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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    Die Androhung der Unordnung: Inszenierung, Macht und Verhandlung in Wolframs „Willehalm“

    Kathryn Starkey
    …Auffassung dieser Szene haben wir es also hier mit einer Art ‚Misskommunikation‘ und Ordnungsbruch zu tun. Es gibt aber zugleich eine andere Erklärung dieser… …. Das einzig Bestimmte ist das Eingeständnis von Teilnehmern und Zuschauern, dass diese Körperzeichen nicht nur eine Bedeutung haben, sondern auch einen… …fiktionalen Welten zu tun haben, die vielleicht (k)eine Grundlage in einer historischen Wirklichkeit haben. Während der historische Kontext ohne Zweifel… …mit Worten – wenn die aufmerksamen Ritter nicht wissen, warum der Held als Antwort über den Tisch springt, dann haben sie möglicherweise nicht die Worte… …gehabt haben mögen, so finden sich dennoch genügend Parallelen in den äußeren Strukturen, um beim Versuch einer Erklärung der Triebkräfte fiktionaler… …erfährt von Ernalt, dass fast seine ganze Familie in Munleun sein wird. Seine Eltern seien sogar die Ehrengäste, und Heimrich werde das größte Gefolge haben… …zwischen dem König und seinem Schwager. 330 Die Androhung der Unordnung von aus, dass seine anderen Verwandten Mitleid mit ihm haben werden und er sich auf… …Bedeutungen haben, es verursacht jedoch immer einen Bruch mit dem Anschein der Harmonie, die für das Herrscherbild von zentraler Bedeutung ist. 29 Auch im… …Ölbaum, der sich in zentraler Lage des Hofes befindet und von allen Anwesenden gesehen werden kann. Sobald alle gesehen haben, dass er bewaffnet ist, fängt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    Andreas Gardt (Hg.), Nation und Sprache. Die Diskussion ihres Verhältnisses in Geschichte und Gegenwart, de Gruyter, Berlin, New York 2000

    Ingo Reiffenstein
    …für die jüngeren Untersuchungen gilt leider, dass sie fast ausschließlich die ostdeutschen Verhältnisse zum Gegenstand haben. Wenn Lerchner am Schluss… …zu nationalistischer Engstirnigkeit [haben] verführen lassen“ (S. 376). Der zweite Teil hat „Das Deutsche der Gegenwart“ zum Gegenstand. An der Spitze… …heute eher regional verteilt. Alle Beiträge des gewichtigen Bandes haben Handbuchcharakter, sind sehr gut lesbar, vielseitig informativ und bieten, soweit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    Markus Hundt, ‚Spracharbeit‘ im 17. Jahrhundert. Studien zu Georg Philipp Harsdörffer, Justus Georg Schottelius und Christian Gueintz, de Gruyter, Berlin, New York 2000 (Studia Linguistica Germanica 57)

    Andreas Gardt
    …. Heißt das, dass wir es mit zwei homonymen Bildungen zu tun haben und somit dieses Verb in zwei Gruppen aufscheinen müsste wie etwa donnern auch? Leider… …, Reden, unter Umständen auch Fachtexten, bei deren Gestaltung sich die Verfasser von ihren sprachreflexiven Überzeugungen haben leiten lassen. Möglich wäre… …den alltags- und fachsprachlichen Texten der Zeit niedergeschlagen haben, wird nicht am konkreten Material untersucht, objektsprachliche Beobachtungen –…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Fritz Breithaupt, Jenseits der Bilder. Goethes Politik der Wahrnehmung (Rombach Wissenschaften. Reihe Litterae, Band 73). Rombach Verlag, Freiburg im Breisgau 2000

