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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    Karin Pivernetz, Otfrid von Weißenburg. Das „Evangelienbuch“ in der Überlieferung der Freisinger Handschrift (Bayerische Staatsbibliothek München, cgm. 14). Edition und Untersuchungen. I: Edition. II: Untersuchungen, Kümmerle, Göppingen 2000 (GAG 671)

    Dieter Kartschoke
    …die nötige Aufmerksamkeit zugewendet haben, am ausführlichsten Piper. Seine irrtümliche Annahme, die Abschrift des Codex Vindobonensis (V) sei mit…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    17. Anglo-Deutsches Colloquium: Texttyp und Textproduktion in der Literatur des deutschen Mittelalters Newcastle (Durham), 12.–16. 9. 2001

    Silvia Reuvekamp
    …grundlegende Kategorien der Produktion und Konstitution gerade mittelalterlicher Texte eine neue Betrachtung erfahren haben (Offenheit der Texte; Problem der…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    Waltraud Fritsch-Rößler, Finis Amoris. Ende, Gefährdung und Wandel von Liebe im hochmittelalterlichen deutschen Roman, Narr, Tübingen 1999 (Mannheimer Beiträge zur Sprach- und Literaturwissenschaft 42)

    Brigitte Spreitzer
    …Studie ein Fundament gelegt haben. Es ist zu erwarten, dass sie die mediävistische Diskussion um die ‚Klassiker‘ in Bewegung bringt und auch, dass vieles…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    ‚Der wahrhaffte Dietrich und Hauptschlüssel aller Heldenthaten‘

    Zur Rezeption der deutschen Heldenepik in Wilhelm Raabes „Das Odfeld“
    Otto Neudeck
    …eine Sensibilität für die Leiden wie die Sinnlosigkeit des Krieges, die sein königlicher Dienstherr Friedrich kaum aufgebracht haben dürfte: „Wieder ein… …stattgefunden haben. Durch die Bezeichnung „Wodansfeld“ bzw. „Campus Odini“ wird das Schlachtfeld, das laut Raabe der „‚eigentliche Held‘ des Buches“ ist 9… …zu diesem Zeitpunkt bereits gekannt haben. Eine Vielzahl von Indizien, die Helmuth Mojem für seine Rekonstruktion der Quellen zur Schlacht der… …besondere Interesse des Dichters geweckt haben muss. Denn Raabe ließ sein Leben lang, wie auch seine Freunde und Bewunderer, keine Gelegenheit aus, in… …Helden gilt, auf die später dann der intertextuelle Bezug im „Odfeld“ zielt, muss offen bleiben. Denn gerade für die Vorlesung von der Hagens haben sich… …Vorlesungen das Hohe Lied seines Lieblingshelden angestimmt haben, das in der wiederholt publizierten, mit einem Wortspiel verbundenen Überzeugung gipfelt… …Stilisierung bildete von der Hagens Überzeugung, „im ‚Heldenbuch‘ [einschließlich des „Nibelungenliedes“] das deutsche Nationalepos vor sich zu haben, in dem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    „Der Sünden Widerstreit“

    Belege gegen eine Ordenszuweisung
    Petra Hörner
    …für wichtig hält. Texte von Angehörigen des Deutschen Ordens, in denen von Tugenden und Lastern die Rede ist, auch vom inneren Kampf, haben ebenfalls… …genommen wird: Zu eren den beschriben Die da mit strit vertriben Haben zu Pruzen lande Abgote mancherhande Mit ritterlichem swerte. 9 Sprechen die… …hêrre Got, der ein houbet ist der ecclesien, nû bî disen iungesten cîten ouch hûtere solde haben. Die Situation, in der David stand, der beschützt wurde… …die heiligen stete wider gereinegeten und in dem Lande wieder den Frieden hergestellt haben (Statuten Pr 3). Die Annahme, die Ordensritter fühlten sich… …nachpaulinischen Epheserbrief 6,10-17. Ganz in diesem Sinne sind die Waffen in „Der Sünden Widerstreit“ geistlich verstanden. Demgegenüber haben die Waffen in den… …von gût und êre gehandelt. Jeder Mensch kann gût und êre haben. Entscheidend ist nur, dass gût und êre richtig eingesetzt werden: 421 Petra Hörner ob… …sehr nützlich, wenn man damit Gottes Willen tut (vv. 479 f.). Der Mensch kann gût und êre haben, nach prîse streben, spielen, lachen, singen, laufen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Fantom Farbenklavier

