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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Rosa Sala Rose: El misterioso caso alemán. Un intento de comprender Alemania a través de sus letras. Alba, Barcelona 2007.

    Michael Dobstadt
    …umschreibt Sala Rose diese Faszination wie folgt: Das eigentlich Paradoxe und Faszinierende an dem Dilemma, mit dem uns Ruppert konfrontiert, besteht darin… …nationalen Selbstbewusstseins (S. 336ff.). Ihren Fluchtpunkt haben diese Lektüren dabei in der im Laufe des Textes immer wieder variierten Metapher von… …zwischen Weimar und Buchenwald“ (S. 18) verbindet: Denn diese Abwendung von der Realität ist sowohl für den beispiellosen Aufschwung der deutschen Literatur… …alemana“ (S. 40) oder kurz „alemanidad“ (S. 53); auf diese Kollektividentität beruft sie sich immer wieder als etwas vermeintlich Existierendes, ohne zu… …bemerken, dass sie auf diese Weise die Positionen derjenigen Diskurse übernimmt, die sie untersucht; mit teils problematischen Konsequenzen. Beispielsweise… …Literatur eine Gesellschaft ohne Schwierigkeiten auf ihre mentale Verfassung durchsichtig machen, denn die Literatur repräsentiert diese; andererseits… …314 Buchbesprechungen Ist die Voraussetzung von Eindeutigkeit damit charakteristisch für Sala Roses Zugriff auf ihre Texte 7 , bildet diese… …Spiegelbild wiederum Spanien fungiert. Auch wenn diese Perspektivierung unverkennbar eine kulturelle Differenz artikuliert: Als Beleg für jenen oben erwähnten… …Sala Rose erzählt ohne Zweifel die Geschichte eines durch und durch fremden Landes; doch diese Geschichte selbst erscheint keineswegs als fremd – zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Call for Papers: Sonderheft der Zeitschrift für deutsche Philologie, hg. v. Eva Geulen und Stephan Kraft: Grenzen im Raum – Grenzen in der Literatur

    …miteinander verschränkt werden kann. Auffällig ist, dass diese Wissenschaftskonjunktur genau in eine Zeit fällt, in der wirkliche, im Sinne von territorialen… …lokalisierbaren Trennlinie zwischen zwei distinkten Räumen – seien diese nun staatlich verfasst, natürlich gegeben oder auf andere Weise konstituiert. Dabei…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Die ‚Gesellschaft‘ der höfischen Dichtung im Spiegel der Forschungsgeschichte

    Ursula Peters
    …1973–2000, hg. v. Susanne Bürkle, Lorenz Deutsch, Timo Reuvekamp-Felber, Tübingen, Basel 2004, S. 301- 334. Diese Verbindung unterstreicht auch Jan-Dirk… …fortsetzen“ (S. 2) ließe. Diese Kontinuitätslinie bestimmt auch den sehr informativen romanistischen Forschungsbericht von Friedrich Wolfzettel: La littérature… …den 90er Jahren skizziert. Diese Perspektive verfolgen auch die mediävistischen Positionsbestimmungen des auf die Initiative von Jan-Dirk Müller… …Herausbildung einer sog. höfischen Literatur schärfen. Zugleich hat diese Forschungsrichtung, die sich neben dem Romanisten R. Bezzola und seiner weit in die… …, Gruppenbindungen, ritterlichen Vollzugsformen und Geschlechterbeziehungen. Diese vierte Ebene der mentalen Repräsentationen ist in besonderer Weise von den… …Arbeiten zusammengestellt, in denen er diese Funktionalisierung der höfischen Dichtung herausarbeitet: Ders.: Höfische Repräsentation. Symbolische… …Erkenntniswert, hg. v. Gerhard Hahn, Hedda Ragotzky, Stuttgart 1992 (Kröners Studienbibliothek 663), S. 33–54. 12 Diese von Hugo Kuhn vor allem in seinen… …Standesdünkels, deutlich parteilicher Gesellschaftskommentare in Erzählerreden oder Ich- Aussagen der Lyrik. Diese expliziten Gesellschaftsmotive erfuhren dann… …höfischen Dichtung. Bevor aber diese gesellschaftsgeschichtlich orientierte Forschungsrichtung sich von diesen Einzelmotiven gelöst, ihren Blick erweitert und… …Kommunikationsformen und nonverbaler Rechtspraktiken einer semi-oralen Welt getragen sei. 17 16 Diese Neuorientierung der Fragen zeigt sich deutlich an dem Band…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Zum lyrischen Umfeld des Mädchenliedes Walther L. 49,25

