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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2014

    Briefroman, Monodrama, Lyrisches Gedicht

    Goethes „Werther“ und die Gattungsästhetik der Einsamkeit im 18. Jahrhundert
    Kathrin Wittler
    …, aufs Engste mit der Umgestaltung des überlieferten Gattungsgefüges in dieser Zeit verbunden. Das einsame Selbstgespräch nämlich bestimmt die… …Radikalisierung dieser historischen Gattungsästhetik der Autokommunikation, lässt sich seine literaturgeschichtliche Bedeutung präziser fassen als mit der bisher… …die Einsamkeit als zentrales Problem Werthers ausgemacht. 6 Dieser Einsamkeitsreputation des Romans steht eine verblüffend flüchtige Behandlung des… …Aufsatz unternehme ich den Versuch, dieser Frage mit Blick auf den Überschneidungsbereich von Diskurs- und Gattungsgeschichte nachzugehen. Dabei wird sich… …überlieferten Gattungsgefüges in dieser Zeit verbunden ist. Es soll im Folgenden herausgearbeitet werden, wie das einsame Selbstgespräch die Ästhetik von drei… …Modegattungen der Zeit – Briefroman, Monodrama, lyrisches Gedicht – bestimmt und inwiefern Goethes „Werther“ sich als Reflexion und Radikalisierung dieser… …Öffentlichkeit trete, denn der wahre Dichter müsse „gleichzeitig ein strenger Selbstprüfer und geübter Gesprächspartner in dieser einsamen Weise“ 12 sein. Während… …des Selbstgesprächs für die Gattungspoetik des 18. Jahrhunderts verstellen muss. In dieser Tradition werden das ‚Lyrische‘ (als autoreferentieller… …gegenübergestellt. 22 Die auf dieser Grundlage vorgenommene Identifikation des Monologischen mit dem Lyrischen und des Dialogischen mit dem Dramatischen hat immer… …Gattungskonstellation mit ihrer autokommunikativen Ästhetik hat gerade in ihrer Hybridität und in ihrer Überschreitung der sich in dieser Zeit herausbildenden Trias von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2014

    Ingrid Kasten (Hg.): Machtvolle Gefühle

    Rüdiger Schnell
    …Berlin stattgefunden hat“ (S. 1). Zu dieser Tagung hatte Ingrid Kasten, zugleich Leiterin des Berliner Projekts „Emotionalität in der Literatur des… …erstaunt es freilich, dass lediglich vier der insgesamt 14 Beiträge des vorliegenden Sammelbandes mit einem dieser zwei Begriffe operieren. 2 Jedenfalls… …Deshalb lohnt es nicht, an dieser Stelle auf das ‚Nachtreten‘ Kastens gegenüber ihren Kritiker(innen) – denen allesamt unterstellt wird, sie hätten den… …Ansatz des Berliner Teilprojekts nicht verstanden – einzugehen. Nur so viel sei angemerkt: Dem Verfasser dieser Rezension wird von Kasten etwas mokant… …. Auch Coxons Beitrag geht mit keinem Wort auf Mellmanns Beitrag ein, obwohl dies nahe gelegen hätte. 6 Ausgehend von dieser These hat Bleumer sich an… …Gleichursprünglichkeit von Zeichen und Bezeichnetem sprechen können. In dieser Strophe (MF 5,37) wird ja die mögliche Diskrepanz zwischen Zeichen und Bezeichnetem… …Geschichte der Gefühle beitragen. Zu dieser zentralen Frage steuern Brauns Textanalysen nichts bei. Den ersten Block („Versuchsanordnungen“) schließt der… …des Herrschers selbst nicht denkbar ist“ (S. 103). Meines Erachtens reiht sich dieser Beitrag in die lange Geschichte ideengeschichtlicher… …Untersuchungen zu Herrschaftskonzepten im Mittelalter ein. Übersehen wird bei dieser Perspektive ein narratologischer Aspekt: die komplementäre Distribution von… …weniger als in den Versen 3305–3348 Rother durchaus eine mögliche zornige Reaktion unterstellt wird, auf die dieser aber verzichtet – aber nicht deswegen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2014

