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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Siglinde Bolbecher und Konstantin Kaiser in Zusammenarbeit mit Evelyn Adunka, Nina Jakl und Ulrike Oedl, Lexikon der österreichischen Exilliteratur

    Joseph P. Strelka
    …Buchbesprechungen Siglinde Bolbecher und Konstantin Kaiser in Zusammenarbeit mit Evelyn Adunka, Nina Jakl und Ulrike Oedl, Lexikon der… …österreichischen Exilliteratur. Deuticke, Wien 2000. Dieses Buch, das sich die Aufgabe gesetzt hat, die Gesamtheit der österreichischen Exilliteratur zu erfassen… …, leidet unter dem bedauerlichen Mangel an klarem Denken und an Sinn für Proportionen. Einerseits verspricht der Titel ein Lexikon der Exilliteratur… …, andererseits eröffnet die Einleitung sofort, dass es das nicht ist, da auch die KZ-Opfer, die Autoren des Widerstands und der „inneren Emigration“ eingeschlossen… …Mehrzahl der vergessenen Exilautoren in die USA. Einerseits sind fast alle stalinistischen Exilautoren in Mexiko verzeichnet, andererseits findet sich kein… …KZ-Opfer geworden sind, und damit eine erschütternde Bilanz des Leidens und der Schmach, andererseits finden sich oft Anzeichen eines bedauerlichen… …Dilettantismus. Denn wenn der Artikel über die kaum bekannte Autorin Eva Brück doppelt so lang ist wie der über einen Autor von weltliterarischem Rang wie Hermann… …Broch, dann stimmt einfach etwas nicht. Und wenn einer Autorin wie Susanne Wantoch die Ehre widerfährt, ein Bild zu erhalten, einer der größten… …heißt es etwa bei Hermann Broch, er sei Mitbegründer des kommunistischen Aurora-Verlages und Professor an der Yale University gewesen, was beides nicht… …stimmt. Oder es weiß der eigens herangezogene „Sonderexperte“ für Ernst Schönwiese nicht einmal, dass dieser ein Doktor Juris und kein Doktor der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Predigt und Andacht als Textsorten der protestantischen Erbauungsliteratur des 17. Jahrhunderts

    Oliver Pfefferkorn
    …Abstract PREDIGT UND ANDACHT ALS TEXTSORTEN DER PROTESTANTISCHEN ERBAUUNGSLITERATUR DES 17. JAHRHUNDERTS 1 von Oliver P f e f f e r k o r n… …der Erbauungsliteratur. Ihre Beschreibung stützt sich auf einen historisch-empirischen Textsortenbegriff und setzt somit bei den in der Kommunikation… …Diskurs der Verfasser über die Erbauungsliteratur und einem ersten Textvergleich abgeleitet. Towards the end of the 16th and during the 17th centuries… …the texts. 1. Seit der sog. kommunikativ-pragmatischen Wende in der Linguistik wird immer wieder die Forderung nach einer pragmatischen Sprachgeschichte… …der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg verteidigten Habilitationsschrift: „Übung der Gottseligkeit.“ Predigtsammlung, Andachtsbuch und Gebetbuch… …im deutschen Protestantismus des späten 16. und des 17. Jahrhunderts. 2 Vgl. etwa Hugo Steger: Sprachgeschichte als Geschichte der Textsorten… …, Kommunikationsbereiche und Semantiktypen, in: Sprachgeschichte. Ein Handbuch zur Geschichte der deutschen Sprache und ihrer Erforschung, 2., vollständig neu bearb. u. erw… …. Aufl. hg. v. Werner Besch u.a., Teilbd. 1, Berlin, New York 1998, S. 284–300. Zur Problematik der Erschließung von Textsorten historischer Sprachstufen… …Vorreden der jeweiligen Sammlungen betonen den engen Zusammenhang dieser Textsorten, indem sie als ihr gemeinsames Ziel die Erbauung und zwar der Kirche, der… …Gemeinde oder des einzelnen Christen hervorheben. Von daher liegt der Begriff ‚Erbauungsliteratur‘, der zur Bezeichnung des übergeordneten Textbereichs…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Der deutsche Lucidarius, Bd. 3: Kommentar v. Marlies Hamm, Max Niemeyer, Tübingen 2002 (Texte und Textgeschichte 37), 36? und 603 Seiten

