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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Fritz Breithaupt, Jenseits der Bilder. Goethes Politik der Wahrnehmung (Rombach Wissenschaften. Reihe Litterae, Band 73). Rombach Verlag, Freiburg im Breisgau 2000

    Henning Herrmann-Trentepohl
    …in bemerkenswert origineller Weise eine ästhetische mit einer erkenntnistheoretischen Fragestellung. Unter „Politik“ versteht der Verf. nicht… …„Schatten“, „Anschauung“ und „Symbol“ im Laufe von Goethes Schaffen durchlaufen haben, dadurch erklärbar sei, dass Goethe grundsätzlich eine Festschreibung… …eine Entwicklung von der Herrschaft des Mythos zu der des Subjekts stattfindet, zu einem Dreischritt: vom Mythos zum Subjekt (die in ihrer Subjektivität… …. Der Verf. konturiert eine goethesche Kritik an der ‚klassischen‘ Absolutsetzung des Subjektiven, wie sie etwa im „Wilhelm Meister“ als Forderung nach… …verhindert die Auseinandersetzung zwischen Thoas und Orest das Menschenopfer, doch zu einer Lösung vermögen die Subjekte ohne eine vermittelnde Instanz nicht… …zu gelangen. Iphigenies Einschreiten bedeutet aber für beide Verzicht (Orest verzichtet auf die Diana-Statue, Thoas auf Iphigenie) und sogar eine… …und des allgemeines Stils, sondern, durch die Zerstörung der „Einfachen Nachahmung“, als eine „genuine Handlung“ (63): die also keine eigentliche… …allegorischer Darstellung „Kants Erkenntnistheorie durch eine Hermeneutik zu revidieren und zu radikalisieren“ (97). Goethe kritisiert Kants Konzentration auf das… …den eine Interpretation allein nie erschöpfen kann. So trennt nicht nur im „Märchen“ eine Kluft die beiden Ufer, sondern eine Kluft trennt auch die… …sie erhebt, sondern eine Zukunft mit anderen Möglichkeiten, auch und gerade der bildlichen Repräsentation, eröffnet (172). Überzeugend hebt der Verf…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Eberhard Hilscher, Dichtung und Gedanken. 30 Essays von Goethe bis Einstein. (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik, 393). Akademischer Verlag, Stuttgart 2000

    Peter Delvaux
    …Rundfunkvortrag, enthält sich des Versuchs, den im Gegenstand liegenden Sarkasmus noch stilistisch zu steigern. Eine Erstveröffentlichung ist „Der Umwerter aller… …sich Behl gegenüber kritisch und distanziert zu Nietzsche geäußert. Eine Interpretationshilfe? Thomas Manns lebenslange Auseinandersetzung mit Nietzsche… …, dass manches sich ja wirklich für unheilschwangere Sentenzen eigne. Eine ausführliche Würdigung Arnold Zweigs von 1990 referiert Sekundärliteratur… …Theun de Vries. Hilscher kann sich auf eine umfangreiche Korrespondenz mit dem 20 Jahre älteren de Vries stützen. Dieser war seit 1934 Mitglied der… …, darunter eine lange Abhandlung, die einen Überblick über das Werk des Isländers Halldór Laxness bietet, sowie eine noch längere, die „Albert Einsteins Leben…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Frauke Berndt, Anamnesis. Studien zur Topik der Erinnerung in der erzählenden Literatur zwischen 1800 und 1900 (Moritz – Keller – Raabe) (Hermaea, N. F. 89). Niemeyer, Tübingen 1999

