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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Kartographie des Denkens – Kafka und Benjamin im Kontext von Judentum und Moderne

    Kafka und Benjamin im Kontext von Judentum und Moderne
    Petra Renneke
    …. Der Artikel versucht eine Kartographie des Denkens beider Schriftsteller im Spannungsfeld dieser Themenkomplexe. Er will damit einen Beitrag leisten zur… …doch in dieser deutsch-jüdischen Welt kaum jemand etwas anderes als Mauscheln kann, das Mauscheln im weitesten Sinn genommen, in dem allein es genommen… …solchem zusammenhängt, genauer, mit dem Verhältnis der jungen Juden zu ihrem Judentum, mit der schrecklichen inneren Lage dieser letzten Generationen […]… …. 273 Petra Renneke Besser als die Psychoanalyse gefällt mir in diesem Fall die Erkenntnis, daß dieser Vaterkomplex, von dem sich mancher geistig nährt… …4 Körper – im Prozess des Schreibens. Dabei handelt es sich um die Unsichtbarkeit des Körpers und sein Unkenntlich-Machen. Dieser Prozess… …– wie das Kind das auf dem Seil oder Bindestrich tanzt. Judentum und Vater(komplex) 6 koinzidieren auf unheimliche Weise. Doch dieser Komplex wird ex… …Sprache zurück. Ausdruck dieser Aneignung eines fremd bleibenden Besitzes als eine Anmaßung, so Kafka, ist das Mauscheln. 8 Diese Äußerungen stehen vor dem… …Hintergrund der sogenannten „Judenfrage“ 9 , die Kafka als die „schrecklich[e] inner[e] Lage dieser letzten Generationen“ beschrieb. Im Kontext der Frage nach… …dem Verhältnis junger Juden dieser Generation zu ihrem Judentum spricht Kafka also dezidiert nicht von einer deutsch-jüdischen Literatur. Die Frage, die… …tschechischen Sprache und überträgt aus der Fremdsprache in die deutsche Sprache: Judentum: Wenn sich etwas rächt auf dieser Welt, dann sind das Rechnungen und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Performanz als Kategorie einer kulturanalytischen Lingusitik

    Joachim Scharloth
    …PERFORMANZ ALS KATEGORIE EINER KULTURANALYTISCHEN LINGUISTIK von Joachim Scharloth, Zürich Abstract Dieser Artikel behandelt die Frage, wie der… …und Theatralisierung. 8 Mit dieser Verschiebung einher geht ein Wandel des Kulturbegriffs. Kulturelle Phänomene werden nicht mehr ausschließlich als… …jenseits aller Zeichenhaftigkeit. 10 Paradigmatisch lässt sich dieser Wandel an Judith Butlers poststrukturaler Theorie der Geschlechterzugehörigkeit zeigen… …substanziellen Kern, der von den Menschen lediglich inszeniert würde und dieser Inszenierung also vorgängig wäre. Vielmehr wird Geschlechterzugehörigkeit in… …handlungsleitenden Mustern verdichtet haben. Jeder erneute Vollzug dieser Handlungen kann in poststrukturaler Perspektive als Zitat früherer Handlungen aufgefasst… …stellt. In dieser Anwendung traditioneller Techniken und Modi auf neue Situationen und deren Kombination zur Befriedigung neuer Ausdrucksbedürfnisse… …entstehen in Coserius Theorie sprachliche Neuerungen. Erst die Sedimentierung dieser neuen Ausdrucksweise im Sprachwissen der Mehrheit der Sprecher einer… …die Informanten beim Nacherzählen von Mythen in andere Codes oder Stile gewechselt waren. Dieser Wechsel veranlasste Hymes, ein dreistufiges Modell… …Performative als ein eigener Modus des Sprechens zu charakterisieren ist. Dieser Modus ist durch den Aufführungscharakter des Sprechens gekennzeichnet, also… …öffnenden Diener mit der Mitteilung überreicht, wem der Besuch gilt. Der Diener ging mit dieser Karte zu seinen Herrschaften, um ihnen den Besuch anzukündigen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Zeit, Vorzeit und die Narrativierung von Geschichte in der „Kaiserchronik“