    Jens Pfeiffer
    …Buchbesprechungen Der deutsche Lucidarius, Bd. 3: Kommentar v. Marlies Hamm, Max Niemeyer, Tübingen 2002 (Texte und Textgeschichte 37), 36 ∗ und 603… …Seiten Acht Jahre nach Erscheinen der von Dagmar Gottschall und Georg Steer besorgten kritischen Edition des „Lucidarius“ 1 hat Marlies Hamm einen… …umfangreichen Kommentar zu diesem wichtigen Text vorgelegt. Wie schon die Edition ist auch der Kommentar in dem in Würzburg und Eichstätt angesiedelten… …Sonderforschungsbereich 226 „Wissensorganisierende und Wissensvermittelnde Literatur im Mittelalter“ entstanden, der sich durch eine Reihe vorzüglicher Editionen und… …. Jahrhunderts zuweist. Das bedeutet aber, dass weit mehr geboten werden soll als die üblichen Wort- und Sacherläuterungen. „Der ‚Lucidarius‘“, schreibt Marlies… …Laienverständnis am vermeintlichen Entstehungsort, dem herzoglichen Hof zu Braunschweig, angepaßt. Erst die im Rahmen der Erschließungsarbeiten zur kritischen… …Edition erfolgte Neubewertung erhob ihn zu einem ‚Meilenstein in der mittelalterlichen Literaturund Geistesgeschichte Deutschlands‘. Unerläßlich zur… …Standortbestimmung des Werkes, seines literarischen, philosophischen, theologischen und spirituellen Gewichts war dabei der Nachweis seiner Quellen, die nicht nur in… …∗ ; vgl. auch S. 23 ∗ f.). 2 Damit ist der Rahmen abgesteckt, den auszufüllen sich die Kommentatorin als Aufgabe gesetzt hat. Eigenständigkeit und… …Traditionsverhaftetsein des „Lucidarius“ lassen sich demnach nur dann angemessen beurteilen, wenn zusätzlich 1 Der deutsche „Lucidarius“. Kritischer Text nach den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2014

    Übersetzungsstrategien in der Millstätter Interlinearversion des Psalters (Cod. Pal. Vind. 2682)

    Daniel Pachurka
    …Verbindung mit Norbert Oellers und Hartmut Steinecke 133. Band 2014 · Drittes Heft Abstract: ÜBERSETZUNGSSTRATEGIEN IN DER MILLSTÄTTER INTERLINEARVERSION DES… …PSALTERS (COD. PAL. VIND. 2682) Von Daniel Pachurka, Bochum Der Beitrag möchte das Interlinear ausgehend von den Erkenntnissen Törnqvists und Kircherts… …lateinischen Ausgangstext durchsetzt und dabei genuin volkssprachige Konstruktionen zeigt, und interlineartypischem, lemmatisierendem Übersetzen changiert. Der… …„Millstätter Psalter“ erlaubt auf diese Weise eine andere Perspektive auf die Sprachwandelprozesse seiner Zeit als der „Windberger Psalter“. The aim of this… …“Windberg Psalter”. 321 Daniel Pachurka Aus sprachgeschichtlicher Sicht ist der „Millstätter Psalter“ bislang noch nicht so hinreichend erforscht wie etwa der… …Ganzen ‚freiere‘ Form des Übersetzens ungefähr 25 Jahre nach Entstehung des „Windberger Psalters“ vorliegt (s.u.), liegt auf der Hand. Worin bzw. wodurch… …dieser Eindruck einer größeren Kohärenz4 der Verdeutschung besteht und auf der Grundlage welcher translatorischer Fähigkeiten und Methoden derartige… …Material, das die Grundlage für die Erarbeitung der Übersetzungsstrategien ist. 5 Am Ende der Analyse soll die sprach- und übersetzungsgeschichtliche… …Position der Millstätter Interlinearversion stehen. 1 Kurt Erich Schöndorf: Die Tradition der deutschen Psalmenübersetzung: Untersuchungen zur Verwandtschaft… …und Übersetzungstradition der Psalmenverdeutschung zwischen Notker und Luther, Köln 1967, S. 17. 2 Klaus Kirchert: Millstätter Interlinearversion zum…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Christian Kiening: Zwischen Körper und Schrift. Texte vor dem Zeitalter der Literatur

