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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2015

    Allegorische Vermittlungen. Zugänge zum Gralstempel in Albrechts "Jüngerem Titurel"

    Katharina Mertens-Fleury
    …Gralstempel in Albrechts „Jüngerem Titurel“ soll die Analyse letzterer erstmals vertieft werden, wozu die Handlungen, Textstrategien und der Erzählfluss näher… …Funktionen, denn sie dient der Verhüllung, unterstützt das Lernen wie das Memorieren von Inhalten und befördert das Verständnis von Sinnkomplexen, die… …sprachlich nicht direkt ausgesagt werden können. 2 Die dritte Funktion ist vornehmlich in der philosophisch-anthropologischen Tradition zu verorten, welche den… …Menschen in der Welt als ein Wesen beschreibt, das sich der rhetorischen Fülle bedienen muss, um mit dem Mangel an Wahrheit fertig zu werden. 3 1 Die hier… …Annäherung an die Aktualität der Rhetorik, in: ders.: Wirklichkeiten in denen wir leben. Aufsätze und eine Rede, Stuttgart 1999, S. 104–136, hier: S. 105… …Udo Friedrich: Weltmetaphorik und Wissensordnung in der Frühen Neuzeit, in: Enzyklopädistik 1550–1650. Typen und Transformationen von Wissensspeichern… …und Medialisierungen des Wissens, hg. v. Martin Schierbaum, Berlin 2009, S. 193–248, bes. S. 201. 47 Katharina Mertens-Fleury Hans Blumenberg, der die… …seit der Antike bestehende Tradition aufgreift, sieht die Rhetorik als Möglichkeit des Menschen, sich im Fall des Fehlens von Evidenz und Wahrheit in der… …Welt dennoch zu orientieren. 4 Aus dieser Perspektive wird die Rhetorik und damit auch die Allegorie zu einer Möglichkeit der Annäherung an die Dinge und… …Regelhaftigkeiten der Welt und sie kann insofern als ein Verfahren aufgefasst werden, das in Situationen der Handlungsnotwendigkeit5 eine vorläufige Möglichkeit des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2015

    vnd machet ?ie mit ge?ehenden augen blind. Zum Problem von Editionen als Datenquelle für sprachhistorische Untersuchungen

    Klaus-Peter Wegera
    …. Anhand von „Iwein“ B (v. 7058) werden der Informationsverlust bei der Verwendung von Editionen und die damit verbundenen Auswirkungen auf das… …doch erstaunlich, dass in der sprachhistorischen Forschung immer noch weitgehend unreflektiert auf Editionen zurückgegriffen wird – häufig mit der… …Begründung, diese oder jene Edition sei durchaus textnah. Editionen haben in der Wissenschaft eine wichtige Funktion. Sie erschließen ein ansonsten schwierig… …zugängliches Material, bereiten es auf und machen es so für die weitere Forschung verfügbar. Dabei geht es in der Hauptsache um inhaltliche Erschließung; eine… …Beantwortung auf der Basis von Editionen denkbar ist, Editionen werden aber nicht (auch nicht in zweiter Linie) zum Zweck sprachlicher Auswertungen angefertigt… …. 77 Klaus-Peter Wegera Grundsätzlich sollte bei der Nutzung von Editionen als Grundlage bedacht werden, dass sie ‚Übersetzungen‘ darstellen, d.h., dass… …die Sprache der den Editionen zugrunde liegenden Handschriften und Drucke immer durch die jeweils zeitgenössische Sprache der Editoren überlagert wird… …, und dies selbst im Falle diplomatischer Transkriptionen. 1 Der Beitrag möchte diese Problematik anhand eines kleinen Beispiels (einer einzigen… …dient vielmehr eine sogenannte formelhafte Wendung, 2 von der man annehmen könnte, dass gerade sie ohne größere Probleme anhand von Editionen gewonnen… …werden kann. I. Der „Iwein“ Hartmanns von Aue stellt einen für das Mittelhochdeutsche zentralen Text dar und wurde entsprechend häufig ediert. 3 Dabei…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 1/2015

    Zu einer umfassenden Untersuchung der Schreibsprache Hans Rieds im Ambraser Heldenbuch

