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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Marcus Twellmann: Das Drama der Souveränität. Hugo von Hofmannsthal und Carl Schmitt, Wilhelm Fink, München 2004.

    Clemens Pornschlegel
    …Buchbesprechungen Marcus Twellmann: Das Drama der Souveränität. Hugo von Hofmannsthal und Carl Schmitt, Wilhelm Fink, München 2004. 42. Szene Während… …der Somme-Schlacht. Parktor vor einer Villa. Eine Kompagnie, mit todesgefassten Mienen, marschiert vorbei, in die vordersten Gräben. DER KRONPRINZ (am… …Parktor, Tennisanzug, winkt ihnen mit dem Rackett zu): Machts brav! (Karl Kraus: Die letzten Tage der Menschheit. III. Akt) Die Dissertation von Marcus… …, das heißt nach dem Zusammenbruch der beiden Kaiserreiche zu denken. Hugo von Hofmannsthal stieß im Zuge seiner Arbeiten am Trauerspiel „Der Turm“, mit… …Diktatur“, die die dritte und letzte Fassung des Dramas maßgeblich beeinflusst haben. Ingeborg Villinger hat in ihrem Aufsatz „Der Souverän verlässt den Turm“… …von 1995 gezeigt, 1 dass alle entscheidenden Änderungen 1 Vgl. Ingeborg Villinger: Der Souverän verlässt den Turm. Hofmannsthals Dramatisierung des… …politischer Einheitsbildung seit den 20er Jahren, Berlin 1995, S. 119–135. 296 Buchbesprechungen zwischen der zweiten und dritten Fassung des „Turms“, an erster… …Stelle das Auftauchen einer ebenso zynischen wie gewalttätigen Diktatur, die in der letzten Fassung an die Stelle monarchischer Souveränität tritt, sich… …auf Hofmannsthals Lektüre der Schriften Schmitts zurückführen lassen. Marcus Twellmann knüpft an die Studie Ingeborg Villingers an, um ausgehend von den… …philologischen Befunden das ästhetische, politische, juridische, aber auch ökonomische Problem der Souveränität, wie es sich für Schmitt und Hofmannsthal im…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Fabian Stoermer: Hermeneutik und Dekonstruktion der Erinnerung. Über Gadamer, Derrida und Hölderlin, Wilhelm Fink, München 2002.

    Silke-Maria Weineck
    …Buchbesprechungen Fabian Stoermer: Hermeneutik und Dekonstruktion der Erinnerung. Über Gadamer, Derrida und Hölderlin, Wilhelm Fink, München 2002… …. „Ihr Scheitern geriet so erfolgreich, dass sie eine lebendige und provozierende Spur hinterliess, der eine größere Zukunft beschieden sein sollte als… …einem Dialog voll Harmonie und Einverständnis.“ So Derrida über die 1981er Pariser Debatte mit Hans-Georg Gadamer, auf den er bei der Heidelberger… …Gedenkfeier 2003 die Festrede hielt. 1 In der Tat sind solche Begegnungen immer wieder gescheitert, wenn auch in der Regel nicht besonders erfolgreich. Die… …Annäherungen gegeben hätte, sondern wohl eher, weil im Zuge der Verkulturwissenschaftlichung der philologischen Disziplinen das Interesse sowohl an… …oder von philosophischer Hermeneutik und Dekonstruktion noch Wichtiges und Spannendes zu sagen gibt, belegt Fabian Stoermers Studie zur Theorie der… …großer Sachkenntnis. „Hermeneutik und Dekonstruktion der Erinnerung“ beginnt mit einer sichtenden Einführung (S. 11–39), ehe auf den nächsten 100 Seiten… …Texte von Gadamer und Derrida – wesentlich (aber natürlich nicht ausschließlich) – als Theorien der Erinnerung und des Gedächtnisses diskutiert werden… …. Sobald Gadamer wie Derrida die 1 Zitiert nach http://www.hyperkommunikation.ch/texte/derrida_gadamer.htm, wo eine gekürzte Version der Rede abrufbar ist… …. Vgl. auch Jacques Derrida/Hans-Georg Gadamer: Der ununterbrochene Dialog, hg. v. Martin Gessmann, Frankfurt/Main 2004. Der Band enthält die Festrede…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Germanistik 1998-2001. Internationales Referatenorgan mit bibliographischen Hinweisen. Elektronische Version der Germanistik Jahrgänge 39-42, hg. v