    Hartmut Bleumer
    …Buchbesprechungen Christian Kiening, Zwischen Körper und Schrift. Texte vor dem Zeitalter der Literatur, Fischer, Frankfurt/Main 2003, 415 Seiten… …die Spannung, der sich Kienings Lektürevorschläge ausgesetzt sehen, bisweilen etwas Rätselhaftes. Einerseits werden die Vorstöße respektvoll auch von… …aktuelle kulturwissenschaftliche Impulse in den Bereich der germanistischen Mediävistik. Der vorliegende Band bietet nun – wiederum charakteristisch… …frühzeitig – über einen Querschnitt von kleineren Schriften die Möglichkeit eines konzentrierteren Gesprächs. Freilich liegt das besondere Angebot der… …, das in der Tat den auf dem Klappentext angekündigten Charakter einer „Einführung“ hat, nur sollte man sich nicht der irrigen Annahme hingeben, man habe… …es nach der Überarbeitung mit leichter Kost zu tun. Kiening bietet eine Einführung in einem anderen Sinne. Fast möchte man sagen: eine… …. Das ist keine postmoderne Floskel, sondern dürfte der doppelten Anlage des Buches entsprechen: Gewiss präsentieren sich die Beiträge in einer linearen… …Ordnung, der zufolge auf unterschiedliche Weise die in der Einleitung umrissenen Grundfragen verfolgt werden, zugleich haben die Aufsätze aber auch eine… …Tendenz zur Serie, und in der Wiederholung treten rhetorische oder argumentative Eigenarten hervor, die nicht eingangs theoretisiert werden. In diesem Sinne… …468 Buchbesprechungen verlangt der Band nach mehreren Lektüren. In der Anlage der Sammlung kehrt so wieder, was Kiening auch für den Umgang mit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2010

    Gerhard Kettmann: Wittenberg - Sprache und Kultur in der Reformationszeit. Kleine Schriften, hg. v. Rudolf Große. Peter Lang, Frankfurt a.M. 2008

    Werner Besch
    …BUCHBESPRECHUNGEN Gerhard Kettmann: Wittenberg – Sprache und Kultur in der Reformationszeit. Kleine Schriften, hg. v. Rudolf Große. Peter Lang… …, Frankfurt a.M. 2008, 213 Seiten. 1967 ist die Habilitationsschrift Gerhard Kettmanns über „Die Sprache der kursächsischen Kanzlei zwischen 1486 und 1546“… …erschienen. Damit war der Blick in den ostmitteldeutschen Raum und auf die wichtigsten Jahrzehnte vor und nach dem Beginn der Reformation gerichtet. Nicht… …von Schreibsprache damaliger Zeit und in der untersuchten Region. Ein Zentralpunkt der Analysen war Wittenberg. In weiteren Beiträgen über gut… …dankenswerterweise mit diesen späteren Beitragen, insgesamt siebzehn, den Gewinn gleichsam ‚bilanziert‘, den die Sprachgeschichtsforschung Kettmann nun in der Summe… …, Universitätskanzlei Wittenberg – und es bringt auch ein Blick auf die Privatschriftlichkeit in Wittenberg Gewinn, etwa auf den Kreis der Gelehrten, der sonstigen… …Bürgerschaft, der Bruderschaften, auf die Lohnschreiber der ‚gemeinen Leute‘. Rang, Region, Reichweite, Professionalität der Schreiber (vom akademischen… …Einflussvariablen anzusetzen. Ins Spiel kommen können: regiolektaler Schreib- bzw. Druckusus, Zahl der Pressen in einer Druckerei, Zahl der Druckereien an einem Ort… …; Einfluss der Setzer, Einfluss der Korrektoren, Einfluss der Druckvorlage, Rang und Reichweite der Texte, u.a.m. Kettmann hat mit großem Gewinn diverse… …Testmodelle zur Klassifizierung der Drucktextproduktion entwickelt, z.B. mit folgenden Vergleichsreihen zur Überprüfung des Graphemgebrauchs, auf den sich, mit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Dietmar Till: Das doppelte Erhabene. Eine Argumentationsfigur von der Antike bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, Niemeyer, Tübingen 2006.

