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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Der Held im Wald der Stimmen. Zur programmatischen Dialogizität des „Wigalois“

    Matthias Standke
    …courtly romance. Das Diktum Werner Schröders vom „synkretistische[n] Artusroman“ ist innerhalb der mediävistischen Forschung zwar nicht mehr Teil der… …viele Kritiken bereits nicht mehr auf einer Primärlektüre Genettes, sondern der luziden, aber nicht auf Genette ausgerichteten Einführung von Martínez und… …Verlauf dieser Szene wird der Protagonist gleich zweimal mit einem Umstand konfrontiert, in dem „Rittertum und ritterliche Fähigkeiten nicht mehr den Sieg… …und nicht einmal mehr das Überleben garantieren“ 50 . Die semantisch klar als Gegnerin gekennzeichnete Riesin Ruel, diu tiuvelin (v. 6379), überwältigt… …, dass Wîgâlois für seine Glaubensgewissheit mehr benötigt als die innere Wahl und das bloße Hörensagen von Gottes Hilfe. Die Szene verdeutlicht den… …. Lârîe ist fortan nicht mehr die leitende Motivation für die Handlungen des Helden. 55 So fragt er sich etwa an der unüberwindbar scheinenden…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Ein Held, der keiner mehr sein wollte. König Ortnits Tod und das Problem, eine Heldenerzählung zu beenden

    Björn Klaus Buschbeck
    …Abstract: EIN HELD, DER KEINER MEHR SEIN WOLLTE König Ortnits Tod und das Problem, eine Heldenerzählung zu beenden von Björn Klaus B u s c h b e c k… …und Heldensage. Otto Gschwantler zum 60. Geburtstag, hg. v. Hermann Reichert, Günter Zimmermann, Wien 1990, S. 447–481. 364 Ein Held, der keiner mehr… …mehr. Grundsätzlich scheint er nach geglückter gefährlicher Brautwerbung, Heirat und dementsprechender Stabilisierung der Herrschaft über das… …, indem der Text einen Helden beschreibt, der mitsamt seinem Umfeld eben nicht mehr bereit ist, aufs Neue seine Exorbitanz unter Beweis zu stellen, fußt… …angeeignet wird. Sie sind überindividuell (wenn sie auch mehr oder weniger besonders – individuell – überformt werden können)“ (Jan-Dirk Müller: Höfische… …Brautwerbungsdichtung. Ein Beitrag zum Verständnis mittelhochdeutscher Schemaliteratur, Bern u.a. 1985. 366 Ein Held, der keiner mehr sein wollte Kontext der… …Mittelalters, hg. v. Susanne Knaeble, Silvan Wagner, Viola Wittmann, Berlin 2011, S. 69–79. 368 Ein Held, der keiner mehr sein wollte (K, Str. 1396–1560). Und im… …. 370 Ein Held, der keiner mehr sein wollte Burkhard Hasebrink verweist, ausgehend von seiner Herausarbeitung der chiastischen Struktur dieser Episode des… …, dass im Falle Siegfrieds gerade sein heroisches, transgressiv-exorbitantes Handeln, das für den burgundischen Hof nicht mehr tragbar scheint, zu seiner… …2015. 372 Ein Held, der keiner mehr sein wollte Die lateinische Chronistik hingegen kennt mehrere Varianten vom Ende der mit Dietrich von Bern…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Vulnerabilität und Heroik. Zur Bedeutung des Schlafes im „Ortnit/Wolfdietrich“ A

    Mareike von Müller
    …. Dabei kommt der heroischen Vulnerabilität3 mehr Dorothea Sigel: Achilleus [1, Mythos], in: DNP 1 (1996), Sp. 76–80, bes.: Sp. 78, sowie hinsichtlich der… …Märchenmotivs der Schwurbrüderschaft deutet und damit die Notwendigkeit von Ortnits Tod betont. Allerdings kann Gehrts dem Schlaf auch nicht viel mehr Sinn… …Erscheinungsbild in der Handschrift in Rechnung gestellt wird, kann in Bezug auf Ortnits Tod auch nicht mehr von einem tatsächlichen Textende oder Übergang von einem… …dieses Beitrags, kann dann nicht mehr als Ende einer Geschichte, auch nicht als Ende seiner Geschichte fungieren. Er ist in einen größeren… …Ortnits Tod nun nicht mehr das Ende der Erzählung wäre und mit dem Ende des „Wolfdietrich“ „ein guter Ausgang der Gesamthandlung gewahrt“ 23 bliebe. Die… …Folge immer wieder betont. Der Schlaf ist demnach mehr als nur eine Zäsur, etwa im Handlungsverlauf eines Textes: Er nimmt die paradoxe Gestalt eines…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Sprache und musikalische Erfahrung. Sprachwissenschaftliche Studien zum textuellen Profil der Musikkritik

