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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Stellvertretung, Verschiebung und Konkurrenz – Zu einigen strukturalen Aspekten in Heinrich von Kleists Erzählung „Der Zweikampf

    Zu einigen strukturalen Aspekten in Heinrich von Kleists Erzählung „Der Zweikampf. Oder: Herzog Wilhelm kehrt zurück
    Walter Delabar
    …überhaupt die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen vermag. Gegen jene Stimmen, die freilich auch in diesem Werk Kleists ein „Meisterstück“ 1 oder eine… …Herzog Wilhelm und dem von der Unschuld Littegardes –, die im Wesentlichen durch eine Figur zusammengehalten werden, um Schuld und Unschuld gestritten… …Eigentümlichkeiten Kleists im „Zweikampf“ eher als „Aufbegehren der Lettern gegen ein sich vollziehendes Gesetz, gegen eine ihrer Natur nach abstrakte und ihrer Praxis… …Gattung zu lösen, könnte man doch eine wenig plausible Handlungsführung im Kunstmärchen vielleicht noch hinnehmen, nicht jedoch in der historischen… …Frage, wie dieser in den Besitz des Mörders gekommen ist, als eine „gänzlich unauflösliche[] Frage“ bezeichnet, 8 während die Frage, wo und mit wem er die… …macht eine Nacht mit ihm, zumal beide Beteiligten verwitwet sind, noch nicht zu jenem „Verbrechen“, das es anscheinend nicht nur in den Augen von… …engen Zusammenhang. Freilich in einem anderen, als ihn die Erzählung konstruiert. Die nämlich argumentiert, als ob das eine – die vorgebliche Liebesnacht… …Liebesnacht ersetzt, und anscheinend wird das zweite Problem als ebenso schwerwiegend angesehen wie das erste, denn die eine Antwort auf beide Fragen zieht für… …jedoch berichtet unbeirrt für eine ganze Weile nicht mehr von einer Verhandlung des Mordfalls, sondern von der Ehrenrettung Littegardes und von Trotas… …. Aber gerade an diesem Punkt der Erzählung gibt es eine kleine argumentative Lücke, in die Friedrich schlüpft: Gesundet Friedrich zusehends, erweist sich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Subversives weibliches Wissen im „Nibelungenlied“

    Ingeborg Robles
    …eine Abwesenheit von Wissen, sondern ein von den Männern unter teilweise großem Aufwand erzeugtes Nicht-Wissen, ein Nicht-Wissen, das somit zu einem… …Wissen, das als eine Komponente ihres Heldentums erscheint. 5 In entscheidenden Momenten sind sie nur aufgrund ihres Wissens in der Lage zu handeln. 6 So… …garantiert ihnen eine herausgehobene Stellung [...]. Wissen sichert Herrschaft“ (Bruno Quast: Wissen und Herrschaft. Bemerkungen zur Rationalität des Erzählens… …zeigt sich also eine Verbindung von Wissen und Stärke auf der einen und von Nicht-Wissen und Schwäche auf der anderen Seite. 9 Darüber hinaus aber 7… …erfolgreich in ihrem Vorhaben, Prünhilt für Gunther zu werben. Aber mit sich an Bord des Schiffes nach Worms führen sie eine Frau, deren erzwungenes… …(Str. 472,1f.). Hagen springt Sivrit mit einer Lüge bei: Sivrit habe das Schiff bewachen müssen. Prünhilts Beunruhigung überdauert eine sehr lange Zeit –… …versuchen, das von ihr Wahrgenommene bestätigt zu finden. Denn es besteht eine solche Kluft zwischen ihrem vermeintlichen Wissen und dem, was sich ihr… …, 1999, S. 27–49: Die Standeslüge schaffe für Brünhild eine „politische Realität [...], die sich im weiteren Verlauf der Handlung als irreversibel“ erweise… …, dass es sich nicht allein um eine Krise der Zeichen handelt, sondern um den „manipulativen Einsatz“ derselben durch die Männer (Schausten, S. 41). 15 Als… …eine andere Art des Wissens, Träume oder Prophezeiungen, und gehört damit einer anderen Wirklichkeitsebene an. Kriemhilts Falkentraum enthält Wissen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    „Geltung ohne Bedeutung“ – Zur Architektonik des Gesetzes bei Franz Kafka und Giorgio Agamben