    Das Farbe-Ton- Verhältnis im 18. Jahrhundert oder Vom Einspruch gegen das clavecin oculaire und seinen ästhetischen Folgen
    Corina Caduff
    …viele Gemüter auf; das clavecin tatsächlich gesehen und gehört haben nur die wenigsten, Zeugenberichte sind kaum überliefert. Goethe nennt den Vergleich… …Caduff Man kann […] mehr Farben außer Weiß und Schwarz annehmen, deren auf Grund des Verhältnisses, das sie zueinander haben, viele sind. Sie können im… …seit der Entdeckung des Uranus (1781) ihre Hegemonie. 14 Im Weiteren haben sich im 19. Jahrhundert Optik und Akustik als eigenständige Fachdisziplinen… …scheinen, laut Selbstangaben Castels, tatsächlich zwei Vorführungen eines Farbenklaviers in kleinem Rahmen stattgefunden zu haben 18 ; verlässliche… …Castels haben könnten. Warum auch sollte ein Organist nicht vor dem Instrument hin- und herrennen, um dessen äußerste Enden, d.h. die tiefsten und die… …normativen Analogiedenken, das seinerseits zur Gleichmachung der Sinne führt, denn diese – „Chose admirable!“ – haben „la même étenduë, & les mêmes bornes… …Charakter des Farbenklaviers beigetragen haben mag. Gerade die ungeklärte Geschichte von Castels clavecin, gerade dessen nicht im Detail nachweisliche… …Kinderspiel geworden ist, dürfte zumindest technisch das Begehren nach der perfekten Farbenklavier-Konstruktion gestillt haben. 33 Charles Avison: An Essay on… …zwar alle Anciennitätsrechte auf die Erkenntnis zu (sie haben darauf die „ältesten und gerechtesten Ansprüche“), auch preist er Newtons Farbenlehre…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    ‚Hebräisch im Deutschen‘

    Das deutschsprachige Werk von Elazar Benyoëtz
    Andreas Wittbrodt
    …(‚Einwanderungswelle‘) nach Palästina. Er besuchte 1 Vgl. dazu generell: Dieter Lamping: Haben Schriftsteller nur eine Sprache? Über den Sprachwechsel in der Exilliteratur… …wenige der jüngeren Einwanderer, aus Bewunderung für den ‚sabre‘ (‚Feigenkaktus‘) angeeignet haben, den in Erez Jisrael Geborenen, das selbstbewusste… …mehr dazu gedient haben, lyrischer Subjektivität, und weniger dazu, jüdischem Glauben Ausdruck zu verleihen. 9 Einem allein an der modernen Lyrik… …unmittelbar erkennen. Zu ihnen gehören einerseits diejenigen Texte, die das Judentum zum Thema haben, sei es im Verhältnis zur Politik oder zum Christentum… …Texte, die das Verhältnis von Juden und Deutschen zum Thema haben: Er ist in Auschwitz umgekommen. Er ist in Auschwitz umgebracht worden. Es kommt nur… …das jüdisch-deutsche und jüdisch-christliche Verhältnis nicht in polemisch zugespitzter Form zum Thema haben: Der Weg zum Diesseits ist genauso weit wie… …Aphorismen hervor, die den Glauben selbst zum Thema haben. In seinem Werk bildet die Reflexion über das Verhältnis von Glaube und Zweifel geradezu eine… …Wirklichkeit der Assimilation, wie sie ihn seit Mendelssohn gehegt haben, ein fataler Irrtum gewesen sei. In einem Aphorismus, den Benyoëtz unmittelbar daran… …schreiben, auch durchaus bewusst. Dementsprechend heißt es in „Treffpunkt Scheideweg“: „Nie werde ich für andere schreiben, noch geschrieben haben können, als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    ERSCHRÖCKLICHE DOCH WAHRHAFFTIGE NEWE ZEITUNG

