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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Die Tiersymbolik und der Mutter-Vater-Komplex in Stifters „Hochwald“

    Christian Dawidowski
    …DIE TIERSYMBOLIK UND DER MUTTER-VATER-KOMPLEX IN STIFTERS „HOCHWALD“ Abstract von Christian D a w i d o w s k i , Siegen Das Rätselhafteste an… …weiter erhellen. Die vorliegende Interpretation füllt diese Leerstellen und erläutert im Vergleich der Fassungen der „Iris“ und der „Studien“ besonders die… …actually a lesser spotted eagle. „Der Hochwald“, Stifters bekannteste Erzählung, erschien zunächst 1841 (im Jahresband für 1842) in der „Iris“, dann 1844 –… …, dennoch finden sich gerade an entscheidenden Stellen Abweichungen der so genannten „Studienfassung“ von der „Journalfassung“. 1 Betrachtet man die… …Korrespondenz Stifters mit dem Verleger der „Iris“, Gustav Heckenast, fällt neben dem Selbstbewusstsein des Autors ein erstaunlicher Vergleich auf. In seinem… …gestellt […] denn das weiß ich mit Gewissheit, 1 „Der Hochwald“ wird mit der Sigle HKG nach der folgenden Ausgabe zitiert: Adalbert Stifter: Werke und Briefe… …. Historisch-kritische Gesamtausgabe, hg. v. Alfred Doppler u. Wolfgang Frühwald, Stuttgart, Berlin, Köln u.a. 1978–2004. In der Regel beziehen sich die Seitenangaben im… …laufenden Text auf die Buchfassung der „Studien“, die 1844 erschien (Bd. 1,4). Die Sigle JF bezeichnet die Journalfassung, erschienen 1841 in der „Iris“ (Bd… …. 1,1). 526 Die Tiersymbolik und der Mutter-Vater-Komplex in Stifters „Hochwald“ daß diese Dichtung innig und warm ist, und warme Herzen ergreifen muß, und… …das weiß ich auch, daß sie, außer Tiek, keiner schreiben kann. 2 Der unvermittelte Vergleich mit Tieck, dessen „Gesammelte Novellen“ seit 1835…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Regenschirmforschung

    Robert Walsers Bildungskritik im Zusammenhang der moralistischen Tradition
    Georg Stanitzek
    …REGENSCHIRMFORSCHUNG Robert Walsers Bildungskritik im Zusammenhang der moralistischen Tradition von Georg S t a n i t z e k , Siegen Abstract Hier… …wird die These vertreten, dass Robert Walsers Bildungskritik im Zeichen der Moralistik zu lesen ist. Diese findet mit Walser ihren Ort in der… …deutschsprachigen literarischen Moderne: in einem Werk, dem es in der Friedrich Nietzsche-Nachfolge gelingt, abstinent gegenüber gängigen lebensphilosophischen… …Reduktionen zu bleiben. Das Argument wird am Beispiel der Behandlung des „Philisters“ in Walsers Texten durchgeführt. Auch wird die ebenso prekäre wie in diesem… …Zusammenhang unvermeidliche Frage der Philistrosität von Literaturwissenschaft diskutiert. Dabei findet die Walser’sche Annahme Berücksichtigung, dass Bildung –… …, Stuttgart 1971 [= Der Deutschunterricht, Beiheft I zu Jg. 23/1971], S. 71–92, hier: S. 72. 574 Regenschirmforschung eigentlich hervorgebracht worden ist. 2… …Wahrnehmbarkeitsschwelle hat Robert Walsers verstreute Produktion in der zweiten Hälfte seines Schaffens systematisch unterschritten. Als handelte es sich objektiv um einen… …wird. Lektüren hätten dem in der einen oder anderen Weise Rechnung zu tragen 4 – auch wenn es natürlich unmöglich ist, die Buchform ex post wieder in die… …, gibt Walsers Werk in der uneinholbar verspäteten Lektüre jedenfalls einen Aspekt von Unwirklichkeit und hat ihm insofern geschadet, als vom Reichtum der… …Walser als Moralisten und Bildungskritiker zu begreifen, als Moralisten der Bildung also. In der Walser-Forschung sind seine Rückbezüge auf die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Christian Moser: Buchgestützte Subjektivität. Literarische Formen der Selbstsorge und der Selbsthermeneutik von Platon bis Montaigne, Niemeyer

