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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Eva-Maria Heinle, Diachronische Wortbildung unter syntaktischem Aspekt. Das Adverb, Winter, Heidelberg 2004 (Sprache – Literatur und Geschichte 26), LXII und 437 Seiten

    Peter O. Müller
    …Habilitationsschrift von 1991 (!), eine Untersuchung zu dieser vernachlässigten Wortart vorlegt mit dem Ziel, die Wortbildung des Adverbs vom Althochdeutschen bis zur… …Wortbildungsarten des Alt- und Neuhochdeutschen erläutert. Es folgt eine nach den Letztgliedern alphabetisch gegliederte Darstellung der wortgebildeten Adverbien in… …den einzelnen Letztgliedern verhältnismäßig knapp, da zu vielen Wortbildungsarten nur wenige Lexeme nachweisbar sind. Eine Ausnahme machen lediglich die… …Adjektiv, prädikativ bzw. substantivisch) sowie zum anderen eine komprimierte Gesamtliste des systematisch ausgewerteten Untersuchungsmaterials (ohne -lich)… …Forschungsrichtung gehört auch das Textprinzip und damit die Einsicht, eine systembezogene historische Wortbildungsanalyse auf der Basis von Texten und nicht von… …diese Weise nicht erfaßt werden kann“ (ebd.), begründet Heinle dagegen ihre Orientierung an Wörterbüchern. Allerdings ergibt sich damit eine ganze Reihe… …Weise eine kontextbezogene semantische Auswertung möglich ist – dies alles sind Faktoren, die das Untersuchungsergebnis nachhaltig beeinflussen können… …: Zur Eignung von älteren Wörterbüchern und Wörterbuchvergleichen für eine Analyse von Wortschatz und dessen Wandel, in: Sprachwissenschaft 25, 2000, S… …der Auswertung. Insofern steht man der Einschätzung von Heinle, dass „eine Aktualisierung der Untersuchungsgrundlage am Gesamtergebnis nichts geändert… …Untersuchungen eine wichtige Vergleichsgrundlage zur Verfügung gestellt, und es muss sich zeigen, inwiefern zukünftige textbezogene Analysen den lexikographischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Daniel Cuonz: Reinschrift. Poetik der Jungfräulichkeit in der Goethezeit, Fink, München 2006.

    Daniela Gretz
    …kommen. Nicht zuletzt geht es dabei wohl um eine Ehrenrettung der deutschen Kunstperiode im Zeichen der neueren (vorwiegend französischen) Literaturtheorie… …gleichermaßen eine „Reinigung von Zweck“ wie „Inzwecknahme der Reinheit“ (S. 45) inauguriert. Das „Problem der Theorieresistenz“ (S. 61) des ‚reinen Schönen‘, das… …fruchtbar zu machen. Entsprechend interpretiert Cuonz den Text als eine erzählerische Versuchsanordnung, die „auf die künstliche Erzeugung eines lebendigen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Hugo von Montfort, Das poetische Werk, hg. v. Wernfried Hofmeister, mit einem Melodie-Anhang von Agnes Grond, Walter de Gruyter, Berlin, New York 2005 (de Gruyter-Texte), XL und 237 Seiten

    Johannes Spicker
    …gegenwärtigen Rezeption zugänglich machen und hierdurch eine intensivere Beschäftigung mit ihr anregen, darüber hinaus soll der Abdruck der zehn überlieferten… …autobiographisches Anliegen zum ‚adäquaten‘ Ausdruck von Gefühlen und Gedanken eines ‚Literaten‘ verstanden wird. Eine weitere literarhistorische Einordnung… …Kurzbeschreibungen der Überlieferungsträger. Für eine ‚detaillierte‘ Beschreibung des prachtvollen Cod. Pal. Germ. 329 wird wiederum auf den Kommentar zum… …. Der Herausgeber wertet dies als Besonderheit seiner Edition, doch manifestiert sich hierin wohl eher eine eigentümliche Verabsolutierung des eigenen… …wiedergegeben. Als eine positive Ergänzung der Studienausgabe fungiert die begleitende Internet- Plattform‘. Die diplomatisch genauen Abschriften der vier… …Verfahren, eine Art neuartiger Auffassung von Paralleldrucken. Es sollte freilich nicht dazu führen, dass im gedruckten Lesetext Varianten und Lesarten völlig… …Verlagsserver bzw. eine Suchmaschine reicht hier wohl nicht aus. Die Edition Hofmeisters ist wichtig, Hugos Werk einer breiteren Rezeption zugänglich zu machen… …. Der Versuch, möglichst kompakt eine Studienausgabe vorzulegen, ist auf der textlichen Seite weitgehend gelungen. Allerdings sollte es auch in diesem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Eckehard Simon, Die Anfänge des weltlichen deutschen Schauspiels 1370–1530. Untersuchung und Dokumentation