    Christoph Petersen
    …. Die These ist, dass das in der konzeptuellen Unerfülltheit liegende Sinndefizit dieser Epoche durch eine narrative Sinnproduktion in den einzelnen… …beschränkt geblieben ist. Neben dieser ‚restriktiven‘ muss aber eine ‚generative‘ Erklärung stehen, die bei Ohly als ‚unbefangenere Formung des Stoffes‘… …dass auch etwaige inhaltliche Bezüge in dieser Abfolge völlig unabhängig von Zeitordnungen sein können. Titus etwa, der Jerusalem bereits unter Tiberius… …andere Kaiser regiert haben – noch immer als der junge man seine Schlachten (v. 5260). In der „Kaiserchronik“ siegt Titus in dieser wie in jener Episode… …Kontext vorgibt, in den die Figur gestellt ist. 22 Das zerstörte Jerusalem wird später von Hadrian wieder aufgebaut (vv. 7220– 7225). An dieser Stelle… …Zerstörung angeschlossen, mit der nicht das vorher Erzählte aufgenommen wird, sondern die neu mit dem Thema ‚Heidenkrieg‘ verknüpft wird und in dieser… …, beeinflusst von der Chronistik, die Sagenüberlieferung, ungeachtet der Tatsache, dass ihn ein dieser Überlieferung ganz analoges Zeitverständnis prägt – sogar… …verschmelzen. Für diesen Synkretismus unterschiedlicher Zeitepisoden lassen sich in der „Kaiserchronik“ zumeist konkrete Motivationen benennen. Eine dieser… …(als Zeitgenossen Attilas) und einen ‚jüngeren‘ Dietrich (den Mörder Odoakers) zu einer Figur verschmolzen. 36 Dieser Synkretismus wird in der… …episodischen Zeiteinheit der „Kaiserchronik“ integriert. In der Constantius- und der Theodosius-Episode entspricht dieser zeitlichen Integration nur bedingt auch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Erhard Schüttpelz: Die Moderne im Spiegel des Primitiven. Weltliteratur und Ethnologie (1870-1960), Fink, München 2005.

    David Pan
    …und Makro beim Lesen einen Anflug von Seekrankheit erzeugt“. Aber dieser Mangel an Einheit soll in der Methode einer Interpretation begründet sein, die… …, behandelt Schüttpelz die Begegnung zwischen Modernen und Primitiven als eine Begegnung zwischen westlicher Kultur und dem fremden Anderen dieser Kultur. Die… …. Dementsprechend wären Ursprung und Bedeutung dieser europäischen Kategorie zu erklären, nicht die Eigenschaften der Objekte zu untersuchen, die dieser Kategorie… …, bleibt unklar. Anstatt den Ursprung und die Bedeutung dieser Kategorie für europäische Kultur zu untersuchen, geht der Verfasser davon aus, dass es eine… …eine Spiegelung, gleichzeitig aber auch radikal „verschieden“. Dieser Widerspruch löst sich nur auf, wenn man die Kategorie des Primitiven von der… …sind, andererseits aber auf die Gegenwart solcher Gabepraktiken in dieser Kultur hinweist. Dabei zieht Mauss innerhalb des Westens eine Linie zwischen… …auch den „Ruin des Gesamtsystems“ herbeiführt (S. 260). Obwohl Schüttpelz eine Sensibilität für die Feinheiten dieser Analyse zeigt und auch demonstriert… …Familienstruktur zugunsten einer modernen aufgehoben wird? Obwohl die Interpretation von Batesons Analyse im Zusammenhang dieser Studie ein einfallsreicher Zug ist…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Antje Büssgen: Glaubensverlust und Kunstautonomie. Über die ästhetische Erziehung des Menschen bei Friedrich Schiller und Gottfried Benn, Winter, Heidelberg 2006.

