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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1999

    Hartmut Freytag, Lübecker Totentanz, Der Totentanz der Marienkirche in Lübeck und der Nikolaikirche in Reval (Tallinn), 1993.

    Franz-Josef Schweitzer
    …auf das grundsätzliche „Novum“ des Lübecker Totentanzes hingewiesen wurde: die „Projektion der Tanzenden vor die Stadt Lübeck“ (S. 7), folgt eine knappe… …Apparat ein. Mehr als anderswo ist auch eine „Interpretation“ der beiden Texte in ihrem Zusammenspiel mit der Illustration angebracht, um gerade nicht die… …nicht vorliegen. 4 Dafür entschädigen aber die hiermit eröffnete weite historische Perspektive und die kritischen Vorbehalte, die andererseits gegen eine… …allzu konkrete Verknüpfung mit der Pest von 1463 geltend gemacht werden, obwohl eine deutliche Favorisierung dieses Jahres herauszuhören ist. 5 Von den… …der Lehrdichtung (S. 16), mag sie auch mit ihren Wandmalereien ungleich größeren „Öffentlichkeitscharakter“ beanspruchen können. 4 Immerhin gibt es eine… …Fragment, setzt dann Dammes Feststellung eine Grenze, daß beide unabhängig voneinander auf eine mittelniederländische Vorlage zurückgehen. In dieselbe… …festzuhalten ist: die ikonographischen Vorbilder sind, solange sich nichts Weiteres findet, direkt in Frankreich zu suchen, der Text aber geht auf eine… …Abkürzungen nicht immer leicht zu identifiziren sind, die in den Beiträgen eher spärlichen Anhaltspunkte für eine mittelniederländische Vorlage ausgeführt, z.B… …der Zeit. Diese Anknüpfung an eine breite textliche Basis der Vorstellung ist sicher richtig. Mit Bezug auf die humanistische und reformatorische… …1942 verbrannte, machen den Band optisch attraktiv. Hinzu kommen grafische Wiedergaben, u.a. der Abschrift Jakob von Melles, S. 460 eine Zeittafel, die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1999

    Reinhard Tenberg, Die deutsche Till Eulenspiegel-Rezeption bis zum Ende des 16. Jahrhunderts. Würzburg 1996 (Epistemata, Würzburger Wissenschaftliche Schriften, Reihe Literaturwissenschaft, Band 161).

    Jürgen Schulz-Grobert
    …nicht. Bei der fast unübersehbaren Fülle einschlägiger Materialien ist eine umfassende ‚Geschichte der Eulenspiegel-Rezeption‘ von den Anfängen um 1500… …Überlegungen zu dessen Vorgeschichte beginnt nun die Arbeit von Tenberg. Seine auf eine kurze Einleitung (S. 11–14) folgenden Bemerkungen „Zur Forschung“ im 2… …stellen“ (S. 27f.). In diese Richtung deutet auch eine Art Vorläufer-Quelle, die in Tenbergs Arbeit das 3. Kapitel „Eulenspiegel vor 1500“ (S. 30–41)… …. Jahrhunderts punktuelle Eulenspiegel-Reminiszenzen begegnen, hinter denen eine frühe (Erzähl-)Tradition stehen könnte. „Weitergehende Überlegungen, zu denen… …bei Tenberg unberücksichtigt gebliebenen – Forschung eine nicht weniger begründbare Spätdatierung auf 1513 – 1520 gegenüber steht. 1 Zu diesem Zeitpunkt… …Begehrlichkeiten weckt die Arbeit Tenbergs auch in Richtung einer Fortsetzung. Denn daß die Jahreszahl 1600 nur eine arbeitstechnisch begründbare Zäsur darstellt, 5… …Straßburg, in: Wolfram-Studien 14 (1996), S. 344–358. 5 Daß sich Tenberg durch eine sehr rigide Handhabung für seinen Zeitraum durchaus noch einschlägiges… …Material entgehen ließ, zeigt z.B. eine Bücherliste aus dem Jahre 1603, vgl. Hans Bahlow: Die Büchersammlung eines Rostockers im Reformationsjahrhundert, in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1999

    Wilhelm Schmidt, Geschichte der deutschen Sprache. Ein Lehrbuch f?r das germanistische Studium. 7., verbesserte Auflage, erarbeitet unter der Leitung von Helmut Langner. S. Hirzel, Stuttgart/Leipzig 1996.