    Derk Ohlenroth
    …Ohlenroth stattfindet) in die durch den Sang erzeugte Minne und Werbung hereingeholt wird, wird diese evozierte Welt ‚realistisch‘“ (S. 526); dabei jedoch… …seiner Hörerschaft. Will ein heutiger Interpret den Text verstehen, so ist er gehalten, ihn mit Rücksicht auf diese inhärenten Rezeptionsvorgaben… …‚Singen‘ wird demnach ebenso wenig in Minne und Werbung ‚hereingeholt‘ wie diese durch den Sang ‚erzeugt‘ werden, sondern der Sang ist immer schon deren… …, sie erzeugen vielmehr mentale Vorstellungen. Das Aussprechen des Wortes ‚ich‘ erzeugt die Vorstellung von einer Person, die mit ‚ich‘ gemeint ist. Diese… …der Ich-Figur im Text identisch ist. Diese Behauptung muß aber keineswegs im Sinne einer referentiellen Übereinstimmung zwischen dem Text-Ich und der… …Wechselseitigkeit nachzuspüren. Hausmann führt weiter aus: „Diese behauptete Gleichzeitigkeit kann der Sänger auf mehrfache Weise nutzen. Grundprinzip ist dabei die… …verletzt. Wie ‚real‘ hat man sich diese Gesellschaft, das Ich des Minnenden und schließlich die Auseinandersetzung selbst vorzustellen? Schweikle etwa… …anwesenden kritisch mitwirkenden höfischen Öffentlichkeit. 21 Stets im Blick bleibend, würde diese infolge der Brisanz der im Lied verhandelten These zum… …umschreiben. 28 Gegen diese schœne wird mit definitorischer Prägnanz der neue Programmbegriff liebe aufgeboten. Nicht schœne, sondern 24 Mit einer Einbettung… …versprochen (23 und suln als schône zieren dich […]). Öffnet diese Strophe einen freieren Blick in Verhältnisse, wie sie sich in L. 49,25 nur dezent andeuten? –…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Zwischen Typik und Individualität. Eine Relektüre der Autobiographie Ludwig von Diesbachs

    Simon Wenger
    …Lebenssinnes, der in unverwechselbarer Weise nur seinem eigenen Leben (und keinem zweiten) zukomme. 6 Diese Gegenüberstellung bejaht Wenzel in Bezug auf das… …„eher“ auf der Typus-Seite. Zahnd übernimmt diese Gegenüberstellung. Die Polarisierung von Typus und Individualität stellt er prinzipiell nicht in Frage… …auslösenden Motive, sondern für die im Text verfolgten Tendenzen insgesamt charakteristisch seien.“ 8 Diese Verschiebung des Gewichts in Richtung Individualität… …fordere immer wieder die Zugehörigkeit zum adelig-ritterlichen Stand – markiert durch das Gütezeichen der êre. „[D]urch diese Stilisierungsmodelle [ist] der… …Lebens wanken sieht, versucht er, sich und seinen Standort schreibend wieder zu finden.“ 20 Diese beiden Zentralerfahrungen sieht Zahnd nicht nur als die… …verunmöglicht“. Diese Todesklage zeige eine in der deutschen Autobiographik des 15. Jahrhunderts wohl einmalige Bereitschaft und Fähigkeit, sich „jenseits aller… …Berechtigung habe.“ Diese Deutung der Autobiographie als ein moralisch-religiöser Rechenschaftsbericht sieht Pastenaci in der Selbstkritik belegt, die Ludwig… …lebensgeschichtlichen Erzählung eine Metaebene übergeordnet, von der aus der Erzähler den Erzählfluss steuert, Erzählstränge forciert und das Erzählte beurteilt? Diese… …. 112, Z. 30. All diese Verweise sind prospektiv orientiert. Rückverweise finden sich nur an drei Stellen: S. 34, Z. 0; S. 70, Z. 5; S. 84, Z. 10 f.; //… …, alss ir harnach w8tter werdend h=ren. 37 Dieser zweite Satzbauplan erleichtert den Einbezug der Publikumsanrede. Mehrheitlich hat der Autor diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Die Lehrbuchtradition des Sebald Heyden

    Ein Schülergesprächsbuch aus dem frühen 16. Jahrhundert und seine Krakauer Ausgabe
    Renata Budziak
    …Diese einfachen, alltäglichen Redewendungen und Sätzchen aus den „Schülergesprächen“ dienten den Anderssprachigen in Krakau nicht zur Übung im… …einigen wird diese Zahl erheblich überschritten (8-9 Seiten, Dialog XVI). Jedem Dialog ist eine Überschrift in lateinischer Sprache vorangestellt, die sein… …in den meisten Fällen einen unmittelbaren Bezug zu typischen Situationen aus dem Schulalltag aufweisen. Der Leser kann diese Szenen vor seinem inneren… …vielfacher Hinsicht lehrhaft ist, handelt von den Vorteilen des Studiums der freien Künste. Diese seien so groß, dass einer der Studenten dazu meint: Ich… …kommt. Auf diese Weise wird eine Anzahl von themenspezifischen Vokabeln und Wendungen dargeboten, die wiederholt und gefestigt werden. So tauchen immer… …Gesprächspartner aufgefordert, aufzuzählen, wie oft er den Text gelesen hat. Auf diese Weise werden die Zahlen in einem Kontext eingebettet vermittelt. Im Dialog… …. des Modalverbs wollen. Können gibt es seit dem neunten Dialog. Diese drei Modalverben kommen in den folgenden Gesprächen des Öfteren vor, ansonsten… …wol gehabt. C Warlich ich frew mich. D Wie gehabstu dich aber. C Seher wol. D Ich frew mich das auch. In einem der Gespräche wurden diese Regeln…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Kritische Heteronormativitätsforschung

