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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    „Worte sind hier umsonst“

    Die Beschreibung des Unbeschreiblichen in Goethes „Werther“ und Hölderlins „Hyperion“
    Hartmut Vollmer
    …objektiven Bedingungen und Reglementierungen seiner Existenz hat für den Roman konstitutive Bedeutung und bestimmt auch die Sprache des Erzählers, zwischen… …christlichen Verständnis eine tiefsündhafte Tat gegen die göttliche Macht und Ordnung – das Ende von Goethes Roman, der lakonische Bericht vom Begräbnis Werthers… …, gegen soziale, moralische und emotionale Fesseln, und der Roman selbst als literarischer Gegenentwurf zu rigiden ästhetischen Konventionen und Traditionen… …und Wahrheit“ 3 , die Ursache einer großen Krankheit der jungen ‚Werther-Generation‘. Ihr Protagonist beklagt im Roman einerseits seine Separation in… …Du? Diotima’s Grab!“ Zur Aporie der Schriftlichkeit in den ‚Hyperion‘-Briefen, in: ‚Hyperion‘ – terra incognita. Expeditionen in Hölderlins Roman, hg. v… …Aspetsberger: Welteinheit und epische Gestaltung. Studien zur Ichform von Hölderlins Roman „Hyperion“, München 1971, S. 148–237; Andreas Siekmann: Die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    „Um gewisse Linien und Richtungen anzugeben“

    Zur symbolischen Ordnung in Stifters Erzählung „Der beschriebene Tännling“
    Günter Saße
    …Adalbert Stifter, Wien 1967, S. 35–84; J. Neunlinger: Adalbert Stifters Roman „Der Nachsommer“, geographisch betrachtet, in: Alpengeographische Studien. Aus…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Im Namen des Vaters

    Romaneingänge bei Stifter und Keller
    Elsbeth Dangel-Pelloquin
    …Roman insgesamt erlaubt. Der am Anfang stehende „Name des Vaters“ evoziert sowohl die biblisch-trinitarische Tradition als auch den „nom du père“ bei… …, die wie Stifters Roman durchgehend in der Ich-Form erzählt ist. 1 Erste Sätze eines Textes sind wie Zaubersprüche, wie ein „Sesam öffne dich“, das über… …die Schwelle in eine fiktive Welt führt. 2 Sie sind die fragile Durchlass- 1 Die erste Fassung von 1854/5 ist fast zeitidentisch mit Stifters Roman… …im ersten Satz soll genauer betrachtet und das erste Kapitel in Bezug auf den ganzen Roman und in der Kontrastierung der beiden Romane untersucht… …: Söhne und Erben der Klassiker zu sein. 5 Ein Roman dagegen, der mit dem Ausruf beginnt: „Wie froh bin ich, daß ich weg bin!“ 6 , muss ein ganz anderes… …, München, Düsseldorf 1954, S. 223. 528 Im Namen des Vaters. Romananfänge bei Stifter und Keller Roman immanenten Ordnungsstrategien beziehen lassen. Der… …Dingen, die er zu dem Betriebe seines Geschäftes bedurfte“ (4/1,9): Was der Vater verkauft, erfährt man im ganzen Roman nicht. Der Kaufmannsberuf des… …muß er ganz sein“ (4/1,11). Die Inflation der Lieblingsvokabel „einfach“ im ganzen Roman erhält von dieser väterlichen Weisung ihren präzisen Sinn: Sie… …„non du père“. 18 II. „Mein Vater war ein Bauernsohn“, beginnt Kellers Roman, und der Satz reicht in diesem „Lob des Herkommens“ genannten Kapitel… …dem Alemannen, der mit der Landnahme zugleich den Roman ab ovo oder besser ab urbe condita begründet. Aber auch diese Setzung, die dem Dorf seinen Namen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Gieshüblers Kohlenprovisor

