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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Henrike Manuwald: Medialer Dialog. Die ‚Große Bilderhandschrift’ des „Willehalm“ Wolframs von Eschenbach und ihre Kontexte, A. Francke, Tübingen und Basel 2008 (Bibliotheca Germanica 52), X und 638 Seiten sowie 80 Seiten Abbildungen

    Bernd Schirok
    …Diese Bezeichnung stammt von dem Rechtshistoriker Karl von Amira, dessen Interesse an der literarischen GB durch ihre Nähe zu den vergleichbar… …eingerichteten Codices picturati des Sachsenspiegels (bzw. zu deren zu postulierender Stammhandschrift) geweckt worden war. Die Blätter der GB haben die Größe von… …Pergamentgrund handelt, lassen sich zwei Illustratoren unterscheiden. Das Ziel der Arbeit ist es einerseits, „über eine Analyse der in der Handschrift präsenten… …Zeichensysteme (von Text und Bild) und ihrer Interaktion die Funktion der Ausstattungsform zu bestimmen“, wofür andererseits „auch der mediale Standort der GB im… …Kontext der Handschriftentradition ihrer Zeit definiert werden [muss], denn nur durch die Einbezie- 4 Siehe dazu u.a. Stephan Müller: „Erec“ und „Iwein“ in… …Bild und Schrift. Entwurf einer medienanthropologischen Überlieferungs- und Textgeschichte ausgehend von den frühesten Zeugnissen der Artusepen Hartmanns… …. Jh.s, die Schreibsprache ist omd.-nd. (S. 115). 459 Buchbesprechungen hung des Medienverhältnisses und der Bildersprache in anderen Handschriften ist die… …charakteristische Konstellation in der GB in ihren Sinnpotentialen zu erschließen. Es geht dabei weniger um den Beweis einer Abhängigkeit der GB von konkreten… …Vorbildern als vielmehr darum, die Implikationen zu rekonstruieren, die mit ihrem Illustrationskonzept verbunden sind“ (S. 4). Im Mittelpunkt der Arbeit steht… …, Intertextualität und Intermedialität erneut trefflich und kontrovers diskutieren, doch wird auch so hinreichend deutlich, in welchem Bezugsfeld der Dialogbegriff…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Annette Gerok-Reiter: Individualität. Studien zu einem umstrittenen Phänomen mittelhochdeutscher Epik (Bibliotheca Germanica 51), A. Francke Verlag, Tübingen und Basel 2006, IX und 350 Seiten.

    Dieter Kartschoke
    …. Francke Verlag, Tübingen und Basel 2006, IX und 350 Seiten. „Zuerst von dem Titel; denn soviel haben wir aus dem langweiligen Lesen der Literaturzeitungen… …schon gelernt, daß eine tüchtige Kritik gern vor allen Dingen am Titel ihren Schnabel wezt. Also – der Titel ist wunderlich“ 1 ; denn er ist ebenso… …eines 6 Zur Rolle der Bilder für die Steuerung der Wahrnehmung des Textes vgl. S. 308. 7 Vgl. dazu den Beitrag von Horst Wenzel, Schrift und Gemeld. Zur… …Bildhaftigkeit der Literatur und zur Narrativik der Bilder, in: Bild und Text im Dialog [Anm. 2], S. 29–52. 1 Adolph Müllners Rezension zu Goethes „West-östlichem… …einem „Phänomen“. Da es keinen eindeutigen, diachron gültigen Begriff von Individualität gibt, der als Leitfaden der Interpretationen dienen könnte, geht… …die Verfasserin „von einer vielschichtigen kulturellen Textur der Individualitätsansätze“ (S. 51) aus, die in den literarischen Texten auf je… …zeigen, „wie disparat die Literaturwissenschaft [...] insgesamt auf die Frage nach der Individualität reagiert hat“ (S. 18) und wie ungenau die… …man fragen, warum das unvermeidliche Kapitel zu Jacob Burckhardts „Individualitätsbegriff“ nicht der Diskussion kulturgeschichtlicher Ansätze, sondern… …dem folgenden systematischen Teil zugeordnet wurde. Die Antwort liegt auf der Hand: die inzwischen topisch gewordene Burckhardtkritik dient der… …diesseits der Entwicklungslogik des modernen Subjekts“ (S. 42), einer Entwicklungslogik, die einmal mehr pauschal als „einlinig-stringent“ (S. 27, ähnlich S…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Christoph Petersen: Ritual und Theater. Messallegorie. Osterfeier und Osterspiel im Mittelalter. Max Niemeyer Verlag, Tübingen 2004. (MTU 125), VIII und 268 Seiten

