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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Von der Idylle zum ‚Blutbad‘. Die Vergeschichtlichung der Alpendarstellung in der Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts

    Claudia Stockinger
    …Erhabenheitsgefühl und Freiheitserlebnis, den sie auf die politische Geschichte der Schweiz überträgt. Auf diese Verbindung von literarischer Alpendarstellung und… …Nutzen da und tränken das Gelände.“ 8 Diese sozialpolitische Funktionalisierung des Alpenidylls wird, wie erwähnt, seit 1750 u.a. durch ein zunehmendes… …, sondern zudem durch den Einbruch von Gewalt in die (vermeintliche) Idylle ad absurdum geführt. 11 Indem auf diese Weise das (nicht mehr ‚angenehme‘) Grauen… …Kulturbesitz. Ms. germ. fol. 1382. – Diese Problematisierung des Alpenraums im frührealistischen historischen Drama bleibt bei der gängigen Perspektivierung auf… …Mensch ein „Wurm, ein Sandkorn in der Welt“, ein „halb gereiftes Nichts“. 13 Diese skeptische Beurteilung der menschlichen Wahrnehmungskompetenz klingt in… …Wiederherstellung, als sie vielmehr auf soziale, konstitutionelle und institutionelle Mißstände der Zeit aufmerksam machen will. 23 Diese gesellschaftskritische… …Tons, die staatstheoretische Begründung des Verhaltens weicht individuellen Entscheidungen. 27 Auf diese Weise korrespondiert – zumindest in Ansätzen –… …, den Gebirgshöhen und Gipfeln zu, die man erobern möchte. 29 Im Aufstieg allerdings wiederholt sich diese Bewegung: Die Berglandschaft präsentiert sich… …Gegenstände hatte ich keine Sprache“. 32 Nur vier Jahre später, in den „Briefen aus der Schweiz“, wird Goethe diese Sprache und damit Souveränität in der… …Wasserfall, etwas Baumtrockniß. […] Immer Granit, mit Talk gemischtes Quarzgestein. Prächtiger Rückblick in die hinabstürzende Reuß […]. 35 Auf diese Weise…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Die frühneuhochdeutsche Brücke. Überlegungen zur sprachtypologischen Periodisierung der deutschen Sprachgeschichte

    Thorsten Roelcke
    …Neuzeit geprägt. Diese Auseinandersetzung gipfelt in der Diskussion um den Ansatz einer eigenständigen frühneuzeitlichen Periode und reicht dabei von einer… …metasprachliche Gesichtspunkte wie Verstehbarkeit und Darstellungsschwerpunkt. 8 Diese Verbindung erweist sich jedoch im Falle der frühen Neuzeit wie auch im… …einzelnen Gesichtspunkten auszugehen und diese dann miteinander zeitlich und (wenn möglich) faktisch zu verbinden. Im Rahmen einer sprachtypologisch… …Formensystems zugrunde und charakterisiert diese folgendermaßen9 : • Althochdeutsch (7. bis 11. Jahrhundert) mit Formenreichtum; • Mittelhochdeutsch (12. bis 15… …Mitte des 14. Jahrhunderts) mit Systematisierung des Formenbaus bei progressiver Steuerung mittels Artikel und Pronomen. Über diese Dreigliederung legt… …Abgrenzungsunsicherheit kennzeichnen auch die Versuche, syntaktische Merkmale bei der Periodisierung des Deutschen zu berücksichtigen. Diese erscheinen hier sogar bei… …sprachtypologisch relevanter Erscheinungen erfolgversprechend. Denn diese erlaubt die Betrachtung unterschiedlicher sprachlicher Erscheinungen unter einem gemeinsamen… …Wortstellung im (unmarkierten) Aussagesatz. 26 Diese entspricht dem zentripetalen Sprachbau nach Tesnière (gegenüber dem zentrifugalen Sprachbau mit Nachstellung… …sprachtypologischen Interesse ist. Diese unter der Bezeichnung oberdeutscher Präteritumschwund bekannte Erscheinung umfasst etwa die Südhälfte des deutschen Sprachraums… …Zunahme an Modalverbgefügen (etwa mit wollen, möchten oder mögen) begleitet werden. Diese Entwicklung dauert ungefähr vier Jahrhunderte an, so dass die Zeit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Autorbilder in volkssprachigen Handschriften des Mittelalters. Eine Problemskizze.

