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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Otfrid von Weißenburg, Evangelienbuch, Bd 1: Edition nach dem Wiener Codex 2687. Hg. und bearbeitet v. Wolfgang Kleiber unter Mitarbeit von Rita Heuser. Teil 1: Text. S. I–IIr, 1r–189v. Teil 2: Einleitung und Apparat. Mit Beiträgen von Wolfgang Haubrichs, Norbert Kössinger, Otto Mazal, Norbert H. Ott, Michael Klapper, Max Niemeyer, Tübingen 2004, XIII und 312 Seiten, 16 Tafeln

    Stefan Sonderegger
    …Teil eines auf drei Bände berechneten Unternehmens der beiden seit Jahrzehnten in dieser Sache ausgewiesenen Forscher Wolfgang Kleiber (Mainz) und Ernst… …Neuausgabe des Textes, zunächst nach der vollständigsten und durch den frühmittelalterlichen Autor selbst korrigierten Hs. V. An dieser Edition kann nicht mehr… …wir auch schon bei den für die Otfrid-Forschung bahnbrechenden neuen Errungenschaften dieser Recensio Nova, nachdem sämtliche älteren und neueren… …. Dergestalt resultiert eine wissenschaftliche Textausgabe mit Apparat, welche höchsten Ansprüchen genügt, während auf dieser Grundlage freilich auch eine neue…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Michael Veeh: Auf der Reise durch die Erzählwelten hochhöfischer Kultur. Rituale der Inszenierung höfischer und politischer Vollkommenheit im ‚Wigalois‘ des Wirnt von Grafenberg. LIT Verlag, Berlin 2013 (Regensburger Studien zur Literatur und Kultur des Mittelalters 2) 328 S. (zugl. Diss. Freiburg/Schweiz).

    Anja Becker
    …angelegt, deren Synthese so glücklich nur im Rahmen der innovativen Gattung des Artusromans gelingen konnte. Dieser bekannten These von Hans-Jochen Schiewer1… …differenzierten Ritualtypen, den Schwellen-, Konflikt- und Herrschaftsritualen (S. 73–274). In jedem dieser Unterkapitel geht der Verfasser so vor, dass er erstens… …interpretativen Schlüsse zieht (vgl. S. 73 f.). Dieser Aufbau generiert in der Darstellung so manche Redundanz. Insgesamt hätte man die ausführlichen… …Studie von Michael Veeh kennen wir nun einige dieser Bausteine besser. München Anja Becker 2 Integration zahlreicher Stoffe und Motive in den Artusstoff…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Christer Laurén / Marianne Nordman, Wissenschaftliche Technolekte, Frankfurt/M. u. a.: Lang 1996 (= Nordeuropäische Beiträge aus den Human- und Gesellschaftswissenschaften; Bd. 10), 229 S.

    Wolfgang Pöckl
    …seit Beginn des 20. Jahrhunderts ein wohl etablierter Zweig der Sprachwissenschaften“ (S. 11). Wer die Wissenschaftsgeschichte dieser Subdisziplin zu… …Ergebnisse dem deutschsprachigen Leser vorzustellen Hauptzweck dieser Publikation ist. Wir haben es also nicht mit einer systematischen „Einführung“ in den… …dieser Passage „förutsägande eller prediktiv“ (Laurén/Nordman, Från kunskapens frukt till Babels torn, Stockholm 1987, S. 112). Insgesamt ist das Werk aber…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2014

