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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Inhaltsverzeichnis

    …dieser Zeitschrift geben ausschließlich die Meinung der Verfasser, Referenten, Rezensenten usw. wieder. – Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen… …, Warenbezeichnungen usw. in dieser Zeitschrift berechtigt auch ohne Kennzeichnung nicht zu der Annahme, daß solche Namen im Sinne der Markenzeichenund…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Warum muss Hildebrand vor Otachres nid fliehen?

    Überlegungen zum "Hildebrandslied"
    Carola L. Gottzmann
    …nicht stets gleich zu Anfang offen gelegt wird. Es wird daher Schritt für Schritt den Aussagen des „Hildebrandsliedes“ unter dieser Problemstellung… …Kampf, sondern berichtet nun Ereignisse aus der Vergangenheit. Fragen, warum Hadubrand ausgerechnet in dieser Kriegssituation ganz persönliche Unbill… …tragische Blindheit 21 hier Gestaltung findet, erübrigen, denn persönliche Vorwürfe dieser Art macht kein Krieger angesichts eines bevorstehenden Zweikampfes… …Freunde. Folgt man dieser Version, dann bleibt unklar, warum Hadubrand kurz danach erwähnt, dass Hildebrand der Willkommenste/Liebste/Beste der Krieger bei… …des sid detrihhe darba gistuontun. Es ist also anzunehmen, dass dieser Hinweis, Hildebrand ging nach Osten, eine Einleitung zu weiteren Ursachen bildet… …Stammesvolk als ethnische Einheit im Land/Reich (möglicherweise eine Replik auf irmindeot, v. 13b) bzw. unter dieser Herrschaft Not/ Entbehrungen (v. 23) durch… …Rechtsakt nicht ausschließt. Knüpft man an dieser Stelle an den Anfang der Überlegungen an, dann ergäbe sich bis hierher folgender Sinnzusammenhang: Zwei… …zu der Zeit verursacht, als er sich noch im Lande aufhielt. Dieser Sachverhalt wird weiter ausgeführt und mündet in das Fazit: Hildebrand war, nach… …demnach nicht zum Wohle des Volkes gehandelt, sondern sich gegen das Reich vergangen. Geht man von dieser Deutung aus, lassen sich vielleicht auch… …. Gottzmann am Leben ist), wobei an dieser Stelle ein Zweifel am Tode eingeräumt wurde. Die ursprüngliche Bedeutung dürfte aber in Hinsicht auf das Substantiv…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Fern von Braunschweig und fern von Herzogen Heinriche?

    Zum A-Prolog des "Lucidarius"
    Christa Bertelsmeier-Kierst
    …der literarhistorische Wert dieser Aussagen vor einigen Jahren stark in Zweifel gezogen worden. Gottschall und Steer weisen den A-Prolog einer späten… …Vorzugsstellung“ (S. 67*) eingeräumt haben. Obwohl die Herausgeber allen Handschriften dieser Stufe „alte und gute Vorlagen“ (S. 66*) attestieren, bewerten sie die… …Fragment jedoch nicht zu y15 gestellt werden kann, bleibt die Zuordnung des A-Prologes zu dieser späten Textform in höchstem Maße spekulativ. Denn was sollte… …textkritische Ausschlussverfahren. Dieser Befund wird allerdings im später aufgestellten Stemma (S. 124*) kommentarlos übergangen. 27 Vgl. Steer: Literatur am… …vom Hl. Geist, insofern dieser dem meister die list gegeben hat, das Werk lucidarius zu nennen. Dem A-Prolog fehlt auch, und dies ist besonders… …A-Prolog auch den lateinischen Quellen des „Lucidarius“ „eigentümlich fern“ (S. 644) stehe und nur der B-Prolog an dieser Stelle konkrete Bezüge zu ihnen… …Textmontage aus den Vorlagen B und A und die unglückliche Aussage, daß die tougene dinc harte vremde sint eine Folge dieser Montage. 36 33 Steer [Anm. 3], S… …überzeugen. So soll der Redaktor von B6, der im Dialogteil keine Übereinstimmung zu y15 zeigt, ausgerechnet nur den Prolog aus dieser Textform mittels… …jungerentur): Alse men zwo hende zusamene leit, ane gelust vnde ane sunde (I. 38, S. 15,10 f.). Der Autor dieser eigenen, kürzenden, mitteldeutschen Fassung… …sein. Umstritten bleibt allerdings das Profil dieser Fassung, vor allem die Frage, ob das III. Buch bereits dem Archetyp angehörte oder nicht. 49 Ebd., S…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Der ?Lucidarius? als Quelle Wolframs

