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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    „Worte sind hier umsonst“

    Die Beschreibung des Unbeschreiblichen in Goethes „Werther“ und Hölderlins „Hyperion“
    Hartmut Vollmer
    …Gesellschaft, mit der das einsam schreibende Ich zu korrespondieren versucht. Diese Korrespondenz zwischen einsamem Schreiber und sozialem Leser, die Reflexion… …gebannt werden. Diese Begegnungen bringen ein empfindsames, liebendes Individuum in Erscheinung, das seine unfassbaren Emotionen zu artikulieren und mit… …diese Begegnungen, die sich für die Protagonisten als Peripetie ihrer Lebensentwicklung darstellen. 482 „Worte sind hier umsonst“ Schon in seinen ersten… …Erscheinungen. (8) Diese poetische Reflexion, die von der Forschung zu Recht als ein Credo des empfindsamen und schwärmerischen Individuums interpretiert worden… …Erzählform. Doch wie die erzählte Fabel gelangt auch diese Erzählform, die Sprache des „Werther“-Romans an Grenzen. Die freie Subjektivität des erzählenden Ich… …sprechen, und bemüht sich zugleich, diese Unfähigkeit aufzuheben. Er spricht also über die Sprachproblematik, über die Sprachlosigkeit – in Korrespondenz mit… …selbstreflexive Einfügungen wieder zurückgenommen werden. Diese sehr emotionale, lebhafte und leidenschaftliche Diktion erwirkt den Eindruck einer ‚Authentizität… …neuerlichen Versuch, das Wesen des einzigartigen Mädchens zu beschreiben. Doch auch diese Charakterisierung könnte, wie er konstatiert, auf viele andere… …schwarzes Brot und schnitt ihren Kleinen rings herum jedem sein Stück nach Proportion ihres Alters und Appetits ab [...]. (26) Diese Darstellung kann als… …Schattenriss Lottes zeigt), die nur auf diese Weise eine göttliche Erscheinung, eine Epiphanie, die sich in ihrer Allgemeingültigkeit und ihrer mystischen Aura…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    „Um gewisse Linien und Richtungen anzugeben“

    Zur symbolischen Ordnung in Stifters Erzählung „Der beschriebene Tännling“
    Günter Saße
    …lässt, als würden sich die beschriebenen Räume verselbständigen, stehen diese doch durchgängig in einem subtilen Bezug zu den Protagonisten: Sie verweisen… …einst Geschehene vergegenwärtigen, sowie durch ständische und geschlechtliche Verhaltensregulierungen, die festlegen, wer was wann darf. Diese komplexe… …lässt. Bislang ist diese Zeichenwelt in ihrer verhaltensregulierenden und sinngenerierenden Kraft nicht erfasst worden. Ein Grund hierfür ist wohl, dass… …Tännling“ einzig die oszillierende Grenzziehung zwischen Natur- und Kulturlandschaft. 3 Doch nicht auf diese hat sich das Augenmerk zu richten, wenn man… …, sondern um räumliche Kontinuitätsstiftung. Wie viele andere seiner Erzählungen schreibt auch diese auf den ersten Blick gegen Traditionsbruch und… …spekulieren. Warum die Leute diese von ihren Wohnungen so entlegene Stelle [für ihre Pflanzbeete] wählen, ist unbekannt, nur ist es seit Jahrhunderten so… …abgetrennt und den Füßen des Felsens zugewiesen. Auf diese Weise wird das sexuell kon- 13 Zur Unterscheidung von kulturellem Gedächtnis, das der Auswahl nach… …der Gemeinschaft als Wunder gedeutet und durch einen Ort und einen Gegenstand, das Bildnis, versinnbildlicht. Auf diese Weise schafft sie sich eine… …Orten, Ereignisorten und Tatorten unterscheidet und darlegt, inwiefern diese erst durch Riten, Interessen und Deutungen zu Orten der Erinnerung werden… …provozierten Bewunderung der anderen. Auf diese Weise erfährt er die Auszeichnung seiner Braut als Selbstauszeichnung. In der Perspektive des öffentlichen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Im Namen des Vaters