    C. Stephen Jaeger: Enchantment. On Charisma and the Sublime in the Arts of the West

    Christian Kiening
    …ästhetische Welten eintauchen, wie es ihnen gelingt, zumindest augenblickshaft die Grenze zwischen Kunst und Leben vergessen zu machen. In Beantwortung dieser…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2014

    Überlegungen zum Verhältnis von Liebes-, Kunst- und Sprachreflexion im mittelhochdeutschen Liebes- und Abenteuerroman

    Silvia Reuvekamp
    …und der mit dieser Schreibweise verbundenen Perspektivierung unbedingter weltlicher Liebe als einem genuin literarischen Phänomen wird und insofern eine… …und mit Zurückhaltung in die Überlegungen einbezogen wird. 5 Ob mit dieser Vernachlässigung der Kategorie Stil der Diskussion um die Ästhetik und… …spezifisch literarische; der Minnetrank als causa amoris dieser Liebe wird von der irischen Königin entsprechend nicht etwa gebraut, sondern betihtet. 11 In… …gemeinsamen Geburt an lieben, die Ausdrucksformen dieser Liebe aus der im Schulunterricht rezipierten Literatur ab. Als sie von den Eltern zwangsweise getrennt… …Baumgarten begegnen sich hier mehr als tausend adelige Damen und Ritter, um sich das Naturschauspiel des erwachenden Frühlings anzusehen. In dieser Szenerie… …die Entstehung von Liebe, wobei die Vorgänge in der Natur Aspekte dieser Liebe präfigurieren. Dabei gilt die Beschreibung von Markes Maifest als ein… …ingesinde sîn wesen engegene machete. (vv. 553–559) 17 In dieser sprachlich suggerierten sinnlichen Wahrnehmbarkeit der erzählten Natur wird der Rezipient in… …Gesellschaft letztlich zu heilen vermag. Im Rahmen dieser Perspektivierung spielt die sprachliche Gestaltung des Textes – ich hoffe so viel ist deutlich geworden… …des Emirs. Er befindet sich, dem Palast angeschlossen, inmitten eines wunderbaren Gartens und beherbergt den Harem des Emirs. Dieser Turm bietet dem… …er seine Frauen immer nur für ein Jahr, behandelt sie in dieser Zeit mit größter Zuneigung, um sie dann zu töten, damit sie keinem anderen Mann zuteil…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2014

    "Vorführung meiner Blutsverwandten"

    Else Lasker-Schülers arabische Chiffren jüdischer Identität
    Yvonne Al-Taie
    …Textfassungen und Briefen aufgezeigt, dass sich die arabischen Konnotationen der Protagonisten dieser Texte, Prinzessin Tino von Bagdad und Prinz Jussuf von… …deren entscheidenden Stationen und Erfahrungen lesen lassen. Bei dieser Entschlüsselung der als Chiffren zu deutenden Textmotive ist Liskas Fokus aber in… …. Lasker-Schüler weiß sich dieser Motivik zu bedienen, sie aus ihrem trivialen Kontext zu lösen und zu einer ganz eigenen Dichtung zu verarbeiten. Man greift jedoch… …der eigenen Identität als Künstlerin und als Jüdin basiert. Dieser Subtext, in den sich das Ringen um die eigene jüdische Identität eingeschrieben hat… …„Vorführung meiner Blutsverwandten“ noch an Bedeutung. 10 Parallel zu dieser Verdichtung der religiösen Identitätssuche in der Prosa lässt sich die erhöhte… …führen. In „Ached Bey“ findet dieser Umschwung in Folge der Hinrichtung des jüdischen Jünglings durch den Kalifen statt. 15 Lasker-Schüler: Die Nächte Tino… …Kalifen erhält sanfte, dichterhafte Züge, wenn er in Gedanken bei Naemi weilt. Die Spannung, die in dieser unerfüllten Jugendliebe bereits angelegt ist… …Zögern in dieser Sache enthüllt die verborgene Zuwendung des arabischen Despoten zu dem Juden – eine Zuwendung, in der sich dessen Liebe zu Naemi spiegelt… …(Dichter-)Wesen des Jünglings und dem verborgenen Wesen des Kalifen, das sich in seiner Liebe zu der Jüdin Naemi äußert. Vgl. zu dieser Forschungshypothese Uerlings… …metaphysische Macht, symbolisiert in den Feuersäulen, die Tino dieser Welt enthebt und sie in die Welt des Jünglings – und somit in die Welt des Dichtertums –…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2014

