinfachung oder Erleichterung“ (S. 25) anstrebend, „für ein klare Zuordnung zu den beiden… …Sätzen und Phrasen“ zu verstehen seien, „keine eigene zusätzliche Wortbildungsart“ dar (S. 96). Auch sei es „nicht notwendig und auch nicht sinnvoll, eine… …notwendig. Als „unnötig“ wird auch „die Kategorie Rückbildung“ (S. 138) betrachtet. Dass diese Thesen, die wohl aus pädagogischen Gründen eine Reduzierung des… …(S. 57, 123, auch 109), die eine Darstellung der Wortbildung gerade nicht „sprachrealitätsnah […] anschaulich und auch vergnüglich“ (S. 11) machen… …anschließende Adjektivabstraktum Sanftmut hingegen erst im 16. Jh. üblich wird, gewonnen durch eine Tilgungskonversion. Luthers Septembertestament (Wittenberg… …, „ohne dass mit diesem Wortartwechsel eine kategorielle Bedeutungsveränderung verbunden ist“ (S. 39, 99, 129), da schön und Schönheit sowie bergen und… …verarmen verschieden“ 6 ist. „Konfigurationen von wahrgenommenen oder vorgestellten Qualitäten […] können durch eine Nominalisierung zu einem Quasi-Objekt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Birgit Kochskämper: "Frau' und "Mann' im Althochdeutschen, Frankfurt am Main 1999 (Germanistische Arbeiten zu Sprache und Kulturgeschichte 37)

    Chiara Staiti
    …‚Mann‘-Wörter2, analysiert. Jedem Lexem ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Eine „Einleitung“ (S. xi–xxxix) informiert über die beabsichtigten Ziele der Untersuchung… …den lateinischen Texten eine (schon vorhandene oder von der Verfasserin eigens hergestellte) Übersetzung beigegeben oder nicht beigegeben wird; die ahd… …. Zitate werden in der Regel nicht ins Nhd. übersetzt. 4 Es handelt sich um eine Arbeit zum Wortbildungssystem von Birgit Rabofski (Motion und Markiertheit… …. Synchrone und sprachhistorische Evidenz aus dem Gotischen, Althochdeutschen und Altenglischen für eine Widerlegung der Theorien zur Markiertheit, Frankfurt am… …, Junge‘; ‚erhabener Mann, Herr‘; ‚Mann‘; ‚Mann, Mensch‘. 7 Die Tabellen bieten allerdings eine reichere Auswahl an volkssprachigen Personenbezeichungen an… …, weil es sowohl ‚Mensch‘ als auch ‚Mann‘ bedeuten kann“; etwas mehr darüber, aber auch kaum mehr als eine Auflistung S. xxxvi f.). Größere Ausführlichkeit… …eine Auswahl getroffen (von den letzteren werden nur die 13 Fälle aufgenommen, die sicher oder wahrscheinlich einem weltlichen Herrn und nicht Gott oder… …Christus gelten; vgl. S. 319). Behandelt werden auch (gelegentlich?) die as. Belege der besprochenen Wörter, die aber nicht mitgezählt werden. 10 Eine… …, ebenso bei truhtîn. Manche Wortbildungen (magatîn, jungfrouwa, jungeling, gomman) gelten als lexikalisiert und erhalten eine eigene Behandlung. 144… …, Tübingen 1989, S. 162–198), die u.a. eine Übersetzung enthält; die „Pariser Gespräche“ werden ausschließlich nach der alten Ausgabe von Johannes A. Huisman…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Hildegard Elisabeth Keller, My secret is mine. Studies on Religion and Eros in the German Middle Ages, Peeters, Leuven 2000 (Studies in Spirituality, Supplements 4), VIII und 297 Seiten

    Inés Mateos
    …also auf explizit oder implizit ‚Männliches‘; eine Bedeutung ‚Mensch‘ läßt sich weder für das Simplex noch für seine Derivate nachweisen“ (S. 305). 17… …Realität eine Sexualisierung erfährt. Fast ausschließlich wird die Figur der Braut in den Texten weiblich besetzt, und unter den Autorinnen brautmystischer… …zugewiesen und von diesen – ihre Zahl spricht eine deutliche Sprache – auch gerne in Anspruch genommen. Die ‚Genderisierung‘ tangiert nun aber nicht nur die… …. Die Frage, weshalb die Frauen selber eine Vorliebe für die Rolle der Gottesbraut und deren oft ekstatischen Implikationen mitbrachten, bekommt Keller… …. Die Auswahl der Texte ist an drei Kriterien orientiert: 1. Das Motiv der Gottesbrautschaft muss eine zentrale Rolle spielen, 2. gehören die Texte in… …Texte, erst fruchtbar macht. Keller gibt damit einen guten Überblick über das Motiv der Gottesbrautschaft und erstellt dazu eine Typologie der Bräute… …sich das spirituelle Ehemodell – so Kellers aufschlussreiche Beobachtung – letztlich dessen, was für eine christlich gedachte Erotik am kostbarsten wäre…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Elizabeth A. Andersen, The Voices of Mechthild of Magdeburg, Lang, Bern 2000, 255 Seiten

