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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Inhaltsverzeichnis/Impressum

    …Rhein-Maas-Region und der Fall des „Eneasromans“ ...................................................... 83 Tagungsbericht „Mittelalterliche deutsche und lateinische… …Handschriften und Wiegendrucke der ‚Dokumentensammlung Gustav Schmidt‘ aus der UB Moskau“. Internationale Fachtagung vom 23. bis zum 24. September 2010 an der… …Berlin- Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ......... 101 Buchbesprechungen Evelyn Scherabon Firchow (Hg.) unter Mitarbeit von Richard Louis… …Hotchkiss: Der Codex Vindobenensis 2681 aus dem bayerischen Kloster Wessobrunn um 1100. Diplomatische Textausgabe der Wiener Notker Psalmen, Cantica… ….................................................................... 105 Wolfram von Eschenbach: Parzival. Auf der Grundlage der Handschrift D hg. v. Joachim Bumke (Michael Stolz)… …..................................................................... 121 Gabriel Viehhauser-Mery: Die „Parzival“-Überlieferung am Ausgang des Manuskriptzeitalters. Handschriften der Lauberwerkstatt und der Straßburger… …Eschenbach. Untersuchungen zur Überlieferung und zum Textprofil (Bernd Schirok) ........ 127 Armin Schulz: Schwieriges Erkennen. Personenidentifizierung in der… …00 85-275 Berliner Bank AG BLZ 100 708 48 Kto.-Nr.: 512 203 101 IBAN: DE 31 1007 0848 0512 2031 01 BIC(SWIFT): DEUTDEDB110 Bezugsbedingungen: Der… …: Druckerei Strauss, Mörlenbach Hergestellt auf alterungsbeständigem Papier. Auch als Eva Geulen / Stephan Kraft (Hg.) Grenzen im Raum – Grenzen in der… …Literatur 2011, 332 S., € (D) 79,80, ISBN 978 3 503 12251 6 Sonderheft zum Band 129 der Zeitschrift für deutsche Philologie Wie werden konkret im Raum…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Die spätalthochdeutschen "Wessobrunner Predigten" im Überlieferungsverbund mit dem "Wiener Notker". Eine neue Ausgabe

    Ernst Hellgardt
    …Weiterem zu einem dreibändigen Sammelwerk, dessen Haupttext der sog. „Wiener Notker“ war (eine Neufassung der Psalterbearbeitung Notkers des Deutschen). Von… …ihr sind im Kodex 2681 ÖNB nur noch der erste und dritte Teil erhalten. Auch große Teile der „Wessobrunner Predigten“ wurden dem Sammelwerk entfremdet… …ursprünglichen Überlieferungsverbund, soweit er sich rekonstruieren lässt, zugänglich machen. Teil II wird die Quellen der Predigten bringen. The three collections… …will give the sources of the sermons. Teil I: Texte Vorbemerkungen Diese Ausgabe verfolgt zwei Ziele. Sie möchte erstens die Fragmente der „Wessobrunner… …auch die Teiledition Schmids nehmen auf ein entsprechendes Bedürfnis kaum Rücksicht. Bei der großen Verwickeltheit des ohnehin fragmentarischen… …Überlieferungsbefundes dürfte aber der Wunsch nach größtmöglichster Übersichtlichkeit nahe liegen. Die Verdienste besonders der Ausgabe Scherers und ihrer Bearbeitung… …durch Steinmeyer in den Kleineren Althochdeutschen Sprachdenkmälern sollen damit überhaupt nicht in Frage gestellt werden. Im Gegenteil: besonders der… …Akribie von Steinmeyers Bearbeitung der Schererschen Edition, ohne deren Vorleistung die hier vorgelegte Ausgabe kaum denkbar wäre, gebührt höchste Achtung… …, sowohl was die Details der Texte und Apparate betrifft als auch hinsichtlich ihrer paläographischen, kodikologischen und überlieferungsgeschichtlichen… …Kommentierung. Aber all dies, Textdarbietung, Apparate und Kommentare, erscheint, dem Gebot der Platzersparnis verpflichtet, in einer solchen Komprimierung, dass…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Zu den Handschriftenverhältnissen des "Nibelungenliedes". Die Verbindungen zwischen den Redaktionen I, d, n und k