    Susanne Komfort-Hein
    …behauptete Referenz auf ein dem Text vorgängiges Leben, auf eine historische Wirklichkeit, nicht abtrennen zu können von der Frage nach der sprachlichen… …Berndt, dass die Rede über Gedächtnis und Erinnerung eine „Rede über ästhetische Modelle“ in Bezug auf die kulturelle „Wissensorganisation und -abbildung“… …Erinnerung“, Augustinus’ „Bekenntnisse“, reklamiert, der einen außerliterarischen Erinnerungsdiskurs, Aristoteles’ generatives Gedächtnismodell, in eine „Poetik… …und eine Subjektivierung der Memoria-Metaphorik kurzschließen ohne jedoch zu einem Verinnerlichungseffekt zu führen. Die Erinnerungsthematik rankt sich… …eine regelrechte Memoria-Technik, da sie Erinnerungen nachträglich als „szenisch präsentierte, einander nicht chronologisch, sondern assoziationslogisch… …durchquert. Das methodische Vorgehen begründet nicht allein eine Ergänzung der Intertextualitätstheorie durch die Literaturikonographie, den „Minimalkonsens… …der Initiationsproblematik in den Mittelpunkt, und zwar als Topos für eine vorgeblich ursprüngliche, verlorene Identität, die also den „Sehweisen… …sich auf eine Topik der Erinnerung richtenden Textanalysen der Verfasserin verschaffen darüber hinaus der Autobiographieforschung auch in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Heinrich Heine, Säkularausgabe. Werke – Briefwechsel – Lebenszeugnisse. Hrsg. von der Stiftung Weimarer Klassik und dem Centre National de la Recherche Scientifique in Paris. Band 8 K: Über Deutschland 1833-1836. Aufsätze über Kunst und Philosophie. Kommentar. Bearbeiter Renate Francke unter Mitarbeit von Heide Hollmer. Akademie Verlag, CNRS Editions, Berlin, Paris 2001

    Robert Steegers
    …. Kruse, Bernd Witte und Karin Füllner, Stuttgart 1999, S. 891-908, hier: S. 896. 297 Buchbesprechungen cherweise bietet die HSA eine Variante, die die DHA… …zielenden Apparat der DHA eine Variante entgangen ist. Unterschiede, zumal durch Fortschritte und Funde der Heine-Philologie bedingte, sind zwischen den… …Bandbearbeiterin Renate Francke bereits in einem Beitrag zum Heine- Jahrbuch 1999 auf eine wichtige, bislang unbemerkt gebliebene Quelle hingewiesen, des Jenenser… …Revolution findet. 2 Für die „Romantische Schule“ soll stichprobenhaft ein Blick auf eine markante Textpassage, das dritte Kapitel des dritten Buches, geworfen… …und die Herzen treffe, rede die Philosophie in verständlichen Tönen!“. Eine unbekannte Quelle für Heines philosophische Studien, in: Heine-Jahrbuch 38… …auf viereinhalb Druckseiten, und als einziger echter Zugewinn des jüngeren Kommentars ist ein Hinweis auf eine Studie Bodo Morawes zu werten, der Heines… …Satz von der Revolution als Geltendmachen des Rechts auf Leben auf eine am 24. April 1793 von Robespierre dem Konvent vorgetragene Erklärung der… …eine rund ums Mittelmeer, für Heine also im Bereich von Hellenentum und Sensualismus, verbreitete Viruserkrankung mit kurzem, heftigem Verlauf und –… …wichtig für den Heine der 1830er Jahre, der die Revolution als eine unvollendete ansah – häufigen Rückfällen und langwieriger Rekonvaleszenz. Jede seiner…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Franz Hintereder-Emde, Ich-Problematik um 1900 in der japanischen und deutschsprachigen Moderne. Studien zu Natsume S6seki und Robert Walser. Iudicium, München 2000

    Philipp Jeserich
    …Robert Walser. Iudicium, München 2000. Nicht selten droht die Flut von Neuerscheinungen das Wichtige und lange schon Gewünschte zu begraben. Eine Arbeit… …eine umfangreiche Bibliographie, die Primärtexte und Forschungsliteratur aus Japan und aus dem westlichen Kulturkreis verzeichnet, dazu durch ein… …Walserforschung der letzten Jahre durchaus beschäftigt und sich der Vergleich mit „Wagahai wa neko de aru“ vermittels dessen Aufnahme auf eine breitere Basis hätte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Barbara Beßlich, Wege in den ‚Kulturkrieg‘. Zivilisationskritik in Deutschland 1890-1914. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2000

