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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 2/2003

    „In aller Reinheit behandelt“:

    Das „Buch des Schenken“ aus Goethes „West-Östlichem Divan“ und die Polarität der Liebe
    Joachim Heimerl
    …dem obligaten Hinweis auf die „sexuelle Inversion“ 7 der „Erlkönig“-Ballade – niemand mehr ernstlich annehmen können. 8 Ebenso wenig lässt sich indes… …, und schon die nachfolgenden Abschnitte lassen keinen Zweifel mehr darüber offen, dass die hier gebrauchten Begriffe von werdender „Natur“ und sich… …Liebe exemplarisch widerspiegelt. 35 Dies gilt umso mehr, als Hatems Weltbegriff, wie er im voranstehenden Gedicht entwickelt wird, am Erleben der Liebe… …Homoerotik nicht mehr die Rede. Nach dem, was bezüglich Goethes ambivalentem Verhältnis zu diesem Phänmen festgestellt worden ist, kann dies weiter nicht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2003

    Unrealistisches Erzählen und die Macht des Erzählers

    Zum Zusammenhang von Realitätskonzeption und Erzählinstanz im Realismus am Beispiel zweier Novellen von Raabe und Meyer
    Oliver Jahraus
    …Realität geschaffen wird, die selbst nicht mehr als realistisch gekennzeichnet werden kann. Man kann dies für typisch für das, was man literarhistorisch… …. Hegel hatte hier auch die kunsttheoretischen Folgerungen gezogen, wonach die Kunst eben nicht mehr Erkenntnisinstrument für die Realität sein könne. 12… …soziale Reduktion auf die Bürgerlichkeit als ästhetische Verklärung ist, die umgekehrt gerade den Blick auf das nicht mehr realistisch Sozialisierbare bzw… …Fluchtpunkt dieser Tendenz steht nicht mehr die erzählte Realität, sondern die Realität der Erzählung sui generis, die die Grundvorstellung des Realismus… …Satz ist die Differenz nicht mehr rückgängig zu machen. Und der gesamte folgende Text behält diese Leitdifferenz zwischen Erzählen und Erzähltem bei. Es… …der Eheschließung mit Diana zu substituieren. Dadurch werden Triebstrukturen aktiviert, die in der Folge nicht mehr sozialisierbar sind. Denn ist diese… …Schranke des Mönchsgelübdes, also – topologisch gesehen – zwischen geistlichem und weltlichem Bereich gefallen, gibt es für Astorre keinen Grund mehr, nicht… …Situationsmächtigkeit auf den Kopf gestellt. Der Erzähler ist nicht mehr dem Mächtigen Untertan, der Erzähler nimmt selbst dessen Platz ein. Als ob diese Metapher noch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 2/2003

    „Ein Buch für Schwächlinge“

    „Werther“-Allusionen in Dramen des Naturalismus
    Dieter Martin
    …den Schlaf des todkranken Kindes störe und, mehr noch eine Erklärung ihrer schroffen Reaktion, sie aus selbstmitleidig-sorgenvollen Gedanken aufschrecke… …Hampelmann das Interesse auf sich zieht, ist Walter die Stulle, die er als Zeichen mütterlicher Zuwendung so dringlich einforderte, nicht mehr wichtig… …nicht mehr gelebten Programm gegenseitiger Aufopferung verpflichtet und der Lebenslüge sinnstiftender familiärer Solidarität verhaftet. Mit Kaulbachs… …dient das Bild, das Krauses kleinbäuerliche Abkunft festhält, der Familie kaum mehr dazu, sich einer traditionellen Lebensweise zu versichern und sich auf… …allein bei Vater Krause, der als Haupt einer „Potatorenfamilie […] überhaupt gar nicht mehr aus dem Wirtshaus“ herauskommt (87) und nicht mehr begreifen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2003

    Ablenkung

    Kafkas Idee des literarischen Suizids
    Georg Mein
    …, Bd. XI, S. 179. 266 Ablenkung kenntnis, genauer, von Selbsterkenntnis, denn zu erkennen, dass das Leben ein Traum, ein Schweben ist, hat mehr als alles… …hängendem Kopf, unsicheren Beinen, halb schlafend, mehr tastend als gehend, nähere ich mich dem Eingang, hebe langsam das Moos, steige langsam hinab […]. Nur… …Dazwischen-Sein ihr Inter(-)esse bekundet. Erst dem Blick, der nicht mehr krampfhaft sucht, eröffnet sich eine erlösende Perspektive, ein Vorgang, den Kafka… …sich so gegenüber Deutungsversuchen als resistent erweist, fragt man nicht mehr nach dem Sinn der Texte, sondern nach dem Sinn des Schreibens. „Eine… …der „Reihe“ aus, desto unabhängiger wird sie, desto mehr eigenen Gesetzen der Bewegung folgend, desto unberechenbarer, freudiger, steigender ihr Weg. 67…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2003

