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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    "Wir spielen um's Höchste."

    Christian Dietrich Grabbe als Stratege des Literaturmarkts und eine Ausstellung zu seinem 200. Geburtstag in der Lippischen Landesbibliothek Detmold
    Norbert Otto Eke
    …MISZELLEN „WIR SPIELEN UM’S HÖCHSTE.“ 1 Christian Dietrich Grabbe als Stratege des Literaturmarkts und eine Ausstellung zu seinem 200. Geburtstag in… …Schreiner anheim, eine fertig gestellte Rezension über den Briefwechsel Goethes und Schillers gegebenenfalls nicht oder erst zu einem späteren Zeitpunkt zu… …Stelle bittet er – wiederum aus Vorsicht – um eine anonyme Veröffentlichung seiner „Debatten über Bettine und Goethe u. Schiller“ (ebd. S. 250; an Martin… …, 70 Jahre alt, und mein täglicher Gesellschafter war“ 10 ); er erteilt Kettembeil ausdrücklich auch eine Art Generallizenz zur Ausmalung des… …natürlicher, als daß, nachdem einmal eine öffentliche Meinung von solcher Art über Grabbe sich festbegründet und petrificirt hatte, nachgerade sich dem Dichter… …Bergmann: Die Glaubwürdigkeit der Zeugnisse für den Lebensgang und Charakter Christian Dietrich Grabbes. Eine quellenkritische Untersuchung, Berlin 1933. 20… …Stadtansichten der Fürstlichen Residenz Detmold – zu Grabbes Lebzeiten nicht mehr als eine Kleinstadt von etwa 2200 Einwohnern und einer Garnison von 1200 Soldaten… …späteren Datums legen eine Klammer um die farbige Rekonstruktion eines Dichterlebens, in die mit der Werkgeschichte ein Stück weit auch die (mit einer… …Ausnahme) erst posthum einsetzende Aufführungsgeschichte von Grabbes Werken eingelassen ist. Sie wird veranschaulicht durch eine Auswahl der im Grabbe-Archiv… …Nationalsozialisten nicht schamhaft verschweigt, eine zum festen Bestand der Grabbe-Legende gehörende Behauptung korrigiert, wonach es zu Lebzeiten des Autors lediglich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Eva Bauer Lucca, Versteckte Spuren. Eine intertextuelle Annäherung an Thomas Manns Roman "Doktor Faustus" (Literaturwissenschaft/Kulturwissenschaft)

    Volker C. Dörr
    …Buchbesprechungen Eva Bauer Lucca, Versteckte Spuren. Eine intertextuelle Annäherung an Thomas Manns Roman „Doktor Faustus“… …„intertextuellen Annäherung“ an ihren Objekttext zunächst, im Sinne einer methodologischen Reflexion, eine sehr konzise und hilfreiche Übersicht über eine Fülle von… …Voraussetzung bedeutet es tatsächlich eine „Störung der literarischen Kommunikation“, wenn ein Zitat nicht erkannt wird: weil die Autorintention an einer solchen… …entscheidenden Einfluss Adornos – desavouiert wird. Dieser Widerspruch des Romans, der doch tatsächlich eine intertextuell konstituierte „Spannung“ ausmacht (die… …nicht um Zitate handelt, sondern um ein „fiktives Zitat“, dessen „Autorin“ eine Romanfigur ist, im einen Falle (ebd.), um eine von einer Figur… …ausgesprochene gereimte Lebensmaxime, die wie eine Volksweisheit klingt, im anderen Falle (vgl. 107). Da aber beide Male nicht die Herkunft aus einem anderen… …, führt die Verfasserin eine Vielzahl weiterer Stellen aus Manns Roman an, die tatsächlich als Zitate aus dem Drama Goethes gelesen werden können, wenn… …(259). An dieser Stelle, im abschließenden dritten Teil der Studie, erfolgt dann eine Differenzierung von Phänomenen der Intertextualität nach ihrer… …Studie liefert – trotz einiger Schwächen in der Argumentation auf insgesamt überzeugende Weise – eine Vielzahl von neuen Einzelbeobachtungen, klammert… …Zitats weitgehend aus. Zudem wäre – gerade weil es sich um eine Studie zur Intertextualität handelt, innerhalb derer die Genauigkeit der Zitation eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    "Der Sünden Widerstreit"

