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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Performanz als Kategorie einer kulturanalytischen Lingusitik

    Joachim Scharloth
    …verbale Interaktion für das Verstehen kulturellen Wandels haben kann und inwiefern diese Perspektive eine Transformation der Gegenstände der Linguistik… …im Supermarkt gesagt hat oder wie wir einen Kollegen auf dem Gang begrüßt haben. Es hat den Anschein, als sei hier der Sinn der geäußerten Worte von… …handelt es sich nach Austin um Äußerungen, mit denen man keine Sachverhalte beschreibt, sondern eine Handlung vollzieht. Symbolische Handlungen haben… …. Geschlechterzugehörigkeit und Geschlechtsidentität sind demnach keine biologische Konstanten, die in Akten, Posen und Gesten lediglich repräsentiert würden, sie haben keinen… …wird. Performative Praktiken haben also immer auch eine kommunikative Dimension. (4) Ästhetizität: Performative Praktiken sind ästhetisch elaboriert, d… …: Performative Praktiken haben das Potenzial, Wirklichkeit hervorzubringen, neue Erfahrungs- und Erlebnisstrukturen zu erschließen oder Erfahrungshorizonte zu… …handlungsleitenden Mustern verdichtet haben. Jeder erneute Vollzug dieser Handlungen kann in poststrukturaler Perspektive als Zitat früherer Handlungen aufgefasst… …werden. Allerdings birgt die Realisierung des Musters immer auch das Potenzial seiner Veränderung. 15 Diese Eigenschaften haben das Ritual zu einem Modell… …Linguistik rehabilitiert zu haben. 16 4. Linguistische Traditionslinien Mir scheint, dass diese am Performanz- und Ritualbegriff geschulte Sprachtheorie in der… …wartet, bis sich die Damen niedergesetzt haben, „und wählt dann einen Sessel oder Stuhl, niemals das Sofa. Dieses Möbel bleibt den Damen, also etwa der den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    "Vertikalisierung' und "Leitvarietät'

    Terminologie-Probleme im Blick auf die Entstehung der neuhochdeutschen Schriftsprache
    Werner Besch
    …‚unendlichen Geschichte‘ sprechen: Generationen von Germanisten haben sich darum bemüht, die Entstehung der neuhochdeutschen Schriftsprache mit überzeugenden… …Schrifteinigung genauer zu erkennen. Denn eines haben die gesamten bisherigen Bemühungen wohl gezeigt: dass für das Deutsche kein historisch gewachsenes Zentrum… …, um „entstehungsgeschichtliche Fragen“, wie der Untertitel des ganzen Bandes signalisiert. Haben die Re- 5 Die deutsche Schriftsprache und die Regionen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Reflexion und Inszenierung von Rationalität in der mittelalterlichen Literatur

    Colloquium der Wolfram von Eschenbach-Gesellschaft Blaubeuren, 27. September - 1. Oktober 2006
    Ulrich Barton, Diana Lemke
    …, der gar nicht in die Lage kommt, Angst zu haben, und so auch nicht genötigt ist, rationales Handeln zu lernen. Angst erweist sich hier als notwendige…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Mauritius von Craûn, hg. v. Heimo Reinitzer, Max Niemeyer, Tübingen 2000 (ATB 113), XXXIV und 112 Seiten / Heimo Reinitzer: Mauritius von Craûn. Kommentar, Franz Steiner, Stuttgart 1999 (ZfdA, Beiheft 2), 246 Seiten

    Tomas Tomasek
    …swer stæteclichen minnet. vil der gewinnet beide schaden und arbeit. Der Sinn, den diese Zeilen mit ihrem verwirrenden Numeruswechsel in vv. 293f. haben… …Sentenzdichte. An anderen Stellen haben kleine Konjekturen erhebliche interpretatorische Auswirkungen. Die Verse 398ff. z. B. lauten in der Ambraser Handschrift… …: vil tugentlich kFnde ich / Her Mauritius bewaren / durch das mGs jm widerfarn / Eere von gGten e weyben. Alle bisherigen Herausgeber haben in Anbetracht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Karl der Große in den europäischen Literaturen des Mittelalters. Konstruktion eines Mythos, hg. v. Bernd Bastert, Max Niemeyer, Tübingen 2004, XVIII und 253 Seiten