    Ingo Warnke
    …der potentiellen Bearbeiter des ‚Eulenspiegelbuchs‘ in Straßburg, in: Wolfram-Studien 14 (1996), S. 344–358. 5 Daß sich Tenberg durch eine sehr rigide… …Handhabung für seinen Zeitraum durchaus noch einschlägiges Material entgehen ließ, zeigt z.B. eine Bücherliste aus dem Jahre 1603, vgl. Hans Bahlow: Die… …. Abzulesen ist dies bereits daran, daß nach nur drei Jahren jetzt eine 7. Auflage vorliegt. Trotz des Vermerks ‚verbesserte Auflage‘ handelt es sich letzthin… …um eine mit der 6. Auflage übereinstimmende Publikation. Die Abweichungen in der Neuauflage fallen kaum ins Gewicht, was im knappen Vorwort von Helmut… …Entwicklungen des Computer- und Sprachgebrauchs zur Kenntnis genommen hat. Ohne Frage zielt die Sprachgeschichte von Wilhelm Schmidt in erster Linie auf eine… …verwiesen werden. Der Umfang des bibliographischen Apparates suggeriert nicht nur, daß es sich um eine Bibliographie zur Sprachgeschichte des Deutschen… …Titel hinzugekommen, deren Auswahl allerdings bei gleichzeitigem Fehlen anderer Titel unverständlich ist und eine gewisse Beliebigkeit zeigt. Finden sich… …deshalb, weil die historiolinguistische Diskussion der letzten Jahre eine Reihe wesentlicher Erweiterungen des sprachgeschichtlichen Erkenntnisinteresses… …, die Teil menschlichen Handelns in seiner gesamten Komplexität ist. Aus diesem Grunde könne auch eine Untersuchung der Gewordenheit von Sprache nicht… …kombinatorisches Verfahren. Sprachwandel sei sowohl ein Phänomen des Systems als auch eine Folge des gesellschaftlich geprägten Sprachgebrauchs. Die Argumentation…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1999

    Deutsches Fremdwörterbuch. Begonnen von Hans Schulz, fortgeführt von Otto Basler. 2. Auflage, völlig neubearbeitet im Institut für deutsche Sprache. Berlin, New York: de Gruyter Verlag.

    A. W. Stanforth
    …(Q, 1972) vorlegte. Die Strecke R – Z, im Institut für deutsche Sprache in Mannheim bearbeitet, wurde erst 1983 mit Band VI fertiggestellt. Eine so… …IV und V jeweils lediglich einen. Um diese durch die unterschiedlichen Bearbeitungsphasen verursachten Makel zu beheben, ging man 1990 daran, eine… …Wortartikel durch Namenkürzel identifiziert. Dem Wörterbuch vorangestellt ist eine ausführliche ‚Lexikographische Einführung‘, die Grundlagen und Prinzipien der… …. 42) zu sein. Diese Neubearbeitung bietet also auf eine hoch systematische und benutzerfreundliche Weise eine reichliche Fülle von Material und… …Dokumentation und stellt somit eine weitere Glanzleistung der modernen deutschen Lexikographie dar. Dennoch haben wir es hier trotz aller Modernität in der… …‚weisen eine relativ häufige und breitgestreute Belegung im Basismaterial auf, dessen Grundstock die Schulz/Baslersche Belegsammlung bildet‘ (S. 23). So… …verbindet das Werk eine traditionelle Konzeption und Zielführung mit hochmodernen Darstellungstechniken. Doch bringen Fortführung und Abrundung dieses am… …Anfang unseres Jahrhunderts konzipierten Vorhabens eine eigene Problematik mit sich. Schon die Beibehaltung des ursprünglichen Titels deutet darauf hin… …Transfer. Zwar wird im neuen Deutschen Fremdwörterbuch auf eine Einteilung in Lehn- und Fremdwörter verzichtet (S. 23), doch wird der Terminus nicht nur im… …Titel (was in Hinblick auf die Tatsache, daß es sich hier um eine Neubearbeitung eines älteren und bekannten Werkes handelt, immerhin verständlich wäre)…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1999

    Sprachhelden und Sprachverderber. Dokumente zur Erforschung des Fremdwortpurismus im Deutschen (1478-1750), ausgewählt und kommentiert von William Jervis Jones; Berlin/New York (Walter de Gruyter) 1995 (Studia Linguistica Germanica 38, hgg. Von Stefan Sonderegger und Oskar Reichmann), 687 Seiten, gebunden.

