Zeitschrift für
Deutsche
Philologie
  • Kontakt
  • |
  • Impressum
  • |
  • Hilfe
  • |
  • Mediadaten
Hilfe zur Suche
Login | Registrieren
Sie sind Gast
  • Über
    • Kurzporträt
    • Leseproben
    • Begutachtungsverfahren
    • Hinweise für Autor/-innen (Sprachgeschichte)
    • Hinweise für Autor/-innen (Literaturwissenschaft)
    • Mediadaten
  • Inhalt
  • Archiv
  • Verfasser
    • Verfasser
    • Redaktion
  • Service
    • Benutzerhinweise
    • Jahresinhaltsverzeichnisse
    • Infodienst
  • Bestellen

Suche verfeinern

Nutzen Sie die Filter, um Ihre Suchanfrage weiter zu verfeinern.

Ihre Auswahl

  • nach "2007"
    (Auswahl entfernen)

… nach Suchfeldern

  • Inhalt (70)
Alle Filter entfernen

Suchergebnisse

70 Treffer, Seite 3 von 7, sortieren nach: Relevanz Datum
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Schiltkneht Enite – Zur gender-Transzendierung im „Erec“ Hartmanns von Aue

    Zur gender-Transzendierung im „Erec“ Hartmanns von Aue
    Manuela Niesner
    …als ein Problem der Geschlechtsidentitäten aufgefasst hat. Eine gemeinsame Existenzform der beiden Protagonisten scheint zunächst nur um den Preis der… …the boundaries to the other gender without losing her identity. Die Institution der hochmittelalterlichen Feudalehe war bekanntlich eine… …eine Rolle, als die Ehe als Abbild der „liebende[n] Vereinigung Gottes mit der Menschheit“ galt und nach dem kanonischen Recht durch den freiwilligen… …betrachtet 3 : Die Liebesheirat der Protagonisten bildet hier nicht den Zielpunkt der Handlung, sie führt vielmehr in eine Krise, die die Frage nach dem… …: Frauengeschichte/Geschlechtergeschichte/Sozialgeschichte. Forschungsfelder – Forschungslücken: eine bibliographische Annäherung an das späte Mittelalter, in: Lustgarten und Dämonenpein. Konzepte von… …im Mittelalter. Eine Bilanzierung nach Butler und Laqueur, hg v. Ingrid Bennewitz, Ingrid Kasten, Münster, Hamburg 2002 (Bamberger Studien zum… …. Gemeinsam bestehen sie nun eine Folge von Abenteuern, in denen sich Erec als Ritter bewähren muss und Enite ihre selbstlose und unbedingte Liebe zu ihrem Mann… …Aventiurenritt mit Enite seiner Frau befiehlt, die Pferde der von ihm besiegten Gegner zu führen. Die Forschung hat darin bisher vor allem eine Erniedrigung Enites… …unter ihren hochadligen Stand gesehen 8 , eine Demütigung, die zunächst nicht Selbstzweck, sondern Ausdruck 8 Vgl. Kurt Ruh: Höfische Epik des deutschen… …. 358, 361, 364). Bei Chrétien finden sich dagegen keine solchen Hinweise auf eine Unangemessenheit des Pferdedienstes. Erec wendet nichts gegen die…
    Alle Treffer im Inhalt anzeigen
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Das Theater der Weltgerichtspiele – Tatsachen und Mutmaßungen

