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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Inhaltsverzeichnis

    …eine Ausstellung zu seinem 200. Geburtstag in der Lippischen Landesbibliothek Detmold................... 607 Holger Gehle, Die Celan-Handschriften im… …Hofmannsthal, Sternheim, Kafka und Horvárth (Bernd Hamacher) ........ 625 Eva Bauer Lucca, Versteckte Spuren. Eine intertextuelle Annäherung an Thomas Manns… …gewerblichen Zwecken im Wege eines fotomechanischen oder eines anderen Verfahrens. Dem Autor verbleibt das Recht, nach Ablauf eines Jahres eine einfache…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Fantom Farbenklavier

    Das Farbe-Ton- Verhältnis im 18. Jahrhundert oder Vom Einspruch gegen das clavecin oculaire und seinen ästhetischen Folgen
    Corina Caduff
    …und Ton untereinander auf keine Weise; aber beide lassen sich auf eine höhere Formel beziehen, aus einer höhern Formel beide, jedoch jedes für sich… …oculaire, mit dem der Konstrukteur eine maschinelle Repräsentation der Farbe- Ton-Analogie verfolgte. Allein die Idee einer solchen Repräsentation brachte… …, und sich verwundert, wenn sie sich vergleichen und zugleich nicht vergleichen lassen.“ 2 Hier kommt anhand des Farbenklaviers eine deutliche Aversion… …Spiel der Symbole organisiert, die Erkenntnis der sichtbaren und unsichtbaren Dinge gestattet und die Kunst ihrer Repräsentation bestimmt.“ Eine… …spezifische Form der Ähnlichkeit ist die Analogie, eine Denkfigur, die bereits philosophische und ästhetische Verfahren der Antike und des Mittelalters prägte… …. 482 Fantom Farbenklavier dargestellt. Jörg Jewanski hat ihre Geschichte jüngst erstmals umfassend aufgearbeitet in seinem Buch „Ist C = Rot? Eine… …Analogisierungen sind mythischer, mathematisch-physikalischer und im 18. Jahrhundert dann auch psychologischphysiologischer Art. Eine konstitutive Rolle spielt dabei… …entstehen (eine Ansicht, die bis ins 17. Jahrhundert ihre Gültigkeit behält und auch noch von Athanasius Kircher vertreten wird 6 ): 4 Jewanskis grundlegende… …darin, strikt chronologisch vorgehend, teilweise erstmals zugänglich gemachtes Quellenmaterial vor. Jörg Jewanski: Ist C = Rot? Eine Kultur- und… …Harmonie erscheint, während der Melodiker Rousseau für eine ‚natürliche‘ Begründung der Musik plädiert und die Melodie über die Harmonie stellt. 8…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Aspekte der Marienlyrik um 1800: Schlegel – Novalis – Hölderlin

    Achim Geisenhanslüke
    …unterschiedenen Dichtungsform und damit als eine der möglichen Grundlagen moderner Dichtung an. Vor dem Hintergrund des erneuten Interesses an der Gestalt der… …der Tradition der Marienlyrik eine bedeutende Rolle spielen, stellt sich darüber hinaus das Problem, welche Position der Jungfrau und Mutter Maria in… …Marienbild liegt eine Passage aus der Johannes-Offenbarung zugrunde. Dort heißt es: „Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne… …ineinander. Eine eigene suggestive Kraft gewinnt Novalis’ Gedicht nicht allein aus der erotischen Verknüpfung von Marias Bild mit dem der Geliebten, sondern… …Einfluss zu vermuten, so zeigt sich in dem von Hölderlin entworfenen Landschaftsbild zugleich eine paradoxe Ausgangssituation, die das Verhältnis des… …eine Reaktualisierung der Marientradition aus einer spezifisch modernen, sprach- und geschichtsskeptischen Perspektive, die nicht länger einfach nur als… …Lukasevangelium an. 19 In seiner Darstellung rücken Johannes und Christus als natürliche Söhne von Elisabeth und Maria, von Zacharias und Josef, in eine… …Christus stehen lässt, formuliert er eine Korrektur am christlichen Erlösungsverständnis: Bei Hölderlin erscheint der „Halbgott“ Christus nicht als die eine… …, sondern nur als eine der geschichtlichen Gestalten innerhalb des Leidens- und Erlösungszusammenhanges des menschlichen Lebens. Die sprachskeptische… …eine Randstellung im christlichen Kosmos zugewiesen: Als Mittlerin zwischen Mensch und Gott bleibt sie gleichwohl aus der Heiligen Trinität…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2002

