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674 Treffer, Seite 42 von 68, sortieren nach: Relevanz Datum
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Michael Jaeger: Fausts Kolonie. Goethes kritische Phänomenologie der Moderne, Königshausen und Neumann, Würzburg 2004.

    Fritz Breithaupt
    …Buchbesprechungen Michael Jaeger: Fausts Kolonie. Goethes kritische Phänomenologie der Moderne, Königshausen und Neumann, Würzburg 2004. Noch vor… …vierzig Jahren war der konservative Goethe ein Gemeinplatz der Germanistik. Ästhetisch stand Goethes Klassik gegen die formzersetzende Romantik… …zur Revolution sind vielfach in Frage gestellt worden. Man denke (neben der lange ignorierten Studie Walter Benjamins) nur an die einschlägigen und… …das Bild des konservativen Goethe nachhaltig erschüttert haben, in der vorliegenden Studie (abgesehen von Schlaffer und einer nebensächlichen Erwähnung… …argumentiert, dass Goethes umfangreiches Œuvre der letzten Lebensjahrzehnte einer kritischen Analyse der Moderne gilt. Diese Moderne ist, so Jaeger, vor allem… …durch die zunehmende Geschwindigkeit und Entindividualisierung gekennzeichnet, also durch das „Veloziferische“, wie Goethe den Geist der neuen Epoche… …wiederholt nennt. Goethe betrachte diese Moderne als Angriff gegen seine eigenen Grundprinzipien der Naturbetrachtung, der Ruhe der Anschauung und des… …Selbstbewusstseins. Inkarnation dieser Moderne, so weiter Jaeger, ist Faust, vor allem der Faust der letzten beiden Akte des „Faust II“, der im ruhelosen Streben jeder… …Manfred Osten1 zum gleichen Thema unterfüttert Jaeger seine dezidiert literaturwissenschaftliche Arbeit mit ausführlichen Darstellungen der Quellen Goethes… …und beeindruckt mit reichen Erläuterungen des begriffsgeschichtlichen Hintergrundes. Die Urszene der Moderne findet sich, gemäß Jaeger, in der Erfahrung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Kai Kauffmann (Hg.): Das wilde Fleisch der Zeit. Rudolf Borchardts Kulturgeschichtsschreibung. Mit Borchardts Nachlaßtext "Stefan George 1868-1933"

    Daniela Gretz
    …Buchbesprechungen Kai Kauffmann (Hg.): Das wilde Fleisch der Zeit. Rudolf Borchardts Kulturgeschichtsschreibung. Mit Borchardts Nachlaßtext „Stefan… …seit Botho Strauß’ emphatischer und aktualisierender Re-Lektüre, erfreut sich Borchardt nicht nur in der öffentlichen Diskussion der Feuilletons, sondern… …Reihe nachgelassener Schriften 4 stetig anwächst. Zu einem großen Teil ist dies mit Sicherheit das Verdienst der Rudolf-Borchardt-Gesellschaft, deren… …Vorsitzender Kai Kauffmann nun mit seinem aktuellen Sammelband eine pointierte Bestandsaufnahme der regen Forschungsdiskussion der letzten Jahre vorgelegt hat… …. Gleichzeitig macht Gerhard Schuster mit der posthumen Veröffentlichung des in italienischer Sprache verfassten fragmentarischen Nachrufs „Stefan George… …1868–1933“, erstmals ein weiteres Kapitel der Auseinandersetzung Borchardts mit Stefan George zugänglich. Der Nekrolog verdeutlicht nochmals die typische… …Argumentationsstruktur Borchardts in der langanhaltenden Konfrontation mit George und seinem Kreis: prinzipielle Würdigung des Dichters bei gleichzeitiger Diskreditierung… …hinlänglich bekannt. Der erstmals veröffentlichte Nachruf ist so vor allem aus werkgeschichtlichem Blickwinkel interessant, eröffnet aber kaum wirklich neue… …Forschungsperspektiven. Anders die acht Forschungsbeiträge, denn diese diskutieren nicht allein, wie der Untertitel „Rudolf Borchardts Kulturgeschichtsschreibung“… …bislang konzentrierte: Viel- 1 Werner Kraft: Rudolf Borchardt. Welt aus Poesie und Geschichte, Hamburg 1961. 2 Kai Kauffmann: Rudolf Borchardt und der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Doppelgänger in der Literatur des Mittelalters? Doppelungsphantasien im "Engelhart" Konrads von Würzburg und im "Olwier und Artus"