    Belege gegen eine Ordenszuweisung
    Petra Hörner
    …Abstract „DER SÜNDEN WIDERSTREIT“ Belege gegen eine Ordenszuweisung Von Petra H ö r n e r , Leipzig „Der Sünden Widerstreit“ wurde seit Gervinus dem… …Ordenszugehörigkeit geäußert. 3 Gesichert ist lediglich die Rezeption in Ordenskreisen. 4 Was den Einfluss des „Passionals“ auf 1 Der Sünden Widerstreit. Eine… …kann das Argument, der Text sei vom „Passional“ beeinflusst, nicht mehr für eine Ordenszugehörigkeit von „Der Sünden Widerstreit“ angeführt werden. Da… …Fassung keinen Aufschluss geben, da nach 1244 eine Redaktion vorgenommen wurde, aber sie war abgefasst, als „Der Sünden Widerstreit“ vermutlich „kaum nach… …Umfeld, auf eine Situation etc. hinweisen. Aber es finden sich unterschiedliche Akzentuierungen und Vorstellungen, die es erlauben, Rückschlüsse auf die… …Keuschheit sowie der Armut eine herausragende Bedeutung zukommt, im „Seifried Helbling“ Triuwe und Wârheit eine zentrale Stellung einnehmen, Thomasin die stæte… …zeigen daher eine doppelte Bedeutung des Kampfes auf 10 , eine Dimension, die in „Der Sünden Widerstreit“ gänzlich fehlt, weshalb nicht nachvollziehbar ist… …Beweisführung für eine längst bestehende Ritterschaft wird in den „Statuten“ auch David genannt. Gabriela Wiechert konstatiert, dass „die Davidsnennung als… …. Deutschordensliteratur gilt, kein Spezifikum dieses Ritterordens, sondern eher eine Besonderheit der geistlichen Ritterorden schlechthin. Der Prolog der „Statuten“ fasst… …auch bei der Nennung einer Gestalt aus dem Alten Testament auf eine Vorbildfunktion oder Legitimation für eine in deren Nachfolge stehende Ritterschaft…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Lada Lubimova-Bekman, Rezeption von Aphorismen. Eine textlinguistische Studie (Philologische Studien und Quellen, Heft 169). Erich Schmidt Verlag

    Stefan H. Kaszyíski
    …BUCHBESPRECHUNGEN Lada Lubimova-Bekman, Rezeption von Aphorismen. Eine textlinguistische Studie (Philologische Studien und Quellen, Heft 169). Erich… …Schmidt Verlag, Berlin 2001. Der Titel des Buches von Lada Lubimova-Bekman, „Rezeption von Aphorismen“, lässt vermuten, dass es sich hier um eine… …literaturwissenschaftliche Untersuchung handle, doch der Untertitel „Eine textlinguistische Studie“ korrigiert die falsch geortete Einordnung. Die Arbeit ist eindeutig… …Untersuchungen nicht einmal bibliographisch erfasst, ist der sprachwissenschaftlichen Aphorismusforschung immerhin eine wichtige, diesmal textlinguistische Studie… …Studie weder eine eigene Aphorismusdefinition noch die Definition der Rezeption auf und verlässt sich im Umgang mit diesen Begriffen ganz auf die… …. Die Autorin erkennt schon deutlich, dass die 285 Buchbesprechungen Aphorismen eine außergewöhnliche Textsorte mit „verdichtetem“ Informationsgehalt und… …einer „spezifischen Struktur“ sind, die vom Leser eine besondere „Anstrengung im Prozess der kognitiven Textverarbeitung“ fordern. Es ist also nicht so… …gleichen wie die, zu denen man über eine poetologische Textuntersuchung kommen kann. Die vorliegende textlinguistische Studie zur Aphorismusrezeption wird… …Aphorismen haben, wie das Schaffen von E. Canetti oder St. J. Lec zeigt, eine besonders intensive intellektuelle Nachwirkung. Das dritte Kapitel, das für einen… …Rezeptionsästhetik kein einziges Mal verwendet wird. Lada Lubimova-Bekman hat aber mit ihrer Studie sehr deutlich nachgewiesen, dass es eine sehr starke Verbindung…
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