    Trakls lyrische Quintessenz

    Poetologische Décadence-Reflexion und Hermetik in seinem Gedicht „Helian“
    Barbara Neymeyr
    …i.Br. Die vorliegende Abhandlung bietet erstmals eine genaue und kohärente Interpretation von Trakls Gedicht „Helian“, in dem sich Elemente einer… …Assoziationen“ sah Killy „eine wunderbare Einheit“ entstehen, „die wohl wahrgenommen, nicht aber als Ganzes inhaltlich begriffen werden kann.“ 4 Ein derartiger… …Steinbruch benutzt, um Bilder und Formulierungen in seinen anderen Texten durch Parallelstellen zu erläutern. Eine genaue und kohärente Interpretation ist… …jedoch bis heute Desiderat geblieben. Die vorliegende Abhandlung, die erstmals eine strukturelle und konzeptionelle Erschließung des „Helian“ im… …Gedichts besteht darin, dass es Hermetik nicht nur in der poetischen Form verwirklicht, sondern sie auch auf eine existentielle und historische Notwendigkeit… …Langversen komponierten „Helian“-Gedichts lässt eine Gliederung in fünf größere Partien erkennen, von denen jede eine Reihe kleinerer Abschnitte umfasst. So… …aus divergenten Vorstellungen überlagert wird und so eine besondere Komplexität erhält. Infolgedessen bietet Trakls „Helian“ auf den ersten Blick das… …künstlerischen Regie zu sein, die eine stringente Gedankenführung gezielt dissimuliert und damit Hermetik erzeugt. Durch genauere Analysen lässt sich zeigen, dass… …doch zu einem Kontinuum zusammen. So gewinnt das Gedicht seine poetische Spannung gerade aus der Integration heterogener Elemente, die eine Konvergenz… …diffundiert in eine kunstvoll intensivierte Atmosphäre universeller Décadence. Die für Trakls Lyrik charakteristische Décadence-Erfahrung prägt sich im „Helian“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Das aphoristische Wörterbuch in der deutschsprachigen Literatur um 1970

    Friedemann Spicker
    …Schmidt- Biggemann, Wilhelm: Sinn-Welten, Welten-Sinn. Eine philosophische Topik, Frankfurt/ Main 1992. – Weigel, Hans: Ad absurdum. Satiren, Attacken… …von Definitionen zur Parodie“ (ebd.). Ist also schon die herkömmliche Begriffsdefinition nur scheinbar eine einfache Sache, so steht es mit der… …konstatiert: „Aph. ist und heißt ‚Definition‘ ursprünglich, nichts ist er scheinbar mehr und wirklich weniger“. 4 Für Asemissen ist sie eine „der idealen… …Kunstform. Zur Morphologie des Aphorismus, München 1934, S. 102. – Auch als Aphorismus formuliert: „Nichts scheint ein Aphorismus mehr zu sein als eine… …Gesichtspunkt zu zeigen, das Witzige: „Ein Grab ist doch immer die beste Befestigung wider die Stürme des Schicksals“ 18 , das Kritische: „Die Religion ist eine… …dabei die reflektierte Form, in der er erwägt, „Eine Perücke einen Skalp zu nennen“ (F 358), und der Konjunktiv, mit dem er die erprobte Gleichsetzung… …aufgeschnitten“; Nr. 1116) wie zur witzigen Umkehrung („Das Leben ist eine unheilbare Krankheit für den 17 Ernst Meister: Prosa 1931 bis 1979, hg. und mit… …Hilles Dichtung kulminiert. Die satirische Definitionsaphoristik kann sich dabei vornehmlich auf Ludwig Börne („Eine Geliebte ist Milch, eine Braut Butter… …, eine Frau Käse“ 20 ) und auf Moritz Gottlieb Saphir zurückführen: „Die Ehe ist das Grab der Liebe, und die Frau ist sogleich das Kreuz darauf“. 21 Wenn… …oft eine Proposition vom Typ ‚was a für x, ist b für y‘ verbirgt: „Kunst ist der Sport der Weiber“. 23 Sie liegt dem Witz Moritz Goldschmidts zugrunde…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    ‚Hebräisch im Deutschen‘