    Ute von Bloh
    …DOPPELGÄNGER IN DER LITERATUR DES MITTELALTERS? Doppelungsphantasien im „Engelhart“ Konrads von Würzburg und im „Olwier und Artus“ Abstract von Ute… …wird, dann handelt es sich bei dem ,Doppelgänger‘ nicht – wie in der Literatur seit dem 18. Jahrhundert – um den entfremdeten Teil eines Subjekts… …conflict with the expectations of society. Das Register zum „Engelhart“ Konrads von Würzburg kündigt in der Art des 16. Jahrhunderts an, was im Druck von… …Horizont einer Existenzerfahrung 1 Der Druck liegt in einem Faksimile vor: Eine schöne Historia von Engelhart auss Burgunt. Der „Engelhard“ Konrads von… …7), hier S. 1. 2 Ebd. S. 3. 3 Der Begriff geht auf Jean Paul zurück. Vgl. Jacob und Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch, Bd. 2, Leipzig 1860, Sp. 1263… …, und Elisabeth Frenzel: Motive der Weltliteratur, 2., verbesserte [...] Aufl., Stuttgart 1980, hier S. 102. Im „Siebenkäs“ sind Doppelgänger „Leute, die… …frühneuzeitliche Texte das Thema der Doppelungen aus. Als verwandter Begriff steht im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Sprachgebrauch nur das ebenbilde zur… …zu nivellieren, werden unbefriedigende, aber weniger belastete Umschreibungen helfen müssen, denn auch die ausphantasierten Entwürfe der Verdoppelung… …einer Person in der Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit unterscheiden sich: Die über Ähnlichkeit hergestellten Personendoppelungen werden… …des Ich, wie sie in der modernen Literatur als Schatten, Spiegelbild, Wachsfigur oder in anderen bizarren Gestaltungen in Erscheinung treten. Die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Predigt und Andacht als Textsorten der protestantischen Erbauungsliteratur des 17. Jahrhunderts

    Oliver Pfefferkorn
    …Abstract PREDIGT UND ANDACHT ALS TEXTSORTEN DER PROTESTANTISCHEN ERBAUUNGSLITERATUR DES 17. JAHRHUNDERTS 1 von Oliver P f e f f e r k o r n… …der Erbauungsliteratur. Ihre Beschreibung stützt sich auf einen historisch-empirischen Textsortenbegriff und setzt somit bei den in der Kommunikation… …Diskurs der Verfasser über die Erbauungsliteratur und einem ersten Textvergleich abgeleitet. Towards the end of the 16th and during the 17th centuries… …the texts. 1. Seit der sog. kommunikativ-pragmatischen Wende in der Linguistik wird immer wieder die Forderung nach einer pragmatischen Sprachgeschichte… …der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg verteidigten Habilitationsschrift: „Übung der Gottseligkeit.“ Predigtsammlung, Andachtsbuch und Gebetbuch… …im deutschen Protestantismus des späten 16. und des 17. Jahrhunderts. 2 Vgl. etwa Hugo Steger: Sprachgeschichte als Geschichte der Textsorten… …, Kommunikationsbereiche und Semantiktypen, in: Sprachgeschichte. Ein Handbuch zur Geschichte der deutschen Sprache und ihrer Erforschung, 2., vollständig neu bearb. u. erw… …. Aufl. hg. v. Werner Besch u.a., Teilbd. 1, Berlin, New York 1998, S. 284–300. Zur Problematik der Erschließung von Textsorten historischer Sprachstufen… …Vorreden der jeweiligen Sammlungen betonen den engen Zusammenhang dieser Textsorten, indem sie als ihr gemeinsames Ziel die Erbauung und zwar der Kirche, der… …Gemeinde oder des einzelnen Christen hervorheben. Von daher liegt der Begriff ‚Erbauungsliteratur‘, der zur Bezeichnung des übergeordneten Textbereichs…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Die Rolle des überregionalen Sprachkontakts bei der Genese regionaler Umgangssprachen

