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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Claudia Brinker-von der Heyde, Geliebte Mütter – Mütterliche Geliebte. Rolleninszenierung in höfischen Romanen, Bouvier, Bonn 1996.

    Monika Unzeitig
    …. auf eine „systematische Reflexion literarisch vermittelter Weiblichkeitskonzepte“ 2 zielt, kann auch die vorliegende Studie von Claudia Brinker-von der… …anhand einer Reihe höfischer Romane des 13. Jahrhunderts nachgehen, in denen Frauen als Mütter eine eigenständige Biographie erhalten. So kommt sie zu… …handelt und diese Mütter in der Vorgeschichte der Heldenvita eine konstituierende Rolle zugeschrieben bekommen. Insbesondere diese Einschränkung des… …Beziehungsmodell handelt, also um eine durch die Textauswahl bedingte und zu thematisierende Verhaltensdisposition eines Frau-Mann-Verhältnisses, wird von der… …Auswahlkriterien, mit denen eine Frau als zukünftige Mutter von einem Mann ausgesucht würde. Es wird zunächst ein Bündel von Qualitäten vorgestellt, das den Frauen… …. Sucht man aber in den Texten und in den entsprechenden Textanalysen von Brinker-von der Heyde nach expliziten Hinweisen, die eine Frau als ideale… …nicht wie bei Maria durch den Verlust des Sohnes. Die folgenden Kapitel bieten eine detaillierte Analyse der eigentlichen Mutterschaftsphasen. Ausführlich… …werden die einzelnen Aspekte kommentiert und gleichsam auf eine implizite Idealität von Mütterlichkeit hin gelesen. Der Leser wird mit einer Fülle von… …Denk- und Wertesystem erläutert werden, dem Leser eine Synthese und Gesamtsicht nicht leicht. Wenn man auch einerseits stringent zielgerichtete…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Körperinszenierungen in mittelalterlicher Literatur. 18.–20. 04. 1999 im Zentrum für Interdisziplinäre Forschung, Bielefeld

    Christiane Braun, Otto Langer, Klaus Ridder, Elke Zinsmeister
    …Repräsentationssysteme haben mittlerweile eine eigene Dynamik entwickelt und das Feld der traditionellen literarhistorischen Fragestellungen in beeindruckender Weise… …Gegenstandsbereiche abgehandelt. Diese stehen häufig unvermittelt nebeneinander oder werden ebenso häufig unkritisch verbunden. Es gibt zwar eine intensive, vor allem… …den Mittelpunkt einer Körperdarstellung rückt. Daß aber auch diese an eine semantische Ausdeutung gebunden bleiben, konnte Haubrichs verdeutlichen… …den höfischen Roman stellte Barbara Haupt dar, auf welche Weise die Literarisierung der Volkssprache eine Objektivierung des schönen Körpers erlaubt… …Zeichen für die Auserwähltheit des Heiligen ist. In der höfischen Literatur dagegen verschiebt sich der Fokus zunehmend auf eine Darstellung der Krankheit… …Vergegenwärtigung („Chanson de Roland“, „La tenzon de Rofin et de Domna H.“) bei Rabelais verschoben werde in Richtung auf eine Absenz des Körpers, der in seiner… …Inszenierungen der Priester im Rahmen der Auferstehungsfeier als auch dem eigentlichen Osterspiel liege eine besondere Form der Inszenierung des komischen Körpers…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Ein vündelîn zu Heinrich Laufenbergs Liedercodex (Olim: Straßburg B 121) und zu seinem Wecklied Stand vf vnd sih ihesum vil rein

