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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    John T. Hamilton: Musik, Wahnsinn und das Außerkraftsetzen der Sprache

    Boris Previsic
    …Buchbesprechungen John T. Hamilton: Musik, Wahnsinn und das Außerkraftsetzen der Sprache, übers. v. Andrea Dortmann, Wallstein, Göttingen 2011. Auch… …Reading auf Diderots Dialog „Le neveu de Rameau“, der über die Hälfte der Monographie einnimmt, und auf dessen Rezeption in der deutschen (Früh-) Romantik… …. Einerseits sieht der Autor einen Zusammenhang zwischen dem furor poeticus und der Bindung der Musik an das Wort im 18. Jahrhundert, zwischen dem… …Unmittelbarkeitstopos der Musik und dem Wahnsinn, den er nicht einfach 6 Vgl. zu diesem Problem in systematischer Konfrontation des Trauerspiels mit der Tragödie Eva… …Geulen: Das Ende der Kunst. Lesarten eines Gerüchts nach Hegel, Frankfurt/ Main 2002, S. 93–100. Vgl. darüber hinaus die in der deutschen… …. 620 Buchbesprechungen als Metapher, sondern auf der Grundlage von Foucaults „Histoire de la folie“ (1961) diskurgeschichtlich präzis einordnet. Die… …dritte, auf Deutsch etwas umständliche Begriffsprägung, „das Außerkraftsetzen der Sprache“ („the Unworking of Language“, wie es im englischen Original… …an die vorliegende Differenzierung anschließt, bildet die autobiographische Nichtdarstellbarkeit des Selbst, das in der Stimme zwischen Subjekt und… …Murr“. Doch nun alles der Reihe nach. Ausgangspunkt der Überlegungen sind die ‚Lehrjahre Diderots‘, die Hamilton als „dokumentarische Wüste“ (40)… …bezeichnet. Die Leerstelle füllt nun Diderot nicht wie der ‚antirameauistisch‘ und ‚antipolyphon‘ eingestellte Rousseau mit dem Anspruch narrativer Kohärenz…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Uwe Schütte: Arbeit an der Differenz. Zum Eigensinn der Prosa von Heiner Müller

    Janine Ludwig
    …Buchbesprechungen Uwe Schütte: Arbeit an der Differenz. Zum Eigensinn der Prosa von Heiner Müller, Winter, Heidelberg 2010. Heiner Müller war und ist… …allerdings geraten auch andere Gattungen und Texte dieses Autors in den Blick der Literaturwissenschaft. Geradezu ein Paukenschlag war die Wahrnehmung der… …Schütte4 die erste Monographie zu Heiner Müllers Prosa vorgelegt, von der er sagt, sie sei „bisher fast unbemerkt, geradezu unbehelligt geblieben. Zumindest… …das darf hier gleich vorweggenommen werden – durchaus ein gelungenes. In der Einleitung gibt Schütte verschiedene Gründe für die bisherige… …Vernachlässigung der Prosa Müllers an, u.a., dass dieser selbst sich in Interviews abwertend über Prosa geäußert und sie als eher nebensächlich abgetan hat (vgl… …. 16f.). Dazu passt der Prima-facie-Befund, dass es die von Müller am wenigsten bediente Gattung war: Der Prosaband, Nummer zwei der Suhrkamp-Werkausgabe… …, ist mit 190 Seiten der schmalste von allen. Als weitere hinderlich wirkende Faktoren nennt Schütte „die Verstreutheit der Publikationsorte, die… …ausführlich und wiederholt beleuchtet: das in Müllers innovativer Textpraxis zunehmende Verschwimmen der Gattungsgrenzen, welches eine strikte traditionelle… …Müller im Spiegel seiner Interviews und Gespräche, Frankfurt/Main u.a. 2002. 3 Kristin Schulz: Attentate auf die Geometrie. Heiner Müllers Schriften der… …Ausdrucksmodus, der eine Differenz ausbildet zu gebundenen Sprachformen“ (ebd.). Damit begegnet er nebenbei zugleich dem Problem der geringen Materialbasis, indem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Stephan Kraft: Zum Ende der Komödie. Eine Theoriegeschichte des Happyends

