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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Inhaltsverzeichnis

    …, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. – Die Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift geben ausschließlich die Meinung… …der Verfasser, Referenten, Rezensenten usw. wieder. – Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in dieser Zeitschrift…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001
    Steffen Martus
    …Unauffälligkeit, und dieser Wechsel betrifft auch die Performanz und Inszenierung von Texten. Die sich als Novum inszenierende Kultur der Unauffälligkeit arbeitet… …ein „ungemein freyer Staat“, denn nur „Wahrheit und Vernunft“ werden hier als Herrschaftsinstanzen anerkannt. Unter Obhut dieser beiden Leitfiguren… …Adaptation dieser Gedanken z.B. Ansgar Häfner: An Niemand, den Kundbaren. Bemerkungen zur Entstehung der Öffentlichkeit, in: Als die Post noch Zeitung machte… …: Autoren arbeiten in dieser Situation unter Bedingungen der Kritisierbarkeit, literarische Kommunikation ist kritische Kommunikation. Genau dieses Apriori… …die unterschiedlichen Gemüths=Beschaffenheiten und Sitten derer Personen dieser Zeit vorgestellet werden. Nach der siebenden Frantzösischen Edition in… …, kommt der Kritik in dieser Ordnung ein Diskursort zu. Die positive Etablierung der Kritik, die Zumutung einer Institution, die dazu da ist, Fehler… …Autornamen und eine ebenso unsichtbare wie allgegenwärtige Signatur der Worte eines Werks durch den individuellen „Ton“). Dieser neue Autorisierungsbedarf, den… …„fürchterliche[n] gelehrte[n] Krieg“ 29 , und dieser „Dichterkrieg“ ist kein geregelter Kabinettskrieg mit klaren Frontverläufen. Der Anonymus berichtet etwa, Klotz… …Maß, Art und Weise von Kritik. In dieser ungesicherten Situation muss die Kritik Lob und Tadel, Positivität und Negativität in ein akzeptables… …eine Auflistung von kritischen Injurien unter dem Titel „Von der Critischen Höflichkeit Einiger hochdeutscher Kunstrichter“ (1742) belegt. 42 Dieser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Hebels letzter Kalender

    Stefan Braese
    …Morgen, es seien überflüssige Worte darin. 3 Grimms Wahrnehmung entgeht nicht, was noch dem heutigen Leser in dieser Momentaufnahme erkennbar ist: Im… …. 6 Doch ungeachtet dieser Reserve Hebels gegenüber dem enthusiasmierten Geist der Stunde, ungeachtet auch seiner Bemühungen, diese Reserve in seiner… …, handelt auf vielfältige Weise von dieser Erfahrung. Dass die „Rekonstruktion historischer Horizonte“ jenen Blick auf Hebels Werk ermöglicht, der nicht mehr… …im „Rheinländischen Hausfreund“ über die Jahre sorgfältig notiert worden waren. Im politischen – und diskurspolitischen – Nachraum dieser Zäsur steht… …Dieser Entwicklung könne jedoch entscheidend gegengesteuert werden, indem man „alte Nationalstücke“ zu entdecken und zu popularisieren versucht, „die das… …„Ausland“ 27 verstand. Dieser Sprachgebrauch war symptomatisch für Hebels kritische Grundeinstellung gegenüber dem politischen Projekt eines geeinigten… …Gefahr nicht zu besorgen sei, noch weniger aber, daß dieser mein Versuch etwas dazu beitragen werde. 29 Welch großen Wert Hebel darauf legte, einer… …das meiste auf den Charakter und die Lokalität dieser Gegenden berechnet ist.“ Noch lässt er Cotta „das Recht“, dem Buch „den Namen zu geben“. 30 Doch… …der Fremden Joch und Schimpf.“ Dieser Heiligung von Heimat und Krieg ist das Gottesgnadentum der Herrscher zentral: „Unsre Fürsten sind von Gottes… …Vollzug dieses Aufrufs zum Landsturm erfährt Hebel als Demütigung. Das prekär Belastende dieser besonderen Verfasserschaft steigert sich für Hebel noch, als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    „Der Löwe brüllt, wer sollte sich nicht fürchten?“ Zur utopischen Restauration der alten Stammburg in Goethes„Novelle“