    Max Schiendorfer
    …Stand vf vnd sih ihesum vil rein2 eine ausführliche und einfühlsame Interpretation. Einiges Gewicht misst sie dabei dem planvollen Aufbau des Liedes bei… …hat ja auch Gott in seiner minne seil die Seele verstrikt, eine bildlich-überzeugende, nicht ohne Vorüberlegung Laufenbergs in die letzten Zeilen der… …„Deutsche Cato“, begann aber nicht etwa auf f. l r des Codex, sondern erst auf der Rückseite l v , während oben auf f. l r laut Wackernagel eine fünfzeilige… …: Heinrich Loufenberg, eine litterar-historische Untersuchung, Diss. Straßburg, Berlin 1888; Burghart Wachinger: Notizen zu den Liedern Heinrich Laufenbergs… …. 12. 6 Im Lied herrschen Kadenzentausch und auch sonst eine für Laufenberg an sich ziemlich untypische metrische Liberalität, so dass absolut exakte… …. 15 Eine Autornennung mittels des Familiennamens L[aufenberg] findet sich in der ganzen Handschrift nämlich nur ein einziges Mal; die üblichen Formen… …; vgl. Rüdiger Schnell, 2 VL 2, 1980, Sp. 701. 13 Bei der ungeraden Anzahl Blätter kann es sich natürlich nicht um eine in sich geschlossene kleine… …aktiven Federkiel hat er dort zwar beiseitegelegt; ein einziger Text stammt nachweislich aus Laufenbergs Straßburger Zeit: eine mariologische Hohelied-… …obsolet hielt Laufenberg seine Dichtungen deswegen gleichwohl nicht, denn offensichtlich schien ihm eine weiter andauernde Werkrezeption durchaus möglich zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Irmgard Scheitler, Gattung und Geschlecht. Reisebeschreibungen deutscher Frauen 1780–1850 (Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur 67). Niemeyer Verlag, Tübingen 1999.

    Tilman Fischer
    …Habilitationsschrift „Gattung und Geschlecht“ eine um Vollständigkeit bemühte Studie vor, die die Reiseliteratur von Frauen für die quantitativ wohl bedeutungsvollste… …Gattung generell, um so eine „Poetik“ (ebd.) bzw. eine „‚Grammatik‘ der Reisebeschreibung“ (S. 4) für den Beobachtungszeitraum zu gewinnen. Zum anderen… …breiter Quellenbasis allzuoft eine tendenzielle Überbewertung des weiblichen Reisens als eines Aktes des Ausbruchs, der Befreiung und der permanenten… …Gattungen wie Reiseführern oder Reiseromanen. Die konsequente Folge ist ferner eine Beschränkung der Untersuchung auf im Beobachtungszeitraum publizierte… …Texte und damit eine 620 Buchbesprechungen Abgrenzung von Zeugnissen rein privater Art wie Briefen, tatsächlichen Tagebüchern u.ä. Scheitler tut weiter… …führten“ (S. 49). Ihrer gattungsorientierten Lektüre der Texte, die dafür den Beleg bringen soll, stellt Scheitler im zweiten Kapitel (S. 50–84) eine voran… …eine Arbeit, die Scheitler nicht mehr zur Kenntnis genommen hat: Stefanie Ohnesorg: Mit Kompaß, Kutsche und Kamel. (Rück-)Einbindung der Frau in die… …. Bezogen auf eine Vielzahl von formalen und inhaltlichen Kriterien wie beispielsweise die Topoi der Vorworte, die Textkomposition, die eingeschobenen… …eine generelle Bereitschaft zu einem gefühlsbetonteren, unmittelbareren Darstellungsstil extrapoliert wird (vgl. S. 146). Freilich – wo es sich um die… …Journalbeiträge begeben und darüber hinaus noch eine Fülle von 622 Buchbesprechungen Rezensionen miterfaßt und ausgewertet hat. So gewinnt die Studie als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Johannes Geiler von Kaysersberg, Sämtliche Werke, hg. von Gerhard Bauer. Erster Teil: Die deutschen Schriften, Erste Abteilung: Die zu Geilers Lebzeiten erschienenen Schriften, Bd. 2 (Ausgaben deutscher Literatur des XV. bis XVIII. Jahrhunderts, 139), de Gruyter, Berlin, New York 1991.