    Alexandra Pontzen
    …. Er spiegelt die Auffassung, dass es sich bei dem Krieg weniger um eine machtpolitische Auseinandersetzung handele als um einen Kampf zwischen den… …bereits vorliegende Untersuchungen verweisen. Doch bietet sie mehr als nur die Aufarbeitung von Bekanntem; es geht ihr darum, den ‚Kulturkrieg‘ in eine… …geistes- und mentalitätsgeschichtliche Tradition zu stellen, die bis in die Zeit um 1890 zurückreicht. Der Krieg bringe zwar eine Akzentverlagerung mit sich… …fällt als das Gemeinsame. Alles in allem erweist sich die Eingliederung der Literaturgeschichte in eine Fächer übergreifende Kulturgeschichte als… …Kritik an der sozialen und geistesgeschichtlichen Entwicklung des neunzehnten Jahrhunderts und dessen Zivilisation, der eine idealistische Geisteskultur… …‚Formalkultur – Inhaltskultur‘). Die anfänglich allgemein konzipierten Gedankengänge erfahren eine nationale Verengung: Bereits 1911 denkt er an „schwere… …Kulturwelt!“ unterzeichnen, eine öffentliche Erklärung, in der ein Teil der deutschen geistigen Elite die militärischen Schritte Deutschlands als Kampf für die… …bekundet, dass der Franzose „als Philosoph des Lebens eine ihm verwandte geistige Art“ habe. Demnach hätte sich Euckens nationalistische Wende, obschon in… …‚Zivilisation – Kultur‘, die ebenso vielfältig wie befremdlich variiert wird bis hin zur Gegenüberstellung von Friedrich dem Großen und Voltaire, der eine der… …‚Kritiker‘ und ‚Dilettant‘ in eins setze, sei die Darstellung des ‚Dilettanten‘ im „Bajazzo“ eine Präfiguration der späteren Konzeption des kritischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Rudolf Ziesche, Der Manuskriptnachlaß Gerhart Hauptmanns. Teil 3. GH Hs 471- 780. Anhang 1-80 (Kataloge der Handschriftenabteilung / Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz: Reihe 2, Nachlässe 2, 3). Harrassowitz, Wiesbaden 2000 Rudolf Ziesche, Der Manuskriptnachlaß Gerhart Hauptmanns. Teil 4. Register (Kataloge der Handschriftenabteilung / Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz: Reihe 2, Nachlässe 2, 4). Harrassowitz, Wiesbaden 2000

    Bernhard Tempel
    …Kulturbesitz (SBPrK) im Jahre 1968 den gesamten schriftstellerischen Nachlaß Hauptmanns erwarb, übernahm sie damit eine Verpflichtung, deren Ausmaße erst… …Seiten verzeichnet, und dem Register als viertem Teil liegt jetzt ein Hilfsmittel vor, das über die bloße Katalogisierung hinaus eine inhaltliche… …Manuskriptnachlasses, der sich durch seinen Umfang von 839 Signaturen mit 117.711 beschriebenen Seiten (T. 3, S. IX) wie durch eine bemerkenswerte Dichte der… …Tagebücher, erst im zweiten Teil verlagerte sich das Gewicht auf solche Manuskripte, die auch in den Entstehungskontext einzelner Werke gehören, und eine… …, was der Benutzer erwarten kann: eine formale Beschreibung, Inhaltsbeschreibung mit Datierungen, ggf. die kritisch ausgewählte Einzelverzeichnung des… …es sich um ein Register zum Katalog, nicht zum gesamten Manuskriptnachlaß. Darin liegt mehr noch als eine Einschränkung eine Stärke, denn wo der… …„Diarium 1917 bis 1933“ herausgegeben hat, ist für den angegebenen Zeitraum nur eine von neun Handschriften; betrachtet man die Beschreibungen, so zeigt sich… …geführt wurden und chronologisch wesentlich geringere Lücken aufweisen. Das „Diarium“ müßte daher eigentlich um eine Ausgabe der eigentlichen Tagebücher… …insbesondere zu umfassenderen Werken nicht nur eine Aufzählung von Signaturen, sondern eine entstehungsgeschichtliche Übersicht, differenziert nach… …. Das abschließende Register der „Personen und Sachen“ (S. 218– 304) erhält besondere Bedeutung dadurch, daß eine detaillierte Erschließung von Hauptmanns…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Jean Bollack, Paul Celan. Poetik der Fremdheit. Zsolnay, Wien 2000