    Ursula Schulze
    …. (MTU 125), VIII und 268 Seiten Die Herkunft des Geistlichen Spiels, speziell des Osterspiels aus der Liturgie des christlichen Gottesdienstes ist eine… …allgemein bekannte Tatsache. In Frage steht, wie der Ausgangspunkt und die Stationen in ihrer Interferenz zwischen Kult und Spiel zu beurteilen sind und wie… …der Weg von der Liturgie als kultisch determiniertem Text zum theatralen Spiel mit zwar noch geistlichem Bezug, aber Ansätzen zu ästhetischer… …Autonomisierung aussieht. Zur Charakterisierung der einzelnen Stationen und der Entwicklung leistet die Arbeit von Christoph Petersen einen wichtigen Beitrag. Der… …und Theater“ gibt, geht er von konkreten Formen zeichenhafter Handlungen in der mittelalterlichen Kultur aus. Gegen die Tendenz, Begriffe wie Ritual und… …Ritualität epochenübergreifend als Erkenntnisschlüssel zu benutzen, hat Jan-Dirk Müller die Historisierung der Begriffe gefordert1 , und diesen Appell nimmt… …, in der eine Person eine andere verkörpert, während ein Dritter zuschaut“, Theatralität meint den entsprechenden Handlungsmodus (S. 12f.). Die folgenden… …drei Kapitel des Hauptteils der Untersuchung sind den analysierten Objektbereichen zugeordnet, und ihre Überschriften kündigen jeweils ihre Resultate an… …Mittelalter, in: Lesbarkeit der Kultur. Literaturwissenschaft zwischen Kulturtechnik und Ethnographie, Symposion Ascona, hg. von Gerhard Neumann und Sigrid… …Weigel, München 2000, S. 53–77. 470 Buchbesprechungen verzeichnis bezeugt eindrucksvoll die Fülle der herangezogenen lateinischen und deutschen Texte sowie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Edith Feistner, Ina Karg, Christiane Thim-Mabrey: Mittelalter-Germanistik in Schule und Universität. Leistungspotenzial und Ziele eines Faches, V & R unipress, Göttingen 2006, 247 Seiten

    Angela Mielke
    …Wissenschaft mit Schule, mit Deutschunterricht in Verbindung bringen, ist seit Jahrzehnten 1 Stellvertretend seien zwei Zeitschriftenausgaben aus der jüngeren… …Zeit genannt, die sich als Ganzes, d.h. in einer größeren Anzahl von Artikeln mit der Thematik beschäftigen: Der Deutschunterricht LV, 2003 (Heft 1… …Veröffentlichung vorliegt, noch dazu, wenn sich dazu drei Wissenschaftlerinnen zusammengetan haben, die unterschiedliche Teilgebiete der Germanistik vertreten: Edith… …die Sprachwissenschaft. Dieser Zusammensetzung des Autorinnenteams entspricht die doppelte Stoßrichtung der Veröffentlichung, nicht nur die Wichtigkeit… …des Gegenstandsbereiches Mittelalter in der Lehramtsausbildung und im (Deutsch)Unterricht herauszuarbeiten, sondern auch für einen verbesserten Dialog… …der seit längerer Zeit eher auseinanderdriftenden Teilgebiete der Germanistik zu plädieren. Auch methodisch weckt die Studie Neugierde, denn Feistner… …unterschiedlicher Couleur, das auch der Strukturierung der Darstellung dient: Zwischen den die Darstellung rahmenden ersten und sechsten Kapiteln setzt sich die… …Studie aus vier annähernd gleichgewichtigen, großen Abschnitten zusammen, von denen der erste eine Umfrage zu Vorstellungen vom Mittelalter auswertet… …(Kapitel 2), der zweite Bestandsaufnahmen auf der Grundlage von Studienführern, Studiengangbeschreibungen, germanistischen Einführungswerken sowie… …Deutsch-Lehrplänen zu ziehen versucht (Kapitel 3), der dritte anhand der Darstellung und Beurteilung einer konkreten Unterrichtseinheit ein positives Beispiel für die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Liste eingesandter Bücher