    Gabe und Gegengabe, Raub und Vergeltung

    Reziprozität in der mittelhochdeutschen Epik
    Heike Sahm
    …Raub die Kompensation nach sich. Das Spannungspotential dieser Konstellationen wird im „Nibelungenlied“ und in Veldekes „Eneasroman“ an Extremfällen… …ein und lassen nun – mehr oder weniger verzögert – eine Reaktion, eine Gegengabe erwarten. Mit dieser einfachen Regel: dass die Übergabe eines Dings… …verwahrten Goldring nicht der beraubten Jeschute, sondern Orilus zurück, damit dieser ihn Jeschute erneut an den Finger stecken kann. Wolfram von Eschenbach… …Trojaners Euryalus in der „Eneit“ Heinrichs van Veldeke. Die Euryalus-Handlung setzt ein, als dieser sich bei einem nächtlichen Überfall auf die Gegner einen… …hat (vv. 2945–2955), wird dieser Gegenstand für das Jahr der Turnierreise nicht mehr erwähnt. 21 In dem Moment freilich, in dem klar ist, dass Iwein die… …Krieger vor ihm liegt, bemerkt er an dessen Finger einen kostbaren Ring. Dieser wird genau beschrieben, damit er im Rahmen der späteren Vergeltungshandlung… …dazu bestimmt, eine Liebesbeziehung zu Eneas ein. Als dieser dann, von den Göttern an seinen Auftrag erinnert, Karthago wieder verlässt, durchsticht sie… …. Sie finden die Herrscherin Dido, die ihnen eine unbefristete freundliche Aufnahme zusagt und mit dieser dann auch demonstrierten Gastfreundschaft die… …Hilfe‘ sind kaum als gegenständliche Auflistung zu verstehen, sondern als Begriffspaare, die metonymisch für die Trägerin all dieser 38 Marion Oswald: Gabe… …ihres Schmucks und ihrer Kleidung tritt in einen Wettstreit mit dem Licht des Tages (vv. 1687–1755). In dieser goldenen Ausstattung Didos lässt sich eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2014

    Kontingenzerfahrung. Gabe, Gewalt und Emotionalität bei Gottfried von Straßburg

    Franziska Wenzel
    …Bekenntnis zum ewigen Sterben möglicherweise der Tauschwert, der die aporetische Struktur dieser Gabe markiert: Das Aufgeben des Lebens wird im Hingeben und im… …zwischem Gesagtem und Gemeintem wird in dieser Sprache der Liebe auf eine Weise verkürzt, dass Wörtliches und Übertragenes ununterscheidbar werden, dass… …Wipfler, München 2006, S. 97–116, hier: S. 105, sieht in dieser Beziehung mit Stephan Jaeger einen Rekurs auf den ciceronischen Freundschaftscode, der im 12… …Männern, weil sich aus dieser Spannung ein immerwährender Konflikt entspinnt, der zudem geschürt wird durch die familiär enge und Vater-Sohn-analoge Bindung… …Liebestränke steht, bei Wagner fatal gewendet und mit dem Trank inkorporiert wird. Dieser Unausweichlichkeit passionierter Sehnsucht ist nur mit dem Tod zu… …Minnepassion erweitern. Als Begründung der Passion setzt Gottfried an dieser Stelle weder eine transzendente noch eine irdische Macht ein. Wenn man so will… …anerkannte Bibelstechen, reicht der genannte Zusammenhang zurück bis zum verborgenen Willen Gottes, bis zu verborgenen Sachverhalten, die sich anhand dieser… …Adressierung an Marke und Isolde die Gabe im Sinne Derridas zu verstehen, auch wenn der Gabencharakter für Tristan und Isolde verschleiert bleibt. 26 Dieser… …ihrer Minneidentität in Tristans Weiterleben ein Selbst finden, das dem Tod entfliehen kann. Ohne dass Gottfried das an dieser Stelle so formulieren würde… …konkretisiert. Minne ist nicht nur Übertragung einer unmittelbar körperlichen Berührung, sondern sie wird im Akt der Inkorporation nach innen verlegt. 29 Dieser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2014