    Jürgen Brokoff
    …Zentrum dieser entgegengesetzten Auffassungen, die sich bekanntlich auf Walter Benjamins vergleichende Unterscheidung von kommunistischer und faschistischer… …dieser ideengeschichtlichen Rekonstruktion. Ihr Augenmerk gilt auch den „vergleichbaren intellektuell-biographischen Dispositionen“ (S. 9) Schillers und… …(S. 161) macht: Hier – und nur hier – ist er ein ganzer Mensch. Zeigt sich in dieser Besonderheit des Erfahrungsraums die Autonomie der schönen Kunst… …Unterschied zum schönen Künstler den Menschen „ästhetisch macht“ (23. Brief) und ihn der „Form“ (ebd.) unterwirft. An dieser Stelle hätte sich für Büssgens… …Kunstauffassung unbefriedigend aus, so gilt dies erst recht für die Untersuchung der Texte Benns. Zu kritisieren ist nicht nur die in dieser Form unfruchtbare These… …Projekt einer ästhetischen Erziehung von Benn weitergeführt wird. Die Studie weicht in dieser Frage auf Nebenschauplätze aus, indem sie nachzuweisen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Gideon Stiening: Epistolare Subjektivität. Das Erzählsystem in Friedrich Hölderlins Briefroman „Hyperion oder der Eremit in Griechenland“, Niemeyer, Tübingen 2005.

    Andreas Dittrich
    …unterliegen. Dieser Mittelweg ist insofern von einem spezifisch literarhistorischen Interesse getragen, als er davon Abstand nimmt, Hölderlin primär als… …„Abtrennung des ‚Hyperion‘ von der historischen Poetik des Briefromans“ (S. 5) den Blick darauf verstellt hat, dass dieser Roman ohne die Gattungskonventionen… …„Urtheil und Seyn“ bzw. „Seyn Urtheil Möglichkeit“). Eine Stärke dieser Analysen liegt darin, dass sie sich zumeist eine gewisse Distanz gegenüber dem… …„intellektualen Anschauung“ (S. 281–289) ermöglicht erst dieser distanzierte Blick eine berechtigte Skepsis gegenüber Interpretationen, die Teile des „Hyperion“ als… …Subjektivität“ gewähre, durch die „reflektierte Form epistolarer Erinnerung“ auf der Erzählerebene ersetzt werde (S. 487). Von dieser Ersetzung als einer… …erst nachvollziehbar. Die Qualität und formale wie gehaltliche Sorgfalt dieser Studie lässt schon jetzt vermuten, dass es sich um ein Referenzwerk für…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Hugo von Montfort, Das poetische Werk, hg. v. Wernfried Hofmeister, mit einem Melodie-Anhang von Agnes Grond, Walter de Gruyter, Berlin, New York 2005 (de Gruyter-Texte), XL und 237 Seiten

    Johannes Spicker
    …unzulängliche Verfügbarkeit der Texte zurückzuführen. Die Crux dieser ‚Studienausgabe‘ wird allerdings bereits in den kurzen Vorbemerkungen deutlich: Schon hier… …Basistransliteration nach Handschriften getrennt ins Internet gestellt (http://www-gewi.uni-graz.at/montfort-edition), und aus dieser Basistransliteration leitet sich… …als zweite Stufe der gedruckte Lesetext ab. Dieser ist sorgfältig erstellt und wird übersichtlich und anschaulich präsentiert, wobei Hofmeister darauf… …, die Auseinandersetzung Hugos mit der eigenen Autorrolle in dieser literarischen Bilanzierung, die Einteilung des Werks nach Gattungstypen einschließlich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Der große Mogol oder der Vater der Lügen des Schelmuffsky – Zur Parodie des Reiseberichts und zur Poetik des Diabolischen bei Christian Reuter