    Reinhard Olt
    …Reichmann), 687 Seiten, gebunden. In der Sprachgeschichtsschreibung des Deutschen, zumal der des jüngeren, dürfte dem Kapitel „Fremdwort“ eine stärker… …„Germanistik – eine deutsche Wissenschaft“ gilt das Phänomen „Sprachreinigung“ in der deutschen Germanistik aus seiner Fachgeschichte heraus wenn nicht gar… …eine der detaillierten frühen Diagnosen über Sprachmischung im Deutschen lieferte: mangelndes Bewußtsein für die Eigenart der Sprache; Vermengung und… …schmeichelhaften Charakteristik seiner Landsleute feststellte, die Deutschen verleugneten im Gegensatz zu anderen Völkern Sprache, Kleider und Sitten – eine… …ansah („Was hetten wir noch zumal für eine sprach/wann die Latein nit wär“); – daß Georg Rollenhagen (1542–1609) unbarmherzig vor Augen führte, in welcher… …dessen Programm wurde. Schon diese wenigen frühen Beispiele mögen genügen, den Stellenwert des vorliegenden Buches für eine umfassende sprachgeschichtliche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1999

    Orrin Warner Robinson, Clause Subordination and Verb Placement in the Old High German Isidor Translation, Heidelberg 1997 (Germanische Bibliothek, Neue Folge, 3. Reihe Untersuchungen, Bd. 26)

    Susanne Näßl
    …Lippert3 (1974) erinnert. Eine Arbeit, die sich speziell mit dem Nebensatz und der Verbstellung in der Isidor-Übersetzung auseinandersetzt, war bisher jedoch… …angekündigt. Zu einer präzisen Beschreibung der Nebensätze und ihrer Charakteristika gehört auch eine kontrastierende Gegenüberstellung mit den Hauptsätzen, die… …Aussagesätzen. Für die Ausnahmen von dieser Regel kann der Verfasser eine Reihe von Erklärungen bieten. So läßt sich die Verbzweitstellung für eine Reihe von… …Konstruktionen mit infiniten Verbformen ist eine deutliche Tendenz zur Endstellung des infiniten Teils erkennbar. Steht der infinite Teil nicht an letzter Position… …gegliedert (Kap. 4 bis 8). Eine Ausnahme stellen die dhazs-Sätze dar, die in einem eigenen Kapitel zusammengefaßt und dort getrennt nach ihrer Funktion als… …eingeleiteten Nebensätzen wird eine erste These formuliert: in der Regel steht das finite Verb in Nebensätzen am Schluß des Satzes. Eine erste systematische… …gesamte verbale Komplex im Nebensatz eine klare Tendenz zur Position am Satzende aufweist. Innerhalb der einzelnen Typen von Nebensätzen zeigen sich im Lauf… …bithiu huuanda als nebensatzeinleitende Subjunktion. Allerdings treten auch (fünf) Fälle auf, in denen mit bithiu huuanda eingeleitete Sätze entweder eine… …, das finite Modalverb kann vor oder hinter diesem Komplex stehen. Hinsichtlich der Wortstellung stellt wesan unter den Prädikatsverben eine Ausnahme dar… …das Althochdeutsche eine erstaunliche Nähe zum Neuhochdeutschen aufweist. Andererseits werden für Fälle, die sich nicht diesen Regeln und Tendenzen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1999

    George B. von der Lippe, The figure of Martin Luther in twentieth-century German literature. The Metamorphosis of a national symbol. (Studies in Religion and Society. Volume 33) The Edwin Mellen Press, Lewiston/Queenston/Lampeter 1996, 193 S.

    Werner Besch
    …. „Der nordische Führer/Kinderherz/Erdenkloss“: Lutherbilder during the Third Reich. 4. „Eine riesenhafte Inkarnation deutschen Wesens“: Thomas Mann’s… …Person mag oder nicht mag. Thomas Mann z.B. sieht in ihm die dunkle Seite unseres Nationalcharakters verkörpert, eine riesenhafte Inkarnation deutschen… …es zum Nachdruck der Arbeit kommen, dann wäre eine gründliche Korrekturlektüre angezeigt. An mindestens vier Stellen (39, 63, 114, 116) habe ich… …die Quellenbasis gut und differenziert genug zu sein für eine Untersuchung dieser Zielrichtung. Auch die Analysen und Deutungen sind nachvollziehbar…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1999

    Liste eingesandter Bücher

    …Eschenbach. Eine Einführung. (De-Gruyter-Studienbuch). Verlag Walter de Gruyter, Berlin/New York 1998. Grosse, Rudolf (Hrsg.): Bedeutungserfassung und… …Kümmerle-Verlag, Göppingen 1998. Schulte, Michael: Grundfragen der Umlautphonemisierung, Eine strukturelle Analyse des nordgermanischen i/j-Umlauts unter… …1998. Sottong, Hermann, Müller, Michael: Zwischen Sender und Empfänger. Eine Einführung in die Semiotik der Kommunikationsgesellschaft. Erich Schmidt…
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