    Michael Elmentaler
    …Abstract DIE ROLLE DES ÜBERREGIONALEN SPRACHKONTAKTS BEI DER GENESE REGIONALER UMGANGSSPRACHEN* von Michael E l m e n t a l e r , Bonn Die regionalen… …Umgangssprachen werden nach dem traditionellen Erklärungsmodell (Bellmann, Munske) als Produkte eines unvollständigen Erwerbs der standarddeutschen Zielsprache… …durch Dialektsprecher betrachtet. Dieses ‚Lernersprachen‘- Modell hat jedoch, wie am Beispiel der niederrheinischen Regiolekte gezeigt wird, nur eine… …begrenzte Erklärungskraft. Daher wird ein alternatives Modell der Umgangssprachenentstehung durch interregionalen Sprachkontakt diskutiert. Im Rahmen dieses… …der Dialekte bereits vor dem 16. Jahrhundert wahrscheinlich machen. According to the traditional explanatory model (Bellmann, Munske), regional… …, it seems likely that regional varieties above the level of the dialects were in existence before the 16th century. I. Die Frage nach der Funktion von… …Umgangssprachen Vor nunmehr gut drei Jahrzehnten vollzog sich in der Linguistik ein Perspektivenwechsel, der mit dem Schlagwort ‚pragmatische Wende‘ bezeichnet… …worden ist. Gemeint ist damit die Etablierung sprachwissenschaftlicher Ansätze, die sich von der bis dahin forschungsleitenden Vorstellung lösten, es… …, William Labov und Marvin I. Herzog über „Empirical Foundations for a Theory of Language Change“ eine Gegenbewegung eingeleitet, die von der neuen… …2002 an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg gehaltenen Habilitationsvortrags. 395 Michael Elmentaler („structured heterogenity“) herrsche. 1 Diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Die Textsorte Schlichtungsprotokoll in der Olmützer Stadtkanzlei von 1412-1545

    Eine textsortengeschichtliche Untersuchung
    Libuše Spáčilová
    …DIE TEXTSORTE SCHLICHTUNGSPROTOKOLL IN DER OLMÜTZER STADTKANZLEI VON 1412–1545 Eine textsortengeschichtliche Untersuchung Abstract von Libuše S p á &… …i l o v á , Olmütz Die im Mittelpunkt der Untersuchung stehenden Schlichtungsprotokolle des Olmützer Stadtrates dokumentieren das Ergebnis eines… …Schiedsrechtsverfahren im 15. und 16. Jahrhundert in der königlichen Stadt Olmütz herausgebildet hat, welche Elemente das Grundmuster umfasst und welche Möglichkeiten die… …text types and if the scribes were allowed to adapt basic forms. 1. Einführung Im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit erweitern sich einige… …denen die Textproduktion enorm anwächst, gehören Recht und Verwaltung. Dabei kommt es auch zum Wechsel der Sprache: Die zuvor in Latein verfassten… …, während neue Textsorten im Aktenbereich direkt in deutscher Sprache verfasst werden. Da sich die deutsche Sprachgeschichte auch als Geschichte der… …des Wissenschaftlers ist es, die inhaltlichen und formalen Strukturen der verschiedenen Textsorten der Alltagssprache zu beschreiben und zu erklären. 1… …1 Vgl. Hugo Steger: Sprachgeschichte als Geschichte der Textsorten, Kommunikationsbereiche und Semantiktypen, in: Sprachgeschichte. Ein Handbuch zur… …Geschichte der deutschen Sprache und ihrer Erforschung, hg. v. Werner Besch, Anne Betten, Oskar Reichmann, 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Aufl… …., Berlin, New York 1998, Teilbd. 1, S. 286. 416 Die Textsorte Schlichtungsprotokoll in der Olmützer Stadtkanzlei von 1412–1545 Eine dieser Textsorten sind…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    "Wilhelm von Österreich"-Verse in der Kleinen Heidelberger Liederhandschrift