    Eric Baker
    …Buchbesprechungen Dietmar Till: Das doppelte Erhabene. Eine Argumentationsfigur von der Antike bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, Niemeyer… …, Tübingen 2006. Ziel der vorliegenden Studie ist es, das heutige Wissen um die Wirkung Longins, die bisher hauptsächlich als Appendix zum ästhetischen Diskurs… …des 18. Jhs. untersucht worden ist, auf ihre übersehene prämoderne und frühneuzeitliche Geschichte hin zu ergänzen. Die Einleitung der Untersuchung… …beginnt mit der obligatorischen Stellungnahme zur gegenwärtigen Forschungslage. Skizziert wird die vor allem aus Frankreich herrührende ‚postmoderne‘… …Renaissance des Erhabenen, und deren deutsche Aufnahme u.a. durch Welsch, Pries, und Begemann. Der resümierende Überblick markiert aber keinen Ausgangspunkt… …, sondern vielmehr einen Bruch: „Das vorliegende Buch knüpft an diese Debatten nicht an“ (S. 4), heißt es lapidar. Stattdessen geht der Verfasser „im Gegenzug… …vom blinden Fleck der postmodernen Erhabenheitsdebatte aus: ihrer Geschichtslosigkeit. Die historische Dimension des Begriffs möchte die Studie… …programmatisch zurückgewinnen“ (ebd.). Es ist der altbekannte Zwist: die Altphilologen und Literaturhistoriker werfen der postmodernen Literaturtheorie… …bekannte Polemik nichts Gutes. Hier aber scheint sie nicht ganz unberechtigt zu sein, denn wie Till zu Recht konstatiert: „Mit Ausnahme der Rezeption von… …Boileaus Traité du sublime (1764), der ungemein wirkungsmächtigen Übertragung von peri hypsos ins Französische, ist die Geschichte des Erhabenen vor Burke…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Heinrich Heine und die Religion, ein kritischer Rückblick. Ein Symposion der Evangelischen Kirche im Rheinland vom 27. - 30. Oktober 1997. Hrsg. von

    Robert Steegers
    …Buchbesprechungen Heinrich Heine und die Religion, ein kritischer Rückblick. Ein Symposion der Evangelischen Kirche im Rheinland vom 27. – 30… …. Oktober 1997. Hrsg. von Ferdinand Schlingensiepen und Manfred Windfuhr (Schriften des Archivs der Evangelischen Kirche im Rheinland, Bd. 21). Archiv der… …Evangelischen Kirche im Rheinland, Düsseldorf 1998. Eine Rezeption der Werke Heinrich Heines durch die Kirchen und die Theologie, hier speziell durch die… …evangelische, habe es, so Jürgen Regul, der im Namen der Evangelischen Kirche im Rheinland das Symposion „Heinrich Heine und die Religion“ eröffnete, bisher vor… …religionskritischen Aspekten in seinem Werk wirklich so schlecht bestellt ist, wie die Eröffnungsworte und das Vorwort der Herausgeber nahelegen, sei dahingestellt… …Heinerezeption sprechen kann“, wie Schlingensiepen und Windfuhr in ihrem Vorwort (S. 7) behaupten? Immerhin ist ein Gutteil der im Tagungsband vertretenen… …nicht, zumal noch ein weiterer Tagungsband, „‚Gott war immer der Anfang und das Ende meiner Gedanken‘. Heinrich Heine und die Religionen der Welt“, hrsg… …. von Wolfgang Beutin und Thomas Bütow, aussteht. Dass es sich bei der Frage nach Heines Verhältnis zur Religion um einen zentralen Aspekt der… …Interpretation handelt, liegt angesichts seiner lebenslangen Auseinandersetzung vor allem mit Judentum und Christentum auf der Hand und lässt sich mit… …Selbstzeugnissen des Autors belegen. Der Heine der Jahre nach dem Bundestagsbeschluss gegen das Junge Deutschland stellt in der Vorrede zur zweiten Auflage des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Ute von Bloh, Ausgerenkte Ordnung. Vier Prosaepen aus dem Umkreis der Gräfin Elisabeth von Nassau-Saarbrücken: "Herzog Herpin", "Loher und Maller"