    Hansjürgen Linke
    …den Regieanweisungen der Texte gewinnt sie eine idealtypische Vorstellung von deren Aufführung: von der Topographie ihrer Bühne, der Ausstattung mit… …späten Mittelalters. Synoptische Gesamtausgabe, hg. v. Hansjürgen Linke, Bd. I–II,2, Tübingen, Basel 2002. Sofern eine Belegstelle in allen oder zumindest… …ein ganzes Bündel von Kriterien entwickelt, mit deren Hilfe sich erkennen lässt, ob ein Lesetext auf eine Aufführung zurückgeht 8 oder von vornherein… …Aufführung aufgezeichnet. Bei J ist es nicht ganz sicher, aber zumindest möglich, wenn nicht gar wahrscheinlich, dass es sich um eine Spielhandschrift handelt… …lokalisiert. Allerdings deuten zwei inhaltliche Bezüge auf seine Aufführung in Chur hin. (1) Unter den Verdammten bewegt sich nämlich als eine arme Seele, die… …1504 in Chur arrestiert wurde, um eine Kirchenstrafe zu verbüßen. (2) Unter den Erwählten, die gegen Ende des Spiels Christus lobpreisen, befindet sich… …auch akustisch wahrnehmen und bittet daher den Leiter der Aufführung, den Lateinschulmeister Hanns Wagner, ihm nachträglich eine Abschrift des Spiels zu… …übersenden (Rolf Max Kully: Das Leben des Lateinschulmeisters und Dramatikers Hanns Wagner alias ‚Ioannes Carpentarius‘. Eine Testimonienbiographie, Bern… …Wilhelm Stapfer, dediziert 1614 – also 16 Jahre danach (!) – eine von ihm selbst angefertigte Abschrift des Spielmanuskripts einem prominenten Mitspieler… …unterschiedlicher Papiere zusammen. Soweit sie beschrieben sind – Lagen A und F sind unbeschriftet geblieben –, enthalten sie eine Kombination aus Bühnen-, Personen-…
    Alle Treffer im Inhalt anzeigen
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 2/2007

    Auswirkungen eines Erdbebens – Zur Katastrophe von Lissabon 1755

    Zur Katastrophe von Lissabon 1755
    J�rgen Jacobs
    …wohlwollenden Gottes zu leben. Eine Prüfung der zahlreichen Gedichte, Predigten und Traktate, die sich mit der Katastrophe auseinandersetzen, ergibt allerdings… …eine Flutwelle und Brände fast gänzlich zerstört worden, etwa dreißigtausend Menschen waren dabei ums Leben gekommen, viele von ihnen in den Kirchen… …der besten aller Welten zu leben, habe unvermeidlich in eine Krise geraten müssen und sei fortan unhaltbar geworden. 2 Ohne Zweifel hat das… …auseinandersetzen, aber auch die Hilfsaktionen des englischen Königs und der Kaufleute in Hamburg und London. Aber eine genauere Musterung der Reaktionen zeigt, dass… …des aufgeklärten Europa, Frankfurt 2005. Eine ähnliche Auffassung bestimmt auch die Artikel in Tageszeitungen aus Anlass des 250. Jahrestages der… …„frömmigkeits- und theologiegeschichtlichen“ Untersuchung von Ulrich Löffler: Lissabons Fall – Europas Schrecken, Berlin, New York 1999, S. 22. Eine differenzierte… …großen Beben eine tiefgreifende Erschütterung des weltanschaulichen Optimismus (S. 5, 15, 27 u.ö.), andererseits widerspricht er dieser These im Resümee… …, Kehl 1784, S. 107–130, hier: S. 121. 187 Jürgen Jacobs Der unbestreitbare Befund, dass das Übel eine Realität ist, provoziert die Frage, wie dies mit der… …. Jedenfalls endet der später publizierte Text mit einer freundlicheren Note, indem er die Hoffnung auf eine andere, bessere Welt einführt: Un jour, tout sera… …Schlusszeile des Ganzen in eine Frage um: „Mais pouvait il encore ajouter l’ESPE- RANCE?“ 13 7 Ebd., S. 119 f. 8 Ebd., S. 130. 9 Vgl. René Pomeau: Voltaire en…
    Alle Treffer im Inhalt anzeigen
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Sinnes- und Körpermetamorphosen in Hofmannsthals „Das Kleine Welttheater oder Die Glücklichen“