    Das deutschsprachige Werk von Elazar Benyoëtz
    Andreas Wittbrodt
    …Deutschland bzw. Österreich lebenden Juden und Menschen jüdischer Herkunft gezwungen, ihre Herkunftsländer zu verlassen und sich als Exilanten in eine neue… …Umgebung und eine neue Sprache einzuleben. Ausnahmen bildeten die deutschsprachige Schweiz und in einer gewissen Hinsicht Palästina. Im ersten Fall konnten… …(‚Einwanderungswelle‘) nach Palästina. Er besuchte 1 Vgl. dazu generell: Dieter Lamping: Haben Schriftsteller nur eine Sprache? Über den Sprachwechsel in der Exilliteratur… …, München 1990, S. 154–163; Ders.: Mein Weg als Israeli und Jude ins Deutsche. Thema und Variationen, in: Dem Erinnern eine Chance. Jenaer Poetik-Vorlesungen… …‚zur Beförderung der Humanität‘ 1993/94, hg. v. Edwin Kretschmar, Köln 1995, S. 123–150. 585 Andreas Wittbrodt eine ‚jeschiwa‘ (‚Talmudhochschule‘), nahm… …1958 eine Anstellung als Lektor und Bibliothekar am Rabbi Kook-Institut an und legte 1959 das Rabbinerexamen ab. Seitdem setzt sich Benyoëtz, anfangs… …Gegenteil des Diaspora-Juden. Schließlich war das Deutsche im Palästina der 1930er Jahre geradezu eine lingua non grata. Mit Beginn der vom sog. ‚Dritten… …, als Geschichte einer „Verwandlung“ 22 geschildert. Darin stellt er diesen Weg ins Deutsche als eine ihm auferlegte „Bestimmung“ 23 dar. Am Anfang jener… …vergessene oder vernachlässigte jüdische Autoren verdient, und er publizierte in demselben Zeitraum eine größere Anzahl deutschsprachiger Artikel, Essays… …, darunter auch eine im Februar 1964 in Tel Aviv niedergeschriebene Passage, ursprünglich auf Deutsch, die Eintragung vom 31. Mai 1965 in Zürich wieder…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    „Wir spielen um’s Höchste.“