    Subjektivität und Objektivität in frühneuzeitlichen Wunderzeichenberichten
    Michaela Schwegler
    …Wunderzeichen beobachtet haben. Und auch der Autor selbst behauptet des Öfteren, vor Ort gewesen zu sein und die Wahrheit bezeugen zu können. So schreibt der… …ein Fastenwunder von 1585. 16 Diese haben sowohl Vater und Mutter als auch das Fastenmädchen selbst interviewt und geben ihre Ergebnisse in dem… …Situation, in der sie sich befunden haben, eine solch exklusive Position. So wird von einigen Scheintoten berichtet, dass sie während ihres Zustands der… …haben und denen Gott deshalb Barmherzigkeit erweist. Das Ereignis wird also von Anfang an bewertet: Barmherzigkeit widerfährt armen, frommen Menschen… …graben wollte / gar ein schCnes Mehl erzeiget hat / Darauß vil Leuth das Brot gebachen / die KnCdl / vnd Brey den Kindern gekocht haben / in diesem jetz… …, wie gerade der letzte Textabschnitt in vielen Schriften verdeutlicht. Die Berichte haben niemals Selbstzweck, sondern sind immer auf die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    DIE FUNKTIONAL-SEMANTISCHE VERTEILUNG DER EIGENSCHAFTSNOMINA AUF -Î(N) UND -IDA IM ALTHOCHDEUTSCHEN UND DIE SUBJEKT-OBJEKTRELATION

    Natalia B. Pimenova
    …haben. 4 Diachronische Interpretationen der î(n)- und ida-Modelle stehen im Einklang mit dieser Auffassung: Veränderungen in der Frequenz der Suffixe… …: ‚die Kühnheit nehmen‘. 10 Wir haben also auf einem Pol der Oppositon î(n)-ida die Verwendungstypen von -î(n) (1), (2), (3), für die die Zuschreibung des… …jegliche semantische Verbindung mit dem Basiswort verloren haben, lässt sich die Wortbildungsbedeutung auf der synchronen Ebene nicht feststellen. 17 Für die… …Rekonstruktion anhand von unterschiedlichen Bedeutungsgruppen vorgenommen wird, haben ihre semantischen Ergebnisse einen verallgemeinernden Charakter. Die… …ida-Nomina bei der Darstellung einer Eigenschaft als eines unpersönlichen, inaktiven Gegenstands. Einen solchen Fall haben wir bei dem schon kurz behandelten… …Bezeichnungen für Eigenschaften und Zustände) mit lexikalisch-semantischen Mitteln wurden von G. Lakoff und M. Johnson behandelt. 25 Sie haben darauf aufmerksam… …betiteln. 32 Der 31 Vgl. auch bei Otfrid: zi tôthe sie nan brungun mit uuassidu iro zungun (4,20,40) ‚sie haben ihn zu Tode gebracht mit der Schärfe ihrer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Volker Nölle, Heinrich von Kleist. Niederstiegs- und Aufstiegsszenarien. Versuch einer Phantasmata- und Modell-Analyse. Mit einem Exkurs zu Hofmannsthal, Sternheim, Kafka und Horváth (Philologische Studien und Quellen 140). Erich Schmidt, Berlin 1997

    Bernd Hamacher
    …bestehen.“ 3 (S. 306) Gerade zur Erforschung der dichterischen Phantasie aber haben in den vergangenen Jahren Günter Blamberger4 (bekanntlich mit Bezug auf… …deutlich werden: Am Ende des sechsten Auftritts des zweiten Aktes behauptet der Prinz, einen „Bund“ mit Natalie geschlossen zu haben (V. 610), doch sie hat…
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