    Ursula H. Krahl
    …1991. In der von Hans-Gert Roloff herausgegebenen Reihe „Ausgaben deutscher Literatur des XV. bis XVIII. Jahrhunderts“ erscheint seit 1989 eine auf neun… …Studium der Originalausgaben für eine eingehende Beschäftigung mit den Werken Geilers unerläßlich: Es fehlen neuere Veröffentlichungen, die einem… …XI und XIV nicht für Predigten stehen: Die Nummer XI bezeichnet eine Kurzerklärung des Holzschnitts „Vom Baum des Zachäus“ von Hans Burgkmair, die… …Begleitschreiben. 4 Hier wäre eine Untergliederung von Punkt XIV in Epistel und Predigt sinnvoll gewesen. Die von Hans Otmar nach inhaltlichen Kriterien vorgenommene… …wirkungsgeschichtlich bedeutender wurde. 6 Leider unterläßt der Herausgeber jeden Hinweis auf eine eventuelle spätere Berücksichtigung der Handschriften der Augsburger… …Fassung. Auskunft darüber erteilt lediglich eine Fußnote im Zusammenhang mit dem Abdruck des Pilger im ersten Band dieser Ausgabe (S. 495), wonach diese… …betreffen, sollen vollständig aufgelistet werden (Bd. 2, S. XII–XIII). Obgleich die Bemühungen des Herausgebers um eine Straffung des Apparats verständlich… …eine erstaunliche Vielzahl rein orthographischer Varianten verzeichnet. Bei allem Verständnis für das Bemühen des Herausgebers, den Umfang des… …Variantenverzeichnisses gesprengt. Schon der Kodex h 1 enthält eine solche Vielzahl an Varianten, daß ein Großteil des Textes hätte abgedruckt werden müssen. Die Beschrän-… …ebenfalls eine solche Fülle an Varianten, daß der Wunsch des Herausgebers nach Eingrenzung des Apparats durchaus verständlich erschiene, wäre da eben nicht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Blattverluste im Suchensinn-Korpus der „Kolmarer Liederhandschrift“

    Michael Baldzuhn
    …eine dafür schon früh beiseite gelegte Lage geschrieben2 , erfasst es in der Reihenfolge der aufgenommenen Autorenkorpora und innerhalb dieser in der… …Abfolge der Töne jedes einzelne Meisterlied mit seinem Initium, dem jeweils ein Blattnachweis vorangeht und eine Angabe zum Strophenumfang des Liedes folgt… …, zählt dabei jedoch 631 doppelt, erfasst also 854 (+I) Blätter. Eine von Stackmann bemerkte Schlussberechnung auf der letzten verso-Seite der Handschrift… …Staatsministerium des Innern für Kirchen- und Schulangelegenheiten für den Ankauf von k wirbt. Dieser Entwurf umfasst auch eine Beilage, die die älteste Beschreibung… …: – das Inzipit von * k 941 weist eine ohnehin offensichtliche Verschreibung in Fichards Handschrift nun als solche definitiv aus 16 ; – k tritt vor… …und die a-Überlieferung in die umfangreicheren Autorsammlungen. In beiden Fällen ist der a-Text wohl als ein „Grundtext“ und der b-Text als eine spätere… …Suchsensinn-Liedern noch deutlicher hervor – zumal Suchensinn in „Fichards Liederbuch“, das sich sonst auf Liebeslieder und Reimpaargedichte konzentriert, eine… …vielleicht noch eine weitere Suchensinn-Handschrift, die sich 1444 auf dem Darmstädter Schloss befand, an die Seite zu stellen ist) 21 die zentrale Bedeutung… …Tonerfinders führt, übrigens ein weiteres Argument für Textautorschaft Suchensinns an die Hand.) 22 Eine letzte Bemerkung muss der Einordnung der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Wolfram von Eschenbach, Parzival. Studienausgabe. Mittelhochdeutscher Text nach der sechsten Ausgabe von Karl Lachmann, Übersetzung von Peter Knecht, Einführung zum Text von Bernd Schirok, De Gruyter, Berlin, New York 1998.