    Alexander Honold
    …Buchbesprechungen Stephan Kraft: Zum Ende der Komödie. Eine Theoriegeschichte des Happyends, Wallstein, Göttingen 2011. Die Komödie hat ihre… …Latenzzeiten, Lücken und Leerstellen. Wo andere europäische Literaturen von der Prägekraft eines Aristophanes, eines Plautus, eines Shakespeare oder Molière… …zehren, da formulieren Goethe und Schiller auf dem Höhepunkt der Weimarer Klassik – eine Suchanzeige. Die „Dramatische Preisaufgabe“ des Jahres 1800 setzte… …hohen Kriterien nicht genügen, die „Systemstelle der klassischen Idealkomödie blieb auch weiterhin unbesetzt“ (176). Während die Bühnen von den ephemeren… …Theorie und Poetik der Komödie hervor. So avancierte das schwierige Nachdenken über das Leichte und Lustige zu einer Spezialität der deutschen Ästhetik von… …Lessing bis Hegel. Von solchen Konstellationen handelt die vorzügliche Studie Stephan Krafts zum „Ende der Komödie“. Mit ihrer epochenübergreifenden Anlage… …und komparatistischen Perspektive bietet diese Abhandlung ein Füllhorn literarhistorischer Gelehrsamkeit und zeigt sich gleichwohl der unterhaltsamen… …Leichtfüßigkeit des Gegenstandes durchaus gewachsen. Kraft spannt den Bogen seiner Studie von der antiken Komödie bis in die Gegenwart, und er verbindet dabei die… …Geschichtsschreibung der Komödientheorie und -poetik mit der gelegentlichen, auf ausgewählte Stationen konzentrierten Detailauslegung von Werkbeispielen. Der Autor… …belegt eindrucksvoll Aktualität und Ergiebigkeit gattungspoetischer Fragestellungen – und nicht zuletzt die offene Zukunft der Komödie selbst. So…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Friedrich Michael Dimpel: Die Zofe im Fokus. Perspektivierung und Sympathiesteuerung durch Nebenfiguren vom Typus der Confidente in der höfischen

    Regina Toepfer
    …Friedrich Michael Dimpel: Die Zofe im Fokus. Perspektivierung und Sympathiesteuerung durch Nebenfiguren vom Typus der Confidente in der höfischen… …Dimpel einzuordnen, die im WS 2009/ 2010 von der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg als Habilitationsschrift… …angenommen wurde. Sie rückt die Figur der Zofe in den Fokus der Aufmerksamkeit und fragt, auf welche Weise Nebenfiguren vom Typus der Confidente zur… …Entwicklung der Handlung, zur Bewertung der Protagonisten und zur Sympathielenkung beitragen. 2 Mit der Fokussierung auf die Zofe hebt sich Dimpel grundsätzlich… …von der verbreiteten Auffassung ab, dass Nebenfiguren in der mittelalterlichen Literatur kaum Relevanz besitzen, auf ihre Rolle als Funktionsträger zu… …reduzieren sind und kein Eigenleben entwickeln. Diese Ansicht wird man nach der Lektüre der Studie kaum noch vertreten können. Die Monographie ist in acht… …Vorüberlegungen“ (S. 17) zur Perspektivierung, Sympathiesteuerung und Figurenkonzeption dar. Zunächst setzt er sich mit der von Gérard Genette eingeführten und von… …Gert Hübner für die mittelalterliche Literatur präzisierten Kategorie der Fokalisierung auseinander, die punktuell, etwa um den Aspekt einer… …„potentiellen Wahrnehmbarkeit“ (S. 38), ergänzt 1 Vgl. z.B. Sonja Glauch: An der Schwelle zur Literatur. Elemente einer Poetik des höfischen Erzählens, Heidelberg… …‚Tristan‘, Tübingen, Basel 2004 (Bibliotheca Germanica, 44). 2 Obwohl der Figurentyp der Confidente weiter gefasst ist und auch Vertrauenspersonen einschließt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Mireille Schnyder (Hg.): Schrift und Liebe in der Kultur des Mittelalters