    Ingrid Kasten (Hg.): Machtvolle Gefühle

    Rüdiger Schnell
    …Berlin stattgefunden hat“ (S. 1). Zu dieser Tagung hatte Ingrid Kasten, zugleich Leiterin des Berliner Projekts „Emotionalität in der Literatur des… …erstaunt es freilich, dass lediglich vier der insgesamt 14 Beiträge des vorliegenden Sammelbandes mit einem dieser zwei Begriffe operieren. 2 Jedenfalls… …Deshalb lohnt es nicht, an dieser Stelle auf das ‚Nachtreten‘ Kastens gegenüber ihren Kritiker(innen) – denen allesamt unterstellt wird, sie hätten den… …Ansatz des Berliner Teilprojekts nicht verstanden – einzugehen. Nur so viel sei angemerkt: Dem Verfasser dieser Rezension wird von Kasten etwas mokant… …. Auch Coxons Beitrag geht mit keinem Wort auf Mellmanns Beitrag ein, obwohl dies nahe gelegen hätte. 6 Ausgehend von dieser These hat Bleumer sich an… …Gleichursprünglichkeit von Zeichen und Bezeichnetem sprechen können. In dieser Strophe (MF 5,37) wird ja die mögliche Diskrepanz zwischen Zeichen und Bezeichnetem… …Geschichte der Gefühle beitragen. Zu dieser zentralen Frage steuern Brauns Textanalysen nichts bei. Den ersten Block („Versuchsanordnungen“) schließt der… …des Herrschers selbst nicht denkbar ist“ (S. 103). Meines Erachtens reiht sich dieser Beitrag in die lange Geschichte ideengeschichtlicher… …Untersuchungen zu Herrschaftskonzepten im Mittelalter ein. Übersehen wird bei dieser Perspektive ein narratologischer Aspekt: die komplementäre Distribution von… …weniger als in den Versen 3305–3348 Rother durchaus eine mögliche zornige Reaktion unterstellt wird, auf die dieser aber verzichtet – aber nicht deswegen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Friedrich Balke: Figuren der Souveränität, Wilhelm Fink, München 2009.

    Sigrid G. Köhler
    …Entscheidungsmacht haben und mit dieser ein vor allem juridisch kodiertes Feld beherrschen, um solche Figuren soll es also in der 2009 erschienenen… …Balke die mediale Formation von Souveränität. Trotz dieser sprachlichdiskursiven Erweiterung des Figurenbegriffs bildet Kantorowicz’ einschlägige Studie… …auf andere historische Zusammenhänge beziehen und sie aus dem bildlichen Kontext in einen sprachlich-diskursiven verschieben zu können. Neben dieser… …Hobbes’ „Leviathan“ bzw. vor allem um das berühmte Frontispiz dieser Schrift. In der Gegenüberstellung dieser Herrscherszenen sind für Balke drei Punkte… …, dass der physische Körper des Königs zu sehen wäre. Vielmehr muss auch dieser, gerade in dem Moment, in dem die transzendente Legitimierung des Königtums… …. In dieser permanenten öffentlichen Zurschaustellung kündigt sich aber auch das Moment der Selbstregierung und Selbstbeherr- 617 Buchbesprechungen… …polizeiliche Ordnung überführt, wobei die „Hochragenden“ selbst im Anomischen agieren (468). Die Brisanz dieser Daseinsanalyse zeigt sich, wenn die Neugründung… …Studie ist, wie dieser Überblick verdeutlicht, keineswegs im Sinne einer historischen Abfolge angelegt. Damit beugt er dem Missverständnis vor, er würde… …, übernimmt in seiner Arbeit die Funktion einer Negativfolie, indem er als ein einschlägiges Beispiel für die juridische Macht firmiert. Balke folgt mit dieser… …. Sie möchte keine große Geschichte erzählen. Sie steckt vielmehr anhand von Einzelfällen ein weites Feld ab. Darin liegt sicherlich die Bedeutung dieser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2020

    Zu den zwei in St. Gallen geschriebenen Handschriften von Notker Labeos „De dialectica“. Die Frage der Priorität