    Eberhard Nellmann
    …dem Handschriftenverzeichnis Eduard Hartls von 1952 bietet sie eine mehr als 40 Seiten umfassende „Einführung“ von Bernd Schirok. Darüber hinaus wird… …. Schließlich der kritische Apparat: auch er neu geordnet, mit größeren Ziffern als bisher, dadurch besser lesbar und besser benutzbar. Insgesamt eine opulente… …Klassiker-Edition (1994) unterscheidet. Verdienstvoll ist auch die Korrektur des Apparats an ca. 45 Stellen. Hier dürfte eine genaue Überprüfung der Handschriften D… …und G wohl noch vieles ergeben. Im Folgenden gebe ich eine kleine Nachlese aus meiner Arbeit am Parzival-Kommentar (vor der Lemma-Klammer der neue Text)… …: 91,16 fôle D] La: Fôle D (Text: Fôle). – 103,17 lip gedinge DG] fehlt La (Text: lîpgedinge). – 106,20 eine plane (planie d) Dd] La: eine Dd, planie d. –… …ein einziges Beispiel nennen: Wenn Parzival, der valscheitswant, vor den Bluttropfen im Schnee „wie eine Axt im Walde des Verrats“ verweilt (296,1)… …nach Klassen aufteilt und sie chronologisch ordnet. Hier ist, so scheint mir, eine Chance vertan worden. Sieht man von diesem Schönheitsfehler ab, so ist… …Verlag sich bei der broschierten Ausgabe um eine bessere Bindung bemühen: Schon nach kurzem Gebrauch fällt der Band in einzelne Teile auseinander. Bochum…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Hiltrud Bontrup, „… auch nur ein Bild“. Krankheit und Tod in ausgewählten Texten Theodor Fontanes (Argument Sonderband N.F. 276). Argument Verlag, Hamburg, Berlin 2000.

    Volker C. Dörr
    …versprechend – „Krankheit und Tod bei Theodor Fontane“ heißt, weist die Titelei darauf hin, daß sich die Verfasserin eine notwendige Beschränkung auferlegt und… …den Prämissen eines Spätrealismus konform, der – ganz anders als die Kunst der Décadence – eine distanzierte und distanzierende Pathographie fordere… …, bei der eine souveräne Erzählerinstanz es dem Leser unmöglich macht, sich mit den dargestellten Kranken (positiv) zu identifizieren. Die Krankheitsfälle… …; faktisch bedeutet das, daß eine Vielzahl von sehr genauen Beobachtungen über die Präsentation von 627 Buchbesprechungen Krankheit sowie die Reaktionen und… …. Dazu marschiert eine Phalanx aus theoretischen Kronzeugen auf, die sich im Spannungsfeld Gesellschaft, Krankheit, Medizingeschichte, Tod, Kunst und… …gegenteiliges: eine text-empirische Stützung der Theorien. Wiewohl der Arbeit zugestanden werden kann, daß sie ein großes Maß von bisher Unbeobachtetem… …präsentiert und daß sie den „bisher nur verstreute[n] Hinweise[n] und Überlegungen“ (S. 9) zum Thema eine synthetische Darstellung hinzufügt – der Effekt ihrer… …zusammenhängend derjenige mangelnder Souveränität der Aussage. Verstärkt wird der zweite Eindruck durch eine Sprache und Begrifflichkeit, die zuweilen die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Der Tod im Ätna. Hölderlins und Brechts Empedokles-Legende