    Dorothea von Mücke
    …BUCHBESPRECHUNGEN Christian Moser: Buchgestützte Subjektivität. Literarische Formen der Selbstsorge und der Selbsthermeneutik von Platon bis… …Montaigne, Niemeyer, Tübingen 2006. In dieser umfassenden Studie analysiert Christian Moser Schriften der griechischen und römischen Antike, des Kirchenvaters… …Augustinus und Petrarcas als Texte, die sich mit der ethischen Selbstformung befassen, indem sie Lektüreverhalten explizit ansprechen und implizit steuern. In… …sein autobiographisches Schreibverfahren. Auf der einen Seite steht das Lesen nicht nur im Zeichen der Selbsterkenntnis, sondern auch der Selbstformung… …. Auf der anderen Seite beschränkt sich die Aufgabe des Schreibens nicht auf die bloße Darstellung des Selbst, sondern erfüllt eine ethopoetische Funktion… …– es dient der Umgestaltung und der Disziplinierung des schreibenden Subjekts. (S. 9) Ganz einfach formuliert: Christian Moser untersucht die… …gegenwärtigen Theoriediskussion, zur Geschichte der Subjektivität, zur Autobiographieforschung sowie zur Diskussion der historischen Funktion literarischer Formen… …Lesens und der Verschriftlichung in ihren jeweiligen pädagogischen und psychagogischen Funktionalisierungen vermag zunächst einmal, eine simplizistische… …unproblematisches Verständis der antiken Tradition als auch Foucaults Idealisierung vermeintlich autonomisierender antiker Selbsttechniken in Frage: Beide, Gadamer… …und Foucault, stilisieren die Antike zu einem goldenen Zeitalter: Für den einen stellt sie das Muster einer lebendigen Tradition dar, in der die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Dietmar Till: Das doppelte Erhabene. Eine Argumentationsfigur von der Antike bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, Niemeyer, Tübingen 2006.

    Eric Baker
    …Buchbesprechungen Dietmar Till: Das doppelte Erhabene. Eine Argumentationsfigur von der Antike bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, Niemeyer… …, Tübingen 2006. Ziel der vorliegenden Studie ist es, das heutige Wissen um die Wirkung Longins, die bisher hauptsächlich als Appendix zum ästhetischen Diskurs… …des 18. Jhs. untersucht worden ist, auf ihre übersehene prämoderne und frühneuzeitliche Geschichte hin zu ergänzen. Die Einleitung der Untersuchung… …beginnt mit der obligatorischen Stellungnahme zur gegenwärtigen Forschungslage. Skizziert wird die vor allem aus Frankreich herrührende ‚postmoderne‘… …Renaissance des Erhabenen, und deren deutsche Aufnahme u.a. durch Welsch, Pries, und Begemann. Der resümierende Überblick markiert aber keinen Ausgangspunkt… …, sondern vielmehr einen Bruch: „Das vorliegende Buch knüpft an diese Debatten nicht an“ (S. 4), heißt es lapidar. Stattdessen geht der Verfasser „im Gegenzug… …vom blinden Fleck der postmodernen Erhabenheitsdebatte aus: ihrer Geschichtslosigkeit. Die historische Dimension des Begriffs möchte die Studie… …programmatisch zurückgewinnen“ (ebd.). Es ist der altbekannte Zwist: die Altphilologen und Literaturhistoriker werfen der postmodernen Literaturtheorie… …bekannte Polemik nichts Gutes. Hier aber scheint sie nicht ganz unberechtigt zu sein, denn wie Till zu Recht konstatiert: „Mit Ausnahme der Rezeption von… …Boileaus Traité du sublime (1764), der ungemein wirkungsmächtigen Übertragung von peri hypsos ins Französische, ist die Geschichte des Erhabenen vor Burke…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Gideon Stiening: Epistolare Subjektivität. Das Erzählsystem in Friedrich Hölderlins Briefroman „Hyperion oder der Eremit in Griechenland“, Niemeyer

