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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2014

    Engführungen. Zum möglichen Ort der Dichtung Paul Celans in Adornos ästhetischer Theorie

    Marc Kleine
    …tilgen. Kein souveräner Geist vermag mehr den extremen Widerspruch zu schlichten. The relationship between Paul Celan’s poetry and Theodor W. Adorno’s… …. 1 Bekanntlich hat er dieses Vorhaben nicht mehr realisieren können, was immer wieder Anlass zu Überlegungen über Adornos Gründe gab, das Vorhaben bis… …Gedicht mehr sich schreiben.“ 9 Joachim Seng führt diese Einschränkung auf Adornos Lektüre des Gedichts „Todesfuge“ von Paul Celan zurück. 10 Denn an jener… …mehr identifiziert wird als mit Celans „Todesfuge“ am Schluss des Abschnitts erneut auf, in dem er über das nach Auschwitz noch mögliche Denkens schreibt… …Äußersten an Gewalt, das begrifflich nicht mehr auszudrücken ist. Andererseits aber kann unter dem Äußersten ebenso der absolute Gegensatz verstanden werden… …sich weigere, „weiter im Dienst der Wirklichkeit zu stehen“: „Die Dichtung ist nicht Mimesis, keine Repräsentation mehr: sie wird Realität. Poetische… …Realität freilich, Text, der keiner Wirklichkeit mehr folgt, sondern sich selbst als Realität begründet.“ 39 Wie dabei aber Textstruktur und das ‚Gedenken… …nicht mehr – schau! / Schau nicht mehr – geh!“, die danach als Gang durch die Textlandschaft vorzustellen ist, legt nahe, den repetierenden Rhythmus zu… …auch innerhalb des Gedichts. Der Bindestrich der Explosion bildet eine Zäsur, die Entsetzen und Verstummen trennt. Nach ihr ist keine Rede mehr möglich… …sieht, in die des Täters, der die Bombe fallen lässt. Die andere ist nicht mehr möglich. Die neue Perspektive aber wird nun durch die Ästhetisierung des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2014

    Walter Erhart: Wolfgang Koeppen. Das Scheitern moderner Literatur

    Klaus-Michael Bogdal
    …gewusst. Die Erinnerung daran ist verblasst und der Vorgang für die Literaturgeschichtsschreibung nicht mehr von vorrangigem Interesse. Der Grund dafür ist… …Literatur- Geschichten sich als eine bestimmte Konsequenz des modernistischen oder nicht mehr modernistischen Schreibens charakterisieren lassen, ob sich… …reiseliterarischen Schriften Koeppens in einem Spannungsfeld zwischen modernistischem und nicht (mehr) modernistischem Schreiben entstanden sind. Er wertet sie als… …Leben und Literatur verwischt. Was die Filme erzählen (möchten), wie nämlich nicht mehr erzählt werden kann, dokumentiert das gescheiterte Projekt „In den… …Möglichkeiten moderner Schreibweisen durchaus gekonnt durchgespielt. Sein Scheitern signalisiere deshalb mehr als nur die individuellen Grenzen eines Autors…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2014

    Aparte Lektüren

    Marcus Hahn kontextualisiert Benns Werk im humanwissenschaftlichen Wissen der Moderne
    Michael Ansel
    …erklärbaren Affinitäten zur Philosophie, Religions- sowie Geschichtswissenschaft und Soziologie Benns Anleihen aus Werken jener Disziplinen wesentlich mehr… …zum Ausdruck kommende Selbstsicherheit, mit der die mehr als 50-jährige Benn-Forschung marginalisiert wird. Anstatt die eigene Vorgehensweise als… …agierender, Literatur und Kunst verabsolutierender Dichter aus poetologischen Gründen nicht mehr alte gegen neue Wissenschaft, sondern eine seines Erachtens… …, der offenbar gar nicht mehr in Betracht zu ziehen vermag, dass Benn außer dem ausgewerteten Textkorpus noch etwas Anderes wahrgenommen haben könnte und… …ausliefert, kann das strategische Kalkül eines Autors, sofern es auf bewusster, aber auch unbeabsichtigter Negierung relevanter Prätexte beruht, nicht mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2014

    Elisabeth Kampmann: Kanon und Verlag. Zur Kanonisierungspraxis des Deutschen Taschenbuch Verlags