    Margrit Vogt
    …eine vielstimmige Körperauffassung als übergreifende Körperpoetik, die im Schöpfungsakt des Wahnsinnigen kulminiert. Denn seine Kreation einer… …lyrischen als dramatischen Charakter zu: „Das Kleine Welttheater auf die Bühne zu bringen ist ein Unding. Es ist eine Suite lyrischer Monologe, ebenso könnte… …Bilderreihendrama11 treten die Figuren nacheinander auf, um in gleicher Richtung einen Fluss über eine gewölbte Brücke zu überqueren. Die auf ein Minimum reduzierte… …Lebenskreislauf des Menschen verweisen, inszenieren eine feste Weltordnung auf der Bühne. Während die ursprünglichen Titel „Figuren aus dem Puppenspiel. Das Kleine… …ausgesprochen differenzierte visuelle Wahrnehmungsfähigkeit. Eingangs imaginiert er einen Ausblick auf eine Szenerie mit einem Berghang als Vertikalen und einem… …übergangslos der makellosen Schönheit hellenischer Körper zu. In einer Badeszene am Ufer, die nahtlos in eine Kampfszene übergeht, schlägt die vertikale in eine… …die bis anhin realistisch ausgestaltete Vision in eine ihm verborgene Projektion um. Zwar mustert der Dichter aus gebührender Distanz den Schwimmenden… …Eindrücke des Dichters für keinen Augenblick zu einem Panorama- oder Rundumblick. Auch wenn der Dichter am Anfang seiner Schilderung eine Drehung um 180°… …Bild einbezogen wird. Seinen ‚festen Betrachter-Standort‘, der an eine Voyeurposition 21 erinnert, bezieht der Dichter zuerst am Fenster 22 (vgl. KW 133… …Gärtners als sympathetisches Körperverständnis Zwar spielt die Eigeninterpretation der Seheindrücke auch bei der nächsten Figur, dem Gärtner-König, eine…
    Alle Treffer im Inhalt anzeigen
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Zeit, Vorzeit und die Narrativierung von Geschichte in der „Kaiserchronik“

    Christoph Petersen
    …. Die These ist, dass das in der konzeptuellen Unerfülltheit liegende Sinndefizit dieser Epoche durch eine narrative Sinnproduktion in den einzelnen… …–, für die der antike Teil einen Möglichkeitsrahmen bot, der deutsche Teil dagegen offenkundig nicht. Eine Erklärung dafür hat Friedrich Ohly… …hinterfragen. Zum einen lässt Ohly den Maßstab im Unklaren, der dem ‚Dichter‘ eine ‚frühere‘ und eine ‚näher liegende‘ Vergangenheit unterschieden habe. Ein rein… …Unterschiede, nicht aber eine kategoriale Differenz, welche die dichotomische Gestaltung des Textes erklären kann. Eine kategoriale Differenzierung von… …Vergangenheit muss vielmehr immer gesetzt, d. h. als semantische Differenzierung der dargestellten Zeitenfolge eingeschrieben werden. Kategorial lässt sich eine… …Reichsgeschichte in der Geschichte Karls d. Gr. kategorial differenziert, eine Erklärung dafür, dass die Hervorbringung der Historien im Text auf den antiken Teil… …beschränkt geblieben ist. Neben dieser ‚restriktiven‘ muss aber eine ‚generative‘ Erklärung stehen, die bei Ohly als ‚unbefangenere Formung des Stoffes‘… …, impliziert eine Entscheidung, die bei einem Text, der sich an diese Tradition ausdrücklich anschließt (s. u.), kaum nahe liegend war und deshalb motiviert… …, temporum series, gewidmet war10 , kann der Versuch, eine solche Motivation zu benennen, zunächst bei dem im Text artikulierten Verständnis von Zeit ansetzen… …besteht, der dann als eine basale ‚generative‘ Bedingung für die Historienproduktion in diesem Teil anzusehen ist. Die Rekonstruktionen eines Zusammenhangs…
    Alle Treffer im Inhalt anzeigen
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Erhard Schüttpelz: Die Moderne im Spiegel des Primitiven. Weltliteratur und Ethnologie (1870-1960), Fink, München 2005.