    Eberhard Nellmann
    …Eberhard Nellmann darius“, wohl kaum achtlos vorübergegangen sein, wenn sie ihm zugänglich gewesen ist. Umso überraschender ist es, dass dieser Text als… …Parallele zu dieser Vorstellung bietet der „Lucidarius“-Bericht vom Paradiesesobst, von dessen Duft (smac) die Leute am Ganges leben (Lucid. 24,7– 9) 50 : Da… …, dass Wolframs Kenntnisse bzw. Meinungen beträchtlich über das hinausgehen, was der „Lucidarius“ mitteilt. 70 Dieser kennt weder die arabischen… …harte, daz er aller zerbreche (Lucid. 11,3 f.). Wolfram entwickelt aus dieser dramatischen Darstellung seine Bilder vom kriec der Planeten gegen die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Zwischen Utopie und Mythos

    Der Brief des Priester Johannes
    Udo Friedrich
    …noch aufzuzeigen. Die Gegenüberstellung von Utopie und Mythos konfrontiert gewiss ungleiche Größen, zielt jene doch auf einen politischen Aspekt, dieser… …, Papsttum und Kaisertum, zusammenbinde. 15 Die Forschung folgte mehr oder minder dieser Charakterisierung: Christoph Gerhard nennt den Brief „originäre… …antagonistischer Kräfte ist evident, ebenso aber, dass dieser nicht der Kontingenz unterliegt, sondern in eine höhere Ordnung integriert ist. So wird die… …rinnt: offenbar das natürliche Komplement zum Palastfluss. 49 Thema dieser diversen Wunderwirkungen ist sichtbar die Bewältigung von Hinfälligkeit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Zur Frage der "Rückbildung' (retrograden Ableitung) als Möglichkeit der Wortbildung

    Johannes Erben
    …. Fazit: Angesichts dieser Sachlage sollte es uns nicht so „leicht“ fallen, „auf das Modell Rückbildung zu verzichten“ 22 . Vielmehr empfiehlt es sich, wie…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Genealogie der höfischen Liebe

    Ein kulturwissenschaftlicher Entwurf in kritischer Sicht
    Rüdiger Schnell
    …Querverbindungen hin zu untersuchen. An dieser forschungsgeschichtlichen Schnittstelle ist das hier vorgestellte Buch von C. Stephen Jaeger zu verorten. Es bringt… …habe keinen gesellschaftlichen Wert dargestellt. Vom späten 11. Jh. an aber hätten Frauen im höfischen wie im monastischen Bereich an dieser exklusiven… …Art der Liebe teilgenommen. Nimmt man die an anderen Stellen verstreuten Bemerkungen Jaegers zur inhaltlichen Bestimmung dieser “lost sensibility” hinzu… …Klassifizierungen von Liebe sperrt, zweitens darauf, dass Jaeger in seinen fünf Thesen (s.o.) zwar die gesellschaftliche Funktion dieser Liebesform bestimmt, deren… …Liebe gegenüber zwei jungen Männern, die am unteren Ende monastischer Hierarchie stehen, beteuert. Mir ergibt sich der Eindruck, dass dieser sprachliche… …: Wann, warum und wozu ist dieser (literarische) Gestus ‚leidenschaftlicher‘ Liebe zwischen Männern entstanden? Immerhin ist mit der Möglichkeit zu rechnen… …dieser “social code” vor dem 11. Jh. in Klöstern, so trage er eindeutig den Stempel kaiserlicher Verhaltensformen. Doch gleich das erste Beispiel Jaegers… …Männern), sondern fordern im Gegenteil eine liebende Hinwendung des Königs zu allen Menschen. 26 Hinter dieser Mahnung steht offensichtlich das monastische… …, Deutsches Mittelalter, Bd. 3, 1937, cap. 4, S. 13; allerdings ist dieser Text nur in einer Hs. des 15. Jhs. erhalten) heißt es von dieser Heiligen… …Menschen (communal love) dominiert habe (S. 31f.), trifft schon auf die Texte, mit denen er die Existenz dieser charismatic love belegen möchte, nicht zu. Um…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Visualität, Geste, Schrift