    Der Kolonialdiskurs und das Hirngespinst vom spukenden Chinesen in Theodor Fontanes „Effi Briest“
    Claudius Sittig
    …i t t i g , Göttingen Allen imperialismuskritischen Aussagen Fontanes zum Trotz folgt sein Roman „Effi Briest“ in zentralen Passagen den Regeln des… …Kenntnis der deutschen Kolonien demonstriert. Sie kehrt transformiert, aber doch erkennbar in Fontanes Roman „Effi Briest“ von 1894/95 wieder: Mit der… …Kolonialdiskurses entziffert werden können. Peter Utz hat schon 1984 versucht, das vieldeutige und vielgedeutete Chinesen-Abziehbild im Roman als Projektionsfläche… …motivisch verbundene Figur des Chinesen mache „Effi Briest“ zu einem „kritischen Roman des Imperialismus“. 13 Weder ist die Opferthese, die eine… …erscheint auch die These vom stellvertretenden Opfer hinfällig. Inwiefern sich danach noch von einem „kritischen Roman des Imperialismus“ sprechen lässt, ist… …Roman als Teil einer grundsätzlich vorgeführten Auseinandersetzung zwischen gesellschaftlicher Konvention und individueller Freiheit, in der auch die… …chinesischen Kolonie Kiautschou 1898, als der Roman 1894/95 erschien, erst unmittelbar bevor. Dennoch waren Diskussionen darüber schon in Gang und stereotype… …durch den im Roman entworfenen Raum Effi als die paradigmatische Repräsentantin imperialer expansionistischer Praktiken erscheinen lassen, die gegen die… …anderswo“ erwähnt ihn nicht (zu Finkes Aufsatz s.u. Anm. 45). Margret Walter-Schneiders Aufsatz über „Randfiguren im Roman Fontanes“ nennt ihn nicht… …(Randfiguren im Roman Fontanes. Bemerkungen zu Irrungen, Wirrungen und Effi Briest, in: SchillerJb 27, 1983, S. 319–325); auch Ehlich übersieht ihn in seinem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Maximilian Harden

    Förderer und Wegbegleiter der Brüder Mann
    Helga Neumann
    …engagierten Diskussionen und Zukunftsplänen. Harden warb in der Zukunft für Heinrich Manns Essayband Macht und Mensch und den politischen Roman Der Untertan… …fälschlich zu lesen ist. (Nachlass Harden) 580 Maximilian Harden Doch hat Heinrich Mann in seinem frühen Roman Die Göttinnen (1900– 1902) mit der Gestalt des… …italienischen Journalisten Della Pergola sowie in dem 1925 erschienenen Roman Der Kopf 62 mit der Figur des Mangolf-Harden-Porträts gezeichnet und damit seinem… …Göttinnen und zu Hardens 60. Geburtstag geschrieben haben“, beantwortet Heinrich Mann ausweichend: Der Roman konnte höchstens den Anfang der Gestalt, meine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Czernowitz, die ‚himmlische Stadt‘

    Eine allegorische Lektüre deutschsprachiger Gedichttexte aus der Bukowina
    Maria Kublitz-Kramer
    …Franzos’ Roman „Der Pojaz“ (1905) beginnt der Protagonist Schmula beim Anblick der Stadt zu schreien, „daß er nichts zu suchen hat in der unheiligen Stadt…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Friedhelm Marx, „Ich aber sage Ihnen...“. Christusfigurationen im Werk Thomas Manns (Thomas-Mann-Studien, Bd. 25). Vittorio Klostermann, Frankfurt/Main 2002

    Ariane Martin
    …Kapitel der Studie ist dem Roman „Der Zauberberg“ gewidmet, der mit Blick auf die Motive Passion und Versuchung gelesen wird. Unter den vielfältigen… …Mann erstmals Jesus von Nazareth gewählt wird, um dann den Roman „Lotte in Weimar“ mythologisch zu lesen. Die Wahlverwandtschaft, die Thomas Mann… …zwischen Goethe und Jesus „ausmacht“, lasse sich im Roman „sorgloser erproben als im programmatischen Genre des Essays“ (S. 208 f.), was dann entsprechend am… …schließlich Thomas Manns Selbstverständnis von seiner eigenen Rolle im Exil. 631 Buchbesprechungen Das sechste Kapitel ist dem Roman „Doktor Faustus“ gewidmet… …Manns über die Lebensform des Exils und von einem Beethoven-Bild, das im Roman als Paradigma des leidenden Künstlers und Christusfigur vorgestellt sei… …Imitatio Christi). Erzähltechnisch sei dies entsprechend „ausbalanciert“, denn im Roman würden „Rettung und Versuchung, Passion und Höllenfahrt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Liste eingesandter Bücher

    …. Althaus, Thomas: Strategien enger Lebensführung. Das endliche Subjekt und seine Möglichkeiten im Roman des 19. Jahrhunderts, Georg Olms Verlag, Hildesheim…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Überlieferungskontexte als Zugang zu mittelalterlichen Texten am Beispiel der „Sieben weisen Meister“

    Detlef Roth
    …entsprechenden Szenen in den Versionen A, C, K und S: Les Sept Sages de Rome. Roman en prose du XIIIe siècle d’après le manuscrit n° 2137 de la B.N. par la section… …de traitement automatique des textes d’ancien français du C.R.A.L. Equipe de Recherche Associée au C.N.R.S., Nancy 1981; Le Roman des sept sages de…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Minnesang als Leselyrik – Mouvance – Rollen- und Sprachspiele

    Eine Antwort auf Thomas Cramers Umwertung aller Werte
    Max Schiendorfer
    …als historische Realienquelle problematischer kaum sein könnte? Wie vieles in diesem eigenwilligen Roman betont stilisiert und ironisiert, z.T. geradezu…
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