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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2020

    „Angenehme Gefälligkeiten“ und „Schuldiger Dank“

    Die höfischen Netzwerke Johann Christoph Gottscheds in Briefen, Widmungen und Casualgedichten
    Daniel Zimmer
    …und diese pflegt. Gottsched wendet sich in diesen Texten als Klient an den Hof und bedient höfische Repräsentationsbedürfnisse, um die Gunst… …Klienten einsetzen können. Diese in Typographie, Format und Druckqualität auf den repräsentativen Zeremonialwert abonnierten Textsorten funktionierten als… …zu erwartende Gegenleistungen. 12 Die überschaubare germanistische Forschung zu Widmungen literarischer Werke klassifiziert diese vor allem als… …handelt es sich um gedruckte Widmungen, die diese Beziehungen öffentlich inszenieren und die „Gabe“ an den Widmungsempfänger repräsentativ dokumentieren. 18… …kommt diese Form der Repräsentation sehr gelegen. Am 14. Juli 1728 bedankt er sich für die erhaltene Widmung und stellt seinen künftigen Einsatz für… …Gottsched am Hof in Aussicht: Ich ergreife zugleich diese Gelegenheit, Ihnen auch schrifftlich wegen der Ehre zu dancken, die Sie mir durch Dedicirung ihres… …Bünau als auch Loß versichern Gottsched, er könne sich ihrer Patronage „jederzeit“ sicher sein. Gleichwohl fällt auf, wie häufig diese auf Langfristigkeit… …ich nun ein Buch, darinn alle diese Tugenden grosser Leute aus ihren ersten Quellen hergeleitet […], mit besserm Rechte zueignen, als Eurer… …diese Einstellungen für Adel und Bürgertum gleichermaßen anschlussfähig sind und die aufgerufenen Tugenden es erlauben, auf Gemeinsamkeiten über soziale… …Grenzen hinweg abzustellen. Der Erfolg von Gottscheds Widmungspolitik zeigt jedenfalls, dass diese eher hofkritischen Konzepte und Topoi sich offensichtlich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2020

    Versioning Violence

    On Gender, Genetics, and Jealousy in Adalbert Stifter’s “Mappe”
    Barbara N. Nagel
    …Textrevisionen aus der Latenz lenkt, so dass negative Affekte in abstraktere Textregister transponiert werden; diese Verschiebung von Aggression wird vor allem an…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2020

    Die Lesegesellschaft

    Ein Grenzobjekt der Spätaufklärung
    Harun Maye
    …Bücher oder Journale anschafft, und diese gehen in einer bestimmten Zeit in der Gesellschaft herum. Sowohl in den Städten, als auf dem Lande trifft man nun… …dem dezidierten Ziel, gesellschaftlich zu wirken. Die sozialhistorische Literaturforschung hat diese zeitgenössischen Bestimmungen inklusive der… …Statuten der jeweiligen Lesegesellschaft anerkannt und unterzeichnet haben. Durch diese neue Form bürgerlicher Geselligkeit werden angeblich nicht nur… …regionale Studien zu Lesegesellschaften weitgehend ungebrochen in diese sozialgeschichtliche Euphorie der 1970er Jahre eingestimmt. 7 5 Zwischen 2000 und 2020… …Jahre paraphrasiert und zuspitzt, formuliert diese Verlustgeschichte folgendermaßen: Demokratisierung, Politisierung und die Begründung einer Tradition… …zum einen auf diese verstärkten staatlichen Eingriffe zurückführen. Zum anderen aber muß die Entwicklung auch in Zusammenhang mit veränderten Lese- und… …Arbeiten zur Erforschung der Lesegesellschaften in der Forschung besonders einflussreich waren, konzentriert diese Verfallsgeschichte in einen einzigen Satz… …sie eher kurz gewesen sein. So berichtet z.B. Diethelm Fretz, Chronist der Lesegesellschaft Wädenswil in der Schweiz, dass diese bei Ihrer Gründung am… …Vorstellungen, die sich diese Mitglieder vom gemeinnützigen Wirken der Lesegesellschaft machten, zur Hauptsache auf Wunschträumen so und so vieler individueller… …, Zeitschriften und Möbel angeschafft sowie Räume angemietet. Bis Anfang 1788 waren diese 48 Mitglieder auf 18 „zusammen geschmolzen“ 13 , ohne Hoffnung auf…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2020