    Bernd Bastert
    …Buchbesprechungen Ute von Bloh, Ausgerenkte Ordnung. Vier Prosaepen aus dem Umkreis der Gräfin Elisabeth von Nassau-Saarbrücken: „Herzog Herpin“… …Maller“ und vor allem der „Huge Scheppel“, vier in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts im südwestdeutschen Raum nach französischen Chanson de… …geste-Vorlagen entstandene Prosaepen, genießen in der Germanistik eine gewisse Reputation. Sie stützt sich allerdings weniger auf eine genaue Kenntnis der Texte –… …dies scheitert allein schon an der nach wie vor desolaten Editionslage – als vielmehr auf ihre Bedeutung für die Entwicklung der deutschsprachigen… …Charakter, überdies noch verfasst von einer Frau, der Gräfin Elisabeth von Nassau-Saarbrücken. Das hier skizzierte Bild geht im Wesentlichen zurück auf eine… …, vermeintlich sichere Wissen nun in wichtigen Punkten korrigieren müssen, ist nicht das geringste Verdienst der vorzustellenden Studie von Ute von Bloh. Die in… …München als Habilitationsschrift angenommene Arbeit gliedert sich in vier Teile. Der erste setzt sich mit der philologischen und… …überlieferungsgeschichtlichen Grundlage der erhaltenen Handschriften des Textcorpus auseinander. Während sie sich für die unikal überlieferten Prosaepen „Sibille“ und „Huge… …, dass – anders als der noch ganz in Lachmannschen Kategorien denkende Liepe geglaubt hatte – die drei erhaltenen „Herpin“-Handschriften nicht in… …Untersuchungsgegenstand hinaus. Denn am Prosaroman des 15. Jahrhunderts wiederholt sich damit ein Befund, den wir bereits aus der Frühphase des hochmittelalterlichen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Karl der Große in den europäischen Literaturen des Mittelalters. Konstruktion eines Mythos, hg. v. Bernd Bastert, Max Niemeyer, Tübingen 2004, XVIII

    Bernd Schneidmüller
    …Buchbesprechungen Karl der Große in den europäischen Literaturen des Mittelalters. Konstruktion eines Mythos, hg. v. Bernd Bastert, Max Niemeyer… …, Tübingen 2004, XVIII und 253 Seiten Karl der Große – idealer Herrscher, Identifikationsfigur, Stein des Anstoßes, oft benutzt, beständig verformt… …, Heidensieger, Kreuzfahrer, Verkörperung des Abendlands, Vater Europas, bald eher Mythos als Mensch. Selbst in einer Zeit, in der ältere Vergangenheitsschichten… …zunehmend verblassen, taugt der große Karl immer noch für Fragen in TV-Ratespielen. Die Instrumentalisierung des Frankenherrschers und Römerkaisers begann an… …auf den Vater Europas. Schon zu Lebzeiten ein literarischer Held, trat Karl der Große über 1200 Jahre seine vielen Karrieren an, xxxxx 3 Ingeborg Glier… …: Artes amandi. Untersuchung zu Geschichte, Überlieferung und Typologie der deutschen Minnreden, München 1971 (MTU 43); Franz Viktor Spechtler: Hugo von… …Spätmittelalter begann der Streit der Nachfahren um das Erbe. Politisch wurde der Held zerteilt und existierte nebeneinander als Römerkaiser wie als französischer… …, und bis heute dauern die sorgfältigen Analysen der Philologen an. Mit analytischem Geschick und innovativer Kraft präsentiert der anzuzeigende… …Literatur). Die hohe Qualität der Beiträge macht den Sammelband zu einem Standardwerk, das seinen besonderen Wert durch die Einbettung in moderne… …Theoriedebatten um Identität, Ritual und Mythos gewinnt. In seiner Einleitung präsentiert Bastert den Rang Karls des Großen in der europäischen „Mythomotorik“ und…
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