    David Pan
    …übergreifenden Thesen eine Grundlage zu schaffen. Der Verfasser räumt am Anfang dieses letzten Teils freilich ein, dass „dieses ständige Schlingern zwischen Mikro… …: Obwohl er den Schwerpunkt auf die Unterscheidung zwischen mündlicher und schriftlicher Kultur legt, auf eine bestimmte Art kultureller Differenz also… …, behandelt Schüttpelz die Begegnung zwischen Modernen und Primitiven als eine Begegnung zwischen westlicher Kultur und dem fremden Anderen dieser Kultur. Die… …Gleichsetzung des Primitiven mit dem Anderen erschwert eine Analyse der Entwicklung des „Primitiven“ zur ethnologischen Kategorie. Und sie ist rätselhaft, da… …, bleibt unklar. Anstatt den Ursprung und die Bedeutung dieser Kategorie für europäische Kultur zu untersuchen, geht der Verfasser davon aus, dass es eine… …Transkriptionsprozess eine Priorität des mündlichen Texts gegenüber dem schriftlichen voraus, der die vermeintliche Überlegenheit der westlichen Kultur entspricht. Es ist… …sowohl Informant als auch Ethnograph in die Kultur des Informanten initiiert werden, doch in der ethnographischen Beziehung gibt es nicht nur eine… …Machtpositionen der beiden Typen von Initianden hinzu, der ebenfalls gegen eine Spiegelung spricht: Die Verfasserrolle des Ethnographen ist ein Indiz nicht nur für… …den Einfluss der Schrifttechnik, sondern auch für die tatsächliche kulturelle Macht des westlichen Reisenden, gerade weil die primitive Kultur eine… …bestimmen, inwieweit eine Kultur die andere beeinflussen kann. Teilweise trägt die Analyse diesen Schwierigkeiten auch Rechung. Aber das Fehlen einer…
    Alle Treffer im Inhalt anzeigen
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Gideon Stiening: Epistolare Subjektivität. Das Erzählsystem in Friedrich Hölderlins Briefroman „Hyperion oder der Eremit in Griechenland“, Niemeyer, Tübingen 2005.

    Andreas Dittrich
    …vorsichtiger gegenüber idealistischen Philosophemen verhalten als Binder. Eine solche Studie ist Gideon Stienings umfassende und umfängliche Monographie… …Kommentierung und Interpretation der 1797/99 erschienenen Endfassung des „Hyperion“ (S. 265–486) auf eine akribische Analyse der Vorfassungen gegründet: des… …ästhetischen Philosophen zu begreifen und sich der Frage zuwendet, wie philosophische Gedanken genutzt werden, um eine ästhetische Darstellungsform zu schaffen… …. Hölderlins „Hyperion“ mag in seiner spezifischen Gestalt ein literarhistorisches Phänomen sui generis sein, doch bemerkt Stiening zu recht, dass eine… …Erzählsystematik des Romans“ erhielten (S. 38). Dem ist sicherlich zuzustimmen, auch wenn die Absicht, „jene die Einheit von Form und Inhalt ermöglichende eine Idee… …gattungstypologischen Besonderheit organisiert“ (S. 269), ist in jedem Falle trotz ihrer philosophisch voraussetzungsvollen Formulierung plausibel. Eine solche Bestimmung… …„Urtheil und Seyn“ bzw. „Seyn Urtheil Möglichkeit“). Eine Stärke dieser Analysen liegt darin, dass sie sich zumeist eine gewisse Distanz gegenüber dem… …„intellektualen Anschauung“ (S. 281–289) ermöglicht erst dieser distanzierte Blick eine berechtigte Skepsis gegenüber Interpretationen, die Teile des „Hyperion“ als… …Erzählstruktur zwar von Ideen der idealistischen Geistphilosophie inspiriert ist, eine hegelianische Deutung aber vor massive Probleme stellt, habe ich zu zeigen… …zeigen lässt. Stienings Titel „Epistolare Subjektivität“ ist eine prägnante Formel für diesen thematischen wie formalen Grundzug des „Hyperion“. Die…
    Alle Treffer im Inhalt anzeigen
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Karel ende Elegast und Karl und Ellegast, hg. und übersetzt v. Bernd Bastert, Bart Besamusca, Carla Dauven-van Knippenberg, agenda Verlag, Münster 2005 (Bibliothek Mittelniederländischer Literatur 1), 238 Seiten. Reynarts historie, hg. und übersetzt v. Rita Schlusemann, Paul Wackers, agenda Verlag, Münster 2005 (Bibliothek Mittelniederländischer Literatur 2), 483 Seiten