    Rüdiger Schnell
    …Buchbesprechungen Mireille Schnyder (Hg.): Schrift und Liebe in der Kultur des Mittelalters, De Gruyter, Berlin, New York 2008 (Trends in Medieval… …Philology 13), VI und 260 Seiten. Der vorliegende Sammelband ist einem aktuellen und komplexen Frageaspekt gewidmet: dem Verhältnis von Medialität und… …Emotionalität. Ausprobiert wird dieser Frageansatz anhand des Mediums Schrift und der Emotion Liebe. Freilich haben sich Mediävisten mit diesem Aspekt schon seit… …Jahrzehnten auseinandergesetzt, etwa in der Trobador- und Minnesangforschung oder hinsichtlich der Entstehungsbedingungen der frühen lateinischen Sammlungen… …erotischer Texte („Carmina Cantabrigiensia“, „Carmina Ratisponensia“, der „Tegernseer Briefsammlung“) sowie der (lateinischen und romanischen) Briefliteratur… …, der Liebesmetaphorik oder der Tabuisierung sexueller Details in Textproduktion und -überlieferung (z.B. mittels Rasuren). Was also kann dieser Band… …Neues bieten? Der Sammelband mit seinen zehn Beiträgen geht auf ein im Oktober 2005 von Mireille Schnyder und Christian Kiening veranstaltetes Kolloquium… …die unterschiedlichen medialen Funktionen der Schrift (S. 8–16), wobei sie sich an den Beobachtungen der einzelnen Beiträge orientiert, und referiert… …schließlich die Resultate der Beiträge (S. 16–22). Der Versuch, die bunte Vielfalt der Beiträge in eine gewisse Systematik zu bringen, ist verdienstvoll, kommt… …aber nicht ohne einige Wiederholungen und Verrenkungen aus. Anerkennenswert ist auch, dass Schnyder durchaus widersprüchliche mediale Funktionen der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Queer Studies in der Mediävistik: Anspruch und Wirklichkeit – Teil 2

    Rüdiger Schnell
    …DISKUSSION QUEER STUDIES IN DER MEDIÄVISTIK: ANSPRUCH UND WIRKLICHKEIT – TEIL 2 * von Rüdiger S c h n e l l (Basel/Tübingen) B: Weibliche Homoerotik… …(Poststrukturalismus, Dekonstruktion, Psychoanalyse), andererseits bilden diese auch die theoretische Grundlage von nicht-queeren Studien. Insofern begründet der… …Texten versucht Kłosowska, sogenannte Subtexte aufzuspüren 68 , in anderen begnügt sie sich mit der Analyse der Oberflächenhandlung. Das heißt, in einem… …Fall ist das im Text explizit Gesagte der Gegenstand des queer reading, im anderen Fall das hinter bzw. in dem Gesagten aufzuspürende Nichtgesagte. 69… …Wer oder was aber bestimmt darüber, dass das eine Mal das eine, * Der erste Teil dieses Beitrags erschien in Heft 3 der ZfdPh 131, 2012. S. 431–454. 68… …. 69 Dies ist auch der Gegenstand von Michaelis’ Monographie; vgl. Beispiel E. 103 Rüdiger Schnell das andere Mal das andere Lektüreverfahren angewendet… …wird? Mein Eindruck ist, dass Kłosowska dort, wo ein Text ein same sex desire an der Oberfläche präsentiert, auf die Suche nach dem Subtext verzichtet… …dieses in einem Subtext nachzuweisen sucht. Dieses zwiespältige Analyseverfahren – und der dadurch unterstellte zweifache literarische Befund! – verwundern… …. Deshalb hat sie die These aufgestellt, in der Literaturgeschichte sei infolge der Homophobie das Homoerotische verdrängt und nur noch als Subtext ‚erhalten‘… …diese in diesen Fällen deshalb als überflüssig? 4. In einem weiteren Punkt weicht Kłosowskas queer reading von der ‚reinen Lehre‘ der queer theory ab…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Liebessemantik und Geschlechterdifferenz in der Marionszene von Georg Büchners Drama „Dantons Tod“