    Susanne Homeyer, Inta Knor
    …MISZELLE ZU EINER UMFASSENDEN UNTERSUCHUNG DER SCHREIBSPRACHE HANS RIEDS IM AMBRASER HELDENBUCH von Susanne Homeyer (Halle/S.) und Inta Knor… …(Halle/S.) Das sog. „Ambraser Heldenbuch“ zwischen 1504–1516/7 entstanden, stellt in mehrfacher Hinsicht eine zentrale Quelle der hochmittelalterlichen… …Literatur und ihrer Rezeptionsentwicklung zur Neuzeit dar. Durch die Vielzahl der dort sowohl unikal als auch mehrfach überlieferten Texte, gilt es als ein… …exklusive Situation, dass der germanistischen Forschung mit Kaiser Maximilian I. und Hans Ried zumindest Auftraggeber und Schreiber sowie mit Bozen auch der… …Schreibort der Handschrift hinlänglich bekannt sind. 1 In Kenntnis dieses glücklichen Umstandes waren auch Untersuchungen zur Schreibqualität Hans Rieds vor… …dem Hintergrund seiner Vorlagen immer wieder Gegenstand der bisherigen Forschung; denn seit Leitzmanns Versuch2 die jüngeren, für die Zeit Rieds (um… …1500) fassbaren sprachlichen Neuerungen festzustellen, hat in der Forschungsliteratur das Interesse an der Vorlagenproblematik im „Ambraser Heldenbuch“… …(Schreib-)Haltung Rieds gegenüber seinen Vorlagen und bewertet diese als ein entscheidendes Kriterium zur Bestimmung der hohen Qualität seiner Abschriften vor dem… …81, 1962, S. 52–82. 4 Edward Schröder: Der Ambraser Wolfdietrich. Grundlagen und Grundsätze der Textkritik, in: Nachricht von der Gesellschaft der… …„Ehrfurcht“ und „Treue zur Vorlage“ 6 kopiert, noch ganz in der Tradition eines mittelalterlicher (Ab)-Schreibers, der Form und Inhalt zu bewahren versucht, 7…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 1/2015

    Nochmals zu: Wat den bin ic?

    Norbert Kössinger
    …diesem Ort vorgestellt habe. Der Text von 1,1 lautet in der Handschrift: Wat den bin ic ein spile men. 1 Ich habe den Vers als zweifache Frage aufgefasst… …und ihn so interpungiert, wie auch aus der Übersetzung hervorgeht: ‚Was bin ich denn? Etwa ein Spielmann?‘ Wat den ist bei mir ursprünglich also im… …, wat den) mit der konzessiven Bedeutung ‚obschon, obgleich‘ handeln könnte. 2 1,1 f. wäre demnach ein Satzgefüge aus Neben- und Hauptsatz und zu… …wat dan mit den Bedeutungen ‚was ist es denn?, was schadet es?, was liegt daran?; einerlei; freilich, allerdings‘ handeln. 3 Der Text könnte dann a) als… …bin?‘. b) Er könnte syntaktisch auch einen Aussagesatz bilden, im Sinne von ‚Was soll’s, / Einerlei, ich bin ein Spielmann!‘. Was am Ende der plausibelste… …zu sein, denn 1,1 bildet nun in jedem der zwei Fälle eine sinnvolle syntaktische Einheit. Ein solches Verständnis ändert jedoch nichts Substantielles… …danne kommt in der letzten Auflage der Mhd. Grammatik offenbar nicht vor. Vgl. Hermann Paul: Mittelhochdeutsche Grammatik. 25. Auflage neu bearb. v… …Bemerkungen gleichzeitig zum Anlass, um zwei Versehen zu korrigieren: 2,2 ist zu lesen: der vorsmat min dinest. Bei dem hochgestellten Zeichen nach dem ersten d… …übersetzen ist 2,2 also im Sinn von ‚der ist mein Dienst verächtlich‘. Und in 2,4 ist aus sprachgeographischen und -diachronen Gründen über wurde nicht die… …Umlautbezeichnung durch e, sondern durch o als Lesung wahrscheinlicher. Ich bin jederzeit dankbar für weitere Hinweise, die zur Lösung der philologischen und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2015