    Roberto Sanchiño Martínez
    …apostrophiert, stellt, trotz einer breiten wissenschaftlichen Beschäftigung mit ihr, bis zum heutigen Tag eine Herausforderung an die Literaturwissenschaft dar… …hier eine breit angelegte Studie zu Celans Poetik vor, die eine diskursive Verständigung über Celans Werk in thematischer, poetologischer und… …argumentativ aufbaut und die es zugleich in einen größeren Kontext stellt. Die „Poetik der Fremdheit“ ist in den Worten des Autors eine Art „Logbuch“ oder… …es sich bei Celans Dichtung, in Anlehnung an Celans Rede vom „Gegenwort“ aus dem „Meridian“, um eine „Gegensprache“, um eine „Gegenpoesie“, um eine… …Schreiben eine „doktrinale Hermetik“ sehen. Celans Sprache sei nicht versiegelt, sondern idiomatisch und dechiffrierbar. Die Gedichte seien geschrieben worden… …Paul Celan, hg. v. Aris Fioretos, Baltimore 1994. 314 Buchbesprechungen Transfers zurück, den eine freie Entscheidung immer neu auslöse. Bollack betont… …, dass in Celans Gedichten die Sprache in keiner Weise spräche, weder als übernommene und weiter tradierte noch als eine beschädigte. Die Sprache sei… …grundsätzlich und ursprünglich gebrochen, zersplittert und zerschlagen. Eine angemessene Beschäftigung mit den Texten aber führt Bollack zufolge zu der… …Celan’schen Texten versperren. Seine eigenen Studien gehen von dem Grundsatz aus, dass die partikulare poetische Verfahrensweise Celans auch eine besondere… …Betrachtungsweise erfordere. Celans Texte schafften ihrer poetischen Struktur entsprechend eine eigene Hermeneutik. Die Interpretation finde den Zugang zum Gedicht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Liste eingesandter Bücher

    …Theodor Fontane Gesellschaft, Band 4). Doering, Sabine: Die Schwestern des Doktor Faust. Eine Geschichte der weiblichen Faustgestalten. Wallstein Verlag… …Wissenschaft, Oldenburg 2002 (Studien zur Prager deutschen Literatur 3). Göttsche, Dirk (Hg.): „Für eine aufmerksamere und nachdenklichere Welt“. Beiträge zu… …2002. Hurlebusch, Klaus: Klopstock und Goethe oder Die „Erweckung des Genies“. Eine Revision ihres geistigen Verhältnisses. Verlag Janos Stekovics, Halle… …Kulturwissenschaft, Germanistische Reihe, Band 64). Latzel, Sigbert: Der ernste Mensch und das Ernste. Eine sprachbezogene Analyse. Iudicium Verlag, München 2001… …. Winter, Heidelberg 2001. Radecke, Gabriele: Vom Schreiben zum Erzählen. Eine textgenetische Studie zu Theodor Fontanes „L’Adultera“. Verlag Königshausen &… …Verlag, München 2001 (Studien Deutsch, Band 28). Schuster, Britt-Marie: Die Verständlichkeit von frühreformatorischen Flugschriften. Eine Studie zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    Inhaltsverzeichnis

    …anderen Verfahrens. Dem Autor verbleibt das Recht, nach Ablauf eines Jahres eine einfache Abdruckgenehmigung zu erteilen; sich ggf. hieraus ergebende…
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