    Patrick Fortmann
    …LIEBESSEMANTIK UND GESCHLECHTERDIFFERENZ IN DER MARIONSZENE VON GEORG BÜCHNERS DRAMA „DANTONS TOD“ von Patrick Fortmann, Chicago Abstract Der Beitrag… …unternimmt eine Neulektüre der enigmatischen Marionszene in Georg Büchners „Dantons Tod“. Verfolgt werden drei miteinander verwobene Fragestellungen, nämlich… …ausgedehnten Monolog im Zentrum der Szene zur Disposition gestellt wird, und drittens nach der Begegnung der Geschlechter, die vor dem Hintergrund der… …liebessemantischen Konstellationen der Frühromantik zugleich inszeniert und auf Sinnlichkeit zugespitzt wird. Die komprimierte Szene erscheint so als Kulminationspunkt… …refracts a number of constellations, which are crucial to the play as a whole. In der fünften Szene des ersten Akts erhält die wohl bedeutsamste und zugleich… …schillerndste Frauengestalt von Georg Büchners Drama „Dantons Tod“ ihren Auftritt. Die vielschichtige Anlage der Szene und der wechselhafte Modus, in dem ihre… …beherrschende Figur – die Kurtisane Marion – in den Blick gerät, weisen auf Relaisstellen in der dramatischen Inszenierung hin. Demgemäß haben die Komplexität der… …Szenenkomposition im Verein mit dem Rätsel, das ihre Leitgestalt umgibt, eine sich stetig vermehrende Reihe von Auslegungen hervorgerufen. Trotz der Fülle der… …Literatur und der Vielzahl der angebotenen Perspektiven ist allerdings eine gewisse Ratlosigkeit zu beobachten. 1 Der Grund 1 Bei der Kurtisane Marion handelt… …: Georg Büchner. Politik, Dichtung, Wissenschaft, Bern 1949, S. 121–123; Wolfgang Martens: Zum Menschenbild Georg xxxxxxxxxxx (Fortsetzung der Fußnote auf S…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Monika Costard: Spätmittelalterliche Frauenfrömmigkeit am Niederrhein. Geschichte, Spiritualität und Handschriften der Schwesternhäuser in Geldern

    Helmut Tervooren
    …Buchbesprechungen Monika Costard: Spätmittelalterliche Frauenfrömmigkeit am Niederrhein. Geschichte, Spiritualität und Handschriften der… …Costard entstehen heute in der Regel nicht in einer ‚Gelehrtenstube‘, sondern in öffentlich geförderten Forschungsgruppen an Universitäten oder Akademien… …. In einschlägigen Kreisen hatte man von dieser Arbeit aufgrund vieler verstreut erschienenen ‚Vorarbeiten‘ der Verfasserin schon lange gewusst und auf… …ein opus magnum. Sie gilt dem Buchbesitz zweier kleiner niederrheinischer Schwesternhäuser, die knapp 10 km auseinander liegen: der Bibliothek des… …Schwesternhauses Nazareth in Geldern (gegründet 1418), das „eines der umfangreichsten Handschriftenbestände besaß, die aus einem Frauenkonvent der devotio moderna… …erhalten sind“ – und der des Andreas-Konvents im benachbarten klevischen Sonsbeck (gegründet 1457). Diese Häuser, deren Blütezeit die 2. Hälfte des 15… …. Jahrhunderts war, lagen im südlichen Einflussbereich maßgeblicher Devotenhäuser der östlichen Niederlande und waren bis vor wenigen Jahrzehnten trotz ihres… …diesen Bibliotheken, Germanisten kannten sie dagegen kaum. Die Gründe dafür liegen an der geographischen Lage der 4 Vgl. dazu jetzt auch die Dissertation… …von Julia Weitbrecht: Aus der Welt. Reise und Heiligung in Legenden und Jenseitsreisen, Heidelberg 2011, deren Titel die Auseinandersetzung mit dem… …Komplex im ersten Teil der Analyse nicht zu erkennen gibt. 156 Buchbesprechungen Häuser: Der Niederrhein nördlich von Köln ist ein Gebiet, das viele…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Stephanie Altrock: Gewitztes Erzählen in der Frühen Neuzeit. Heinrich Bebels Fazetien und ihre deutsche Übersetzung