    Bernd Schneidmüller
    …. 146). Auch wenn das nicht auszu- 434 Buchbesprechungen schließen ist, haben die neuen Forschungen zur Hofkultur Kurfürst Friedrichs des Siegreichen auf… …Philologien haben für die notwendige mediävistische Interdisziplinarität mit diesem wichtigen Sammelband den Forschungsstand abgesteckt und Richtungen gewiesen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Johanna Thali: Beten - Schreiben - Lesen. Literarisches Leben und Marienspiritualität im Kloster Engelthal, Francke, Tübingen, Basel 2003 (Bibliotheca Germanica 42), VIII und 385 Seiten

    Susanne Bürkle
    …Konventes ausgeweitet zu haben. Darunter leidet, v.a. im ersten Teil, die Stringenz im Aufbau der Arbeit. Ihr „rote[r] Faden“ sei nämlich trotz allem ‚die…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Eckehard Simon, Die Anfänge des weltlichen deutschen Schauspiels 1370-1530. Untersuchung und Dokumentation

    Thomas Habel
    …Gerüst. Als ebenso unverzichtbare Ergänzung aber haben die Funde und Neubewertungen zu gelten, die Simon in den letzten Jahren aufgrund seiner… …systematischen Sichtung von einschlägigen Archivalien und Text-Zeugen gelungen sind. Erst sie haben das Fundament für die jetzt erfolgte grundlegende… …Spiel-Überlieferung aber kam es auch auf diesem Wege nicht. Ob wir heute Kenntnis von einem weltlichen Spiel haben oder nicht, bleibt somit letztlich eine Frage von… …, die Zirkelgesellschaft und die Kaufleutekompanie, haben ab 1430 bzw. 1450 etwa 100 bis 120 fastnächtliche Spiele auf der aus Flandern ‚importierten‘… …Sammlung [Anm. 7] wiedergegeben. 457 Buchbesprechungen Spott- und Schimpfspiele haben offenbar in dieses Repertoire gehört. 8 Neben diesen sozusagen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Althochdeutsche Grammatik I: Laut- und Formenlehre, v. Wilhelm Braune, 15. Aufl. bearb. v. Ingo Reiffenstein, Max Niemeyer, Tübingen 2004 (Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte. A. Hauptreihe Nr. 5/1), XV und 394 Seiten / Althochdeutsche Grammatik II: Syntax, v. Richard Schrodt, Max Niemeyer, Tübingen 2004 (Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte. A. Hauptreihe Nr. 5/2), XI und 242 Seiten

    Stefan Sonderegger
    …Mitzka die 8. bis 12. Aufl. 1953 bis 1967, Hans Eggers die 13. und 14. Aufl. 1975 und 1987 bearbeitet haben, indessen die 15. Aufl. nun an Stelle des…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Nikolaus Ruge, Aufkommen und Durchsetzung morphembezogener Schreibungen im Deutschen 1500-1770, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2004 (Germanistische Bibliothek 19), 294 Seiten

    Michael Elmentaler
    …begünstigt oder behindert haben, sowie über regionale Unterschiede in der Durchsetzung der Neuerungen und deren mögliche Fundierung in der Lautung. Wie der… …die Lenisgraphien im Auslaut bereits um 1500 weitgehend etabliert haben, setzen sich die Umlautgraphien und erst im Verlauf des 17. Jahrhunderts… …zugeordnet (S. 258). Es ist das Verdienst der vorliegenden Studie, auf der Basis eines repräsentativen Textkorpus gezeigt zu haben, dass die in der modernen… …etabliert haben, sondern erst sekundär (von den Grammatikern) in diesem Sinne interpretiert worden sind. Um zu entscheiden, in welcher Zeit es zu dieser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Carmen Scherer, Wortbildungswandel und Produktivität. Eine empirische Studie zur nominalen -er-Derivation im Deutschen, Max Niemeyer, Tübingen 2005 (Linguistische Arbeiten 497), 215 Seiten

    Sandra Waldenberger
    …allerdings -er-Ableitungen, die eine Movierung mit -in erfahren haben, sowie Fälle, in denen das -er-Derivat als Kompositionsglied dient. 1 Wie Scherer selbst…
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