    Andreas Dittrich
    …Buchbesprechungen Gideon Stiening: Epistolare Subjektivität. Das Erzählsystem in Friedrich Hölderlins Briefroman „Hyperion oder der Eremit in… …Griechenland“, Niemeyer, Tübingen 2005. Dass Friedrich Hölderlins Briefroman „Hyperion oder der Eremit in Griechenland“ in seiner Gestalt wie in seinem Gehalt… …stark von frühromantischen oder frühidealistischen Strömungen der spekulativen Philosophie beeinflusst ist, gilt als unbestreitbar. An der Frage, wie ein… …hingegen die Geister. In der Vorrede zu seinem einflussreichen Aufsatz „Hölderlins Dichtung im Zeitalter des Idealismus“ unterscheidet Wolfgang Binder drei… …typische Ansätze: (a) Der Ansatz der „geistesgeschichtlichen Relativierung“ sei von der Frage geleitet, „wie sich idealistisches Denken in der Gedankenwelt… …der Hölderlinischen Dichtung widerspiegele“; diesem Zugriff stehe (b) der Ansatz der „unhistorischen Formalisierung“ gegenüber, der Gedankensplitter aus… …Augen zu verlieren“. 1 Eben dieses Paradigma prägt viele der neueren literaturwissenschaftlichen Studien zu Hölderlins „Hyperion“, die sich gleichwohl… …Kommentierung und Interpretation der 1797/99 erschienenen Endfassung des „Hyperion“ (S. 265–486) auf eine akribische Analyse der Vorfassungen gegründet: des… …„Tübinger Fragments“ von 1792/93 (S. 48–60), des „Fragments von Hyperion“ von 1794 (S. 60–123), der „Metrischen Fassung“ (S. 128–164) und des Fragments… …„Hyperions Jugend“ von 1795 (S. 164–218) sowie der zumeist vernachlässigten „Vorletzten Fassung“ von 1795/96 (S. 219–264). Begleitet sind diese Analysen von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Daniel Cuonz: Reinschrift. Poetik der Jungfräulichkeit in der Goethezeit, Fink, München 2006.

    Daniela Gretz
    …Buchbesprechungen Daniel Cuonz: Reinschrift. Poetik der Jungfräulichkeit in der Goethezeit, Fink, München 2006. Spätestens seit Jochen Hörischs1… …gleichnamiger, nicht unumstrittener Veröffentlichung zählt es zu den unvollendeten Großprojekten der Germanistik, einer ‚anderen Goethezeit‘ auf die Spur zu… …kommen. Nicht zuletzt geht es dabei wohl um eine Ehrenrettung der deutschen Kunstperiode im Zeichen der neueren (vorwiegend französischen) Literaturtheorie… …. Diesem Projekt scheint sich auch Daniel Cuonz Studie zur „Poetik der Jungfräulichkeit in der Goethezeit“ verschrieben zu haben. Auf den ersten Blick… …handelt es sich um einen weiteren Beitrag zur von der Forschung bereits ausgiebig thematisierten Konstruktion von (vornehmlich weiblichen)… …der deutschen Klassik. Interessant und innovativ ist dabei jedoch zunächst der von Cuonz in der Einleitung markierte, durchaus produktive Ausgangspunkt… …seiner Untersuchung, die chiastische Verschränkung der gehäuften Darstellung der ‚schönen Reinen‘ mit der ästhetischen Figur des ‚reinen Schönen‘: „Zu… …überprüfen ist inwiefern die Literatur der Goethezeit mit der Verlegenheit der theoretischen Ästhetik produktiv umzugehen weiß, indem sie das theoretische… …Teilen notwendigerweise stark vereinfachenden, Parforceritts durch die Ästhetik der deutschen Klassik in Gestalt der einschlägigen Texte ihrer… …der Reinheit als eigentliche Essenz der klassischen Ästhetik heraus, die, wie für Cuonz u.a. bei Karl Philipp Moritz deutlich wird, paradoxerweise…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Michael Hagner: Der Geist bei der Arbeit. Historische Untersuchungen zur Hirnforschung, Wallstein, Göttingen 2006.