    Romaneingänge bei Stifter und Keller
    Elsbeth Dangel-Pelloquin
    …verschiedene Erzählhaltung beobachten, durch die sie sich trotz identischer Wortfolge zu Beginn ganz konträren Traditionen des Erzählens zuordnen lassen. Diese… …hervorzuheben, wobei jetzt schon gesagt sei, dass diese sich nicht widersprechen, sondern ergänzend aufeinander Bezug nehmen. Die am Romaneingang gewonnenen… …Ergebnisse möchte ich zuletzt mit dem Schluss der beiden Romane in Beziehung setzen. I. Stifters erster Satz lautet: „Mein Vater war ein Kaufmann.“ 8 Diese… …erstgeborenen Sohn, und eine Tochter, welche zwei Jahre jünger war als ich“ (4/1,9). Diese Zuspitzung erhebt den Vater zu einer innertextlichen Instanz, deren… …Mutter-Kind-Symbiose vgl. Peter Widmer: Subversion des Begehrens. Jacques Lacan oder die zweite Revolution der Psychoanalyse, Frankfurt/Main 1990, S. 45. 17 Diese… …dem Alemannen, der mit der Landnahme zugleich den Roman ab ovo oder besser ab urbe condita begründet. Aber auch diese Setzung, die dem Dorf seinen Namen… …leibliche Integrität der Menschen durch die sie umformende Erde ausgelöscht wird, so ihre soziale Identität durch die Kollektivierung der Namen. Diese… …wird dann auch diese Verbindung zur Außenwelt gekappt durch den Umzug in das eigene Vorstadthaus: „Das Haus war nur für unsere Familie bestimmt“ (4/1,15)… …, und diese Vermischung bewirkt in der kontinuierlichen Weiterverarbeitung der Spuren die Metamorphosen, zu denen sich die Dinge in der kulturellen… …darauf“ das Werden und Vergehen im Naturkreislauf: „Aus der unergründlichen Tiefe der Zeiten ans Tageslicht gestiegen, sonnen sich diese Menschen darin, so…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Gieshüblers Kohlenprovisor

    Der Kolonialdiskurs und das Hirngespinst vom spukenden Chinesen in Theodor Fontanes „Effi Briest“
    Claudius Sittig
    …(EB 341) Diese taktile Orientierung in Afrika entspricht der Lektüre einer Landkarte mit dem Finger. Und diese Nähe zur Karte entspricht wiederum… …diese Praktiken in hohem Maße semantisiert. Trotz der Vielfalt und Subtilität zeitgenössischer kolonialistischer Praktiken werden in der… …‚immanent‘ und ‚kontextualisierend‘ voneinander geschieden werden. Erst diese Trennung erlaubt den Trugschluss, Effi und der Chinese seien solidarische Opfer… …mysteriösen Chinesen“ 16 , zu dem sich die Literaturwissenschaft durch diese Aussage Fontanes nicht nur berechtigt, sondern – weil ihn Fontane damit als Zentrum… …. Innstetten macht nach der ersten Erwähnung des Chinesen noch lange keine Anstalten, diese Geschichte zu erzählen. Erst sehr viel später, als ihn Effi inständig… …ich diese Nacht hoffentlich gut schlafe, gleich einen Chinesen an mein Bett treten sehen.“ (EB 51) In ihrer Imagination ist sie noch durch einen Fund… …und dabei zog sie Johannas Kopf dicht an sich heran … ‚ich habe solche Angst.‘“ (EB 85) Diese Ambivalenz von Angst und Begehren ist von Beginn an auch… …unbedeutend hält, und ihre Verschwiegenheit greifen dabei ineinander. Diese Kombination aus Abwehr und Verlangen artikuliert sich deutlicher kurze Zeit später… …Effis mit ihrem Verführer Crampas zu Grunde liegt. 19 In letzter Konsequenz versteht diese Interpretation die verschlüsselte Diskussion von Sexualität im… …gleichem Maße zu eignen. Und es ist kein Zufall, dass der Chinese gleichzeitig als Zeichen im Kontext des kolonialen Projekts gelesen werden kann. Diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Maximilian Harden