    …, Berlin 2008 (DTM 88). Wolfram von Eschenbach: Parzival. Auf der Grundlage der Handschrift D herausgegeben von Joachim Bumke, Niemeyer, Tübingen 2008 (ATB… …Simon (Hgg.): Texttyp und Textproduktion in der deutschen Literatur des Mittelalters, de Gruyter, Berlin, New York 2005 (Trends in Medieval Philology 7)… …. Eins, Wieland: Muster und Konstituenten der Lehnwortbildung. Das Konfix-Konzept und seine Grenzen, Olms Verlag, Hildesheim, Zürich, New York 2008… …Landes 8). Ernst, Peter; Franz Patochka (Hgg.): Dialektgeographie der Zukunft. Akten des 2. Kongresses der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie… …des Deutschen (IGDD) am Institut für Germanistik der Universität Wien, 20. bis 23. September 2006, Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2008 (ZDL – Beiheft… …135). Hennings, Thordis: Französische Heldenepik im deutschen Sprachraum. Die Rezeption der Chanson de Geste im 12. und 13. Jahrhundert. Überblick und… …, Tübingen 2008 (narr studienbücher). Kornrumpf, Gisela: Vom Codex Manesse zur Kolmarer Liederhandschrift. Aspekte der Überlieferung, Formtradition, Texte, I… …Untersuchungen, Niemeyer, Tübingen 2008 (MTU 133). Lauer, Claudia: Ästhetik der Identität. Sänger-Rollen in der Sangspruchdichtung des 13. Jahrhunderts, Winter… …. Meier, Jürgen; Dieter Möhn (Hgg.): Spuren der Vergangenheit für die Gegenwart. Hundert niederdeutsche Texte zwischen dem 9. und 17. Jahrhundert, Verlag… …einer Einführung in die Grundlagen der Laryngaltheorie, de Gruyter, Berlin, New York 2007 (SLG 88). Mundt, Felix: Beatus Rhenanus, Rerum Germanicarum…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Inhaltsverzeichnis / Impressum

    …Netzwerk. Überlegungen zur Unlesbarkeit der „Römischen Octavia“ Herzog Anton Ulrichs ........................................................ 163 Jens… …. Phantasie und Exzerptsystem als Medien der Sichtbarmachung ............. 207 Matthias Buschmeier, Christian Fieseler: „Mittelpunkt deutscher Geschichten“. Zur… …politischen Symbolik der „Karte von Schwaben“ in Achim von Arnims „Die Kronenwächter“ ......................................................... 219 Markus… …Lorenz: Die Welt als Hasard und Vorstellung. Schnitzlers Novelle „Spiel im Morgengrauen“ ................. 241 Claudia Öhlschläger: Poetik und Ethik der… …Skepsis in der späten Aufklärung (Roman Lach) ..................................... 301 Uta Degner: Bilder im Wechsel der Töne. Hölderlins Elegien und… …„Nachtgesänge“ (Lars Meier) ....................... 303 Konrad Kirsch: Die Masse der Bücher. Eine hypertextuelle Lektüre von Elias Canettis Poetik und seines… …BLZ 100 200 00 Kto.-Nr.: 32 076 274 00 Bezugsbedingungen: Der Bezugspreis im Abonnement beträgt jährlich € (D) 159,20; Einzelheft € (D) 46,– jeweils… …aufbereitete Einführungen in die Fachbereiche Ihres Studiums bietet. Werner Besch / Norbert Richard Wolf Geschichte der deutschen Sprache Längsschnitte –… …Zeitstufen – Linguistische Studien 2009, 347 S., mit zahlr. Karten und Graphiken, Euro (D) 17,80, ISBN 978 3 503 09866 8 (Grundlagen der Germanistik, Band 47)… …Das Buch informiert in drei Teilen über den Gang und die wesentlichen Aspekte der deutschen Sprachgeschichte. Die großen Zusammenhänge werden durch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Verloren im Netzwerk. Überlegungen zur Unlesbarkeit der „Römischen Octavia“ Herzog Anton Ulrichs