    Daniel Hoffmann
    …wäre aufgrund dieser Gleichsetzung eines noch im Bau befindlichen und eines in den Zustand des Verfalls übergegangenen Bauwerkes in einem doppelten Sinne… …alten Schlossruine in der humanen Utopie der Schlussszene. Gegenüber Eckermann hat Goethe den „Gang dieser Novelle“ durch einen Vergleich mit den… …einzelnen Stadien im Wachstum der Pflanze, die ihre Vollendung in der Blume findet, näher bestimmt. 3 Doch Aufbau und Gehalt dieser Erzählung lassen sich… …ungewollt, als ein Wahrzeichen dieser alten politischen Ordnung konserviert. An deren Stelle ist eine neue Gesellschaftsform des Fürstentums getreten… …, verleiten zu dem Glauben, als sei mit dieser neuen Ordnung die ursprüngliche Verfassung des Menschen oder die naturrechtliche Vorstellung vom menschlichen… …Zusammenleben verwirklicht. Doch dieser Eindruck täuscht. Dem Auftreten und Verhalten der Menschen dieses Fürstentums ist nämlich ein Zug zur Eitelkeit… …als nötig zu ihren Kleidern genommen, mehr Tuch und Leinwand, mehr Band zum Besatz.“ 10 Dass in dieser Eitelkeit tatsächlich ein Stachel, im biblischen… …Sinne jener Stachel im Fleische, also ein sündhaftes Vergehen zu sehen ist, das von dieser Welt den Schleier ihrer Wohlgeordnetheit zieht, hat Goethe an… …dieser Stelle nur angedeutet. Denn der Hinweis auf die Eitelkeit gehört in diesem Kontext zu einem Gegensatz, der aber eigentlich recht harmlos aussieht… …wird jedoch offenbar, dass dieser Gegensatz ein Konfliktpotential impliziert. Die Fürstin ist mit ihren Begleitern die Hügellandschaft zur Stammburg…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    „Rotdunkel“. Vom Ektoplasma zur Aura. Fotografie und Okkultismus bei Thomas Mann und Walter Benjamin

    Sabine Haupt
    …Mann und Walter Benjamin in dieser kulturgeschichtlichen Konstellation ist der folgende Beitrag gewidmet. The medium of photography was interpreted - in… …frühen 20. Jahrhunderts betrifft – auch ideologiekritische Aufarbeitung dieser kulturellen Strömungen. Im Vordergrund stehen dabei die Affinitäten und… …terminologischen Differenzierung dieser Begriffe vgl.: Bettina Gruber: Mystik, Esoterik, Okkultismus: Überlegungen zu einer Begriffsdiskussion, in: Moritz Baßler… …Eine zentrale Rolle bei der Erzeugung dieser Atmosphäre spielt die „rote Lampenglocke“ 14 , die – analog zu den späteren, das spiritistische „Rotdunkel“… …dieser „im Knistern und Rumoren der spielenden Kräfte“ 18 sichtbar macht, ist nicht etwa – wie später – der Geist des verstorbenen Joachim, sondern vorerst… …in dieser Szene betrachtet man – via Röntgentechnik – „Joachims Grabesgestalt und Totenbein […], dies kahle Gerüst und spindeldürre Memento“. 20 Auch… …versäumt der Erzähler nicht, an dieser Stelle an die hellseherischen Fähigkeiten einer Tante zu erinnern, deren „schwere Gabe“ darin bestanden habe, „daß… …engere, substantiellere Verbindungen zwischen dem spiritistischen und dem optischen Medium? Zum besseren Verständnis dieser Problematik empfiehlt sich ein… …bulgarische Student vom Guten Russentisch um ein Haar zu Asche verbrannt wäre. 41 Das eigentlich Gruselige dieser Foto-Manie ist jedoch weniger der geschilderte… …[…] transzendenter Sinngebung und Sinnhaftigkeit“. Aus „dieser Verbindung von verantwortungsfreier Selbstüberlassung an technische Innovationen und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Gottfried Benns „Welle der Nacht“ – absolute Dichtung?

    Moritz Schramm
    …„logisch nicht explizit miteinander verbunden“, muss auf dieser Grundlage widersprochen werden, ebenso wie die Auffassung Gerths, Benns Gedichte hätten sich… …dieser Stelle die Entstehung der ersten Strophe zurückdatiert. Vermutlich entstand die erste Strophe nach 1925, ggf. erst 1927 (so auch: Friedrich Wilhelm… …, nicht schwer, hier eine Umsetzung seines substantivisch-suggestiven Stils zu erkennen, den dieser seit den späten zwanziger Jahren vertritt. Demnach sind… …, Worte – Substantive! Sie brauchen nur die Schwingen zu öffnen und Jahrtausende entfallen ihrem Flug“ (II, 274). Dass Benn an dieser Stelle auch auf „die… …Vers 1 an. Der Hintergrund dieser Verszeilen wurde mehrfach ausführlich untersucht. So hat zum Beispiel Grimm darauf hingewiesen, dass die Meerwidder in… …man etwas näher hin, muss man dieser Leseweise jedoch nicht zustimmen. Zwar hat Benn das Motiv der Meerwidder und Delfine als Reittiere für Knaben… …weiter vertiefen. So ist schon Grimms Aussage, die Meerwidder würden nur in „Faust II“ vorkommen, in dieser Pauschalität falsch. Meerwidder sind vielmehr… …, 236). 577 Moritz Schramm knabenhafte Gestalten dienen. 20 Dieser Hintergrund, der von der Forschung bisher nicht beachtet wurde, ist vor allem deshalb… …möglicherweise konkrete archäologische Kunstprodukte der ausgehenden Antike vor Augen standen, ein deutlicher Bezug zur Antike als Kulturepoche. Dieser wird durch… …Produkten umkreist, die als Kunstprodukte einer vergangenen Kulturepoche auch die Vergänglichkeit dieser Epoche andeuten. Was sich zunächst in spielerischer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    „Gesegnete Vergänglichkeit“. Hanns Johsts literarische ‚Vergangenheitsbewältigung‘