    Thomas Habel
    …2003 (MTU 124), XI und 492 Seiten (mit separatem Abbildungsteil) Im Verlauf der zurückliegenden vier Jahrzehnte hat Eckehard Simon (Harvard) eine… …Gebrauchssituation der frühen weltlichen Spiele, deren Texte – in der Form von Regiebüchern oder Aufführungsmanuskripten – eine jeweils konkrete, ortsabhängige… …Spiel-Überlieferung aber kam es auch auf diesem Wege nicht. Ob wir heute Kenntnis von einem weltlichen Spiel haben oder nicht, bleibt somit letztlich eine Frage von… …wo immer möglich – in eine sich gegenseitig erhellende Beziehung zu setzen, bewährt sich also fraglos. Im Zentrum von Simons Bestandsaufnahme stehen… …wenigstens in groben Umrissen skizziert werden soll, ist auf eine sachliche und terminologische Vorentscheidung hinzuweisen. Simon nutzt zwar die eingeführten… …ab 1987 bzw. 1990 wieder zugänglichen Spiel-Archivalien hat Simon eine erhebliche Zahl von neuen Belegen sichern können (vgl. S. 237ff., 270ff… …1375–1400). Für beide Spiele wird nicht nur eine sorgfältige neue Edition vorgelegt, sondern sie werden auch hinsichtlich ihrer literarhistorischen… …Neidhart- Spiel vom Fastnachtsdienstag 1395, ein. Simon legt weitere Zeugnisse aus nicht weniger als 15 Orten vor, die eine Dominanz von Aufführungen im… …Freien und in größeren Räumen belegen. Neben vertrauten weltlichen Spielstoffen fällt eine nicht unerhebliche Konzentrierung auch auf geistliche Themen ins… …„abendfüllende Großspiele“ (S. 181) in Rathaussälen ‚inszeniert‘. Eine für die Forschung außerordentlich wichtige Besonderheit stellen Rabers Spielaufzeichnungen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Nikolaus Ruge, Aufkommen und Durchsetzung morphembezogener Schreibungen im Deutschen 1500–1770, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2004 (Germanistische Bibliothek 19), 294 Seiten

    Michael Elmentaler
    …deutschen Rechtschreibung durch die Grammatiker des 17.– 19. Jahrhunderts beschäftigt hatte, ist seit einigen Jahren eine verstärkte Hinwendung zur… …„einzelnen Fällen morphembezogener Schreibung“ (S. 257). Dies wiederum hat auch Konsequenzen für die Frage nach den Ursachen dieses Prozesses. Wenn sich eine… …schon der Vergleich mit dem niederländischen Orthographiesystem, das zweifellos eine problemlose überregionale Verständigung gewährleistet, obwohl dort… …Variantenreduktion, die die Voraussetzung für eine schnellere Erfassung von Morphemen in der Schrift darstellt, auf breiterer Basis zu untersuchen. Hierbei dürfte nach…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Carsten Jakobi: Der kleine Sieg über den Antisemitismus. Darstellung und Deutung der nationalsozialistischen Judenverfolgung im deutschsprachigen Zeitstück des Exils 1933–1945, Niemeyer, Tübingen 2005.