    Stephan Kraft
    …Abstract VERLOREN IM NETZWERK Überlegungen zur Unlesbarkeit der „Römischen Octavia“ Herzog Anton Ulrichs von Stephan K r a f t , Bonn Die großen… …höfischen Barockromane gelten aufgrund ihres Umfangs, der Vielzahl der in ihnen auftretenden Personen und der Kompliziertheit ihrer Handlung gemeinhin als… …‚unlesbar‘. Der Beitrag erläutert am konkreten Beispiel von Herzog Anton Ulrichs „Römischer Octavia“ und ihren Netzstrukturen, dass eine solche Form der… …werden. Zugleich wird an diesem eminenten Fall aber auch gezeigt, dass gerade er die Zeit, in der er selbst nicht mehr verstanden werden kann, bereits… …antizipiert hat. Er steht auf einer Wasserscheide zwischen der abenteuerlichen Liebesgeschichte älteren Formats und einer modernen Form des Romans. Aus einer… …modern form of the novel. Historical unreadability thus also leads to structural unreadability. I. Von niemand Geringerem als von Richard Alewyn, einem der… …profundesten Kenner der Literatur des 17. Jahrhunderts, ist anlässlich seiner Lektüre von Anton Ulrichs Roman „Die Römische Octavia“ ein Stoßseufzer überliefert… …. Der Roman des Herzogs, wie die höfischen Barockromane allgemein, als deren Muster er hier firmiert, sei außer vielleicht für hilfsmittelbewehrte… …Fachleute schlicht nicht zu bewältigen und damit eigentlich ‚unlesbar‘: Auch unter den Fachgelehrten gibt es wohl kaum einen, der sich etwa durch die sechs… …Bände der „Römischen Octavia“ des Herzogs Anton Ulrich von Braunschweig durchgearbeitet hat, ohne eine ihrer fast 7000 Quartseiten zu überspringen. Ein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Die „Lokulamente“ des Gehirns

    „Schoenschreiben“ bei Goethe
    Jens Loescher
    …Reproduktion der Welt um mich, durch die innre Welt die alles packt, verbindet, neu schafft, knetet und in eigner Form, Manier, wiederhinstellt“. (Goethe an F. H… …, 1879) „Jetzt weiß ich erst, was Schreiben heißt“. (Erasmus von Rotterdam) Abstract In diesem Aufsatz schlage ich einen Bogen von der ‚Entdeckung des… …Gehirns‘ um 1800 zum schreibenden Goethe. Dass Schreibideation im Gehirn lokalisierbar ist, stellt für die Autoren, die im historischen Kontext der… …Assoziationstheorie Hartleys, Priestleys und der physiologischen Psychologie Purkinjes, Johannes Müllers, Ernst Stiedenroths verortbar sind, ein Faszinosum dar und… …Werke untersucht. Liest man Erich Schmidts großen ‚Gründungsartikel‘ „Aufgabe und Wege der Faust-Philologie“ 1 , die Berichte der (anderen) ‚Redactoren‘… …der Weimarer Ausgabe und zum Ende der Epoche der Positivisten Max Morris und Konrad Burdach, so sind hier die Grundsteine für eine ‚genetische‘ Lesart… …Goethe’scher Werke, besonders des ‚Faust‘ gelegt. Ein Kritikpunkt der Geistesgeschichtler um Gundolf, Simmel, Kommerell, Emrich bezog sich auf diese… …Robert Mandelkow: Goethe im Urteil seiner Kritiker, Teil 3, München 1979, S. 207–220. 179 Jens Loescher benannten als die Quellenforschung. Neben der… …Hagiographie gab es ein genaues Verständnis für Goethes spezifische Art der Wahrnehmungssynthese, deren ‚Gestalten‘ literarisches Schreiben in einer singulären… …Form verdichteten. Der Ruf ‚Zurück zu den Quellen‘, der von der Akademie-Ausgabe um Ernst Grumach, Siegfried Scheibe, Karl-Heinz Hahn und Lieselotte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Jean Paul intermedial