    Rolf Düsterberg
    …Literat und Kulturfunktionär ideale Voraussetzungen für eine glänzende politische Karriere im neuen Staat. Fixpunkte dieser Laufbahn sind seine Ernennung… …S [im Folgenden: AGM], Spruchkammerakte Hanns Johst, Bl. 13; 243–251; 461–463; 457; 459. – Dieser Aufsatz entstand im Rahmen eines biographischen… …und jeden Hinweis auf Politik vermeidet.“ 22 Dieser Gnadenerweis war möglicherweise eine Reaktion auf den Nachprüfungsantrag gegen das Urteil der… …Gleichheit macht Alle für alles gleichgültig was Eigensinn und Eigenwert besitzt. […] Das einzige Programm dieses Zeitgeistes dieser fortschrittlichen neuen… …heißt gefährlich und fromm, da beginnt das Erdreich im Gegensatz zum Himmelreich seine Macht zu offenbaren“. Noch ist dieser Staat nicht Wirklichkeit –… …, Dramatisches, 85.1294. Ähnliches ist in seinem ebenfalls in dieser Zeit verfassten Manuskript „Strobbel“ zu lesen, in der die Demokratie mit ihrem politischen… …, paraphrasiert der Autor Positionen Hitlers, welche dieser auch im Gespräch mit Johst selbst im Jahre 1933 formuliert und die der Autor in völliger Übereinstimmung… …der Arbeit adeln. Dieser Adelsbrief allein vereidigt den Soldaten wie den Bauern, den Kaufmann wie den Akademiker, den Arbeiter wie den Kapitalisten auf… …sei dieser deutsche „Klang“ des Werkes zu hören: „wer das Alte, weil es alt geworden, verwirft und Neues, Antlitzloses, Hämischgrinsendes… …Pour le mérite ausgezeichneter Flieger. Johst […] gibt auf diese schauerliche Phrase keine Replik. Im Gegenteil! Nachdem Johst dieser Figur noch weitere…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Barbara Thums, „Den Ankünften nicht glauben wahr sind die Abschiede“. Mythos, Gedächtnis und Mystik in der Prosa Ilse Aichingers (Rombach Wissenschaften. Reihe Cultura, Bd. 14). Rombach Verlag, Freiburg/Breisgau 2000.

    Volker C. Dörr
    …dieser gilt der letzte Teil der Studie. Aichingers „Sprachexzesse mystischer Entgrenzung der Rede“ lassen sich als radikalisierte Sprachskepsis der… …Tatsache reflektiert, dass eine solche Übersetzung ebenso unmöglich wie notwendig ist. Der Ausweg der vorliegenden Studie besteht – was in dieser Rezension…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Eberhard und Elfriede Berger, Carl Hauptmann. Chronik zu Leben und Werk. Verlag frommann-holzboog, Stuttgart 2001.

    Eberhard Hilscher
    …„treuen Freunde dieser Landschaft“ seine Worpswede-Monographie. Beim Wiedersehen im Herbst 1903 empfing Otto Modersohn zunächst ungünstigere Eindrücke von…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Christian Kassung, EntropieGeschichten. Robert Musils Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“ im Diskurs der modernen Physik. Fink, München 2001.

    Albert Kümmel
    …einem Text wie dem „Mann ohne Eigenschaften“ und physikalischen Theoremen, die dieser aufruft, zu entdecken. Eine geduldige archäo- 627 Buchbesprechungen… …jedoch im Kontext eines poetischen Diskurses zu lesen gestattet. Dieser Nirgendort trägt in Kassungs Arbeit den Namen Selbstreflexivität. So ließe sich die… …Ordnung: die Ermöglichungsbedingung dieser Figur ist der Grund, auf dem moderne Literatur und moderne Physik sich in der Gemeinsamkeit ihrer Differenz… …gewidmet ist. Die Kennzeichnung dieser Textabschnitte als „Dispositio“ und „Elocutio“ durchkreuzt jedoch diese Dichotomisierung und lässt sie durchsichtig… …in den Sätzen der modernen Physik selbst und eben nicht eine Einschränkung der Gültigkeit dieser Sätze darstellt. Mit diesem Schritt aber… …genannte Ergodenproblem zu lösen. Von dieser Problemstellung aus – der Unvereinbarkeit reversibler Molekülbewegungen mit irreversiblen makroskopischen… …vielmehr die universale Mobilmachung des zweiten Hauptsatzes für sämtliche Sinngebungsprozesse dieser Welt den Unterschied der Zeitmodi voraussetzt.“ (S… …bestimmten Geschichte aus vielen möglichen. Pirandellesk sucht dieser Roman seinen Anfang als Suche seines Anfangs, als Suche nach einer Zeit, die erst… …dem Wichtigen, dem Ereignis, bei dem sich stehen zu bleiben und somit zu beginnen lohnte und jeder Schritt dieser Suche thematisiert ihren eigenen…
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