    Henrike Lähnemann
    …Buchbesprechungen Germanistik 1998–2001. Internationales Referatenorgan mit bibliographischen Hinweisen. Elektronische Version der Germanistik… …, Wilhelm Voßkamp, Niemeyer, Tübingen 2003. Die vorliegende CD-Rom bietet elektronischen Zugriff auf den vollständigen Inhalt der Bände 1998–2001 der… …„Germanistik“. Die Bedeutung der Zeitschrift für die wissenschaftliche Germanistik ist bekannt und unumstritten. Meine Bemerkungen beschränken sich daher auf die… …mit der Zugriffsform verbundenen Besonderheiten. 1 Die verwendete Software ist Folio 4, sinnvoll angepasst an die Erfordernisse der… …Rezensionszeitschrift mit ihren zahlreichen Kleineinträgen. Der Eingangsbildschirm bietet als Verzeichnisstruktur die Klassifikation der gedruckten Bände. Das erleichtert… …auch den elektronisch weniger Versierten eine schnelle Orientierung, die gleich den entscheidenden Vorteil der e-Version gegenüber den Bänden deutlich… …macht: die Kumulation der Daten in ein gemeinsames System. Zu Otfrid von Weißenburg beispielsweise finden sich über das sukzessive Aufklappen der unteren… …der „Germanistik“ unter der entsprechenden Rubrik zu finden waren, und zwar in einheitlicher Kurzdarstellung, die unmittelbar und ohne weitere… …Kenntnisse der Bedienungssyntax in eigene Dokumente übernommen werden kann. Das ist durchaus nicht selbstverständlich, wenn man die Benutzungsbeschränkungen… …etwa bei den MGH, der „Patrologia Latina“ oder dem „Lexikon des Mittelalters“ in ihren elektronischen Formen bedenkt. Die Kurzrezensionen sind über ein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Die wîlsælde-Disputation: Zur Auseinandersetzung mit der Astrologie in der "Kaiserchronik"

    Graeme Dunphy
    …Peters · Hartmut Steinecke · Helmut Tervooren 124. Band 2005 · Erstes Heft DIE WÎLSÆLDE-DISPUTATION: ZUR AUSEINANDERSETZUNG MIT DER ASTROLOGIE IN DER… …„KAISERCHRONIK“ Abstract von Graeme Dunphy,Regensburg Als Einschub in der mittelhochdeutschen „Kaiserchronik“ bieten die drei Disputationen weitaus tiefer greifende… …philosophisch-theologische Betrachtungen als der übrige Erzähltext. Die wîlsælde-Disputation greift die Auseinandersetzung mit der Astrologie auf. Der vorliegende Aufsatz… …vergleicht dieses Streitgespräch mit seiner patristischen Vorlage, den pseudoklementinischen „Recognitiones“, und erklärt die Umgestaltung des Stoffes in der… …12th centuries. Eine ungewöhnliche Eigenart der mittelhochdeutschen „Kaiserchronik“ (Regensburg, ca. 1140–60) ist der Einsatz von formalen Disputationen… …. Edward Schröder, Hannover 1892, Nd.: München 1984 (MGH, Dt. Chroniken 1,1). Literatur zu den Disputationen: Friedrich Ohly: Sage und Legende in der… …Kaiserchronik. Untersuchungen über Quellen und Aufbau der Dichtung, Münster 1940, Nd.: Darmstadt 1968 (Forschungen zur deutschen Sprache und Dichtung 10), S… …. 74–84; Carl Röhrscheidt: Studien zur Kaiserchronik, Göttingen 1907; Wolfgang Schulte: Epischer Dialog. Untersuchungen zur nnnnnnnn (Fortsetzung der… …Stellen auseinandergesetzt. Er beschreibt und kommentiert die beiden Petrusdisputationen der Faustinianus-Legende mit dem Augenmerk vor allem auf die Anlage… …der Disputationen, den Dialoggestus und den Einsatz geistiger „Waffen“. 2 Trotz dieser ausführlichen Diskussion bleiben noch einige Fragen offen, die es…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Zur Interpretation des "Gürtels" Dietrichs von der Glezze