    Zu einem neuen Untersuchungsfeld der Mediävistik
    Jan-Dirk Müller
    …beschrieben werden, als nicht-schriftvermittelte Sozialisationsprogramme gedeutet. Weitere Namen ließen sich anfügen. 1 Die gemeinsame Basis dieser… …semiotische Auffassung des Visuellen wendet, macht sie indirekt darauf aufmerksam, dass die aktuellen Konzeptionen von Visualität dieser ein differentielles… …1989. 119 Jan-Dirk Müller kale Alterität zu. 4 Doch nicht um die Kritik dieser Position soll es hier gehen, sondern um einige Probleme der Lesbarkeit des… …ein gradueller, nicht jedoch ein grundsätzlicher Unterschied besteht. Dieser Einwand stellt Philipowskis Unterscheidung in Frage. Bei der Veranschlagung… …122, 2000, S. 140–144; Matthias Becher in: Formen und Funktionen [Anm. 1], S. 25–52. 125 Jan-Dirk Müller in Wahrheit abläuft‘, verschleiere. Dieser in… …konnten sie sich ‚spontan‘, d.h. ungeplant, aber trotzdem regelmäßig einstellen, auch wenn vorher niemand vereinbart hatte: ‚Ich werde bei dieser… …Erziehungsprogramme. Thomasin interpretiert mit dieser Empfehlung höfische Praxis (die zunächst nichts ist als eben dies: Praxis) als ein Zeichenensemble. Doch fehlt… …Gunther bei der Werbung um Brünhild vertreten, weil dieser aus eigener Kraft keinen Erfolg haben kann. Dazu ist es nötig, dass Brünhild Gunther als Werber… …, der vor ihm steht, sei sein Herr. In dieser Szene gibt es ein komplexes Ineinander von Inszenierung, Geste, Körperzeichen und Sprache. Dreimal fungiert… …zuliebe die ‚Inszenierung‘ des Stratorendienstes in dieser Hinsicht als ‚Geste‘ (in ihrem Sinne) interpretieren, „die Realität schafft, indem sie sie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Das frühneuhochdeutsche Wörterbuch - ein "zugleich ehrgeiziges, verwegenes wie verzweifeltes Unternehmen"

    Werner Besch
    …Unternehmen also nicht ohne Risiko. Ein solches dieser Größenordnung darf aber angesichts der schon geleisteten Investitionen an wissenschaftlicher Grundlegung… …, Materialbasis, Schwerpunktsetzung und vorläufiger Zeitplanung in dieser Zeitschrift (114, 1995, S. 423–428) besprochen worden. Jetzt kann über zwei weitere Bände… …den drei ersten Bänden darlegte und erprobte. Der Bearbeiter des 4. Bandes, Joachim Schildt, selbst ein erfahrener Sprachhistoriker, hat von dieser… …‚Barmherzigkeit‘ gemeint, oder die Gebermentalität des Spenders, oder anderes mehr? Ein weiterer Beleg dieser Art wird nicht aufgeführt. Als Faustregel sollte gelten… …Wörterbuchs gilt als Signum dieser konstituierende Abgleichungsund Selektionsprozess von arealer Unterschiedlichkeit zur überregionalen Einheit im… …Zeit, etwa ab Mitte des 18. Jahrhunderts, wird dieser ‚Schatz‘ nicht mehr zu finden sein. Hinsichtlich dieser Aufgabe ist das Frühneuhochdeutsche… …erkennen. Allein dies rechtfertigt schon seine Existenz. Kann man billigerweise erwarten, dass es über die Registrierung dieser Wörterwelt hinaus noch etwas…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Anleitung zu einer "pervertierten Totenklage'?

    Zu einem missverstandenen Spruch Bruder Wernhers
    Dietlind Gade
    …bœste val von dir geschiht. Anton E. Schönbach, nach dessen Ausgabe der Spruch zitiert ist, kommentiert ihn wie folgt: Auch dieser Spruch ist ein… …nachfolgenden Ausführungen sind einer dieser kleineren flores philologici. 2 Die Siglen folgen dem Repertorium der Sangsprüche und Meisterlieder des 12. bis 18… …Missgunst anderer ausgesetzt sieht. Vgl. z.B. 1Wern/1/11, 1Wern/2/5, 1Wern/2/ 10 u. 1Wern/4/11. 8 Schönbach [Anm. 4], S. 93. 9 In dieser Bedeutung ist das… …ein Interrogativpronomen veranschlagen, und aus dem Subjektsatz swer den kargen klage würde der Objektsatz wer den kargen klage. Folgt man dieser…
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