    Christian Dietrich Grabbe als Stratege des Literaturmarkts und eine Ausstellung zu seinem 200. Geburtstag in der Lippischen Landesbibliothek Detmold
    Norbert Otto Eke
    …MISZELLEN „WIR SPIELEN UM’S HÖCHSTE.“ 1 Christian Dietrich Grabbe als Stratege des Literaturmarkts und eine Ausstellung zu seinem 200. Geburtstag in… …Schreiner anheim, eine fertig gestellte Rezension über den Briefwechsel Goethes und Schillers gegebenenfalls nicht oder erst zu einem späteren Zeitpunkt zu… …Stelle bittet er – wiederum aus Vorsicht – um eine anonyme Veröffentlichung seiner „Debatten über Bettine und Goethe u. Schiller“ (ebd. S. 250; an Martin… …, 70 Jahre alt, und mein täglicher Gesellschafter war“ 10 ); er erteilt Kettembeil ausdrücklich auch eine Art Generallizenz zur Ausmalung des… …natürlicher, als daß, nachdem einmal eine öffentliche Meinung von solcher Art über Grabbe sich festbegründet und petrificirt hatte, nachgerade sich dem Dichter… …Bergmann: Die Glaubwürdigkeit der Zeugnisse für den Lebensgang und Charakter Christian Dietrich Grabbes. Eine quellenkritische Untersuchung, Berlin 1933. 20… …Stadtansichten der Fürstlichen Residenz Detmold – zu Grabbes Lebzeiten nicht mehr als eine Kleinstadt von etwa 2200 Einwohnern und einer Garnison von 1200 Soldaten… …späteren Datums legen eine Klammer um die farbige Rekonstruktion eines Dichterlebens, in die mit der Werkgeschichte ein Stück weit auch die (mit einer… …Ausnahme) erst posthum einsetzende Aufführungsgeschichte von Grabbes Werken eingelassen ist. Sie wird veranschaulicht durch eine Auswahl der im Grabbe-Archiv… …Nationalsozialisten nicht schamhaft verschweigt, eine zum festen Bestand der Grabbe-Legende gehörende Behauptung korrigiert, wonach es zu Lebzeiten des Autors lediglich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Die Celan-Handschriften im literarischen Nachlass Ingeborg Bachmanns

    Ein
    Holger Gehle
    …„Sprachgitter“ von Holger G e h l e , Bonn Die für eine gewisse Spanne ihres Lebens sehr enge persönliche Beziehung zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan ist… …IB 79: „Aus Herzen und Hirnen“; eine bisher unbekannte, datierte Handschrift des Gedichts „In Ägypten“ kam hinzu (ÖNB Cod. Ser. n. 25.202c, Bl. 15)… …, Knicke), die sie als eine Art Untergruppe erscheinen lassen. Die jetzige Reihenfolge der sechs (und auch der vier) Blätter ist aber nicht die ursprüngliche… …, „Schneebett“ und „Matière de Bretagne“. „Weiß und Leicht“, neben vier Typoskripten das einzige Manuskript dieser kleinen Sammlung, trägt eine bisher ebenfalls… …Verbindung bringen, welche (wie dieses) auf der Vorderseite mit Gedichten („Köln, Am Hof“ und „Eine Hand“) beschriebene und sorgsam gefaltete, also eingelegt… …archiviert ist. IB 60 („Eine Hand“) ist auf eben jenen 7. Januar, IB 44 auf den 2. Januar 1958 datiert, „Köln, Am Hof“ (IB 59) datiert vom 20. Oktober 1957… …Wiederbegegnung bis hin zum Gedicht dieses akuten „7. Jänner“, eine Zeitspanne, in der alle Gedichte des 10 IB 48. Vgl. Celan, Werke [Anm. 2], Band 5.2, S. 214… …entstandenen Gedicht „Schuttkahn“ eine zweite Fassung (IB 45), die offenbar nur für Ingeborg Bachmann persönlich bestimmt war und daher in der Bonner… …; IB 58 G. de Nerval: Die Cydalisen (Übertragung); IB 59 Köln, Am Hof; IB 60 Eine Hand; IB 61 Ein Tag und noch einer; IB 62 Aber; IB 63 P. Eluard: Nous… …110 Inhaltsentwurf zu „Sprachgitter“ (vom 2. 12. 1957); IB 111–139 Gedichte aus „Sprachgitter“ (ohne: Eine Hand, Aber, In die Ferne, Ein Holzstern…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Heinz Hillmann/Peter Hühn, Der Entwicklungsroman in Europa und Übersee. Literarische Lebensentwürfe der Neuzeit. Unter Mitarbeit von Bettina Friedl, Robert Hodel, Matthew Königsberg und Klaus Meyer-Minnemann. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2001