    Matthias Bickenbach
    …steht in Frage. Man darf hier, einmal mehr, skeptisch sein, zumal das Theorieangebot, konkret Georg Jägers Vorschlag, es mit Systemtheorie zu versuchen… …dem Beispiel mehr werden lässt als eine Verlagsgeschichte. Obwohl man den Einwand, ein systemtheoretischer Ansatz schlösse etwa ‚Handlungsrollen‘ aus… …Leselisten von Universitäten und Schulen. Damit lassen sie für den Verlag nicht nur ein symbolisches Kapital entstehen. Der Kanon ist damit nicht mehr als… …„Metamorphosen“ oder Homers Epen sind Klassiker, die immer wieder gelesen werden, aber nicht mehr kanonisch, weil sich nur noch wenige Spezialisten für sie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2014

    Markus Lorenz: Subversiver Meistersang. Eine Studie zum Werk Uwe Timms

    Hartmut Steinecke
    …zurückzulenken und das Heterogene mehr und mehr in eine Gesamtschau einzubinden. So werden die zentralen Themen des Timm’schen Werkes – Erinnern und Erzählen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2014

    Krieg und Romankrise: Ernst Jüngers Erzählung „Sturm“

    Peter Uwe Hohendahl
    …Moderne sichtbar macht. 2 Nicht mehr das Schicksal des Helden im Zusammenhang des Krieges steht im Mittelpunkt, sondern die Rolle des Kunstwerks sowie die… …jedoch die zentrale Frage: Wie kann Krieg erzählt werden? Dies ist allerdings nicht mehr eine biographisch verstandene Frage, sondern ein allgemeines… …Verkehrs besonders klar. Wie ein Geschlecht von Fliegen tanzte das durcheinander und war doch von jedem Winde so bald zerweht“ (13). Mehr noch, der Erzähler… …erwachte und sich fallen ließ.“ (14) 253 Peter Uwe Hohendahl Bei diesem Zusammenprall [der Staaten, Anm. P. U. H.] werden nicht mehr wie zu Zeiten der… …ästhetische Sphäre markiert wird. Dabei fällt Leutnant Döhring mehr die Rolle des gebildeten Causeurs zu, dessen umfassende Bildung die kulturelle Tradition in… …Kontinuität unsicher geworden ist. Für Döhring zum Beispiel ist Hugershoffs malerischer Radikalismus, der sich ganz auf die Farbe konzentriert, nicht mehr mit… …komplexeste bezüglich der Entwicklung ihrer Hauptfigur. Mehr noch, die Abfolge der vorgetragenen Geschichten bewegt sich auf die übergeordnete Erzählung zu… …. Treffend bemerkt daher der Erzähler, „daß Tronck sich mehr für sich selbst anzog als für andere“ (36). Die Selbstbezogenheit verstärkt gleichzeitig die… …. Diese Erinnerung, literarisch gesehen kaum mehr als ein 260 Krieg und Romankrise Klischee, hat erzählstrategisch die offensichtliche Funktion eines…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2014

    Jacob Klingner, Ludger Lieb: Handbuch Minnereden, mit Beiträgen von Iulia-Emilia Dorobanţu, Stefan Matter, Martin Muschick, Melitta Rheinheimer und Clara Strijbosch

    Sandra Linden
    …bisherigen Forschungsgeschichte kein Fehler, gerade die unscheinbaren kleineren Formen etwas mehr in die Aufmerksamkeit zu rücken. Im Kommentarband erweist… …die Inhaltsangabe mehr als nötig glättet, doch ist die Zusammenfassung insgesamt, vor allem in der Wiedergabe der einzelnen Gespräche mit hilfreicher… …betonen können. So verdienstvoll und hilfreich die detaillierten Inhaltsangaben des Handbuchs sind, hätte man sich mitunter etwas mehr Mut zur Benennung der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2014

    „Poetik des Lachens“? – Zur gegenwärtigen Lach- und Komikforschung in der germanistischen Mediävistik