    Henning Herrmann-Trentepohl
    …„Schatten“, „Anschauung“ und „Symbol“ im Laufe von Goethes Schaffen durchlaufen haben, dadurch erklärbar sei, dass Goethe grundsätzlich eine Festschreibung… …entworfen haben. In den „Wahlverwandtschaften“ sind Probleme des Erkennens eng mit ökonomischen Gesichtspunkten verbunden: die Tatsache, dass Eduard…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Eva Bauer Lucca, Versteckte Spuren. Eine intertextuelle Annäherung an Thomas Manns Roman „Doktor Faustus“ (Literaturwissenschaft/Kulturwissenschaft). Deutscher Universitäts-Verlag, Wiesbaden 2001

    Volker C. Dörr
    …vorliegende Studie sollte dies endgültig als Fehleinschätzung ausgewiesen haben. Die Fragen, warum der für Mann doch stets so wichtige Goethe ausgerechnet in… …den „Schlüssel zum vollen Verständnis“ des Romans präsentiert zu haben, der mit der Überzeugung verbunden wird, dass „künftige intertextuelle…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Franz Hintereder-Emde, Ich-Problematik um 1900 in der japanischen und deutschsprachigen Moderne. Studien zu Natsume S6seki und Robert Walser. Iudicium, München 2000

    Philipp Jeserich
    …in englischer noch in japanischer Übersetzung vor, S6seki dürfte das Werk also kaum gekannt haben. Der dritte und abschließende Teil der Untersuchung… …hin problematisiert. Die Arbeiten u.a. Irmela Hijiya-Kirschnereits haben für solche Schwierigkeiten bei der Auseinandersetzung mit Japan hinreichend…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Christoph Weiß, Auschwitz in der geteilten Welt. Peter Weiss und die „Ermittlung“ im Kalten Krieg. 2 Bde. Sankt Ingbert, Röhrig 2000

    Michael Hofmann
    …, dass diejenigen, die seine Familie und ihn aus Deutschland vertrieben haben, auch nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft noch das Sagen… …haben und es sich leisten können, die heimkehrenden Emigranten höhnisch abzukanzeln. Die politisch-ökonomische Theorie steht also nicht als leitende…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    Deutsch als Wissenschaftssprache im 20. Jahrhundert. Vorträge des Internationalen Symposions vom 18./19. Januar 2000, hg. von Friedhelm Debus, Franz Gustav Kollmann und Uwe Pörksen, Franz Steiner, Stuttgart 2000 (Akademie der Wissenschaften und der Literatur – Mainz, Abhandlungen der Geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse Jg. 2000, Nr. 10)

    Andreas Gardt
    …; Ansätze dazu auch in der DDR: Schmidt 152); die beiden Weltkriege haben den Rückgang des Deutschen nicht verursacht, allerdings massiv verstärkt (Ammon 76)… …deutsche Kultur und Wissenschaft haben (Klein 290 f.). Die Zusammenstellung lässt das Spektrum der Argumente in der Debatte über das Deutsche als…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    Die Ente auf dem Bodensee

    Zu Wolframs „Willehalm“ 377,4 ff.
    Dieter Kartschoke
    …Eingangsbeispiel zurückgekehrt, um es im Horizont der bis dahin entwickelten Witztechnik Wolframs ausführlicher zu analysieren und zu erklären. Damit haben diese… …zweier selbständiger Sätze erwogen zu haben, wenn er paraphrasiert: „Das Wasservolumen des Bodensees steht in keinem Verhältnis zum Magenvolumen einer Ente… …sus prüeve ich Poydjuses her (377,7) versteht. Ein Vergleich findet zweifellos statt, aber was wird verglichen? Die Übersetzer haben ganz überwiegend… …und Prahlerei zu zerplatzen droht, bestens amüsiert und seine Vorurteile gegen die aufgeblasenen Fremden lachend bestätigt haben. Damit hat Röcke die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Lada Lubimova-Bekman, Rezeption von Aphorismen. Eine textlinguistische Studie (Philologische Studien und Quellen, Heft 169). Erich Schmidt Verlag, Berlin 2001

    Stefan H. Kaszyíski
    …Aphorismen haben, wie das Schaffen von E. Canetti oder St. J. Lec zeigt, eine besonders intensive intellektuelle Nachwirkung. Das dritte Kapitel, das für einen…
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