    Der queer turn in der germanistischen Mediävistik
    Andreas Kraß
    …Oppositionen des Geschlechts und der Sexualität beruht. Die kritische Heteronormativitätsforschung sucht diese Ordnung aus kultur- und… …Persönlichkeitsmerkmal geht einher mit ihrer Institutionalisierung, der Ausprägung kultureller Heteronormativität, die männliche Heterosexualität privilegiert: „Diese Art… …Interesse der Männer und des Begehrens der Männer nach Frauen. “ 22 Im Mittelalter greife diese Form der Heteronormativität noch nicht, denn „dem Mittelalter… …war das Konzept der sexuellen Orientierung fremd“. 23 Selbstverständlich habe es sexuelle Akte gekannt, diese seien aber nicht heteronormativ bestimmt… …1200 eher die Standesdifferenz als die Geschlechterdifferenz. Erst nachdem jene ausgehandelt war, wurde diese zum Thema. Dabei ist deutlich zwischen den… …diese bei der Frau eingestülpt, beim Mann hingegen ausgestülpt seien. 44 Ein bekannter, bereits ironisch gebrochener Beleg für diese Vorstellung findet…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Eilharts „Tristrant“ in den nideren landen?

    Ein polychromes Minnekästchen im Victoria and Albert Museum, London
    Henrike Manuwald, Nick Humphrey
    …äußeren der insgesamt vier hochrechteckigen Felder platziert sind, haben auf diese * Die Ausführungen zu Geschichte, Konstruktion und Erhaltungszustand des… …französisch angesehen und auf die Zeit um 1350 datiert. John Hungerford Pollen (1874) bekräftigte diese Lokalisierung, wobei er den deutschen Charakter der… …in dafür vorgesehene Nuten der Seitenwände eingepasst. Diese waren mit Beschlägen am Boden fixiert, die jetzt alle zerbrochen sind. 15 Generell sind… …Schlossring flankieren zwei grob durch das vordere Brett getriebene Schlüssellöcher, denen zwei innen angenagelte Sprungfederschlösser entsprechen. Für diese… …. Zwischen 1855 und 1874 wurde diese Schicht ent- 16 Von ihnen sind einige etwas größer, möglicherweise handelt es sich um Ersetzungen. 17 Es besteht aus einem… …Spuren einer weißen Grundierung und eines roten Pigments zu sehen. 22 Wahrscheinlich wurden diese Farbstreifen in Mitleidenschaft gezogen, als der braune… …Längung der Figuren und Baumstämme nach Frankreich zu weisen, ebenso könnten diese Züge aber in anderen Kunstzentren übernommen worden sein. Die Kleidung… …Brunnenbecken, zwischen sich ein Schachbrett, im Wasser ist eine Reflexion von Markes Kopf zu erkennen. 33 Diese Konstellation und in einigen Fällen auch die… …weitere Dame, rechts ein zweiter Herr zu sehen sind (jeweils zur Mitte gewandt). Diese Begleitfiguren verleihen dem erotisch aufgeladenen Schachspiel einen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Der Schreiber IV des Codex Sangallensis 857 und die *C-Fassung des „Nibelungenlieds“

    Eberhard Nellmann
    …des „Nibelungenlieds“ IV’ des Sangallensis hingegen verwendet diese Ligatur an keiner einzigen Stelle. Gleiches gilt übrigens für das…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Lyrische Narrationen – narrative Lyrik. Generische Interferenzen in mittelhochdeutscher Epik, Minnesang und Mystik, Loccum, 17.–19. September 2008

    Susanne Kaplan, Reinhard Spiekermann
    …Schrift und Performanz entsteht, sind Kennzeichen der mittelhochdeutschen Literatur. Diese Interdependenzen sind neuerdings als generische Transgressivität… …beschrieben worden. 1 Exemplarisch für diese Transgressivität scheint das Verhältnis von Epik und Lyrik zu sein. Doch obwohl die Überschneidungsphänomene… …als anthropologische Universalie betrachtet, die Erfahrung strukturiert, Sinn und Bedeutung konstituiert und vermittelt. Diese Auffassung von… …, Kognitionswissenschaften). Freilich ist diese Erweiterung nicht nur interdisziplinär, sondern parallel dazu auch intermedial – auf mögliche narrative Strukturen werden… …besonders adäquat fassen, und für welche bietet sich eine narrative Darstellungsweise an? Mögliche Antworten auf diese Frage nach den Gattungen sind… …weiter arbeiten oder sie gar auflösen zu müssen, wie dies bei narrativen Texten mit ihrer notwendigen Sukzessivität der Fall ist. Diese Tendenz zum quasi… …narratologische Analyse dieser lyrischen Implementationen in erzählenden Texten an der Aufgabe, diese Fähigkeit zur aporetischen Zuspitzung adäquat zu untersuchen…
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