    Tagungsbericht: „vita perfecta? Formen der Aushandlung divergierender Ansprüche an ein religiöses Leben“, 13.–15. März 2019 in Göttingen

    …bzw. vita communis und vita solitaria/privata, operationalisierbar zu sein und ermöglichte damit Vergleichsschlüsse, selbst wenn diese… …Brüderpaares grundsätzlich abgrenzt, jedoch würden diese auch als prinzipiell gleichwertig evaluiert – und somit letztlich gerade aufeinander bezogen. Vor dem… …Leben“, ca. 1400 u. Z.) werde sichtbar, dass diese jedoch offenen Aushandlungsprozessen unterworfen und keinesfalls jemals stabil etabliert gewesen seien… …Bischofsideal im Hochmittelalter“ von Daniela Bianca Hoffmann (Dresden), beleuchtete diese Problematik aus ordensgeschichtlicher Perspektive. Der Frage nämlich… …Vollkommenheit in der „Vita sancte Elyzabeth lantgravie“ (1236/37) des Caesarius von Heisterbach“, widmete sich diese Sektion besonders der Ausgestaltung… …einsetzende Selbst- und Gotteserkenntnis. Diese Differenz werde, anstatt durch eine Raumsemantik, hier durch göttlich gefügte Krankheit 128 Tagungsbericht… …markiert, welche Margareta zur ‚Eremitin‘ – und damit zugleich zu einer Last – innerhalb der Gemeinschaft der Schwestern werden lasse. Diese antisoziale… …Entfremdung gehe soweit, dass sie sich sogar gegen die reguläre Liturgie wende, insofern die Krankheit diese störe, da Margareta bestimmte Liturgieformen nicht… …diese ein Erkennen der Welt und deren kompetente Integration in die Lebenspraxis überhaupt erst ermögliche. Heinrich von Friemar d. Ä. (ca. 1245–1340)… …jedoch keinen OrdensgründerInnen selbst, sondern stets nur Figuren, welche über diese sprechen, die selbst jedoch keine perfecti, sondern bürgerlich oder…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2020

    Spielr

    Maria Averintseva-Klisch, Anna M�hlherr
    …daran denke, bin ich sehr hochgestimmt‘. Diese Strophe wird gerne als eines der markantesten Textzeugnisse aristokratisch-männlicher Selbstgewissheit… …eingangs (v. 1) im Modus eines Sprichworts zitiert wird. Doch Chinca baut diese gängige Interpretation nur auf, um sie dann zu unterminieren. Mit Verweis auf… …Sinnbildungsmöglichkeiten Performanzmöglichkeiten aufzufächern. Auf diese Weise versuchen wir die derzeit in Spannung zueinander geratenen Pole ‚pragmatische Einbettung von… …entwickelt wurden, auf Literatur 43 Maria Averintseva-Klisch und Anna Mühlherr anzuwenden. 14 Diese Frage wird theoretisch kaum diskutiert. 15 In der… …teilweise an die Grenzen der Grammatikalität geführt, wodurch diese Grenzen linguistisch gut beschreibbar werden. Der zweite entscheidende Aspekt umfasst die… …eine strikt leserorientierte Perspektive ein. 32 Dies rückt unseren Ansatz in die Nähe der Relevanztheorie, 33 welche diese Modellierung allerdings auch… …sensibilisiert für die Offenheit der sprachlichen Form ist, beinhaltet seine mentale Repräsentation des Texts mehrere potenziell offene Stellen. Diese werden… …weiterführenden Inferenzen. Diese Konzepte werden im Folgenden vorgestellt. II.2. Einschlägige Konzepte der Pragmatik Die Textkohärenz im Sinne des inhaltlichen… …einen Überblick siehe z.B. Schwarz-Friesel [Anm. 34]; Maria Averintseva-Klisch: Textkohärenz, 2. aktual. Aufl., Heidelberg 2018, insbes. Kap. 2–6). Diese… …Verstehens, Spielräume der Performanz nicht weniger, als du sollst, um klar zu sein) befolgt werden – oder, falls diese verletzt werden, ob die Verletzung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2020

    Was „Vermögen Reihung und Verbindung“?