    Stephan Braese
    …Antisemitismusdarstellungen in der Exildramatik bislang keinen Klärungsbedarf gesehen“ (11), so blitzt hier in aller Schärfe eine jener lastenden Hypotheken der Exilforschung… …der deutschen und europäischen Judenheit […] eine Art geschichtlicher Deckerinnerung“ 3 sein könnte, wurde durch die selbstkritischen Bestandsaufnahmen… …deutschsprachige Exilliteratur auch für eine Forschung, die in unserer Zeit steht (und darum weiß), bereithält. In seiner Einleitung macht Jakobi zunächst auf… …, sozialer und historischer Momente der Exilsituation“ (22) und klammert dabei ästhetische Momente aus, sucht eine Kritik wie etwa die Joseph P. Strelkas in… …Antisemitismustheorien; auch enthält Jakobis Überblick eine Fülle wertvoller Einzelbeobachtungen. Etwa wird deutlich, dass die Begriffe der ‚Ausrottung‘ und ‚Vernichtung‘… …NS-Antisemitismus als „eine für das Exil einzigartige theoretische Anstrengung“ (78) gewürdigt werden muss: Ihre Einsicht, „dass der Antisemitismus nichts mit seinem… …aus einer falschen Stigmatisierung befreit), stehen für eine „Kritik am NS-Antisemitismus, die nicht an der sittlichen Qualität seiner Opfer anknüpft… …Buchbesprechungen ten Opfer eine Einsicht in den Antisemitismus zu. Der literarisch fingierte Sieg über den Antisemitismus bleibt so ein kleiner Sieg, der sich nur… …haben – eine vielfältig weiterführende Einsicht, nicht beschränkt auf das Feld der Exilforschung. Wohl mag die abschließend vorgenommene Feststellung… …, eine am Kernereignis der Epoche entwickelte Fragestellung und die Präzision der Lektüren dieser gut lesbaren Studie eindrucksvoll einen Weg, wie dem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Alexander Honold: Hölderlins Kalender. Astronomie und Revolution um 1800, Vorwerk 8, Berlin 2005.

    Bart Philipsen
    …Hölderlin-Lektüren eine der wenigen Einsichten, über die keine Kontroverse in der Hölderlin-Rezeption mehr bestünde, wenn damit zugleich die Frage nach der Art dieser… …„lebendiges Uhrwerk und geschichtliches Archiv ist“ (S. 448). Er „tangiert eine Vielzahl von Lebensformen und Wissenschaften, ohne in einer Disziplin wirklich… …Absicht Honolds, „eine systematische Entfaltung der natürlichen und historisch-kulturellen Dimensionen des Kalenders zu verbinden mit einem weitgehend… …Lese-)Prozess zu einer allgemeineren kulturellen Lese- und Schreibpraxis in Beziehung zu setzen und somit eine über das schlichte Quellenstudium hinausgehende… …sowohl auf die wohlgeordnete „Verfassung“ (Kant) der planetarischen Bahnfiguren und – in einem umfassenderen Sinne – auf eine zyklologisch verfasste… …Kalendariums der französischen Revolution trafen nun beide divergierende Bedeutungsfelder zusammen und bildeten eine zeitweilige, ‚kairologische‘ Komplizenschaft… …, die der Kontingenz der historischen Ereignisse eine zyklisch-naturale Dimension zuschrieb und den immerhin brutalen Traditionsbruch wieder…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    „Das Motto. Aus Tristan und Isolde.“

    Elsa Bernsteins Drama „Dämmerung“ als Auseinandersetzung mit dem Wagnerismus um 1900
    Andrea Albrecht, Romana Weiershausen
    …Dramatikerin Richard Wagners Anspruch, das „Kunstwerk der Zukunft“ entwickelt zu haben, durch eine naturalistische Transposition von „Tristan und Isolde“… …Bernsteins Leben, zu dem eine erfolgreiche Existenz in Münchens Intellektuellenkreisen, schließlich aber auch die Verfolgung im Dritten Reich aufgrund ihrer… …Rosmer. Eine deutsche Dramatikerin im Spannungsfeld der literarischen Strömungen des Wilhelminischen Zeitalters, Bern, Frankfurt/Main, New York 1985; Bernd… …Distelkamp: Eine innige Verschmelzung von Wort und Musik. Untersuchungen zur Entstehungsgeschichte der Märchenoper „Königskinder“ von Elsa Bernstein und… …musikalischen Entwicklungen der Zeit eine zentrale Rolle spielte, mit den Angehörigen und Sympathisanten des ‚Bayreuther Kreises‘, der eine offen antisemitische… …symptomatisch für eine spezifische Situation der jüdischen Intellektuellen und die Bedeutung des Wagnerismus in der Jahrhundertwende. Durch ihren Vater Heinrich… …symbolistisch-neoromatischen: „Königskinder“ (1895), „Mutter Maria“ (1900); als Beispiele von klassizistischen: „Nausikaa“ (1906) und „Achill“ (1910). 8 Eine Ausnahme bildet… …, Göttingen 2004, S. 248–252. 548 „Das Motto. Aus Tristan und Isolde.“ quisit der Eröffnungsszene eine „kleine[ ] Wagnerbüste“ 9 (D 5) vorschreibt und mit… …im Gegensatz zu den zahlreichen, ausschließlich auf eine komische Entwertung des Originals zielenden „Tristan“-Parodien des 19. Jahrhunderts14 – nicht… …um eine eindimensionale parodistische oder satirische Übertragung handelt. Bernstein hat vielmehr eine – in der Terminologie Gérard Genettes –…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Kartographie des Denkens – Kafka und Benjamin im Kontext von Judentum und Moderne