    Ursula Peters
    …prominenteste Beispiel für diese Frage ist die Minnesang-Überlieferung wegen ihrer autorfixierten Œuvre-Sammlungen mit (wechselnden) Autornamen und einer Fülle… …von Autorbildern in einem Großteil der Handschriften. Diese Autorbilder, die in der Großen Heidelberger Liederhandschrift, der Weingartner… …eingeordnet. Diese Überlegungen haben schließlich Burghart Wachinger6 und kürzlich Horst Wenzel7 weitergeführt und damit zugleich – so auch der programmatische… …Miniaturen, in: Autor und Autorschaft (Anm. 1), S. 1–28. Diese Arbeit ist eine Weiterführung der auf das Walther-Bild der Weingartner und Manessischen Lieder… …verleihen? Oder sind diese Oswald-Bilder nicht doch eine charakteristische Ausnahme, da wir es normalerweise in der handschriftlichen Überlieferung des 13. bis… …berücksichtigten? 10 Diese Probleme der Identifizierung und literarhistorischen Einschätzung der Autorbilder sollen im Folgenden an ausgewählten Beispielen in… …deutsche Texte vor dem 15. Jh. nur sehr vereinzelt mit Bildern ihrer Autoren versehen worden. 11 Diese wenigen Beispiele sind allerdings um so signifikanter… …des „Sachsenspiegels“ (S. 11) und die Anfangsinitiale der Nibelungen-Handschrift B (S. 14). Diese von Burghart Wachinger zusammengetragenen… …programmatisch den Eingang wie das Ende des Prologs bestimmen, mit der ausführlichen Verfassersignatur des Epilogs 20 und verleiht auf diese Weise dem Ich des… …historiographischen Handschriften als Verkünder und Garanten verbindlicher Wahrheiten auftreten. 21 Auf diese Weise ist im Bild des thronenden Autors Frater Johannes de…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Thomas Ehlen, Hystoria ducis Bauarie Ernesti. Kritische Edition des „Herzog Ernst“ C und Untersuchungen zu Struktur und Darstellung des Stoffes in den volkssprachlichen und lateinischen Fassungen, Narr, Tübingen 1996 [ScriptOralia A, 23]

    Thomas Bein
    …. verschollen) 2 und die Erfurter Prosa (Erf) in einer Hs. vom Ende des 14. Jhs. C wird schließlich recht genau ins Frühnhd. rückübersetzt, und diese… …vollzieht“ (S. 21). Ehlen liefert später zwar genauere Begründungen, doch erweisen sich mir diese nicht als zwingend. Denn warum sollten bestimmte Erzählmotive… …verschiedene Mündlichkeitsstufen schließlich in die Schriftlichkeit überführt werden; doch muß diese Alterität und die relative zeitliche Nähe von… …. Überdies spricht die hagiographische Ausrichtung der C-Fassung, die der Adelheid-Verehrung gewidmet ist, deutlich für diese Interpretation. Zur Edition: Die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Ankündigung eines Symposions. „Autorschaft: Positionen und Revisionen“

    …ausgeschriebene Symposion soll, eine Generation nach Barthes’ Proklamation, diese Positionen klären, überprüfen und revidieren. In vier Sektionen werden…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Kerstin Bartels, Musik in deutschen Texten des Mittelalters, Lang, Frankfurt/M. u.a. 1997 (Europäische Hochschulschriften 1601).

    Martin J. Schubert
    …und Meistersang blieben zum großen Teil unberücksichtigt; vor allem hier bleibt Raum für fortführende Untersuchungen. Diese Einschränkungen, besonders… …. Dass die verschiedenen Aspekte eines literarischen Werks oder einer Gattung an verschiedenen Stellen erscheinen, ist unvermeidlich; diese Bezüge sind… …Gliederung, die sich noch mehr an Funktionen orientierte; diese hätte Signal- und Unterhaltungsmusik deutlich trennen können und hätte den wesentlichen… …Darstellung von Musik und Musikerlebnis in der erzählenden deutschen Dichtung, Diss. Bonn 1959, S. 202f. und 237f. Bartels sieht allerdings diese Arbeit „nur…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Bilderbuch der Wünsche. Clemens Brentanos „Gockel Hinkel Gackeleia“