    Matthias Attig
    …versammeln, zugleich aber gegenüber dem Akt des Definierens verselbständigen, indem nämlich mehr und mehr Gewicht auf die wechselseitigen Relationen fällt, die… …, die an Mussorgskij erinnert, obwohl sich nicht überhören läßt, daß dieser Russe alten Stils weitaus mehr unmittelbar zu so simpler Expression gelangt… …Bereich des Nur-Ästhetischen übersteigt. Die Komposition selbst wird nur mehr am Rande, nämlich in der Wendung „abseitig fesselndes Werk“, gestreift, in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    500 Jahre Reformation – zugleich der lange Weg zur gesamtdeutschen Schriftsprache

    Werner Besch
    …leisten. Vor dem Hintergrund einer schon weit mehr als ein halbes Jahrhundert andauernden Forschungsarbeit arbeitet Werner Besch nun hier die Luthersche… …. Sprache, die sich dort ausbildet, hat hohes Prestige und setzt sich auch fraglos durch. Deutsche Geschichte wiederum ist weit mehr und sehr lange… …für eine Konfessionalisierung von Sprache (katholisch/protestantisch) ins Spiel gebracht. Die Grundlage des ‚neuen Deutsch‘ ist mehr zur Mitte des… …oberdeutscher Sonderweg schien danach nicht mehr möglich zu sein. 41 Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart mit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Michael Veeh: Auf der Reise durch die Erzählwelten hochhöfischer Kultur. Rituale der Inszenierung höfischer und politischer Vollkommenheit im ‚Wigalois‘ des Wirnt von Grafenberg. LIT Verlag, Berlin 2013 (Regensburger Studien zur Literatur und Kultur des Mittelalters 2) 328 S. (zugl. Diss. Freiburg/Schweiz).

    Anja Becker
    …der Zeremonie vom politisch-weltlichen abtrennt und letzterem dadurch mehr Gewicht verleiht. Zugleich gelinge es „[d]urch eine geschickte Neukombination…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Andrea Grafetstätter: Ludus compleatur. Theatralisierungsstrategien epischer Stoffe im spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Spiel. Reichert Verlag, Wiesbaden 2013 (Imagines Medii Aevi 33), 454 S. Zugl. Habil. Bamberg 2011)

    Elke Koch
    …Kultur des Mittelalters zu entwickeln, wird hier auf eine unscharfe Konzeption ‚des Performativen‘ bzw. der Theatralisierung gegründet. Die mehr aggregativ…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Elckerlijc – Jedermann, hg. u. übers. v. Carla Strijbosch, Ulrike Zellmann. Münster: agenda Verlag 2013 (Bibliothek mittelniederländischer Literatur 6), 128 S.

    Jörn Bockmann
    …Übersetzung faktisch nicht mehr zur Verfügung; eine zweisprachige Ausgabe des ‚Elckerlijc‘ bedarf also wahrlich keiner Rechtfertigung. 2 Zur konkreten… …Gegenwart verdienten in Zukunft eine Aufarbeitung, welche die ältere Jedermann-Tradition nicht mehr nur in Hinblick auf die Umdeutungen in Diskursen der…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2017

    Heroen. Zu einem Vergil-Rekurs in Hölderlins Elegie „Stutgard“

    Oliver Grütter
    …aber ein: „Der volle Wortlaut der verschollenen Druckvorlage läßt sich aus dem Erstdruck, den Hölderlin ja nicht autorisierte, nicht mehr rekonstruieren…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2017

    Zwischen Theorie und Performanz. Schillers Begriff der „Form“

    Dirk Oschmann
    …positiv besetzt, mehr noch, Form ist neben Freiheit das zweite Zauberwort in Schillers ästhetischen und anthropologischen Reflexionen. Und in den „Briefen… …er erneut, aber anders in „Über die tragische Kunst“ von 1790 bzw. 1792 zur Sprache, indem er den Gattungsunterschied nicht auf die mehr oder minder… …. Im Vergleich zu voraufklärerischen Poetiken erwächst daraus eine wesentliche Differenz in der Form-Stoff-Relation, sofern nun gilt, dass nicht mehr… …jeder Stoff in jeder Form behandelt werden darf. Danach soll es nicht mehr möglich sein, einen Stoff beliebig als Roman zu erzählen, als Drama auf die… …der Dichtung“ bezeichnen 49 Die Prognose hat sich einigermaßen bewahrheitet: es gibt wesentlich mehr Leser Schillers als Fichtes. Sieht man sich den…
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