    Kafka und Benjamin im Kontext von Judentum und Moderne
    Petra Renneke
    …. Der Artikel versucht eine Kartographie des Denkens beider Schriftsteller im Spannungsfeld dieser Themenkomplexe. Er will damit einen Beitrag leisten zur… …. Illegitim, weil er selber eine Diskursgrenze oder ein Grenzdiskurs ist. In Kafkas radikalem Akt der Verweigerung jeder Interpretation liegt der Beginn für… …Tiere, der Kreatur. Eine der entscheidenden Fragen lautet also: Von wo aus schreiben diejenigen, „die deutsch zu schreiben anfiengen“? Interessant ist in… …dem so mancher sich nährt, anstatt sich von ihm zu trennen. Kein Wunder, dass da eine Situation des luftleeren Raums und des Klebenbleibens anstatt der… …keineswegs eine finale Struktur, sondern ist gleichsam die Inspiration für die „fast vier [sprachlichen] Unmöglichkeiten“, für das Schreiben als ein… …lebenslängliches Provisorium. In dem Brief an Brod schreibt Kafka weiter: Eine Inspiration ehrenwert wie irgendeine andere, aber bei näherem Zusehn doch mit einigen… …man eine vierte Unmöglichkeit hinzufügen, die Unmöglichkeit zu schreiben (denn die Verzweiflung war ja nicht etwas durch Schreiben zu Beruhigendes, war… …ein 1 Franz Kafka: Brief an Max Brod, [Matliàry, Juni 1921], in: Max Brod, Franz Kafka: Eine Freundschaft, Bd. II, Briefwechsel, hg. v. Malcolm Pasley… …schreibt knapp bevor er sich erhängt, ein Provisorium, das ja recht gut ein Leben lang dauern kann) also war es eine von allen Seiten unmögliche Literatur… …, eine Zigeunerlitteratur, die das deutsche Kind aus der Wiege gestohlen und in großer Eile irgendwie zugerichtet hatte, weil doch irgendjemand auf dem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Der große Mogol oder der Vater der Lügen des Schelmuffsky – Zur Parodie des Reiseberichts und zur Poetik des Diabolischen bei Christian Reuter

    Zur Parodie des Reiseberichts und zur Poetik des Diabolischen bei Christian Reuter
    Maximilian Bergengruen
    …Christian Reuters „Schelmuffsky“ als eine Parodie der zeitgenössischen Indien-Reiseberichte (Olearius, Mandelslo, Andersen, Iversen, aber auch Laet, Tavernier… …(Schelm. 137), über ihn wird noch einiges zu sagen sein, anlässlich Schelmuffskys Heimreise zu seiner Mutter eine Erklärung der erzählten Ereignisse… …anbietet, die wahrscheinlicher klingt als Schelmuffskys Wahrheitsbeteuerung. Er behauptet nämlich, dass „Schelmuffsky nicht weiter als eine halbe Meile von… …. 137f.). Eine Lügengeschichte also. 1 Ich zitiere unter der Sigle ‚Schelm.‘ nach der Ausgabe Christian Reuter: Schelmuffskys warhafftige curiöse und sehr… …[…] Reisebeschreibung“ eine wahre Seite besitzt, zumindest eine diskursiv abgesicherte und abgedichtete. 3 Betrachtet man die Indien betreffende… …Reisegeschichtsschreibung des 17. Jahrhunderts, fällt auf, dass die Darstellung des ‚Großen Mogols‘ und der Festung Agra als eine Art deutsches Vorrecht beansprucht wird… …deutschen Indien-Reisenden einen durch und durch hierarchisch organisierten Staat vor, in dem es nur eine, und zwar linear organisierte Befehlsgewalt gibt… …: Andersen, Iversen [Anm. 7], S. 209ff. Bei Dapper [Anm. 11], S. 158, ist zu erfahren, dass Chorrom – eine Generation früher – „des Nachts seinen ältesten… …, Iversen [Anm. 7], S. 39. Schon in Laet [Anm. 8] wird eine politische, in diesem Fall freilich nur souveränitätstheoretische, Einordnung vorgenommen. Unter… …einem „Schloß[ ]“ mit dem Namen „Agra“ zu finden sei und dass er dorthin zu Fuß „etwan noch eine Stunde hin“ laufen müsse. Und tatsächlich stößt Reuters…
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