    Walter Kofler
    …zwischen den beiden Textzeugen geschlossen. Detailuntersuchungen legen es aber nahe, dass der d-Redaktor die Vorlage von I lediglich mitverwendete und daraus… …der Strophen nicht unerheblich vari- 1 Die Zählung der Strophen erfolgt stets nach Hs. B. In der Eingangspassage von B sind die Strophen 0, 1A, 12A und… … und Klaus Klein: Beschreibendes Verzeichnis der Handschriften des Nibelungenliedes, in: Die Nibelungen. Sage – Epos – Mythos, hg. v. Joachim Heinzle… …, hier: S. 155 f. 3 Benannt sind die Fassungen nach der Titelangabe im letzten Halbvers der jeweiligen Textgruppe: ditze ist der Nybelunge not (A/B) bzw… …. daz ist der Nibelunge liet (C). – Alle Zitate aus Handschriften werden grundsätzlich normalisiert (Ausgleich i/j, 2/s, u/v sowie Regelung der Groß- und… …Kleinschreibung). Benutzt werden folgende Ausgaben: Das Nibelungenlied. Paralleldruck der Handschriften A, B und C nebst Lesarten der übrigen Handschriften, hg. v… …. Michael S. Batts, Tübingen 1971; Ambraser Heldenbuch. Vollstän- (Fortsetzung der Fußnote auf S. 52) 51 Walter Kofler ieren (Nummernsprünge gegenüber Hs. B… …Prosatext die Strophen 0–324. In n beginnt der Haupttext nach einem kurzen Vorspann von 20 Strophen mit dem Aufbruch der Nibelunge ins Hiunenlant (Str. 21 = B… …weitgehend schnörkellose Handlungsfolge, während in den übrigen Textzeugen der Hof der Burgondenkönige umständlich vorgestellt wird (5–10) und eine längere… …I und d hier die ursprüngliche Strophenfolge bewahrten, während die übrigen nôt-Handschriften aus der liet-Fassung erweitert worden seien. 5 Dies ist…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Die Anwendbarkeit des Kulturraum- Konzepts für die Rhein-Maas-Region und der Fall des "Eneasromans"

    Elisabeth de Bruijn
    …DISKUSSION DIE ANWENDBARKEIT DES KULTURRAUM-KONZEPTS FÜR DIE RHEIN-MAAS-REGION UND DER FALL DES „ENEASROMANS“ * Abstract von Elisabeth d e B r u i j… …n , Antwerpen/FWO Vlaanderen Die Erkenntnis, dass es sinnvoll ist, mittelalterliche Literatur im Rahmen der kontemporären kulturellen Grenzen zu… …erforschen, hat sich in die Mediävistik durchgesetzt, wie es das Handbuch Helmut Tervoorens „Van der Masen tot op den Rijn“ demonstriert. Die Frage, inwieweit… …eine Analyse mittelniederländischer und mittelhochdeutscher Epik, in der der Raum genannt wird. Danach wird ein Blick auf die historische Raumbegrenzung… …geworfen. Drittens wird eine Übersicht über die Verbreitungswege der einzelnen literarischen Werke gegeben. Zum Schluss wird die Vermittlung der Galionsfigur… …manual „Van der Masen tot op den Rijn“. This article discusses to what extent the medieval Rhine-Meuse region can be characterized as a cultural area… …figurehead of the Rhine-Meuse area, as well as its presupposed transfer position are disputed. Die seit einigen Jahren auch in der mediävistischen Forschung… …sprachliche Korrekturen und einige weitere Hinweise danke ich Prof. Dr. Helmut Tervooren. 83 Elisabeth de Bruijn mut Tervoorens „Van der Masen tot op den Rijn“… …. Der Gedanke, das Rhein-Maas-Gebiet sei im Mittelalter ein Kulturraum mit einer eigenen ‚Lebensart‘ und ‚Kultur‘ gewesen, bildete den Ausgangspunkt des… …einer exemplarischen Gruppe, der profanen Epik, überprüft werden. In der Einleitung des Handbuches und in der Einführung zum Kapitel, in dem diese Epik…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    "Mittelalterliche deutsche und lateinische Handschriften und Wiegendrucke der "Dokumentensammlung Gustav Schmidt' aus der UB Moskau".