    der Fr?hen Neuzeit?, Tagung vom 2. bis 4. Mai 2014, Schloss Mickeln, D?sseldorf

    Katharina Prinz, Hannah Rieger
    …Mittelalters und der Frühen Neuzeit“, Tagung vom 2. bis 4. Mai 2014, Schloss Mickeln, Düsseldorf Vom 2. bis zum 4. Mai 2014 fand in Schloss Mickeln, Düsseldorf… …Kurzerzählungen des späten Mittelalters und der Frühen Neuzeit“ statt, die von Dr. Pia Doering (Münster) und Jun.-Prof. Dr. Caroline Emmelius (Düsseldorf)… …unterschiedlicher Gattungszugehörigkeit bildeten dabei die zwei großen Interessenschwerpunkte der Beiträge: So wurden die Texte zum einen daraufhin analysiert, welche… …von Heisterbach, dem „Decameron“ von Giovanni Boccaccio und der Fallsammlung „Schimpf und Ernst“ von Johannes Pauli als die richtungsweisenden der… …Tagung herausgearbeitet hatten. I. Erzählen vom Recht in der Novellistik Bernd Kannowski (Bayreuth) stellte in seinem Vortrag „Giovanni Boccaccio und die… …der Zeit. Er untersuchte, inwiefern juristisches Fachwissen in die Novellen eingeflossen ist. Dabei zeigte er Abweichungen zu realhistorischen… …Gesetzeslagen und Strafbemessungen. Zu erklären seien solche Umdeutungen der Rechtspraxis mit dem Anspruch von Boccaccios Novellen, für die gesellschaftliche… …Anerkennung bestimmter rechtlicher Auffassungen einzutreten. Der rechtshistorische Kontext von Boccaccios Novellen spielte auch in Pia Doerings (Münster)… …Vortrag „Glauben und Wissen. Juristische Wahrheitssuche im ‚Decameron‘“ eine wichtige Rolle: Anhand der Novelle VIII, 6 zeigte sie 107 Tagungsbericht auf… …, inwiefern dort das in der Theorie überwundene Beweismittel des Gottesurteils als Instrument der Wahrheitssuche problematisiert wird. Zu diesem Zweck stellte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2015

    Von der "Ungefährdung' von Sinn. Zu Justin Vollmanns "Krone'-Buch

    Florian Kragl
    …BUCHBESPRECHUNGEN Von der ‚Ungefährdung‘ von Sinn Zu Justin Vollmanns ‚Krone‘-Buch 1 Nicht lange nach der Mitte des Romans führt Heinrich von dem… …Türlin seinen Helden Gawein auf die Burg Karamphi, deren Burgherr Angaras ist. Gawein spielt mit der Schwester des Burgherrn – der noch auf der Jagd weilt… …wehrlosen Gawein tatsächlich zu erschlagen, was der „Krone“ ein einigermaßen jähes Ende gesetzt hätte, findet man einen Kompromiss: Gawein, der gerade eben… …als Gast der Frau S lde dem Artushof ewiges Glück gesichert hat, möge für Angaras Gral und Gralslanze suchen. Gelingt ihm dies nicht binnen Jahresfrist… …: Heinrich hat sie – als Teil der so genannten ‚Gauvain/Gawan-Partie‘ – aus Chrétiens „Perceval“ oder (weniger wahrscheinlich) aus Wolframs „Parzival“… …übernommen, wo der Burgherr Guigambresil bzw. Vergulaht heißt. Doch nicht die Übernahme ist erstaunlich, sondern wie Heinrich die Szene in seinen Roman… …einpasst. War sie bei Chrétien und Wolfram ein randständiges Glied der Roman-übergreifenden Motivationsstruktur, wird die unscheinbare, viel kürzer als bei… …Chrétien oder Wolfram erzählte Episode bei Heinrich zum handlungstragenden Moment der verbleibenden beiden Fünftel der „Krone“: Nachdem nämlich Gawein… …Gasoein – der Ansprüche auf Ginover erhoben hatte – mit dem Artushof versöhnt, dann dessen immerwährendes Glück in Gestalt eines Rings von der… …dieser ihm mit der Verpflichtung zur Gralsfahrt jene Aufgabe aufträgt, die Gaweins Weg bis ans Ende des Romans leiten soll. Umso irritierender freilich ist…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2015