    Petrus W. Tax
    …Abstract ZUR INTERPRETATION DES „GÜRTELS“ DIETRICHS VON DER GLEZZE von Petrus W. T a x , Durham North Carolina, VS Die Kurzgeschichte „Der Gürtel“… …des Dietrich von der Glezze (Ende des 13. Jahrhunderts) ist im Gefolge der jüngsten gender-Diskussion vor allem wegen ihrer mannmännlich motivierten… …gar zu korrigieren. The Middle High German short story „Der Gürtel“ (The Belt) by Dietrich von der Glezze (end of the 13th century) has been treated… …to be questioned or even corrected. Das wohl zwischen 1270 und 1290 entstandene Märe „Der Gürtel“ Dietrichs von der Glezze hat wegen ihres pikanten wie… …auch delikaten Themas in den letzten Jahren die Aufmerksamkeit der internationalen Forschung auf sich gezogen. 1 Dieser Beitrag versucht einmal, auf… …einige bisher nicht genügend beachtete Strukturen und Erzählzüge aufmerksam zu machen, und zum anderen, durch eine genauere Gewichtung und Deutung der… …der Glesse (Glezze)“, in: 2 VL 2, 1980, Sp. 137–139; Brigitte Spreitzer: Die stumme Sünde. Homosexualität im Mittelalter, mit einem Textanhang… …Feistner: Manlîchiu wîp, wîpliche man. Zum Kleidertausch in der Literatur des Mittelalters, in: PBB 119, 1997, S. 235–260, hier S. 256 f.; Martin Blum: Queer… …Desires and the Middle Hugh German Comic Tale: Dietrich von der Glezze’s „Der Borte“, in: Queering the Canon. Defying Sights in German Literature and… …Culture, hg. v. Christoph Lorey, John L. Plews, Columbia/S. C. 1998, S. 106–125; Christa Ortmann, Hedda Ragotzky: Minneherrin und Ehefrau. Zum Status der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Das Elch-Kapitel in der "Physica" der Hildegard von Bingen als stemmatologischer und wortgeschichtlicher Schlüsseltext

    Reiner Hildebrandt
    …DAS ELCH-KAPITEL IN DER „PHYSICA“ DER HILDEGARD VON BINGEN ALS STEMMATOLOGISCHER UND WORTGESCHICHTLICHER SCHLÜSSELTEXT Abstract von Reiner… …Hildebrandt, Marburg/Lahn Zur Erläuterung einer für den Druck vorbereiteten textkritischen Ausgabe des naturkundlichen Werkes „Physica“ der Hildegard von Bingen… …wird anhand eines Kapitels aus dem Buch der Tiere aufgezeigt, dass allen überlieferten Textzeugen ein zweigeteiltes Original zugrunde lag, das aus einem… …Grundtext und einem marginalen Zusatztext bestand. Die vielen deutschen Eigenwörter der Hildegard wurden offensichtlich schon im Original durch eine(n)… …Koautor(in) sehr häufig interlinear lateinisch glossiert. Die deutschen Wörter der Hildegard bringen wortgeschichtlich oft weitreichende neue Aufschlüsse, wie… …das Lemma nicht in dieser für ihn nur noch im „Nibelungenlied“ – also mittelhochdeutsch – belegten Form elch an, sondern in der nur einmal von Rückert… …Althochdeutschen: Der Cervus alces war nach Ausweis von ON wie Ellwangen (814 Elehenwang, 888 Elenwanga) einst über Deutschland verbreitet. – Mhd. elch st. m., elhe… …sw. m., nhd. Elch. In spätmhd. Zeit, als sich der Elch in nördliche Gegenden zurückzieht 1 Vgl. Deutsches Wörterbuch v. Jacob und Wilhelm Grimm, Bd. 3… …Anknüpfung an helfen als ‚der Helfende‘ anbot. Sehr prägnant lässt sich das anhand des spätahd. Kompendiums „Summarium Heinrici“ verifizieren 5 , wo neben… …Stellen insgesamt 17 elaho/elho-Belege, die besonders deshalb von Bedeutung sind, weil der „Summarium“-Verfasser im 11. Jahrhundert das Wort mit den lat…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Zur Frage der Ableitungsbasen von scheinbar deverbalen Bildungen wie Musical-isierung oder be-jahr-t