    Postmoderne Stile

    Überlegungen zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur
    Sabine Kyora
    …Autorverständnisses, die postmoderne Stilisierung des Autors, beruht nicht mehr auf der Vorstellung, der Autor sei der 4 Michel Foucault: Was ist ein Autor?, in: Ders… …nicht mehr gültig dargestellt: Das angeblich die Bedeutung produzierende Blut gibt nur Worte aus der Comic-Sprache von sich. Es spricht, aber es spricht… …Einschleifende anwidert, das bißchen Gekonnte einfach nur noch ankotzt. Daß man darauf keinen Bock mehr hat. Daß einem das schlicht zu hohl ist, fünfzehn Jahre… …Geschäft verstanden; damit hat der Autor keine andere Legitimation mehr als die über sein mehr oder weniger zufriedenes Publikum. Er vertritt keine höheren… …Thomas Bernhard und Heiner Müller deswegen für nicht gelungen, weil beide in ihren Texten nicht mehr wirklich anwesend waren und sich seiner Ansicht nach… …nur mehr frau sein wollte, ganz frau für einen typ, der heinz heißt. sie glaubt, daß von nun an ihre schwächen liebenswert und ihre stärken sehr… …heinz, denn wenn man eine frau ist, dann kann man von diesem weg nicht mehr zurück. dann muß man sich auch pflegen. brigitte möchte, daß die zukunft es… …, in der Wiederholung andererseits so verschoben, dass der Diskurs nicht mehr dieselben Effekte auf die Leser ausüben kann. Wie Elfriede Jelinek arbeitet…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2003

    Nahe selbst im Fernesein

    Ilana Shmuelis Erinnern an Paul Celan
    Lydia Koelle
    …Ilana Shmueli zwanzigjährig zusammen mit ihren Eltern Richtung Palästina verließ. „Nach mehr als zwanzig Jahren sollten sich unsere Wege wieder kreuzen… …Bialiks „Hachnissini“-Gedicht auf, das P. Celan „noch auswendig wußte, aber nicht mehr ganz verstand“ (S. 26). Als Paul Celan ihr in seinem ersten Brief das… …Ilana Shmueli gehört. Es sind Liebesgedichte, und sie sind mehr als das, insofern sie sich auch der religiösen Sphäre der Heiligen Stadt verdanken, und… …nicht mehr halb, Du weckst meine Deutlichkeiten“ (S. 32). „Deutlichkeiten“, die doch einer Deutung bedürfen, wie die eindringliche Bitte „Sag, daß… …auszugsweise zitiert, eines nicht mehr fernen Tages veröffentlicht werde – auch auf diese Weise kann „das Geheimnis“ ihrer Begegnung fortleben. HERBEIGEWEHTE mit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2003

    Morgenblatt für gebildete Stände/gebildete Leser 1807–1865. Nach dem Redaktionsexemplar im Cotta-Archiv (Stiftung der „Stuttgarter Zeitung“). Register der Honorarempfänger/ Autoren und Kollationsprotokolle. Im Auftrag des Deutschen Literaturarchivs bearbeitet von Bernhard Fischer. K. G. Saur, München 2000

    Norbert Oellers
    …Zeitungs-Literatur des letzten Drittels des 18. Jahrhunderts ein wenig auskennt, doch ein wenig überraschend; und wenn es heißt, das „Morgenblatt“ „wollte [noch] mehr…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2003

    Ralf Trinks, Zwischen Ende und Anfang. Die Heimkehrerdramatik der ersten Nachkriegsjahre (1945–1949) (Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft, Bd. 375). Königshausen und Neumann, Würzburg 2002

    Volker Dörr
    …zuweilen allzu kleinteiligen Gliederung zugegriffen wird, kaum mehr als Ansätze von Gesamtdeutungen der jeweiligen Stücke ermöglicht, versucht der Verfasser…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 1/2003

    Warum muss Hildebrand vor Otachres nid fliehen?

    Überlegungen zum „Hildebrandslied“
    Carola L. Gottzmann
    …1903, für die Bedeutung ‚Mangel haben‘. Lühr [Anm. 1], S. 512–514, hingegen entscheidet sich für ‚Bedarf haben‘. 32 Wenn Dietrich keine Gefolgsleute mehr… …Hildebrand, hielt ihn aber nach seinem Belieben irgendwann für nicht mehr nötig, gab ihm mithin den Laufpass. Bei der dichtgedrängten Aussageweise ist es… …, Hiltibraht prozentual mehr verwendet als die Nasallautung Hiltibrant, demgegenüber Hadubrant öfter verwendet wird als Hadubraht. Lediglich Theoderich/Dietrich… …arbeo laosa stünde somit nicht mehr isoliert. Bis zu diesem Punkt erfährt der Hörer/Leser die Auswirkungen des Weggangs Hildebrands im persönlichen und… …darauf/ferner mehr mit einem so verwandten Mann, dem Vater, ein (derartiges) Strafgericht abhalten. Indem er die Sippe61 offen ins Spiel bringt, ist der… …. Sein Sohn hat es gewagt, ihn, den Vater, zu verurteilen, was in der Zukunft nicht mehr vorkommen soll. Die Ringgabe muss demnach in einem engen… …Hildebrand nicht mehr lebt, so drücken diese Worte der Bestimmtheit nach diesen Ereignissen die jetzige Anerkennung der Glaubwürdigkeit der Zeugen aus…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Fern von Braunschweig und fern von Herzogen Heinriche?

    Zum A-Prolog des „Lucidarius“
    Christa Bertelsmeier-Kierst
    …auffälligsten aber separiert sich y15 von der gesamten „Lucidarius“-Überlieferung durch einen neuen Prolog: sie hat nicht mehr den B-Prolog wie die ihr… …den A-Prolog tradiert, bezeugt die aus der lateinischen Quelle übernommenen Schreibungen M[agister] und D[iscipulus] nicht mehr, hebt aber die beiden… …in den ältesten Handschriften ‚Jünger‘ und ‚Meister‘ nicht mehr optisch hervorgehoben, allerdings hat das alte Göttinger Fragment Platz für farbige… …weiteren Arbeitsschritt bearbeitet werden sollte, wozu es aber aus unbekannten Gründen nicht mehr gekommen ist. 60 Ähnliche Beispiele lassen sich auch aus…
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