    Förderer und Wegbegleiter der Brüder Mann
    Helga Neumann
    …Harden, Karl Kraus und Alfred Kerr in einem Brief an Max Rychner in einem Atemzug als „die 3 feindlichen Brüder“ 1 . Diese ironische Charakterisierung… …erst Ende 1904. Der Briefwechsel Wedekinds mit Harden bezeugt, dass diese Bekanntschaft auf ausdrücklichen Wunsch Wedekinds zustande kam und den Beginn… …Weg in die großbürgerlichen Kreise Münchens. Die Verlobung mit Katia Pringsheim fiel in diese Zeit. Mit der Familie Pringsheim war Maximilian Harden… …: Erlauben Sie mir, Ihnen meine herzliche Freude auszudrücken über Ihr Buch, das mir dank Ihrer Güte übersandt wurde, – diese Galerie von Meisterportraits… …lange zweifeln, ob ich diese Aufführung überhaupt zulassen sollte, und so entschloß ich mich erst, Sie zu bemühen, als ich im Begriff war, zur… …und instinktmäßige Entzücken, diese unmittelbare Erheiterung, Erwärmung, Befriedigung erwecke, die er 18 Brief Thomas Manns an Maximilian Harden vom… …schreiben, diese Mischung von Übermensch und Schlauberger, von Staatengründer und Pferdestall-Steuerverweigerer, von Heros und Heulhuber, der nie ein… …. 2], S. 175 f. 571 Helga Neumann Die kleine Stadt in der Zukunft vom 22.1.1910. Heinrich Mann verschweigt nicht, wie willkommen ihm gerade diese… …telegraphiert, ob ein Protest von ihm aufgenommen werde. Diese vorsorgliche Anfrage habe die Redaktion bejaht. „Ich schrieb dann einen Artikel, in dem ich über… …nichts auszusetzen haben“. Diese Vermutung habe er hoffentlich widerlegt. Der Brief bildete den vorläufigen Abschluss der Kontakte, sieht man von den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Czernowitz, die ‚himmlische Stadt‘

    Eine allegorische Lektüre deutschsprachiger Gedichttexte aus der Bukowina
    Maria Kublitz-Kramer
    …Verbindung eingeht. Was macht – so wäre weiter zu fragen – diese Stadt, das „Jerusalem am Pruth“, wie sie seit der Wende zum 20. Jahrhundert genannt wird, zu… …rechtlich sicherte. Allerdings konnte diese Entwicklung nicht den sich zunehmend entwickelnden Nationalismus rumänischer, ruthenischer und auch… …. 586 Czernowitz, die ‚himmlische Stadt‘ Selbstverständlich ist diese Gruppe deutschsprachiger, überwiegend jüdischer Autoren und Autorinnen heterogen… …Autorinnen und Autoren Formen der Lyrik, die als geeignet befunden werden, subjektives Erleben sprachlich zu verdichten. Diese auf die deutsche Romantik wie… …ausbeutet im „verzweifelten Bemühen um symbolische Territorialisierung“. Und diese findet eine Entsprechung im „Traum von Zion“. 43 Hier erweist sich das Wort… …Gedicht „Das Wort“ heißt: Lehnt diese Zeit es ab als abgegriffen bewahr mich sagt es einer Zeit die kommt sieh eine edlere hat mich geschliffen und einer… …Bukowina wird auf diese 43 Deleuze, Guattari [Anm. 16], S. 28. 44 In: [Anm.11], S. 127. 45 Homolka, Friedländer [Anm. 26], S. 22. 46 Vgl. Jes. 32, 15 ff. 47… …Grauen ein „Element des Schocks und des Schockierenden“ (Scholem) 58 , diese sind aber eng verbunden mit Momenten des Trostes: zwei Aspekte der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Sinnbildung in Paul Celans Gedichten – sprachphänomenologische Interpretationen