    Eberhard Nellmann
    …MISZELLE „WILHELM VON ÖSTERREICH“-VERSE IN DER KLEINEN HEIDELBERGER LIEDERHANDSCHRIFT von Eberhard N e l l m a n n , Bochum Die Heidelberger… …dieser Anonyma hat schon Franz Pfeiffer, der die Handschrift 1844 diplomatisch abdruckte, identifiziert. 1 Übrig geblieben sind bis heute drei Texte – zwei… …Tagelieder und ein Minneleich –, die Carl von Kraus in seinen ‚Liederdichtern‘ unter dem Titel „Namenlos: a“ ediert hat. 2 Unter der gleichen Rubrik findet… …sich dort ein vierter, relativ kunstloser Text, den „eine rohere jüngere Hand [...] auf der letzten Seite von a“ (fol. 45 v ) eingetragen hatte. 3… …, paarweise gereimt; nur der letzte Vers bleibt reimlos. Kraus hat sich nach Kräften bemüht, der ‚Strophe‘ (wie er es verstand) aufzuhelfen und ihr einen… …ihn im Rahmen der Lyrikhandschrift A offenbar nicht in Betracht. Dabei hätte die anspruchslose Form der Verse – kein stolliger Bau, schlichte vierhebige… …Reimpaare – ihn auf die rechte Spur bringen, hätte das etwas preziöse Vokabular ihm bei der Identifizierung helfen können: Zu vv. 8 f. (daz wunder überwundert… …die übrigen Verse. Johanns Roman, der im Jahre 1314 abgeschlossen wurde, war offenbar im Spät- 1 Die alte Heidelberger Liederhandschrift, hg. v. Franz… …Pfeiffer, Stuttgart 1844, S. XII. Vgl. auch: Die Kleine Heidelberger Liederhandschrift Cod. Pal. Germ. 357 der UB Heidelberg [Vollfaksimile]. Einführung von… …Überlieferung der mhd. Lyrik, Tübingen, Basel 1995 (Bibliotheca Germanica 32), S. 110–120. 2 Deutsche Liederdichter des 13. Jahrhunderts, hg. v. Carl von Kraus, 2…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Triviale Minne? Konventionalität und Formen der Partizipation in spätmittelalterlicher Liebesdichtung, Eine ,Minnereden-Tagung' auf Schloß Eckberg

    Alexander Lasch, Christine Stridde
    …Tagungsberichte Triviale Minne? Konventionalität und Formen der Partizipation in spätmittelalterlicher Liebesdichtung Eine ,Minnereden-Tagung‘ auf… …Voraussetzungen, die die Produktion und Rezeption der Minnereden bestimmen. Um diese neu zu perspektivieren, wurde aus heuristischen Gründen auf den Begriff der… …Funktion in der kulturellen Praxis befragt werden. Beide Aspekte sind im Programm des Kolloquiums, das von der Fritz Thyssen Stiftung finanziert wurde… …, zwischen „Konventionalität“ und „Formen der Partizipation“ angelegt. Aus der Retrospektive lassen sich die Beiträge unter drei systematischen Schwerpunkten… …subsumieren. 1. Text: Mit seinem Beitrag zum ‚geblümten Stil‘ u.a. in der „Minneburg“ eröffnete Jens Haustein (Jena) die Diskussion mit dem Begriffspaar… …‚Regel‘/‚Regelverstoß‘. Erst durch die Wahrnehmung von Regelverstößen würden „Überraschungen vor der Einförmigkeit“ beobachtbar, die nicht der Didaxe, sondern der… …elaborierten sprachlichen Ausgestaltung dienten. Ausgehend von der Beobachtung (vor allem an Beispielen aus dem Liederbuch der Klara Hätzlerin), dass wegen… …Metaphernhäufungen der semantisch nicht mehr signifikante Text ‚zerfließe‘, wurde auf die nicht unumstrittene Kategorie des enzyklopädischen Wissens hin argumentiert… …(Manfred Kern, Salzburg). Die Potenzierung des metaphorischen wie hyperbolischen Sprechens – so der Befund Susanne Köbeles (Erlangen) am „Roten Mündlein“… …(Brandis 1) – intensiviere die Gegenwärtigkeit. An der sprachlichen Codierung der Anderwelt bei Johann von Konstanz hob Susanne Brügel (Zürich) das Moment…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Ortnit und Wolfdietrich D. Kritischer Text nach Ms. Carm 2 der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main, hg. v. Walter Kofler, S. Hirzel