    Phantasie und Exzerptsystem als Medien der Sichtbarmachung
    Annina Klappert
    …Abstract JEAN PAUL INTERMEDIAL Phantasie und Exzerptsystem als Medien der Sichtbarmachung von Annina K l a p p e r t , Erfurt Die Phantasie als… …von Sichtbarkeit im Sinne größtmöglicher Erkenntnis. Der Beitrag verfolgt diesen Gedankengang, indem er zunächst die Phantasie als Medium und sodann das… …Optimierung von Sichtmöglichkeiten in Betrieb setzt, aber auch, welche Spannung hierbei im Blick auf die Potentiale und Beschränkungen der Sichtbarmachung… …insofern, als er sie als Möglichkeit zur Sicht des Unsichtbaren und Unendlichen konzipiert. Mit ihr ist der Mensch in der Lage, Dinge zu sehen, die mit… …. 1 Durch die poetischen Produkte wird dies vermittelbar 2 , so dass Phantasie und Poesie füreinander Medium und Form darstellen. Für das Medium der… …sollen. I.1 Das „Fernrohr der Phantasie“: Die Phantasie als Medium der Transformation Die Phantasie wird insofern als Medium der Transformation eingesetzt… …mediale Qualität kommt durch die Metapher „Fernrohr“ 3 zum Ausdruck, durch das der Blick in den Wahrnehmungsbe- 1 Vgl. z.B. Jean Paul: Über die natürliche… …Magie der Einbildungskraft, in: Ders.: Sämtliche Werke, hg. v. Norbert Miller, 5., korrigierte Aufl., München, Wien 1989, Lizenzausgabe: Darmstadt 2000… …[im Folgenden mit der Sigle SW abgekürzt], I/4, S. 195–205, hier: S. 200f. 2 Vgl. z.B. Jean Paul: Vorschule der Ästhetik, n. d. Ausg. v. Norbert Miller… …, hg. v. Wolfhart Henckmann, Hamburg 1990 [im Folgenden mit der Sigle VÄ abgekürzt], S. 28. 3 Jean Paul: Über die natürliche Magie der Einbildungskraft…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    „Mittelpunkt deutscher Geschichten“

    Zur politischen Symbolik der „Karte von Schwaben“ in Achim von Arnims „Die Kronenwächter“
    Matthias Buschmeier, Christian Fieseler
    …„MITTELPUNKT DEUTSCHER GESCHICHTEN“. Zur politischen Symbolik der „Karte von Schwaben“ in Achim von Arnims „Die Kronenwächter“ Abstract von Matthias… …Umbruchszeit von 1806–1815 bezogen worden. In seinem Roman baut Arnim mit der „Karte von Schwaben“ ein symbolisches Dispositiv ein, das eine präzise Bestimmung… …seiner Position in der Diskussion um Reich und Verfassung erlaubt, wenn man den Hinweisen auf die historische Referenzkarte nachgeht, die hier erstmals… …draws conclusions from it for the interpretation of the novel. I Der Begriff der „Karte“ erfreut sich in Beiträgen zur sogenannten topographischen Wende… …großer Beliebtheit. Die Karte wird zur Zentralmetapher, die – von der historischen Praxis der Kartenerstellung1 über die historische Semantik und Topologie… …der Karte2 , als psycho-neurologisches Verfahren des „Mapping“ 3 bis hin zum literarischen Motiv4 – zum Gegenstand verschiedenster… …liegen, der auf beide Gegenstandsbereiche ausgeweitet wird5 , Karten wie Kulturen werden lesbar und so für eine kulturwissenschaftliche… …History of Cartography, hg. v. John B. Harley, Paul Laxton, Baltimore 2002. 2 Vgl. etwa Matthias Buschmeier: Ordnungen der ungesicherten Welt. Archiv und… …Karte in der Metaphorologie des Wissens bei Sterne und Goethe, in: Topographien der Literatur. Deutsche Literatur im transnationalen Kontext, hg. v… …. Hartmut Böhme, Stuttgart 2005, S. 126–150. 3 Zur Verwendung von ‚map‘ von der Psychologie bis hin zur Physik siehe die Einleitung in: The Nature of Maps…
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