    Petrus W. Tax
    …Notkers kleineren Schriften wurde nahegelegt, dass Z älter sei als S2. Dies hat man kürzlich bestritten und S2 die Priorität zuerkannt. Dieser Beitrag sucht… …weithin übereinstimmt, 3 wurde dieser Text bislang als die echte, sozusagen endredigierte, Fassung Notkers betrachtet, der in S2 als eine irgendwie… …im Vergleich mit dem Ntr-Text in der Ausgabe der kleineren Schriften6 aus mehreren, meist kürzeren und umgeordneten Passagen besteht. Dieser Befund ist… …Fälle auflistet, die non possunt conuerti. Auch an dieser Stelle ist die Überschrift in Z also primär, die in S2 eine sekundäre Präzisierung durch den… …. 60a bis 62b der Handschrift S2 (S. 244, Z. 1–262, Z. 20 der Ausgabe) nachgeliefert. Die Frage ist, ob dieser Nachtrag aus Z oder aus einer anderen, uns… …Kopie von Z ist. 8 Auf S. 249, Z. 5 der Ausgabe, in Z also, wird die Redensart ubi oculus . ibi amor zitiert. Dieser Text erscheint zunächst auch in S2… …Konkurrenz verschiedener Bezeichnungen wird in dieser Interpolation einlässlich erklärt, und deswegen hielte ich es für möglich, dass die Interpolation, die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Mechthild Habermann, Deutsche Fachtexte der frühen Neuzeit. Naturkundlich-medizinische Wissensvermittlung im Spannungsfeld von Latein und Volkssprache, de Gruyter, Berlin, New York 2001 (Studia Linguistica Germanica 61), XVII und 583 Seiten

    Robert Luff
    …der „syntaktisch-stilistischen Gestaltung exponierter Textteile“ (Prolog und Epilog) dieser Werke auf makro- und mikrostruktureller Ebene (vgl. Kap. 1… …bislang offene Fragen der Wissensaufbereitung und Organisation dieser Texte für ein neues Lesepublikum, interdisziplinär an Fragen der Wechselbeziehung… …der deutschen Fachtexte (Kap. 6): In den meisten dieser exponierten und dadurch werbewirksamen Buchteile wird sowohl die Bedeutung der Kräuter für die… …Eigenständigkeit der Volkssprache an und tragen dieser Einsicht durch den Verzicht auf die Nachahmung lateinischer Konstruktionen Rechnung. Auf Einzelaspekte der… …oder am Rand vermerkt. Der Nutzwert dieser volkssprachliche Übertragung war dadurch sowohl für den Laien als auch für den Fachmann gewährleistet. Die… …Schwerpunkt auf die Zitierung von Gelehrtenmeinungen legt. Das Nebeneinander neulateinischer und deutscher Kompendien zeigt, dass sich dieser Typus eher an ein… …differenzierteren Analyse der Vorworte aller untersuchten Werke und der Anbindung dieser Ergebnisse an die antike Rhetorik (Quintilian, Horaz) und die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Autonomie, Heteronomie und Literarizität in den „Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders“ und den „Phantasien über die Kunst“

    Jost Schneider
    …„PHANTASIEN ÜBER DIE KUNST“ von Jost S c h n e i d e r , Bochum Dieser Aufsatz will zeigen, daß die „Herzensergießungen“ und die „Phantasien“ in der… …Menschheit unter sein tyrannisches Joch. Der N u t z e n ist das große Idol der Zeit, dem alle Kräfte frohnen und alle Talente huldigen sollen. Auf dieser… …mit dem Legitimierungspotential der Heteronomie verbinden. Vor dem Hintergrund dieser ideen- und ästhetikgeschichtlichen Bemühung um eine verbindende… …über die Kunst publiziert wurden, in denen nach Auffassung vieler Rezipienten ganz umgekehrt die von dieser Mitte maximal entfernten Extrempositionen… …formuliert wurden. Wackenroder und Tieck, die Verfasser dieser Werke, stimmten hierin einerseits das Lob der spätmittelalterlichen, ganz dem Nutzen einer… …dieser Formulierung von Tieck ist ein wichtiger Hinweis auf das religiösweltanschauliche Fundament der „Herzensergießungen“ und der „Phantasien“ gegeben… …als auch die Musik durchaus ambivalent beurteilen. Den Schlüssel zur Erklärung dieser irritierenden, den auf Eindeutigkeit bedachten und deshalb der… …mannigfaltigen Zonen der Erde zum Himmel empor, und dem allgemeinen Vater, der den Erdball mit allem was daran ist, in seiner Hand hält, duftet auch von dieser… …zunächst so scheinen, als sei mit dieser relativistischen Position jede Möglichkeit zum Vergleich zwischen den Künsten und Kunstepochen eliminiert, so ist… …Beschreibung dieser Künste jedenfalls schuldig. Musik und Malerei können also das Ganze oder das Einzelne abspiegeln, nicht jedoch – wie nach Auskunft der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    „Rotdunkel“. Vom Ektoplasma zur Aura. Fotografie und Okkultismus bei Thomas Mann und Walter Benjamin