    Internationale Fachtagung vom 23. bis zum 24. September 2010 an der Berlin- Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
    Martin Schubert
    …TAGUNGSBERICHT „Mittelalterliche deutsche und lateinische Handschriften und Wiegendrucke der ‚Dokumentensammlung Gustav Schmidt‘ aus der UB Moskau“… …Internationale Fachtagung vom 23. bis zum 24. September 2010 an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften Zwei Dutzend Fachleute aus Deutschland… …ausführlich zu besprechen. Jürgen Wolf (BBAW, TU Berlin) beschrieb Mitteldeutschland als historischen Literaturraum in seiner Entwicklung ab der Ostexpansion… …seit dem 10. Jahrhundert. Mit reichem Datenmaterial führte er die Entwicklung der literarischen Zentren des Hochmittelalters aus; im breit angelegten… …Überblick wurde der Literaturraum in seinen mannigfaltigen Aspekten dargelegt, von den wirkmächtigen Textsorten (wie dem Sachsenspiegel) über die… …Verbreitungswege (wie die Ausbreitung der Bettelorden) bis hin zur Infrastruktur (nämlich dem dichtesten Straßennetz des Reichsgebiets). Rudolf Bentzinger fuhr mit… …infiltriert wird. Als wertvoll erwies sich hier die genaue Scheidung der Schreibkontexte, also der Stadtkanzleien sowie der jeweiligen bischöflichen Kanzleien… …davon, ob der Empfänger niederdeutsch spricht; auch das Indiz, dass der niedere Adel stärker der niederdeutschen Mundart verhaftet ist als der höhere… …, deutet auf einen diastratischen Einsatz der als überregional empfundenen hochdeutschen Form. 1 Ekaterina Skvairs und Natalija Ganina, Nemeckie… …. Materialy i issledovanija (in kyrillischer Schrift) [Deutsche mittelalterliche Handschriften- und Druckfragmente in der „Dokumentensammlung Gustav Schmidt“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Evelyn Scherabon Firchow (Hg.) unter Mitarbeit von Richard Louis Hotchkiss: Der Codex Vindobenensis 2681 aus dem bayerischen Kloster Wessobrunn um

    Diplomatische Textausgabe der Wiener Notker Psalmen, Cantica, Wessobrunner Predigten und katechetischen Denkmäler. Mit Konkordanzen und Wortlisten
    Ernst Hellgardt, Volker Deubel
    …BUCHBESPRECHUNGEN Evelyn Scherabon Firchow (Hg.) unter Mitarbeit von Richard Louis Hotchkiss: Der Codex Vindobenensis 2681 aus dem bayerischen… …Kloster Wessobrunn um 1100. Diplomatische Textausgabe der Wiener Notker Psalmen, Cantica, Wessobrunner Predigten und katechetischen Denkmäler. Mit… …Konkordanzen und Wortlisten auf einer CD. Olms-Weidmann. Hildesheim, Zürich, New York 2009. Teil 1: Zur Buchausgabe von Codex Vindobonensis 2681 Der Codex… …Band unter Beibehaltung der ursprünglichen Lagenzählung zusammengebunden wurden. Allerdings ist diese Handschrift keine „rein deutsche Handschrift“, wie… …ich selbst es allzu überschwänglich einmal gesagt habe1 , womit ich nun im Einleitungs-Motto der Herausgeberin (S. XI) zu einer zweifelhaften Ehre komme… …. Denn das Werk zitiert immerhin den Text der biblischen Cantica, des Vaterunsers, des apostolischen und des ps.-athanasianischen Symbolon ‚Quicumque‘ und… …der Handschrift seine eigene Bewandtnis. Dazu später. Vor allem aber präsentiert die Handschrift neben dem verbliebenen Rest des Psalters und über… …diesen hinaus ein einmaliges Textensemble, das überlieferungstypologisch und für das literarische Leben deutscher Texte im Kontext des Lateins und der… …Frömmigkeitsgeschichte um 1100 ein ganz eigenartiger Spiegel ist. Zum einen: Der Text des Notkerschen Psalters erscheint mit seinen lateinischen und deutschen… …vergesellschaftet sind – bzw. waren nachweislich – etliche weitere, der Handschrift später zu großen Teilen entfremdete Texte – Steinmeyer sprach treffend vom „Wiener…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Wolfram von Eschenbach: Parzival. Auf der Grundlage der Handschrift D hg. v. Joachim Bumke