    Marcus Hahn
    …Buchbesprechungen Michael Hagner: Der Geist bei der Arbeit. Historische Untersuchungen zur Hirnforschung, Wallstein, Göttingen 2006. „Darauf sah ich… …mag nicht jeder Leser gefasst sein. Aber so verschlungen sind die Wege des Wissens: In der vom Züricher Wissenschaftshistoriker Michael Hagner unter dem… …Titel „Der Geist bei der Arbeit. Historische Untersuchungen zur Hirnforschung“ vorlegten Sammlung von neun zwischen 1994 und 2006 veröffentlichten… …Aufsätzen (zwei davon in Ko-Autorschaft) ist eine Untersuchung über „Wandel und Beharrlichkeit in der Geschichte der Migräne“ enthalten, in der es unter… …im Sinne der Wissenschaftsforschung Bruno Latours. „Hinter diesen Doppelcharakter gibt es kein Zurück“ (S. 163), und daher beschäftigt sich Hagner wie… …schon in seinen beiden vorangegangenen Monographien zum Thema – „Homo cerebralis. Der Wandel vom Seelenorgan zum Gehirn“ (1997) und „Geniale Gehirne. Zur… …Geschichte der Elitegehirnforschung“ (2004) – auch in diesem Schlussteil der Gehirn-Trilogie mit Gegenständen, die im Einzugsbereich der Literatur-, Kultur-… …und Medienwissenschaften liegen. Neben der besagten Vision Hildegards spielen Texte einschlägiger Autoren wie der mehrfach zitierte Gottfried Benn oder… …Georg Büchner mit, der in „Dantons Tod“ angesichts der Intransparenz von Kommunikation den Titelhelden wünschen lässt, „die Gedanken einander aus den… …Hirnfasern zerren“ (S. 226) zu können, aber auch die von Lukian geschilderte Ankunft des Kynikers Menippos im Hades, der den Götterboten Hermes in eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Zeit, Vorzeit und die Narrativierung von Geschichte in der „Kaiserchronik“

    Christoph Petersen
    …Peters · Hartmut Steinecke · Helmut Tervooren 126. Band 2007 · Drittes Heft ZEIT, VORZEIT UND DIE NARRATIVIERUNG VON GESCHICHTE IN DER „KAISERCHRONIK“ von… …Christoph P e t e r s e n , München Abstract Der Beitrag führt die Gestaltungsunterschiede, die in der „Kaiserchronik“ zwischen den beiden Teilen bis bzw… …. nach Karl dem Großen bestehen, auf spezifische Konzeptionen von Zeit und römischer Kaisergeschichte zurück. Gezeigt wird zum einen, wie der… …Geschichtserzählung der „Kaiserchronik“ das Konzept von Zeit als einer Reihe disjunkter Zeitspannen zugrunde liegt, die anhand von paradigmatischen Isotopien… …miteinander verbunden und ineinander geblendet werden können. Zum anderen wird nachvollzogen, wie der Text als Ziel der römischen Kaisergeschichte die… …Trägerschaft der ‚Deutschen‘ profiliert und dass innerhalb dieses Geschichtskonzepts der ‚vordeutsche‘ Teil der Reichsgeschichte als unerfüllte Epoche erscheint… …. Die These ist, dass das in der konzeptuellen Unerfülltheit liegende Sinndefizit dieser Epoche durch eine narrative Sinnproduktion in den einzelnen… …Episoden der ‚vordeutschen‘ Kaiser ausgeglichen wird. This article traces the differences in features which exist in the two halves of the “Kaiserchronik”… …episodes on the ‘pre- German’ emperors. Dass die deutsche „Kaiserchronik“ aus der Mitte des 12. Jahrhunderts den ‚antiken‘ Teil der römischen… …Stichworte. Die Traditionsbindung: Vor Karl d. Gr. zeigt der Text Eingriffe in die überlieferte Kaiserfolge (Umstellungen, Auslassungen, Hinzufügungen), die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Das Theater der Weltgerichtspiele – Tatsachen und Mutmaßungen