    Sabine Haupt
    …Mann und Walter Benjamin in dieser kulturgeschichtlichen Konstellation ist der folgende Beitrag gewidmet. The medium of photography was interpreted - in… …frühen 20. Jahrhunderts betrifft – auch ideologiekritische Aufarbeitung dieser kulturellen Strömungen. Im Vordergrund stehen dabei die Affinitäten und… …terminologischen Differenzierung dieser Begriffe vgl.: Bettina Gruber: Mystik, Esoterik, Okkultismus: Überlegungen zu einer Begriffsdiskussion, in: Moritz Baßler… …Eine zentrale Rolle bei der Erzeugung dieser Atmosphäre spielt die „rote Lampenglocke“ 14 , die – analog zu den späteren, das spiritistische „Rotdunkel“… …dieser „im Knistern und Rumoren der spielenden Kräfte“ 18 sichtbar macht, ist nicht etwa – wie später – der Geist des verstorbenen Joachim, sondern vorerst… …in dieser Szene betrachtet man – via Röntgentechnik – „Joachims Grabesgestalt und Totenbein […], dies kahle Gerüst und spindeldürre Memento“. 20 Auch… …versäumt der Erzähler nicht, an dieser Stelle an die hellseherischen Fähigkeiten einer Tante zu erinnern, deren „schwere Gabe“ darin bestanden habe, „daß… …engere, substantiellere Verbindungen zwischen dem spiritistischen und dem optischen Medium? Zum besseren Verständnis dieser Problematik empfiehlt sich ein… …bulgarische Student vom Guten Russentisch um ein Haar zu Asche verbrannt wäre. 41 Das eigentlich Gruselige dieser Foto-Manie ist jedoch weniger der geschilderte… …[…] transzendenter Sinngebung und Sinnhaftigkeit“. Aus „dieser Verbindung von verantwortungsfreier Selbstüberlassung an technische Innovationen und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Der Held im Wald der Stimmen. Zur programmatischen Dialogizität des „Wigalois“

    Matthias Standke
    …analytische Kategorien im Mittelpunkt dieser Untersuchung des „Wîgâlois“ Wirnts von Grafenberg. Die Studie legt mit Hilfe des Genette’schen Instrumentariums die… …Sabine und Ulrich Seelbach, Berlin, New York 2005. Eine kritische Einschätzung dieser Ausgabe liefert bereits Wolfgang Achnitz (Rez.): Wirnt von Grafenberg… …von ihm geprägte umfassendere Begriff der „Transtextualität“ inhaltlich präziser zu sein. Da dieser Aufsatz sich jedoch nicht weiter mit derartigen… …bereits einen miles respektive rex christianus. 7 Die Heterogenität dieser Erzählstränge offenbart sich besonders innerhalb direkter, mitunter dialogischer… …Redepartien. So preist die Stadt Korntîn den Protagonisten bereits als Messias, zeitgleich gibt dieser durch seine Antwort zu verstehen, dass er noch gänzlich… …kurzen Kapitel „Der Held im polyphonen Roman“ an, das in seinen Grundzügen ähnlichen Überlegungen folgt, wie dieser Aufsatz. Siehe dazu das resümierende… …Ausdruck ‚Erzählung in der ersten Person‘ meint ganz offensichtlich nur die zweite dieser Situationen, und diese Dissymmetrie bestätigt seine Untauglichkeit… …‚Nullfokalisierung‘, bei der der Erzähler allwissend erscheint und in seinen Informationen sowie Wahrnehmungen keinen Grenzen unterliegt. Zum Abschluss dieser kurzen… …Romans dient der Befreiung Korntîns vom Teufelsbündner Rôaz. 36 Wie der Protagonist erfahren auch die Rezipienten erst relativ spät von dieser Aufgabe… …Lugowski zeigt dieser Roman nur eine, vielleicht narrativ ‚atypische‘, Entfaltung der ‚Wie-Spannung‘ des von Beginn an bekannten ‚Was‘. Vgl. dazu Peter…
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