    Helmut Tervooren
    …den nideren landen unterschätzen. Eine Gruppe von niederländischen und deutschen Mediävistinnen und Mediävisten haben daraus – unterstützt durch private… …und (halb)staatliche Förderinstitutionen und den Agenda-Verlag in Münster – die Konsequenzen gezogen und eine Textreihe „Bibliothek… …Leithandschrift für den niederländischen Text ist eine Inkunabel, die zwischen 1486 und 1488 gedruckt ist und heute in der KB den Haag (169 G63) liegt. Es ist die… …und Elegast“ aus der „Karlmeinet“- Kompilation, die deutlich älter ist als die edierten Texte, bis auf eine kurze Bemerkung im Nachwort keine Beachtung… …in einen engeren Kontakt kommen sollen. Das spricht im Übrigen nicht gegen die Wahl des Leittextes, er ist eine interessante, fast zeitgenössische… …, wiewohl im Text keine Distribution vorliegt, sondern einheitlich die 2. Pers. Pl. (ghi) benutzt wird, leuchtet ohne eine Erklärung nicht ein. Bei dem… …Reynaert-Überlieferung, u.a. für den niederdeutschen „Reynke de vos“, ausgeht. Das ist eine plausible Wahl, zumal es für „Van den vos Reynaerde“ einige deutsche… …Renart“ – „Van den vos Reynaerde“). Eine Erwähnung der frühen süddeutschen Tradition gehörte auch in ein Kapitel, das mit „Stoff und Tradition“… …und Forschungsgeschichte. Hier wird mit Literaturverweisen knapp, aber zuverlässig informiert. Hinzu kommt eine Bibliographie und ein Namensverzeichnis… …, das sich besonders bei topographischen Namen als nützlich erweist. Editionsziel ist eine „gemäßigt kritische Ausgabe“ (S. 444) aufgrund der textlich…
    Alle Treffer im Inhalt anzeigen
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Sigrid Weigel: Genea-Logik. Generation, Tradition und Evolution zwischen Kultur- und Naturwissenschaften, Fink, München 2006.

    Petra Gehring
    …Arbeiten vor. Um es gleich zu sagen: Wer eine Art Summe erwartet oder auch einen Überblick zum Thema „Generation“ bzw. zu „Generation, Tradition und… …. Naturgeschichtliche und kulturgeschichtliche Texte hantieren – vor und nach dem Epochenbruch – auf eine zwar vorher und nachher differente, untereinander aber durchaus… …: Begründet in anthropologischen Phänomenen wie Alterung, Sterblichkeit und sexueller Reproduktion, ist die Generation eine Größe, die den Fortgang der… …etabliert hat, in dem die traditionelle genealogische Bedeutung in den Hintergrund tritt und ersetzt wird durch eine Aufspaltung in ein… …eine Art Band? Werden sie doppelt belichtet? Oder lassen sich Brüche zeigen? Wirken sie trotz Analogie nicht vielleicht sogar schlicht getrennt?… …Tendenziell offen bleibt auch die Frage nach der Art des Zusammenspiels von manifest und latent: Bilden genealogische Muster eine Art Hintergrundmetapher?… …Treten sie unwillkürlich oder gar unbewusst hervor? Oder handelt es sich um eine durch die beteiligten Diskurse strategisch geschickt genutzte Option?… …oder „Nation“? Auch eine etwas abstraktere Frage stellt sich, denn Weigel bringt mehrmals den „kulturgeschichtlichen“ Charakter der Genealogie und ein… …eine Art Palimpsest der Verhandlungen über das Generationenkonzept gelesen werden“ (S. 11). Das Konzept der Generation könne in der Kulturwissenschaft… …Geschlechtern und Gattungen oder von der Abfolge des Lebens in der Zeit überliefert ist.“ (S. 26 – Hervorhebung im Text) Dieser Satz verwirrt. Es entsteht eine…
    Alle Treffer im Inhalt anzeigen
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Michael Hagner: Der Geist bei der Arbeit. Historische Untersuchungen zur Hirnforschung, Wallstein, Göttingen 2006.