    Hartmann von Aue: Der arme Heinrich. Mittelhochdeutsch / Neuhochdeutsch, herausgegeben, übersetzt und kommentiert von Nathanael Busch und Jürgen Wolf

    Kay Malcher
    …Buchbesprechungen Hartmann von Aue: Der arme Heinrich. Mittelhochdeutsch / Neuhochdeutsch, herausgegeben, übersetzt und kommentiert von Nathanael… …letzten „Erec“-Ausgaben (Manfred Günter Scholz/Siegfried Held 2004, Kurt Gärtner 2006, Volker Mertens 2008) einer weiteren, wie der von Andreas Hammer… …, Victor Millet und Timo Reuvekamp- Felber angekündigten bedarf. Sicher: Es lässt sich immer eine Perspektive einnehmen, nach der zentrale philologische… …, editorische Lösungen auf einer Ebene zu diskutieren, die hermeneutisch besser zu kontrollieren ist, als jene, auf der die klassische Textkritik ihre Argumente… …auszutauschen pflegt: Die Pluralität der Editionsereignisse erdet in wünschenswerter Weise die Arkanräume von Theorie und Methode. Und man darf unter den… …editorischer Transformation der zeitgenössischen Zielkultur einzuschreiben bemüht. Die Ausgabe ersetzt im Verlagsprogramm den abverkauften „Armen Heinrich“ von… …Grosse/Rautenberg. Im Vergleich zum Vorgänger wurde der Anhang mit Hinweisen zu den Grundsätzen der Ausgabe, Apparat, Stellenkommentar, Literaturhinweisen und… …literarhistorisch unterrichtendem Nachwort leicht verschlankt. Dagegen wächst der Umfang des Textabdrucks um die Hälfte an. Das ist der Entscheidung geschuldet, den… …konzipiert, ich bespreche sie deshalb mit Blick auf Praxistauglichkeit. Zugrunde lege ich zunächst Erfahrungen aus der Arbeit 1 Bei Studierenden weit… …Diese Beschränkung ist pragmatisch motiviert: Der Leser soll „von unnötigen Redundanzen“ (S. 149) befreit werden. Freilich kann man auch einen anderen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2015

    Florian Kragl: Heldenzeit. Interpretationen zur Dietrichepik des 13. bis 16. Jahrhunderts

    Elisabeth Lienert
    …Teildruck „Die Geschichtlichkeit der Heldendichtung“ (Wien 2010), seine Wiener Habilitationsschrift von 2010 vollständig vor. Die Arbeit zielt mit pointierten… …Textanalysen und einem theoretischen Zugriff, in dessen Zentrum ein sehr umfassendes Zeitkonzept steht, auf eine „Poetik“ (S. VII u.ö.) der, wie mittlerweile… …üblich, als „Textreihe“ (S. 473 u.ö.) aufgefassten Gattung Dietrichepik. 136 Buchbesprechungen Die Arbeit enthält ein theoretisches Kapitel „Das Medium der… …. 257–321), „Virginal“ (VIII. „Aventiure historisch“, S. 323–383), „Rosengarten“ (IX. „Summa heroica“, S. 385–432) und „Wunderer“ (X. „Die Zeit der Allegorie“… …stoffgeschichtlich auf ein heroic age – eine ‚Heldenzeit‘ – verweisen“, S. 1) und mit zeitgenössischen „Zitate[n] des Heroischen“ (S. 2–20): Der Marner thematisiere… …, bei „Indifferenz gegenüber der Historizität“, die „Konkurrenz zu medial Vergleichbarem“, d.h. mündlich Vorgetragenem (S. 10); Rudolf von Ems grenze die… …‚unhistorischen‘ Stoffe um Artus und Dietrich von Bern von der Historizität Alexanders des Großen ab und „verdrängt das Heldenepische aus dem Kreis des Historischen“… …(S. 19), in der auch die Anonymität der Heldendichtung gründe, lasse keine Schlüsse auf Historizität zu. Heldendichtung als „Tradition des Eigenen“… …wäre allerdings nach Schlussfolgerungen aus der Trennung der Stoffkreise und ihres Personals bis weit ins Spätmittelalter hinein; noch in Wittenwilers… …„Ring“ nehmen bekanntlich Sagenhelden am Dörferweltkrieg teil, während die Helden des höfischen Romans sich dispensieren.) Der „mediale Sonderstatus“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2015