    Joachim Heinzle
    …Buchbesprechungen Ortnit und Wolfdietrich D. Kritischer Text nach Ms. Carm 2 der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main, hg. v. Walter… …mehr unterschreiben wollen. Der Erfolg, den das Werk im späten Mittelalter hatte, beruhte nicht bloß auf der schlichten Machart der Erzählinhalte und der… …Erzählweise, auf der bizarren Exotik und kruden Erotik der Abenteuer, sondern auch auf einer zwar simplen, aber ernst gemeinten und ernst genommenen religiösen… …Vorurteil zu revidieren. Der „Wolfdietrich“ ist in den Handschriften und Drucken regelmäßig mit dem „Ortnit“ zu einem Doppelepos verbunden. In produktiver… …Überlieferung tradiert, wie sie für die späte Heldenepik charakteristisch ist, faltete sich der Werk-Komplex in mehrere Versionen und Fassungen auf. Wer ihn… …haben oder hatten ihre Berechtigung, aber man kann aus ihnen kein klares Bild vom Ensemble der Reformulierungen gewinnen, das in diesem Genre der… …eigentliche Gegenstand der Literaturgeschichte ist. Ideal wäre eine Ausgabe, die alle Versionen und Fassungen nach einheitlichen Grundsätzen und, soweit es… …technisch möglich ist, in synoptischer Anordnung präsentierte. Doch wäre schon viel gewonnen, wenn wir eine benutzbare Ausgabe der Version D hätten. Diese… …mutmaßlich jüngste, wahrscheinlich im 14. Jahrhundert entstandene Textform, der „Große Wolfdietrich“, war der Spitzenreiter in der Gunst des Publikums. Sie ist… …nicht genutzt. Kofler ediert das Doppelepos erstmalig nach der Handschrift b (StUB Frankfurt, Ms. Carm. 2), die mit vier weiteren Handschriften die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Oratio funebris. Die katholische Leichenpredigt der frühen Neuzeit. Zwölf Studien. Mit einem Katalog deutschsprachiger katholischer Leichenpredigten

    Rudolf Mohr
    …Buchbesprechungen Oratio funebris. Die katholische Leichenpredigt der frühen Neuzeit. Zwölf Studien. Mit einem Katalog deutschsprachiger katholischer… …Leichenpredigten in Einzeldrucken 1576–1799 aus den Beständen der Stiftsbibliothek Klosterneuburg und der Universitätsbibliothek Eichstätt, hg. v. Birgit Boge, Ralf… …hat unter dem Titel „Trauerprunk und Rede-Prunk. Der frühneuzeitliche Trauerapparat als rhetorische Leistung auf dem Weg zur virtuellen Realität“ einen… …, dass als Meister der Gelegenheitsarchitektur gern Architekten mit Bühnenerfahrung gewählt werden. Zu den Desiderata für eine ein eingehende… …Rekonstruktion des Begräbnisgeschehens der Vergangenheit gehört die Erforschung der dafür komponierten und aufgeführten Musik. Birgit Boge ist anhand der… …Bestimmungen in der Land-und Polizeyordnung für Bayern von 1616 der wichtigen Frage der frühneuzeitlichen Bestattungskosten nachgegangen. Löblich ist dabei der… …auch für Texte der religiösen Gebrauchsliteratur zu eruieren und in Anschlag zu bringen. Die bekannte Unzulänglichkeit solcher Relationierungen mindert… …gravierende Unterschiede zutage treten. Der katholische Redner kann sich aufgrund der Lehre der meritorischen Relevanz der guten Werke erlauben, die antike… …Gattung der Lobrede zu rezipieren, während Gerhard eine Predigt hält, d.h. der Hl. Schrift als unbedingter letzter Autorität verpflichtet ist, und auch da… …, belegt Birgit Boge eindrucksvoll an der Leichenpredigt auf Maria Catharina Manz aus dem Jahr 1654. „Von der Kanzel herab wird den Frauen die ihnen nach…
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