    Jürgen Trinks
    …eines Gedichts bat, antwortete dieser: „Lesen Sie! Immerzu nur lesen, das Verständnis kommt von selbst!“ 4 Recht selbstverständlich setzt diese Antwort… …ließe: wenn man sich nur auf das Lesen konzentriert, dann kommt das Verständnis von selbst. Aber diese Wenn-dann-Beziehung wird vermieden, der… …Verdunkelnden unserer Zeit zählt, am deutlichsten in folgender Stelle: Nicht die vielberedete Atombombe ist als diese besondere Tötungsmaschinerie das Tödliche… …das Wunder, dass wir trotz dieser weitgehenden Bindung an die normale Sprache für diese Sprache, die unsere Möglichkeiten und die des normalen… …Sprachgebrauchs weit übersteigt, dennoch empfänglich sind. Diese außer der Reichweite meiner eigenen Verfügungsgewalt liegende, aber dennoch „irgendwie“ (wir werden… …diese Vagheit später durch den Terminus „transpassibel“ ersetzen) er- 603 Jürgen Trinks fahrbare Möglichkeit des Sprechens zeugt von einem Horizont… …innerhalb des Zählens reduziert werden kann, so sind auch diese Wörter nicht mehr an die Bezeichnung von Gegenständlichkeiten gebunden, sondern eröffnen in… …hinhält. Ich war, als ich dich ansah – wann? –, draußen bei den andern Welten. O diese Wege, galaktisch, o diese Stunde, die uns die Nächte herüberwog in… …vollzieht es. Sie ist etwas Aktives. Die Zeitphase ist selbst aktiv geworden, ist nicht nur ein Maßstab, mit dem man Geschehnisse zeitlich einordnet. Diese… …eingebracht, diese werden von der Nacht durchdrungen. Zwar ließe sich mit den Nächten noch vieles andere assoziieren, aber der Kontext erlaubt es wohl, die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Arno Schmidt auf Verlegersuche für den Leviathan

    Horst Denkler
    …Maßstäbe, Zubilligung einer apokalyptischen Situation usw. hilft da nicht. Diese Arbeit ‚Leviathan‘ bleibt hoffnungslos zwiegespalten. Sie ist mir als…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Heinrich Heine, Säkularausgabe. Werke – Briefwechsel – Lebenszeugnisse, hg. v. der Stiftung Weimarer Klassik und dem Centre National de la Recherche Scientifique in Paris, Band 16/17 K I und II: De l’Allemagne. Kommentar. Bearbeiter Claude Pichois (Teilband I) und Dirk Fuhrig (Teilband II), Akademie Verlag, CNRS Editions, Berlin, Paris 1995 bzw. Akademie Verlag, Berlin 2002

    Robert Steegers
    …französisch publizierten Schriften belässt die HSA wenigstens diese in ihrem Zusammenhang, während die DHA die französischen Versionen den Anhängen der…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Theodor Fontane und Martha Fontane. Ein Familienbriefnetz. Hg. v. Regina Dieterle, Schriftenreihe der Theodor Fontane Gesellschaft, Bd. 4, de Gruyter, Berlin, New York 2002. Meine liebe Mete. Ein Briefgespr

    Paul Irving Anderson
    …wäre, haut Dieterle dem ahnungslosen Leser die amateurhaften Inzesttheorien aus ihrer Doktorarbeit um die Ohren. Wer diese Briefsammlung liest und meint… …möchte ich ein Wort ins Feld führen, das die Fontanes für die unterschwellige Erotik in Theodor Storms Werk benutzten, den ‚Bibber‘. Man lese diese Briefe… …Zeit. Der Stellenkommentar ist ein Meer, aus dem ganze Bataillone Vergessener hervorsteigen. Die Angaben über diese glaube ich ihr gern und beschränke… …einflussreichste Frau im Deutschen Reich zwischen 1875 und 1900 interessieren? Solange nur politisch korrekte Rollenmodelle in Frage kommen, nicht bald. Diese… …Rolle spielten hier die Herausgeber der Schriftenreihe der Fontane Gesellschaft? Da diese den Verlag bald wechselt, erhofft man sich ein klares Konzept…
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