    Michael Stolz
    …Buchbesprechungen Wolfram von Eschenbach, Parzival. Auf der Grundlage der Handschrift D hg. v. Joachim Bumke, Niemeyer, Tübingen 2008 (Altdeutsche… …Textbibliothek 119), XVII+731 Seiten. Die Editionsgeschichte von Wolframs „Parzival“-Roman ist durch die philologische Kunst der germanistischen Gründergestalt… …Karl Lachmann geprägt, der im Jahr 1833 seine bis heute maßgebliche und unersetzte Wolfram-Ausgabe vorlegte. Über sie kamen auch die Neuansätze der… …Piper und Ernst Martin (1890/93 bzw. 1900/03, beide ohne kritischen Apparat, bei Martin jedoch mit einem unvollständigen Verzeichnis der Varianten in den… …Germanistengenerationen bewunderten, ohne sie ersetzen zu können. Der „Parzival“ wurde mit Überarbeitungen von wechselndem Geschick in immer neuen Auflagen nach Lachmanns… …Text aufbereitet. Eine siebte Auflage wurde im Jahr 1952 wegen gravierender Mängel (unter anderem der Diskrepanz von Text und kritischem Apparat infolge… …, mit vorzüglichem Kommentar) greifen wieder auf die sechste Auflage von 1926 zurück. 121 Buchbesprechungen Lachmann selbst war sich der Vorläufigkeit… …seiner Edition durchaus bewusst. In einer angesichts der Überlieferungskomplexität genial zu nennenden Pragmatik stützte er sich auf den in einer… …Druckedition vorliegenden Text des Bodmer- Schülers Christoph Heinrich Myller, der dem berühmten St. Gallener Codex 857 aus der Mitte des 13. Jahrhunderts folgte… …aus dem 13. bis 15. Jahrhundert, allen voran der Münchener Cgm 19, der wie der Sangallensis um die Mitte des 13. Jahrhunderts angefertigt worden war…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Gabriel Viehhauser-Mery: Die "Parzival"-Überlieferung am Ausgang des Manuskriptzeitalters. Handschriften der Lauberwerkstatt und der Straßburger

    Bernd Schirok
    …Buchbesprechungen Gabriel Viehhauser-Mery: Die „Parzival“-Überlieferung am Ausgang des Manuskriptzeitalters. Handschriften der Lauberwerkstatt und… …der Straßburger Druck, Walter de Gruyter, Berlin/New York 2009 (Quellen und Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte, 55 [289]), X und 574 Seiten… …Karl Lachmann war bei der Arbeit am „Parzival“-Teil seiner Wolfram-Ausgabe (1833) auf Befunde gestoßen, die so wenig zu seinen textkritischen… …Vorstellungen passten, dass er sich bei ihrer Beschreibung in eklatante (und erhellende) Widersprüche verwickelte, die aus der Inkompatibilität von Gegenstand und… …Werkzeug resultierten. Karl Stackmann hat nämlich gezeigt, dass die Lachmannsche Methode u.a. voraussetzt, dass „am Anfangspunkt der für uns überschaubaren… …Tradition […] ein einziger, fest umrissener Archetypus stehen“ muss. 1 Das ist in der „Parzival“-Überlieferung aber offenbar nicht der Fall, denn die… …den allermeisten fällen die lesart der einen klasse mit der andern von gleichem werth ist“. 2 Offenbar liegt hier das vor, was Stackmann als 1 Karl… …. Mittelhochdeutscher Text nach der sechsten Ausgabe von Karl Lachmann. Übersetzung von Peter Knecht. Mit Einführungen zum Text der Lachmannschen Ausgabe und in Probleme… …der ‚Parzival‘-Interpretation von Bernd Schirok, Berlin/New York 2003, S. XVI, XIX). 127 Buchbesprechungen gleichwertige Parallelversionen3 und Joachim… …eben noch gleichwertig – nun auf einmal „mehr unbezweifelt falsches oder aus falscher besserung entstandenes darbietet“ als *D. 5 Damit war der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Armin Schulz: Schwieriges Erkennen. Personenidentifizierung in der mittelhochdeutschen Epik