    Klaus Kipf
    …Buchbesprechungen Stephanie Altrock: Gewitztes Erzählen in der Frühen Neuzeit. Heinrich Bebels Fazetien und ihre deutsche Übersetzung, Böhlau, Köln… …erstmals gedruckt wurde, wurde in der (insgesamt überschaubaren) Forschung zu der erfolgreichsten Sammlung unterhaltender Kurzerzählungen des deutschen… …der der Forschungsstand zu Bebels Fazetien lückenlos referiert und die Schrift im Œuvre des Tübinger Dichterhumanisten kontextualisiert wird, widmet… …sich ein weiteres einführendes Kapitel („licentia facetiae – ‚Anstößigkeit‘ und Erzähllizenz der Fazetie“, 29–52) in Anlehnung an Wilfried Barner2 den… …Strategien, die Bebel und zwei seiner Vorläufer3 einschlagen, um das Sammeln und Verfassen der in Themen und Tendenzen oft bedenklichen Schwänke zu… …rechtfertigen. Altrock stellt fest, dass „[d]er Diskurs über die ‚Anstößigkeit‘ und Lizenz fazeten Erzählens […] die Rezeption der literarischen Form Fazetie in… …den Paratexten herausarbeiten. Förderlich ist dabei einerseits die Berücksichtigung der begleitenden Empfehlungsgedichte zu Bebels Fazetien von Schülern… …und Freunden, die die komiklegitimierenden Argumente der Widmungsbriefe aufnehmen und variieren, die aber in den zitablen Ausgaben4 nicht aufgenommen… …Sprachhandeln. Fs. für Gustav Bebermeyer, hg. v. Jochen Möckelmann, Hildesheim, New York 1974, S. 89–114. Antony bietet lediglich einige „Rückübersetzungen“ der… …lateinischen Fazetien in den schwäbischen Dialekt und einen Vergleich derselben mit den „Geschwenck“ von 1558 sowie den modernen Übersetzungen der „Facetiae“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Autodiegetisches Erzählen in der mittelhochdeutschen Literatur oder: Warum mittelalterliche Erzähler singen müssen, um von sich erzählen zu können

    Katharina Philipowski
    …Hans-Joachim Solms in Verbindung mit Norbert Oellers und Hartmut Steinecke 132. Band 2013 · Drittes Heft Abstract AUTODIEGETISCHES ERZÄHLEN IN DER… …Erzählen in der ersten Person ist in der mittelhochdeutschen weltlichen Literatur nicht verbreitet. Zwar ist die erste Person eine konventionalisierte… …Erzählperspektive der Minnerede, doch deren Ich-Erzähler sind zumeist nicht autodiegetische, d.h., sie erzählen zwar aus der ersten Person, aber nicht von sich selbst… …, sondern z.B. von der minne. Erzählen von sich selbst, also Selbstthematisierung, findet vielmehr im Lied statt, beispielsweise bei Oswald von Wolkenstein… …und Michel Behaim. Der Beitrag sucht gattungstypologische, medienhistorische und poetologische Gründe dafür. First-person narration is neither popular… …Michel Behaim. The article discusses a number of reasons for this. Wer eine Geschichte erzählen möchte, kann prinzipiell zwischen zwei Grundformen der… …Erzählung wählen. 1 Die in der Erzählliteratur wohl verbreitetste Form der Erzählung ist die eines auktorialen, heterodiegetischen – also in seiner 1 Für… …sich selbst erzählen. Historische Dimensionen des Ich-Erzählens“ trägt und vom 30. September– 02. Oktober 2013 im Kloster Irsee stattfinden wird. Der… …vermag, berücksichtigen. 321 Katharina Philipowski Erzählung selbst nicht vorkommenden – Erzählers. Das Gegenmodell dazu ist der autodiegetische, also in… …noch in der Literaturtheorie Übereinstimmung darüber herrscht, was eine Ich-Erzählung ist und was sie zu einer solchen macht. Maßgebliches Kriterium…
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