    Anhand von Stefan Seeber: Poetik des Lachens. Untersuchungen zum mittelhochdeutschen Roman um 1200, Berlin 2010.
    Hans Rudolf Velten
    …für solche Analogien ist hier gewissermaßen überdimensioniert. Dies wird in den Textanalysen mehr als deutlich: in Ermangelung von Lachbelegen (vier) im… …Verbindungsglied von Rhetorik und Poetik. Mehr noch: sie sei „Methode der Sinnkonstituierung im Text“ (S. 117). Freilich wird niemand die Ironie des… …versieht. Während einerseits so das Lachen im Verlauf der Arbeit immer mehr zu einer Superstruktur wird, die mit dem schwierigen Begriff einer „poetica in… …Valenz der Lachbelege interessant zu lesen, doch Seeber macht nichts mehr daraus – es geht ihm nur noch darum zu zeigen, dass diese Texte, die „Kudrun“… …beitragen 448 „Poetik des Lachens“? konnten – in der Tat tauchen Nipperdey, Winterling, Iser usw. im Analyseteil nicht mehr auf. Seebers Studie hat aber… …verbunden? Gerade darüber hätte man gerne mehr erfahren. Andererseits ist das, was Seebers Studie im Lachen herausarbeitet, nämlich die Einbindung der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2014

    Überlegungen zum Verhältnis von Liebes-, Kunst- und Sprachreflexion im mittelhochdeutschen Liebes- und Abenteuerroman

    Silvia Reuvekamp
    …einen mehr oder minder unmittelbaren Zugang zum Selbstverständnis und Selbstbewusstsein mittelalterlicher Schriftkultur eröffnen. Inzwischen werden in… …diesem Zusammenhang längst nicht mehr nur mit Prologen, Epilogen und Exkursen solche Textpassagen untersucht, denen mutmaßlich eine Programmatik… …und nicht mehr erreichtes Stilvorbild gilt, gleichzeitig aber auch den Ausgangspunkt für eine kritische Reflexion der Bedeutung weltlicher Liebe bildet… …Baumgarten begegnen sich hier mehr als tausend adelige Damen und Ritter, um sich das Naturschauspiel des erwachenden Frühlings anzusehen. In dieser Szenerie… …von rittern unde vrouwen zur fokalen Figur. Aktant der Szenerie ist entsprechend nicht mehr die personifizierte Natur, die planvoll strategisch auf die… …wechselseitigen Spiegelungen von kunst und minne so offenkundig machten, dass kaum mehr zwischen Liebeserfahrung und ihrer künstlerischen Diskursivierung zu… …Auseinandersetzung mit dem „Tristan“ die Koordinaten Liebe, Ethik und Ästhetik neu hierarchisiert. Im Zentrum steht nicht mehr das Sprachkunstwerk, das die unbedingte… …Programms im Hintergrund steht, ist hoffentlich deutlich geworden. Umso mehr erstaunt es, dass die Forschung „Flore und Blanscheflur“ wie auch die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2014

    Gabe und Gegengabe, Raub und Vergeltung

    Reziprozität in der mittelhochdeutschen Epik
    Heike Sahm
    …ein und lassen nun – mehr oder weniger verzögert – eine Reaktion, eine Gegengabe erwarten. Mit dieser einfachen Regel: dass die Übergabe eines Dings… …zurückgefordert bzw. -genommen. Was mit der Gabe hatte gelten sollen, hat für beide Seiten keine Verbindlichkeit mehr. Doch geht es in der mhd. Epik nicht nur um… …Euryalus – um eine kurze Episode. Doch die Antwort kann auch auf sich warten lassen: Von Geneluns Rüstung ist über eine Strecke von mehr als 4.000 Versen… …keine Rede mehr; erst dann muss er für seinen Verrat ‚Kompensation‘ leisten, zuerst durch die Rückgabe der ihm zuvor geschenkten Kleidung (v. 6118), dann… …hat (vv. 2945–2955), wird dieser Gegenstand für das Jahr der Turnierreise nicht mehr erwähnt. 21 In dem Moment freilich, in dem klar ist, dass Iwein die… …mehr, bleiben sie in der Darstellung oftmals unsichtbar. Aber weil es sich bei der Reziprozität um eine Basisregel, beim ‚Vergelten‘ um eine – so das… …sie beglichen ist, findet auch der Gegenstand in der Erzählung keine Erwähnung mehr. Das hier erkennbare Handlungsschema wird von zwei Stationen… …lässt an ihrer Deutung kaum einen Zweifel. Dido, nach dem Willen der Venus von Liebe zu Eneas gequält, weiß keinen Ausweg mehr als die Verbindung mit…
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