    Hansjürgen Linke
    …DAS THEATER DER WELTGERICHTSPIELE Tatsachen und Mutmaßungen von Hansjürgen L i n k e , Köln Abstract Die Studie untersucht, wie in den deutschen… …den Regieanweisungen der Texte gewinnt sie eine idealtypische Vorstellung von deren Aufführung: von der Topographie ihrer Bühne, der Ausstattung mit… …Kostümen und Requisiten, der Inszenierung insgesamt und in Grenzen auch von ihren z. T. unterschiedlichen Ensembles. Die Bewegungs- und Klangmuster der… …inszenatorischen Ordnung erweisen sich als theatralische Versinnlichung der spirituellen Ordnung von Welt und Gesellschaft. This article examines how German Last… …gegenwärtigen Stand unseres Wissens von mehr als 15 Spielnachrichten aus dem Zeitraum zwi- 1 Ich zitiere nach der Edition: Die deutschen Weltgerichtspiele des… …in fast allen Textzeugen vorhanden ist, weise ich sie zur Entlastung des Apparats der Einfachheit halber pauschal nur durch Angabe der Seite in der… …Edition nach, ggf. unter Beifügung von a oder b zur Bezeichnung der Spalte. Bei Nachweisen aus Einzelspielen dagegen bediene ich mich der Textsiglen… …, allerdings nicht der an sich sinnvollen aus Rolf Bergmanns Katalog der deutschsprachigen geistlichen Spiele und Marienklagen des Mittelalters, München 1986… …(Veröffentlichungen der Kommission für deutsche Literatur des Mittelalters der Bayerischen Akademie der Wissenschaften), sondern der für Belegstellennachweise und einen… …textkritischen Apparat handlicheren der Textedition: B Sog. Berner (eigentlich Luzerner) Weltgerichtspiel (um 1462) Bln Berliner Weltgerichtspiel (1482) C Churer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    ‚Vertikalisierung‘ und ‚Leitvarietät‘

    Terminologie-Probleme im Blick auf die Entstehung der neuhochdeutschen Schriftsprache
    Werner Besch
    …DISKUSSION ‚VERTIKALISIERUNG‘ UND ‚LEITVARIETÄT‘ Terminologie-Probleme im Blick auf die Entstehung der neuhochdeutschen Schriftsprache von Werner B e… …prestige-dominante Sprachmuster in der sozial-hierarchischen Sprachschichtung eines Landes auf dem Weg zur Spracheinigung. Für England und Frankreich mit ihren frühen… …nicht. Der Einigungsprozess ist hier erheblich verzögert, geprägt durch ein großregionales Nebeneinander, bis im 16. und in der ersten Hälfte des 17… …– und nicht schon um die folgenden Phasen der Sprachsystematisierung und Durchsetzung der neuhochdeutschen Schriftsprache. 1 Man kann von einer… …‚unendlichen Geschichte‘ sprechen: Generationen von Germanisten haben sich darum bemüht, die Entstehung der neuhochdeutschen Schriftsprache mit überzeugenden… …Jahrzehnten (1863–1936) nacheinander drei ‚Entstehungstheorien‘ vorgelegt wurden, die sich weitgehend widersprachen und heute in ihrem jeweiligen Ansatz von der… …Fachwelt nicht mehr akzeptiert werden. 1 1 Zu Details vgl. Werner Besch: Die Entstehung und Ausformung der neuhochdeutschen Schriftsprache / Standardsprache… …, in: Sprachgeschichte. Ein Handbuch zur Geschichte der deutschen Sprache und ihrer Erforschung. 2., vollständig neu bearbeitete und erweiterte Aufl… …Unterschiedlichkeit zu erfassen. 2 Nur auf einer solchen Grundlage schien es möglich zu sein, die Ansätze und eventuell auch die sprachlandschaftlichen Anteile an der… …die entscheidende Frage, wann, wie und warum aus der territorialen Konkurrenz schließlich doch eine Einheit erwuchs. Andere europäische Sprachen hatten…
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