    Marcus Hahn
    …Aufsätzen (zwei davon in Ko-Autorschaft) ist eine Untersuchung über „Wandel und Beharrlichkeit in der Geschichte der Migräne“ enthalten, in der es unter… …anderem um die vom Medizinhistoriker Charles Singer aufgeworfene Frage geht, ob Hildegards großer Stern in lichtem Glanz und die sprühenden Funken auf eine… …Hirnfasern zerren“ (S. 226) zu können, aber auch die von Lukian geschilderte Ankunft des Kynikers Menippos im Hades, der den Götterboten Hermes in eine… …berühmtem Bürger, dem vom spitzen Kopf der Hut fliegt, und setzt mit den Bildern George Grosz’ und Otto Dix’ fort; eine gemeinsam mit Margarete Vöhringer… …Buch auf eine originär wissenschaftshistorische Fragestellung. Ausgangspunkt ist die derzeitige Konjunktur „neue[r] visuelle[r] Untersuchungsmethoden der… …Sichtbarmachung eingeführt werden, verschafft dem Historiker „das eine oder andere Déjà-vu-Erlebnis“ (S. 15). Sind die Apparate auch neu, so entdeckt Hagner in den… …Hauptund fremder Nebenidee und macht daraus – so Hagners Interpretation – eine schwindelerregende „Parabel“ der jüdischen Emanzipation: Er „gibt der… …in „Wandel und Beharrlichkeit in der Geschichte der Migräne“ als Autobiographen einer Selbststigmatisierung. „Die Migräne ist eine Krankheit der Ärzte… …eine entscheidende Rolle spielt. Beide Seiten fallen gegen Ende des 19. Jahrhunderts im britischen Hirnforscher John Hughlings Jackson zusammen. Jackson… …zusammenhängen, handele es sich bei diesen Versuchen, den „Geist bei der Arbeit“ (S. 224) zu beobachten, um eine der spiritistischen Gedankenphotographie…
    Alle Treffer im Inhalt anzeigen
◄ zurück 1 2 3 4 5 weiter ►
  • Kontakt
  • |
  • Impressum
  • |
  • Datenschutz
  • |
  • Cookie-Einstellung
  • |
  • AGB
  • |
  • Hilfe

Die Nutzung für das Text und Data Mining ist ausschließlich dem Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. KG vorbehalten. Der Verlag untersagt eine Vervielfältigung gemäß §44b UrhG ausdrücklich.
The use for text and data mining is reserved exclusively for Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. KG. The publisher expressly prohibits reproduction in accordance with Section 44b of the Copy Right Act.

© 2026 Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. KG, Genthiner Straße 30 G, 10785 Berlin
Telefon: +49 30 25 00 85-0, Telefax: +49 30 25 00 85-305 E- Mail: ESV@ESVmedien.de
Erich Schmidt Verlag        Deutsche Sprache        ARCHIV

Wir verwenden Cookies.

Um Ihnen ein optimales Webseitenerlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Mit dem Klick auf „Alle akzeptieren“ stimmen Sie der Verwendung von allen Cookies zu. Für detaillierte Informationen über die Nutzung und Verwaltung von Cookies klicken Sie bitte auf „Anpassen“. Mit dem Klick auf „Cookies ablehnen“ untersagen Sie die Verwendung von zustimmungspflichtigen Cookies. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Einstellungen jederzeit individuell anzupassen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Anpassen Cookies ablehnen Alle akzeptieren

Cookie-Einstellungen individuell konfigurieren

Bitte wählen Sie aus folgenden Optionen:




zurück