    Elisa von der Recke, die Hexe von Endor und der Hofprediger Mauritii im medialen Netzwerk des 18. Jahrhunderts
    Gustav Frank
    …Verbindung“? sozialer Netzwerke von Personen und semantischer Netze von Bedeutungsbeziehungen. Allerdings kehrt es deren Perspektive um: Jetzt sind diese… …terra icognita sichtbar geworden ist. 12 In diese Gefahr geraten sie, weil sie auf Vereinzelung von Text-Werken oder linguistisch-semantischen Einheiten… …möglichen Gattungen, Semantiken, Hierarchien, Geltungen vorschlagen, indem sie sie über den Tag hinaus archivieren. Diese Praxis des geordneten… …, dem verbalisierten, diagrammatischen oder graphovisuell dargestellten Wissen („knowing that“) zusammenwirkt. 17 Diese Unterscheidung ist nützlich für… …generieren auch Semantiken erst als Teil einer Mischungsordnung, die sie grundsätzlich mit anderem in Kontakt bringt. Diese aus Kontiguität und ‚loser… …und „unfesten“ Textbausteinen, 22 aus nicht-textuellen Elementen sowie aus Kompositen. Diese Netzwerk-Effekte sollen am Ort des Erstdrucks von… …notorischen Geisterseher) in der „Berlinischen Monatsschrift“ vom Mai 1786 ausführlich beschrieben. 31 Hanstein sichert diese potentielle Lektüre minutiös… …Roman in der Zeitschrift und diese mit dem Roman macht, werden hier nicht gestellt. 253 Gustav Frank ches selbst Produkt von Entscheidungen ist, zeigt… …literaturwissenschaftlichen Text-Kontext-Theorie, die ex post zurückschaut, sondern als ein durch und durch historisches Phänomen. Es entsteht mit den Zeitschriften, und diese… …der Religion unten noch zeigen werden –, sondern alles, was diese gemeinsame Grundlage in Frage stellt. Genau dieser extreme Fall wird aber im…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2020

    Zu den zwei in St. Gallen geschriebenen Handschriften von Notker Labeos „De dialectica“. Die Frage der Priorität

    Petrus W. Tax
    …nachnotkersche Bearbeitung. 4 Diese Auffassung wurde kürzlich von Anna Grotans bestritten: Nachdem sie den Stuttgarter Neufund eines in St. Gallen geschriebenen… …besonderen Rubrizierung nahegelegt, dass zumindest für den Text des sog. St. Galler Traktats (Ntr) in der Hs. Z Ekkehart IV. diese Aufgabe übernommen habe… …quatuor handelt; der Redaktor von S2 hat also diese Mehrzahl auch in der Überschrift zum Ausdruck bringen wollen. Diese Überschrift ist aber die lectio… …Argumenten ist; diese, so heißt es ursprünglich in Z, non numquam aliquando eis [den Argumentierenden] utilia sunt (S. 251, Z. 7 f.). Es ist deutlich, dass… …eorum umgestellt; diese Reihenfolge findet sich auch S. 254, Z. 33 f. in S2. 11 In Z, NkS, S. 259, Z. 9 f. hieß es zunächst: Propterea latior est he˛c…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2020