    Johannes Erben
    …ZUR FRAGE DER ABLEITUNGSBASEN VON SCHEINBAR DEVERBALEN BILDUNGEN WIE MUSICAL-ISIERUNG ODER BE-JAHR-T von Johannes E r b e n , Bonn In der Regel… …Global-isierung, die an Prozesse der internationalen, besonders weltwirtschaftlichen Verflechtung und die weltweite ökonomische Aktivität von ‚global players‘… …Basisadjektive oder Basissubstantive anzuschließen, folgen aber als Prozessbezeichnungen dem üblichen Strukturmuster der Verbalsubstantive vom Typus -(isier)-ung… …, wobei morphologische Reduktion der Basis eintreten kann. So wird in sprachwissenschaftlichen Diskussionen das Gemeinte nicht selten in Neuprägungen wie… …Euphem-isierung, Kreol-isierung oder Reempir-isierung wirksam auf den Begriff gebracht, die in der Fachsprache gewöhnlich Substantive sind. Dies ist jedoch nicht… …Gauck mit einer mühsamen Wortbildung bezeichnete ‚Entkommunistisierung‘ hat nicht stattgefunden.“ 5 „So verengt sich seit Ende der siebziger Jahre der… …öffentliche Blick auf den Nationalsozialismus zunehmend auf die Opfer, wozu sich das deutsche Publikum dank der negativen Zeitgenossenschaft gerne selbst zählt… …. Diese Viktimisierung lässt sich sehr genau an Umfragen und Antworten ablesen. “ 6 „[…] die Sexualisierung und Pornographisierung der Gesellschaft.“ 7 „Die… …Musicalisierung der Oper schreitet voran.“ 8 „Die Deutung der Modernisierung als Artifizialisierung.“ 9 „Die zunehmende Politisierung und Intrigantisierung der… …Universität ist programmiert.“ 10 „Man müsse auch einer drohenden ‚Jelzinisierung‘ der Tschechischen Republik zuvorkommen, behaupten dreist die beiden neuen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Christine Hehle, Boethius in St. Gallen. Die Bearbeitung der "Consolatio Philosophiae" durch Notker Teutonicus zwischen Tradition und Innovation, Max

    Dieter Kartschoke
    …Buchbesprechungen Christine Hehle, Boethius in St. Gallen. Die Bearbeitung der „Consolatio Philosophiae“ durch Notker Teutonicus zwischen Tradition… …und Innovation, Max Niemeyer, Tübingen 2002 (MTU 122), XII und 401 Seiten Notker hat Konjunktur. Nach der vorzüglichen Untersuchung der Martianus-… …Capella-Bearbeitung von Sonja Glauch1 , Dissertation Erlangen-Nürnberg, ist zwei Jahre später in der gleichen Reihe die Münchener Dissertation von Christine Hehle… …zeitlich parallel gearbeitet haben sollten, ist der zeitliche Abstand zwischen beiden Publikationen immerhin groß genug, dass es hätte möglich sein müssen… …, in der jüngeren Publikation nachträglich die nötigen Querverweise einzufügen und abweichende Auffassungen kenntlich zu machen, denn die… …unnötigen Gleichlauf, der auch bei (kaum feststellbar) unterschiedlicher Akzentsetzung den in Sekundärliteratur ertrinkenden Leser ungeduldig machen muss… …Notkers Verfahren dargelegt: (1) Behandlung des lateinischen Wortlauts (Änderung der Wortstellung und Segmentierung), (2) grammatische und lexikalische… …Zusammenfassung der Ergebnisse vermittelt nicht mehr, als auch in den vorangegangenen Kapiteln schon gesagt wurde. Sehr viel sinnvoller und hilfreicher ist im… …Vergleich dazu Sonja Glauchs Kommentar zu Buch I der Martianus Capella-Bearbeitung, der gar nicht erst den Anspruch erhebt, Lesetext und Argument im Kontext… …einer ‚Werkdarstellung’ zu sein. Großen Wert legt die Verfasserin auf den Werkcharakter der lateinisch-deutschen „Consolatio“-Bearbeitung. Sie will…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Britt-Marie Schuster, Die Verständlichkeit von frühreformatorischen Flugschriften. Eine Studie zu kommunikationswirksamen Faktoren der Textgestaltung