    Zur Architektonik des Gesetzes bei Franz Kafka und Giorgio Agamben
    Susanne Lüdemann
    …gesetzeskräftigen Signifikanten verwiesen, das heißt, was das Abendland des Mittelalters und die Scholastik anlangt, auf den Kaiser oder den Papst, auf eine Instanz… …bei ihnen die Frage nach dem Signifikanten als Einsatz in einem Text, mit dem ein Subjekt eine bestimmte Partie um sein Genießen spielt, grundlegend… …Geschichten im poetischen und metaphorischen Sinn in der Architektur der rabbinischen Interpretationen. [...] Im Grunde spielt der Signifikant auf eine desto… …„Vermittlung der Interpreten des Textes“ – entsprechen also zwei verschiedene politische Verfassungen: eine staatlich-territoriale, die auf der Landnahme gründet… …und dem Schmittschen Diktum des unauflöslichen Zusammenhangs von „Ordnung und Ortung“ gehorcht, und eine staatenlos deterritoriale, die ihre Substanz in… …als eigenes Bewußtsein erscheinen, sondern nur als dasjenige, das ein auf mich irreduzibler anderer von mir hat; die Stimme des Gewissens nicht als eine… …Prokurist in einer großen Bank; er fährt gelegentlich im Automobil; er trägt eine Photographie seiner Geliebten in der Brieftasche und lebt in einer Stadt mit… …sein – oder vielmehr alles dieses zugleich, ein riesiger Synkretismus. Die Kafka-Forschung hat lange versucht, seinen Begriff des Gesetzes in die eine… …welchen bereits Kant das forum internum des Gewissens beschrie- 21 Vgl. Ulf Abraham: Mose „Vor dem Gesetz“. Eine unbekannte Vorlage zu Kafkas… …verschiedene Kontingenzprobleme) 33 entziffern wollen, eine symbolische Deutung im Sinne Goethes vor, die den „besonderen Fall“ als „Essenz eines Allgemeinen“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Beiheft zur ZfdPh 2007, Themenschwerpunkt: „Tiere, Texte, Spuren“, Herausgeber: Norbert Otto Eke und Eva Geulen

    …Länge oder ausführlichere abstracts von maximal 3 Seiten mit vorläufigem Literaturverzeichnis bis zum 1. 4. 2006. Wenn möglich schicken Sie uns bitte eine… …Bestiarium. Auch an kleinsten Wesen kann sich eine literarische Leidenschaft entzünden, die den Fliegendichter Brockes mit dem Käferdichter Stifter und dem…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Ingo Warnke, Wege zur Kultursprache. Die Polyfunktionalisierung des Deutschen im juridischen Diskurs (1200–1800), Walter de Gruyter, Berlin, New York 1999 (Studia Linguistica Germanica 52), XV und 467 Seiten

    Norbert Richard Wolf
    …diesen ins Zentrum seiner Darstellung rückt. In mehreren weit ausholenden theoretischen und methodologischen Kapiteln formuliert er eine Reihe von… …‚Zeit‘ zu tun hat, ist ‚temporal‘. Dennoch hat dieses Kapitel für sich schon großen Wert, weil wir bislang nicht über eine Zusammenstellung… …volkssprachiger Fachprosa als Anstoß einer jahrhundertelangen Vertextungspraxis, so daß trotz verfassungs- und mediengeschichtlich bedingter Brüche eine relativ… …einer überregional gültigen Sprachform geschrieben sind. Nur auf diese Weise kann festgestellt werden, ob und wie die Merkmale, die eine Sprache zu einer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Inhaltsverzeichnis

    ….................................................................. 1 Hans Jürgen Scheuer, Bildintensität. Eine imaginationstheoretische Lektüre des Strickerschen Artusromans „Daniel von dem Blühenden Tal“… …................................. 145 Britt-Marie Schuster, Die Verständlichkeit von frühreformatorischen Flugschriften. Eine Studie zu kommunikationswirksamen Faktoren der… …gewerblichen Zwecken im Wege eines fotomechanischen oder eines anderen Verfahrens. Dem Autor verbleibt das Recht, nach Ablauf eines Jahres eine einfache…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Inhaltsverzeichnis