    Andreas Kraß
    …Buchbesprechungen Armin Schulz: Schwieriges Erkennen. Personenidentifizierung in der mittelhochdeutschen Epik. Max Niemeyer Verlag, Tübingen 2008… …mittelhochdeutsche Epik des 12. und 13. Jahrhunderts richtet: „Wie und woran erkennt man einander?“ (S. 498). Wenn der Verfasser im Titel von ‚Personen‘ und nicht, wie… …„Zur Theorie der Personerkenntnis in der deutschen Literatur des 12. bis 14. Jahrhunderts“ (1977) prägte. Wie Armin Schulz einräumt, handelt es sich um… …einen „etwas sperrigen, aber schwer verzichtbaren Begriff“, der freilich die Grenze zwischen Realität und Fiktion nicht verwischen soll, denn „Literatur… …, sofern ihre ‚möglichen Welten‘ auffällige Gemeinsamkeiten darin zeigen, welche Vorstellungen von der Welt und von Menschen entworfen werden“ (S. 33 f.)… …über die Wahl der Methode, der Terminologie und des untersuchten Textkorpus. Der weitere Horizont, in dem sich die Studie positioniert, sind Historische… …Anthropologie und literaturwissenschaftliche Kulturwissenschaft. Den näheren Kontext liefert eine Debatte, die in der germanistischen Mediävistik seit Peter… …Czerwinskis Studie „Der Glanz der Abstraktion“ (1989) geführt wird und jüngst durch Hans Ulrich Gumbrechts Buch „Diesseits der Hermeneutik. Die Produktion von… …Schulz vorausschickt, betrifft das spezifische, auf dem Prinzip der Metonymie beruhende Zeichenverständnis des Mittelalters. Metonymische Zeichenrelationen… …sind „solche der Teilhabe, der Berührung, der räumlichen und zeitlichen Nähe. Insofern handelt es sich nicht um arbiträre, sondern um motivierte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Sara S. Poor: Mechthild of Magdeburg and her book. Gender and the Making of Textual Authority

    Gisela Vollmann-Profe
    …, Philadelphia 2004 (The Middle Ages Series), 333 Seiten. Sara Poor hat sich seit ihrer Dissertation 1994 immer wieder mit dem „Fließenden Licht der Gottheit“… …Poor in der Einleitung (S. 1–16) am Beispiel Mechthilds und fragt zunächst, Überlegungen von Ursula Peters aufgreifend, ob man denn überhaupt Angaben… …Biographismus – nicht zuletzt auch von feministischer Seite –, der Textaussage und Lebenswelt kurzschlüssig in eins setzt. Auch sie geht von einem „author… …das „Fließende Licht“ entstehen konnte, und wendet sich anschließend in drei Kapiteln der Überlieferung des Textes zu, wobei die Argumentation auf die… …perfection“ (S. 17). Poor betont den Einfluss der Bettelorden auf diese Entwicklung und hebt deren planvollen Einsatz der Volkssprache hervor, der ihnen die… …und in Verbindung mit ihm habe sie geschrieben und mit ihrem Text eine Art poetisches Analogon zur dominikanischen Predigt schaffen wollen. Die Wahl der… …(‚all religious people‘ named in the text’s prologue)“ (S. 18). Nach der Diskussion der Rahmenbedingen für die Entstehung des „Fließenden Lichts“ fragt… …Poor in Kapitel 2 (S. 57–78), wie der ‚ungelehrte Mund‘ – unbeschadet des kirchlichen Auftrags – Autorität für sich und seinen Text konstituiert. Sie… …sieht dies exemplarisch vorgeführt in II 4, wo die Vision einer Himmelsmesse geschildert wird, während der sich eine arme dirne plötzlich königlich… …Autorschaft erfahre hier höchste Legitimation. In der gleichen Vision werde auch dem nach zeitgenössischem Urteil „poor and unworthy female body“ (S. 71) eine…
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