    Frank Dietrich Wagner
    …Laertius zum Stoff verschiedenartigster Erzählungen geworden. Hölderlin hatte ihn heroisch gewendet und ins Erhabene geläutert. Brecht wählt eine… …in den Flammen eines Vulkans gewählt? Hatte er sich nur von dieser Welt entfernen wollen, ohne eine einzige Spur zu hinterlassen? Hatte er der Nachwelt… …jeder Hinsicht Sage oder Legende, eine jener „verschiedenen Erzählungen“, die Diogenes Laertius über diesen Tod gesammelt und überliefert hatte. Nur als… …Auch das Kuriosum, die Wahrheit über den Tod des Empedokles sei an das Tageslicht gelangt, als eine seiner Sandalen aus dem Ätna herausgeschleudert… …Tod im Ätna von Rubens historisch getreu mit Zeugen gemalt. Eine solche imago mortis war auch poetisch wirkungsmächtig zu formulieren, wie die… …. Sokrates oder Seneca wurden in dieser Tradition zu Märtyrern stilisiert, ihr stoischer Tod in eine Imitatio der christlichen Opferung verwandelt. Sokrates… …christianus“ tatsächlich eine Tradition bezeichnen kann. Lessing hatte in seiner „antiquarischen Schrift“ mit dem Titel „Wie die Alten den Tod gebildet“ auf der… …, welche das Leben für eine Strafe hielten; aber den Tod für eine Strafe zu halten, das konnte, ohne Offenbarung, schlechterdings in keines Menschen Gedanken… …eine Sterbeszene werden ohne Hohn, ohne Spott, ohne Skurrilität? Im Gegensatz zu den Todesszenarien von Sokrates oder Seneca ist der Tod des Empedokles… …im Ätna durch die Jahrhunderte hindurch kein Gegenstand der dramatischen Poesie. Die Exotik der Todesart mag eine Rolle gespielt haben, aber auch die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Zur Überlieferungsgeschichte des „Herzog Ernst“ und zu einer neuen Ausgabe des „Herzog Ernst“ A

    Joachim Bumke
    …verlässliche Ausgaben erschienen, durch die die Arbeit an der „Herzog Ernst“-Überlieferung auf eine neue Grundlage gestellt wird: – „Herzog Ernst“ A und B in der… …Dichtung erschließt. – „Herzog Ernst“ C in der Ausgabe von Thomas Ehlen (1996) 6 , die Haupts Abdruck ersetzt und die den Zugang zum C-Text durch eine klare… …(8352–57) vorgelegt. 2 Eine Faksimile-Ausgabe des ersten Drucks des Prosa-„Ernst“ (Augsburg 1476) hat Elisabeth Geck 1969 veröffentlicht. 3 Neuere Ausgaben… …. 1175ff.; außerdem H.-J. Behr in der Einleitung zu seinem Band: Herzog Ernst. Eine Übersicht über die verschiedenen Textfassungen und deren Überlieferung… …deutschsprachige Dichtung des hohen Mittelalters stellt so interessante Materialien für eine textund überlieferungsgeschichtliche Untersuchung bereit. Erschwert wird… …Kommentar eines lateinischen Epos aus dem 13. Jahrhundert, München 1989. – Eine zweite Neuausgabe des „Ernestus“ ist von Thomas A. P. Klein angekündigt; vgl… …dauernd zur B- Fassung greifen, um sich eine Vorstellung von A zu machen. Wie bedenklich das unter methodischen Gesichtspunkten ist, braucht nicht betont zu… …. 12 Die Auffindung der Welser Fragmente legt nun aber eine neue Beurteilung der B-Überlieferung nahe. Der Welser „Herzog Ernst“-Text verhält sich… …„Reinhart Fuchs“-Überlieferung vergleichen. Eine künftige Untersuchung der „Herzog Ernst“-Überlieferung müsste vergleichend verfahren und die ältere Epik aus… …erweisen. Als Basistext hat die Herausgeberin dieselbe Handschrift 12 H. Menhardt (vgl. Anm. 10) hielt den Klagenfurter Text für „eine bearbeitung von B“ (S…
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