    …................................................................................. 395 Libuše Spá&ilová: Die Textsorte Schlichtungsprotokoll in der Olmützer Stadtkanzlei von 1412–1545. Eine textsortengeschichtliche Untersuchung… …............................. 416 Diskussion Hartmut Kugler: Weltbild, Kartenbild, geometrische Figur. Eine Auseinandersetzung mit Brigitte Englischs Analyse mittelalterlicher… …anderen Verfahrens. Dem Autor verbleibt das Recht, nach Ablauf eines Jahres eine einfache Abdruckgenehmigung zu erteilen; sich ggf. hieraus ergebende…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Andrea Gnam: Sei meine Geliebte, Bild! Die literarische Rezeption der Medien seit der Romantik, Iudicium, München 2004.

    Volker C. Dörr
    …„einen Freiraum [eröffnen], um über neue, rauschhafte Wahrnehmungsformen zu sprechen“; oft bildet dabei, als ein „vorästhetisches“ Moment, eine „erotische… …Deutung – eine Abwendung von einem Paradigma romantischen Erzählens: Die vorher „dämonisierte“ Erregung des Betrachters erscheint, zum „sympathetischen… …vordringlich eine Bedrohung der „psychischen Autonomie der Frau“ durch fotografische Männerporträts dargestellt, womit „die Frage nach der Qualität der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Das Elch-Kapitel in der

    Reiner Hildebrandt
    …und zu lat. alces stimmte, verdrängt hat.“ 2 Eine aktuelle wortgeschichtliche Verdeutlichung dazu lieferte 1998 das Etymologische Wörterbuch des… …eine inzwischen vielfach abgesicherte Hypothese, die besagt, dass das Original Hildegards so konzipiert gewesen sein muss, dass das Pergament nur… …wie identisch sind. Es ist deshalb nur eine andere Erklärung dafür möglich, dass es nämlich noch mindestens eine(n) Koautor(in) gegeben hat, der/die die… …unmittelbaren Umfeld des Textes durchaus vorhanden sind. Ob sich darin eine ambivalente Geisteshaltung der Hildegard selbst widerspiegelt – eine praxisorientierte… …mit deutschen Wörtern und eine theoriebezogene in rein lateinischem Gewand – sei als Vermutung lediglich angedeutet und kann die Hypothese eines… …von PV gedacht werden kann, eine Tendenz, die sich genau so auch in den deutschsprachigen Derivaten „Speyerer Kräuterbuch“ (SpK) 16 und „Pariser… …Anhänge“ (PaA) 17 feststellen lässt. Generell aber wird die von mir erarbeitete neue Textedition eine Unterscheidung von Grundtext und Zusatztext durch… …Normalschrift einerseits und Kursivschrift andererseits praktizieren. Wie dringlich eine solche neue textkritische Edition erwartet wird, wurde jüngst wieder von… …datierbaren Hss. müssen auf eine gemeinsame Vorlage zurückgehen, die nicht das Original, sondern eine originalgetreue Abschrift hinsichtlich der differenzierten… …und sinngemäß in den Haupttext integriert erscheint, in W dagegen oft eine heillose Verwirrung entstanden ist, weil der Schreiber offenbar die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Sebastian Coxon, The Presentation of Authorship in Medieval German Narrative Literature 1220-1290, Clarendon Press, Oxford 2001 (Oxford Modern Languages and Literature Monographs), 254 Seiten

    Timo Reuvekamp-Felber
    …Peters: Autorbilder in volkssprachigen Handschriften des Mittelalters. Eine Problemskizze, in: ZfdPh 119, 2000, S. 321–368. 8 Elisabeth Lienert: Hoerâ… …Ems die volkssprachige mit einer lateinischen Tradition zusammengebracht und daraus eine Vielzahl an Möglichkeiten gewonnen, seine Autorschaft zu… …Persönlichkeiten bei der Textentstehung ein. In einigen Legendendichtungen geschieht dies auf eine Art und Weise, dass Konrad nur als Instrument des Mäzens oder… …auf eine Ich-Perspektive) bevorzugt habe, sei Rudolf mit ganz unterschiedlichen Rezipientenkreisen konfrontiert gewesen, wobei vor allem der lateinisch… …Aufmerksamkeit gezollt wird. Man muss sicher nicht in allen Details und Schlussfolgerungen konform mit Coxon gehen, doch ist seine Dissertation eine ausgesprochen…
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