    Nils Borgmann: Matière de France oder Matière des Francs? Die germanische Heldenepik und die Anfänge der Chanson de geste

    Bernd Bastert
    …Buchbesprechungen Nils Borgmann: Matière de France oder Matière des Francs? Die germanische Heldenepik und die Anfänge der Chanson de geste… …, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2013 (Beiträge zur älteren Literaturgeschichte; zugl. Diss. Universität Heidelberg 2012). Wie hat man sich die Genese der… …französischen Heldenepik, der Chanson de geste, vorzustellen? Was geht den ältesten schriftlichen Aufzeichnungen aus dem 12. Jahrhundert voraus? Gab es mündliche… …Neotraditionalisten heftig umstritten waren und die Forschungsdebatte auf dem Gebiet der französischen Heldenepik dominierten, ist es in den letzten Jahren und… …jedoch auch in neueren Arbeiten diskutierten 2 Aspekt aus dem Feld der Entstehungstheorien um die französische Heldenepik aufgreift und einer kritischen… …siècle), Paris 2011, hier: S. 37–45. 2 Vgl. Gustav Adolf Beckmann: Wieland der Schmied in neuer Perspektive. Romanistische Fakten und germanistische… …Heldenepik im deutschen Sprachraum. Die Rezeption der Chansons de Geste im 12. und 13. Jahrhundert. Überblick und Fallstudien, Heidelberg 2008, bes.: S… …. 502–525. 144 Buchbesprechungen während der Karolingerzeit zurückzuführen seien und vor deren Verschriftlichungen im Hochmittelalter lägen. In den vier… …forschungskritisch ausgerichteten Kapiteln seiner Studie überprüft der Verf. in exemplarischen wie systematischen Schritten die Stichhaltigkeit der Voraussetzungen für… …jenes hypothetische Entstehungsmodell der Chanson de geste, der ‚Matière des Francs‘ in der ‚Matière de France‘, wie er das mit einem treffenden Wortspiel…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2015

    Ingrid Bennewitz / Horst Brunner (Hgg.): Oswald von Wolkenstein im Kontext der Liedkunst seiner Zeit

    Sandra Linden
    …Buchbesprechungen Ingrid Bennewitz / Horst Brunner (Hgg.): Oswald von Wolkenstein im Kontext der Liedkunst seiner Zeit, Reichert Verlag, Wiesbaden… …2013 (Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft 19). Wenn eine wissenschaftliche Gesellschaft ein Kolloquium über ihren namensgebenden Autor… …veranstaltet, verdient dies stets besondere Aufmerksamkeit, ist doch damit zu rechnen, dass der Tagungsband die wichtigsten Fachleute und Experten für das Thema… …versammelt und mit seinem Schwerpunktthema forschungsgeschichtliche Impulse setzt. Nach den Oswald-Tagungen der Gesellschaft in den Jahren 1983 und 1995… …thematisierte das 2011 in Brixen veranstaltete Symposion „Oswald von Wolkenstein im Kontext der Liedkunst seiner Zeit“, das mit dem vorliegenden Band dokumentiert… …wird, Theorie und Praxis der Wort-Ton-Relationen bei Oswald und führte Literatur- und Musikwissenschaftler zusammen. Der von Ingrid Bennewitz und Horst… …Brunner herausgegebene, knapp 500 Seiten starke Band bietet 24 Beiträge, die neben dem musikgeschichtlichen Schwerpunkt eindrucksvoll die Breite der… …Kern bilden dann eine Reihe von musikgeschichtlichen Arbeiten, während Fragen der Editions- und Übersetzungsphilologie sowie sprachwissenschaftliche… …Beiträge eher gegen Ende des Bandes angeordnet sind. Nicht ganz überzeugen kann die Reihenfolge der Beiträge im Einzelnen, hätte es sich doch angeboten, die… …Folgenden kurz charakterisiert: Das Spektrum wird eröffnet von der geistlichen Liedkunst: Freimut Löser (S. 5–30) bietet mit acht thematischen Gesichtspunkten…
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