    Rudolf Bentzinger
    …der Textgestaltung, Georg Olms, Hildesheim, Zürich, New York 2001, XII und 649 Seiten Die bei Monika Rössing-Hager angefertigte Dissertation „versteht… …sich als einen Beitrag zur Kommunikationsgeschichte des Deutschen“ und schließt zur Untersuchung der Fragen, mit welchen sprachlichen Mitteln vom… …unverständliche Textstellen zurückführen lassen, „an diskursgeschichtliche Ansätze aus der historischen Semantik und Pragmatik“ (S. 5) im Sinne von Dietrich Busse… …Buchbesprechungen Der Wert bisheriger lexikologischer und syntaktischer Untersuchungen wird nicht in Frage gestellt, jedoch sieht die Verfasserin zur Beantwortung der… …Frage nach der Verständlichkeit des Textes die Behandlung seiner Kohärenz als entscheidend an, wobei sie diesen Begriff – gemäß modernen Entwicklungen in… …der Textlinguistik – als „Prozeßkohärenz“ fasst, also als „Bewertungsprädikat“ des Rezipienten. Damit will sie gleichzeitig erreichen, den… …Kommunikationsverhältnissen der frühen Reformationszeit gerecht zu werden. Dies alles wird – stets auf den neuen und neuesten Erkenntnissen der Textlinguistik fußend –… …, Doppelbezüglichkeiten u.a.) zeigen, dass Luther stets logisch, variantenreich und verständlich argumentiert, während Thomas Müntzer, Argula von Grumbach und der Anonymus… …„Der Schlüssel Davids“ die Argumentationsziele nicht deutlich herausarbeiten, stattdessen Begründungen für ferner liegende Dinge liefern. In einem wohl… …ausgehend von einer Charakteristik der Postulate von klassischer Rhetorik und Dialektik, der Umbrüche im Kommunikationsverhalten zur Reformationszeit (auch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Ingrid Hove, Die Aussprache der Standardsprache in der deutschen Schweiz, Max Niemeyer, Tübingen 2002 (PHONAI 47, Texte und Untersuchungen zum

    Werner Besch
    …Buchbesprechungen Ingrid Hove, Die Aussprache der Standardsprache in der deutschen Schweiz, Max Niemeyer, Tübingen 2002 (PHONAI 47, Texte und… …Aussprachenorm, und zwar solche, die über die bisher akzeptierten Varianten des Schweizerhochdeutschen hinausgehen. Die Vorschläge gehen aus der detaillierten… …mit dem Hinweis auf den Status des Schweizerhochdeutschen als schweizerische Varietät der deutschen Standardsprache – neben der österreichischen und… …‚der deutschländischen‘ (= binnendeutschen, vgl. S. 4, Anm. 5). Das Deutsche ist nach nunmehr allgemeinem Verständnis als plurizentrische Sprache zu… …das Schweizerhochdeutsch zu postulieren, ist auch Anliegen der vorliegenden Arbeit, wofür die Aussprache-Ebene sich zwar nur als bedingt tauglich… …erweist (S. 155), aber die statusstützenden Ebenen der Prosodie, des Wortschatzes, der Idiomatik und der Syntax zur Seite hat. Es lohnt sich, für einen… …Moment innezuhalten und auf die gut 100 Jahre seit Theodor Siebs’ Ausspracheregelung für die Bühne (1898) zurückzublicken, die dann erst im Laufe der Zeit… …vielleicht die norddeutschen. Wir wissen, dass das in der Folgezeit nur sehr begrenzt gelungen ist. Muttersprachliches Umlernen ist bekanntlich besonders… …sogar zwei Ebenen: die ‚reine‘ und die ‚gemäßigte‘ Hochlautung. Mit dem Konzept der drei Varietäten der einen deutschen Standardsprache in den 1970er… …Jahren kam ein ganz neuer Gewichtungsaspekt hinzu, nämlich das Recht auf Akzeptation gewisser Sprachkonventionen der Varietäten in die Überdachungsnorm. An…
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