    Jürgen Jacobs
    …Buches gewidmet haben. Eine der Hauptschwierigkeiten des Unternehmens lag darin, eine Abgrenzungen ermöglichende Bestimmung seines Gegenstandes zu finden… …Künstler (18). Wo eine Figur mit anderer Profession in den Mittelpunkt der Erzählung trete, da handele es sich eben nicht um einen „Entwicklungs- und… …gerade, dass sie sich irrtümlich für Künstler hielten, und weder Tom Jones noch Hans Castorp machen eine Künstlerlaufbahn durch. Das mangelnde Interesse an… …verwundert es, dass Raabes Roman als exemplarische Bildungsgeschichte hingestellt wird. Hillmann betrachtet nämlich eine „Steigerung, Erweiterung der… …Freund und Biograph Krumhardt eine tiefe Irritation erlebt. Die Gegenüberstellung dieser beiden Figuren macht gerade das Dilemma anschaulich, in das für… …, signalisiert die Unmöglichkeit, noch eine harmonisch schließende Bildungsgeschichte zu erzählen. Immerhin ist aber an deren Grundfrage noch festgehalten und die… …Geschichte eines Scheiterns auf die regulative Idee eines Gelingens bezogen. Da in der Einleitung des Buches und in den Beiträgen Heinz Hillmanns eine eher… …, dass sie „keine Entwicklungsromane im engeren Sinne“ sind. Vielmehr präsentieren sie nur „eine musterhafte oder interessante Biographie“ (63). Wenn man… …man sagen müssen, dass es dem vorliegenden Buch nicht recht gelingt, eine klare Vorstellung von seinem Gegenstand zu vermitteln. Zwar stellt Heinz… …Hillmann fest: „Prozeß und Struktur des Bildungsromans zeigen, daß das wirklich ein Genre ist, also ähnlich dem Detektivroman eine allgemeinere Einrichtung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Joachim Heimerl, Systole und Diastole. Studien zur Bedeutung des Prometheussymbols im Werk Goethes. Versuch einer Neubestimmung (Cursus, Bd. 18). Iudicium, München 2001

    Volker C. Dörr
    …dem Verfasser weniger um die mythologische Figur oder den Stoff, das Mythologem, als vielmehr um eine strukturelle Größe, für die Prometheus als… …Shaftesburys als wichtigen Wegbereiters der „Autonomisierung des genialen Künstlers“ (23). Dem folgt eine Darstellung der Rolle des „Prometheussymbols in den… …frühen theoretischen Schriften des jungen Goethe“ (30), die sich aller- 621 Buchbesprechungen dings weitgehend auf eine Analyse der Shakespeare-Rede… …beschränkt. Ihr liest der Verfasser zwei Momente ab: zum einen eine „panegyrische Würdigung Shakespeares als eines neuen Prometheus“, zum anderen einen… …zunächst eine Verbindung zwischen Prometheus und Luzifer innerhalb von Goethes Kunstauffassung und Weltbild fest: Beide „Demiurgen“ fungieren als… …liege der „Urkeim“ des Dramas (61). Die Arbeit an ihm, so die These des Verfassers, werde abgebrochen, weil es in eine „konzeptionelle Pattstellung“ (71)… …Dramen-Prometheus“ (118). Eine konzeptionelle Schwäche der Studie zeigt sich darin, dass der Verfasser erst an dieser Stelle, im vierten Teil, klärt, was mit der… …überzeugend, wenn der Verfasser Werther „eine künstlerische Potenz […], zumindest aber die innere Haltung eines Künstlers“ attestiert (222), dessen Scheitern… …bedeutet, wenn eine gesamtwerkimmanente intertextuelle Lektüre eine große Zahl von durchaus disparaten Texten auf eine identische Struktur projiziert. Doch…
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