    Sara S. Poor
    …, nach Frank Tobins Rezeptionsgeschichte aus dem Jahr 1995 und der englischen Übersetzung aus dem Jahr 1998, mit ihrer Studie eine „sound basis for English… …Beginen-Lebens (Mainzer Synode von 1223, Fritzlarer Synode von 1244 und eine weitere Mainzer Synode von 1261), die zeitgenössischen Ansichten der Beginen und den… …Konflikt zwischen Bettelorden und Weltklerus, für den die Seelsorge der Beginen eine Rolle spielte und auf den sich Mechthild in ihrem Buch bezieht. Andersen… …argumentiert, dass Mechthilds Hervorhebung ihres spirituellen Lebens gegenüber weltlichen Ereignissen eine ideologisch motivierte Entscheidung für ein… …verschiedener Erzählstimmen und des Wechsels zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beim Lesen unter Umständen entstehen. Durch eine detaillierte… …Textanalyse und eine genaue Erklärung dieser Wechsel und Sprünge im Hinblick auf zeitgenössische Konzeptionen von und Diskussionen über Zeit, die Ewigkeit und… …Textes, der auf den ersten Blick verwirrend wirken mag, rückt somit als eine seiner besonderen Leistungen ins Zentrum der Wahrnehmung. Bei Andersen heißt… …unabhängig voneinander umgeht und wie verschiedene Temporalitäten in Momenten der Einheit ineinander aufgehen. Andersens Buch bietet insgesamt eine flüssige… …ich niemer verklagen; das eine, das gottes gueti so sere vergessen ist in der welte, das ander, das geistlich lúte so unvollekomen sint (IV, 16, 15f.)… …entschließt, tugendhaft zu leben, egal ob in einem Orden, am Hof oder in Dorf und Stadt. Dies ist jedoch eine marginale Anmerkung, die am Wert der vorliegenden…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Thomas Rathmann, Geschehen und Geschichten des Konstanzer Konzils. Chroniken, Briefe, Lieder und Sprüche als Konstituenten eines Ereignisses, Wilhelm Fink, München 2000 (Forschungen zur Geschichte der Älteren Deutschen Literatur 20), 303 Seiten

    Gerhard Wolf
    …eines Objektivitätsanspruchs gehuldigt, der darin besteht, dass es eine Beobachtung ohne Beobachter gibt. Dieses Dilemma hat jedoch weder die Literatur-… …noch die Geschichtswissenschaft in eine Krise gestürzt. Denn soweit man sich überhaupt dem Problem stellt, wird pragmatisch verfahren, und nach wie vor… …Geschichtswissenschaft und gleichzeitig eine exemplarische Behandlung eines historischen Ereignisses, das nicht mehr als Faktum, sondern als diskursives Konstrukt… …eine Geschichtswissenschaft insgesamt, die weder mit dem Ereignis- noch mit dem Darstellungsbegriff zu Rande gekommen ist. Selbst dort, so demonstriert… …er am Beispiel Gabrielle M. Spiegels, wo sich die Geschichtswissenschaft auf eine (poststrukturalistische) literaturwissenschaftliche Forschung… …Wirklichkeit selbst einen diskursiven 154 Buchbesprechungen Charakter zuspricht, dann wird schnell deutlich, dass es ihm um mehr geht als um eine primär oder… …Foucaultschen Diskursbegriffs vorhalten, aber aus seinem Verzicht auf eine Diskussion seines eigenen Diskursbegriffs resultiert eine argumentative Ambiguität… …gleichermaßen Aussageformation wie Kommunikationsform über die Dinge. Aus der Gleichsetzung von literarischer Überlieferung und Diskurs ergibt sich noch eine… …den Konzilsverlauf als „eine gigantische Zirkulation von Texten“ vorstellen (S. 50; vgl. auch S. 268), die das Konzil als solches erst konstituieren… …im Grund nicht diese theologischen Streitschriften, die dann für den weiteren Gang der Untersuchung eine Rolle spielen, vielmehr wechselt Rathmann im 3…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Liste eingesandter Bücher

    …LISTE EINGESANDTER BÜCHER Glück, Helmut u.a. (Hgg.): Deutsche Sprachbücher in Böhmen und Mähren vom 15. Jahrhundert bis 1918. Eine teilkommentierte… …Bezügen, 9,1/2). Hoberg, Rudolf (Hg.): Deutsch – Englisch – Europäisch. Impulse für eine neue Sprachpolitik, Dudenverlag, Mannheim u.a., 2002 (Thema Deutsch… …, Amsterdam, New York, 2003 (Chloe, Beiheft zum Daphnis 35). 159 Liste eingesandter Bücher Russ, Charles V. J.: Die Mundart von Bosco Gurin. Eine synchronische… …, Stuttgart, 2003 (ZDL-Beiheft 124). Simon, Horst J.: Für eine grammatische Kategorie ‚Respekt’ im Deutschen. Synchronie, Diachronie und Typologie der deutschen… …soll künftig nur noch eine Schrift, die Altschrift (Antiqua) verwendet werden“. Ein Politkrimi, Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig…
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