    Waldemar Fromm
    …Thesen, die anhand anderer Texte entwickelt wurden. 3 Ein Grund für diese Marginalisierung mag sein, daß die Spätfassung in der konservativ-theologischen… …Phase Brentanos entstanden ist und diese in Verdacht steht, zweckästhetischen Gesichtspunkten zu folgen. Die theologische Grundierung des Spätwerks muß… …„Vadutz“ „unter den verlorenen Sachen im Wochenblättchen“ (S. 626). Der kindliche Autor aber will sein „Vadutz“ nicht verloren geben: Da diese Ermahnungen… …soll, sondern einem in der Welt lokalisierbaren Ort. 9 Diese Kränkung ist unter psychologischen und psychoanalytischen Gesichtspunkten betrachtet ein… …[…]“, S. 622). Diese emotionale Kontrolle über Signifikant und Signifikat bestreiten die ‚erwachsenen‘ Sprachansichten ebenso, wie eine möglich… …Imaginäre allerdings dem weiblichen Bereich zu (das Großmütterchen) und das Symbolische dem Männlichen (Buchhalter Schwab). Diese Unterscheidung ist aber… …verlorene imaginäre Welt: „Da diese Ermahnungen mich noch immer nicht zu einem schönen Bilde der Resignation machen konnten […]“ (S. 625). An das Verlorene… …die nicht mehr artikulierbare Sprache des Imaginären. Diese Sprache des Imaginären wendet er in der Bitte um Vergebung und der Aufforderung zum Mitleid… …Aktualgenese Spuren eines imaginären Geschehens behalten, in der Sprache aber verlieren sich diese Spuren. Das hat, wie zu zeigen sein wird, Auswirkungen auf das… …Gier des Königs Eifrasius, Eier zu essen, hat eine solche Überschreitung zur Grundlage. Gockel erhebt gegen diese Ordnung der Begierde Einsprüche und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Die Rolle der II. Orthographischen Konferenz (1901) in der Geschichte der Deutschen Rechtschreibung

    Dieter Nerius
    …Dieter Nerius Diese Schreibung, die zunächst in Anfangs-, Mittel- und Endstellung bei einer großen Zahl von Wörtern auftrat und als Kennzeichen der… …Relikt 34 Die Rolle der II. Orthographischen Konferenz (1901) … aus dem Regelwerk verschwand. Es gelang der traditionellen Richtung somit nicht, diese… …speziell auf die allgemein anerkannten Forschungen von J. Grimm berief. Diese Richtung, die an den Universitäten und höheren Schulen viele Anhänger besaß… …folgendermaßen interpretiert: „… diese (die Anhänger der historischen Richtung, D. N.) gehen davon aus, dass wir aus den allgemeinen Gesetzen, nach denen sich die… …können; und das, was sie auf diese Art als die notwendigen Formen der neuhochdeutschen Sprache gefunden haben, dient ihnen dann zum Maßstab, woran sie die… …Etablierung einer Rechtschreibung diese dann gleichzeitig als Grundlage und Maßstab „für die richtige gebildete Aussprache gilt“ (1863, 137). Die angestrebte… …. Diese gemäßigte Position Raumers, die auf der bestehenden Schreibung und Lautung fußte, zwar auch eine partielle, aber keine grundsätzliche Umgestaltung… …einheitlichen Regelung der deutschen Orthographie dienen sollte. Diese sollte dann von den deutschen Ländern für Schule und Behörden verbindlich gemacht und so… …, wieder andere es mit Spott und Hohn zu belustigen. Als ich mich entschlossen hatte, diese Bogen zu schreiben, habe ich weit über hundert Zeitungsartikel… …eingeleitet worden war. Sie setzt einen Schlusspunkt unter diese Entwicklung, wobei ihre Festlegungen durch Flexibilität und Kompromissbereitschaft…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Bericht über das Festkolloquium zum 65. Geburtstag von Helmut Tervooren: „Edition und Interpretation. Neue Forschungsparadigmen zur mittelhochdeutschen Lyrik“. Gerhard-Mercator-Universität, Duisburg, 8.–9. Januar 2000.

    Nine Miedema
    …bieten; diese könnten ggf. auf CD-ROM beigegeben werden. Hervorzuheben ist schließlich das Grundsatzreferat von Horst Brunner, „Brauchen wir eine… …Neuedition von ‚Minnesangs Frühling‘?“. Brunner bejahte diese Frage und schlug Verbesserungen bezüglich des Textbestandes (so etwa eine Erweiterung der Gruppe…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Beda Allemann, Zeit und Geschichte im Werk Kafkas, hg. v. Diethelm Kaiser und Nikolaus Lohse. Wallstein Verlag, Göttingen 1998.

    Armand Nivelle
    …. Statt langer und steriler theoretischer Diskussionen stellt Allemann diese Behauptung mit konkreten sachgerechten Analysen unter Beweis. Seine… …Rundfunkvortrags aus dem Jahr 1962 mit dem Titel „Stehender Sturmlauf“. Diese kafkasche Wendung soll die ihm eigene Erzählstruktur charakterisieren; sie verrät eine…
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