    Aparte Lektüren

    Marcus Hahn kontextualisiert Benns Werk im humanwissenschaftlichen Wissen der Moderne
    Michael Ansel
    …Sammelbänden erschienen sind und die vieljährige Beschäftigung ihres Verfassers mit dieser Fragestellung dokumentieren. Sie umfasst die Zeitspanne von Benns… …Tagebuchauszügen Mopsa Sternheims, hg. v. Thomas Ehrsam, Göttingen 2004, S. 8). Natürlich ist Hahn dieser Eintrag nicht entgangen (vgl. S. 297 f., Anm. 260). 603… …Michael Ansel tualisierungen zu dieser Textgruppe keineswegs unergiebig. Mit seiner profunden Quellenkenntnis bereichert Hahn die Forschung auch hier um… …wollten6 , verweist auf das strukturelle Defizit dieser Argumentation, die sich angesichts der von Hahn selbst reklamierten Anbindung seiner Arbeit an… …Positionierungen Benns zur Naturwissenschaft im Berichtszeitraum zu bestimmen. Obwohl sich dieser Aufsatz an Materialsättigung natürlich nicht mit Hahns… …anthropologischen Wissen der Moderne ausgeleuchtet sehen möchte, muss künftig zu dieser wegweisenden Arbeit greifen. Hahn kann auf überzeugende Weise belegen, dass… …dieser Band neues, die Benn-Forschung bereicherndes Material erschließen und z.B. wichtige Hinweise zur anthropologisch-biologischen Unterfütterung von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2014

    Dietmar Schmidt: Die Physiognomie der Tiere. Von der Poetik der Fauna zur Kenntnis des Menschen

    Benjamin Bühler
    …Einklang mit der naturgeschichtlichen Ordnung befindet und somit der Mensch 309 Buchbesprechungen in dieser Ordnung der Tiere den „wesentlichen Halt seines… …bezeichnen nicht mehr, sondern „verstellen die Wahrheit des Menschen.“ (94) Der Fluchtpunkt dieser Neuverortung des Tiers wird der Begriff des Lebendigen sein… …nicht aus der Tradition dieser Gattung herleiten lasse, und im Fall der Fabel die Frage nach dem Verhältnis von Exempel und Allegorie. Nach einer äußerst… …detaillierten Rekonstruktion der Fabeltheorien erscheint vor allem Herder als zentraler Protagonist dieser Diskussion, denn mit der Neubestimmung des… …Rekonstruktion dieser Herkunft des Begriffs des Lebens markiert sowohl einen wichtigen Beitrag zur gerne unterschätzen Geschichte der Fabeltheorie als auch… …Supplement physiologischen Wissens wird. Denn das Außerordentliche, von dem die Anekdote erzähle, mache vorstellbar, was in das Gebiet dieser Wissensform…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2014

    Jörg Robert: Vor der Klassik. Die Ästhetik Schillers zwischen Karlsschule und Kant-Rezeption

    Alexander Pleschka
    …prägte, interessiert er sich umgekehrt dafür, wie Schillers Frühwerk die Kantrezeption bestimmte. Unter dieser Voraussetzung würden einerseits… …[…] rekonstruieren, den Schillers Auffassung von Funktion und Faktur der Kunst“ (18f.) in dieser Zeit genommen habe. Schillers an Kant anschließende… …Ästhetik als auch die frühe Ästhetik in der ihr eigenen Komplexität herauszuarbeiten, stellt Robert dieser Interpretation der „Kalliasbriefe“ eine… …transzendentalphilosophischen Ästhetik Kants, sodass sich der Leser die Unterschiede zu Schillers frühen Schriften und den „Kalliasbriefen“ selbst erschließen muss. Trotz dieser… …Buchbesprechungen auf Zusammenhänge zur späteren Ästhetik hin, die in dieser Form noch nicht gesehen wurden. Bonn Alexander Pleschka 622…
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