    Zur Parodie des Reiseberichts und zur Poetik des Diabolischen bei Christian Reuter
    Maximilian Bergengruen
    …, ficht der Protagonist des Romans wie ein Meister dieser Kunst; nur einer immensen Überzahl von „100“ Seeräubern – und auch das nur in einer Art von Remis… …Protagonist beinahe geschlossen an sich binden. Im Nu des Erzählens hat sich nicht nur die Dame Charmante in Schelmuffsky „verliebet“ (Schelm. 28), als dieser… …vorstellen können, gar nicht zu reden (Schelm. 109). Jede dieser, selbstredend umwerfend schönen, Frauen ist untröstlich, wenn sich der Erzähler für die… …gefährliche Reisebeschreibung zu Wasser und Lande, hg. v. Ilse-Marie Barth, Stuttgart 2 1997. 2 Zur Stereotypie dieser Erzählmuster vgl. Klaus-Detlef Müller… …Jahre 1658 wie folgt: Von dieser mächtigen grossen Stadt Agra / woselbst jetziger Zeit der principalSitz des grossen Mogols oder mächtigen Königs in… …Unterscheidung zwischen literarischen und nicht-literarischen Reiseberichten zugunsten einer Theorie der topischen Ordnung unterläuft. Zu dieser Theorie allgemein… …einer schönen Pfingst-Wiese ausstiegen […]. Ich erkundigte mich nun gleich, wo der grosse Mogol residirete“. Man gibt ihm zu verstehen, dass dieser in… …dieser Zeit unmögliche) Binnenschifffahrt, denn Agra ist, wie immer wieder zu lesen ist, „nicht weit vom Fluß“ gelegen18 – und zwischen Ufer und Residenz… …/ Krone des Frauenzimmers“ führe. 32 Wen wundert es also, dass Schelmuffsky alles daran setzt, sich nicht nur in der Nähe dieser außergewöhnlich… …, dass dieser schlichtweg der „reichste“ Mann „in der gantzen Welt“ sei, da er eine „Bahrschafft“ von umgerechnet „anderthalb tausend Millionen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Ulrich Port: Pathosformeln. Die Tragödie und die Geschichte exaltierter Affekte (1755–1888), Fink, München 2005.

    Juliane Vogel
    …Metatheatralität fallen damit zusammen. Das Theater des Pathos etabliert sich als ein Theater zweiter Ordnung. Dieser medizinisch-anthropologischen Beobachtung… …leidenschaftsfreies Subjekt auf das Spektakel der Passionen herabblickt. Dieser kontemplativen Haltung entspricht bei Hegel die rationale Selbstdurchdringung eines… …diskursive Prägungen im Begriff der Pathosformel gefasst werden. Doch zeigt der Gang dieser Untersuchung, wie dieser seiner ikonologischen Dimensionen immer… …„Pathosformeln Nietzsches“ (S. 332) verraten die wahre Verwendung des Begriffs im Kontext dieser Arbeit. Das Versprechen, das mit dem Titel gegeben wird, wird auf…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Die Tiersymbolik und der Mutter-Vater-Komplex in Stifters „Hochwald“

    Christian Dawidowski
    …bezieht sich Stifter in dieser Äußerung? Die Wiederholung der Formulierung „das weiß ich“ legt nahe, dass sich Stifter auf mehr und anderes beruft als auf… …Untersuchung geht von dieser Verrätselung der Erzählung aus und setzt sich zum Ziel, diese aufzulösen. Die neuere Forschung zum „Hochwald“ stellt die… …einfügen lassen. An dieser Stelle setzt die vorliegende Untersuchung an; sie macht es sich zum Ziel, die ‚Leerstellen‘ und damit die ‚Rätselhaftigkeit‘ des… …gerade an dieser Stelle des Textes eine der wenigen Abänderungen von der Journal- hin zur Studienfassung vor. John Reddick legt mehrere… …Interpretationsvarianten dieser Textstelle vor; so bestünde beispielsweise die Möglichkeit, dass Heinrich „simply misinterpreted the evidence, and mistakenly saw an old… …of these drastically different alternatives comes closer to the fictive truth“. 26 Auch Christian Begemann betont, an dieser Stelle des Textes werde… …f.), in der der Vater den Jägerburschen, der die Legende vom Wildschützen verbreitet, ins peinliche Kreuzverhör nimmt. Heinrich erscheint in dieser… …Tiersymbolik und der Mutter-Vater-Komplex in Stifters „Hochwald“ obwohl dieser Verlust im Verlauf der Erzählung dann keine weitere Rolle spielt. Marianne Wünschs… …intertextuelle Unschärfe, denn Johanna trägt an dieser Stelle Züge von Libussa (der Gründerin Prags) und ihrer Mutter, einer Elfe. Vgl. Dittmann [Anm. 2], S. 190… …überirdische Liebe gerät so zur Legitimation von Ronalds Anwesenheit; mit dieser Begründung verbittet er sich weitere Fragen zu seiner jahrelangen Abwesenheit…
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