    Unfälle

    Naturalismus und Sozialversicherung
    Markus Steinmayr
    …. Lehrbuch Germanistik, Stuttgart, Weimar 2011. 2 Angeregt wurde diese Interpretation von Stöckmann: Naturalismus [Anm. 1], S. 161. 3 [o. A.]: Art. „Unfall“… …Ausdruck gegeben, daß der Reichstag seine Mitwirkung zur Heilung sozialer Schäden im Wege der Gesetzgebung auch ferner nicht versagen werde. Diese Heilung… …als „Kaiserliche Botschaft“ 6 bekanntgewordene Thronrede eingeleitet. Diese ‚Botschaft‘ ist, wie Horst Peters formuliert, die „Magna Charta der… …der Zivilisation eindringen und diese bedrohen. Demgegenüber ist der Unfall im modernen Sinne eher ‚normal‘, jedenfalls nicht außergewöhnlich, er gehört… …ist, in die soziale Utopie des ursprünglichen Sozialverbandes zu verwandeln. Erst diese Ereignisqualität des Außergewöhnlichen macht den Zusammenbruch… …, Passagen der Beschleunigung und Idyllen der Entschleunigung, Verdinglichung der sozialen Beziehungen und Verlust von Intimität; all diese Parameter von… …kulturelle Semantik diese Vorstellung von Kontinuität trägt. Zum Zweiten lässt sich durch den Unfall jene Ordnung thematisieren, die immer schon mit… …außergewöhnlichen Ereignissen rechnet, weil diese Ereignisse als virtuell vorausgesetzt werden. Diese Epistemologie des Ereignisses ist die Voraussetzung, um jene… …Text, der beschreibt, wie ein Leben „aus den Fugen“ 21 gerät. Vielleicht ist es diese Charakterisierung, die den Bahnwärter zu einer modernen Figur bzw… …fundamentale Art und Weise gestört ist. Unter anderem diese Spaltung setzt der Text in Szene. Die „psychologische Studie“ 24 , die Hauptmann mit dem „Bahnwärter…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2020

    Oliver Grill: Die Wetterseiten der Literatur. Poetologische Konstellationen und meteorologische Kontexte im 19. Jahrhundert, Paderborn: Wilhelm Fink 2019.

    Dr. Stephanie Langer
    …ums Wetter geht. Diese heterogenen Ansätze ermöglichen in sich stimmige Interpretationen der Einzeltexte. Sie sind dann auch die titelgebenden… …mit Blumenberg ein besonders augenfälliges Beispiel für das modernetypische Dilemma fehlender Einheit und Ganzheit. Genau auf diese Exemplarität des… …her denkt“ (S. 134). Gerade die Kapitel zu Stifter sind für diese Überlegung zentral (sie sind auch mit Abstand die längsten). Anstatt die Texte… …wieder in das Erzählen einbricht: „Die Kette der Narration zerbricht dort, wo das Wetter ins Spiel kommt“ (S. 139). Diese nicht zuletzt an Albrecht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2020

    Vertextung. Zum relationalen Verhältnis von Autor und Werk

    Mit Blick auf das Akteursnetzwerk von Luthers „Sendbrief vom Dolmetschen“
    Daniel Ehrmann
    …zeitlichen Index. 5 Betont man diese Charakteristik ihres Entstehens, kann man Texte als Archiv all der Handlungen und Akteure betrachten, aus denen sie sich… …. 222–226 u.ö. 9 Diese Verschleierung der Produktion durch das Werk ist Teil rhetorischer und poetischer Normen seit der Antike. Vgl. die bekannte Stelle in… …menschlichen Akteuren (vor allem autorisierende Instanzen) verknüpft werden. Indem das im Medium des öffentlichen Textes geschieht, erhalten diese Akteure selbst… …erscheinen lassen, wie diese ihre Bücher. Autoren und Werke sind auf diese Weise relational aufeinander bezogen in einem Setting gestaffelter und… …Inszenierung von autorregierten Werken unkenntlich gemacht wurden. 11 Diese Akteure sind zwar immer noch da, sie sind konserviert in den Spuren und… …selbst verändern lassen zu müssen. Diese Reziprozität ist hier zentral, denn sie lässt durch eine habitualisierte Praxisform den Komposit-Akteur aus… …Verfassern, aber nicht immer) als Werke verbreitet werden. Zugleich werden diese verbreitenden Akteure dadurch erst zu Autoren (die Autorfunktion braucht ein… …1995, S. 84), soll hier keine Rolle spielen. 19 Da diese Werk-Autorschaft seit dem Druckzeitalter vor allem auf eine schriftmediale Öffentlichkeit… …in dieser Weise relational, in aufeinander bezogenen Praxisformen zum Erscheinen, können aber kanonisiert werden und fortbestehen, ohne diese Praktiken… …Schnabel-Schüle, Stuttgart 2017, S. 331–340, hier: S. 337, zitiert zwar genau diese bekannte Stelle, ist aber von einer Autopsie der Originalpublikationen so weit…
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