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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Das Artikulierte und das Inartikulierte - Zum semantischen Wandel der Artikulation in der "Sattelzeit'

    Zum semantischen Wandel der Artikulation in der "Sattelzeit'
    Markus Wilczek
    …völlig ohne Sprache gewesen“ (V, S. 184) sein könne, während er seine Behauptung bekräftigt, dass „auch die rohesten Menschenfresser […] Sprache [haben… …[haben], die sie ausdrücken sollen“, kurz dass sie „willkürlich“ sind. 36 Als Leitdifferenz der Opposition ‚unartikuliert‘ versus ‚artikuliert‘ fungiert… …artikuliert und als Interjektionen aufs Papier hinbuchstabiert werden, so haben die entgegengesetztesten Empfindungen fast einen Ausdruck. Das matte Ach! ist… …„Organon“ mit Recht hat zeigen können, wie weit weniger wir Buchstaben als Laute haben und wie unbestimmt also diese von jenen ausgedrückt werden können. (A… …widerstreben: Unser kleine Rest von Wilden in Europa, Estländer und Lappen u.s.w. haben oft ebenso halb artikulierte und unschreibbare Schälle als Huronen und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Bleibende Stelle - Zu Stifters "Granit"

    Zu Stifters "Granit"
    Marcus Twellmann
    …gehört zu haben, wann er gelegt worden sei. Die urältesten Greise unseres Hauses waren auf dem Steine gesessen, so wie jene, welche in zarter Jugend… …wurde am 9. April 1680 geboren, er könnte mithin sogar aus Erzählungen von der Pest des Jahres 1680 gewußt haben. Georg Stüffter ist der Großvater von… …‚Bearbeitung‘ gemacht zu haben, erinnert an eine Kluft zwischen Dichtung und Wahrheit, die durch eine zusätzliche Versicherung aber, er lasse die wiederholte… …explizierenden Voraussetzungen dürfte Stifter die Wirkung seines Erzähltextes berechnet haben. Es ist die „‚anschauliche‘ Sprache“, die nach Bühler beim Lesen… …handelt, bleibt offen, da diese „keine bleibende Stelle“ (G 35) haben. Nicht nur ist seine Ursache ungewiss, Rauch kann auch ganz anderes bedeuten als diese… …Gedächtnisverlust erklärt, „die Stellen haben sich mit gewöhnlichem Grase überzogen“ (G 45). ‚Le milieu matériel qui nous entoure‘ hatte Halbwachs als eine ‚réalité…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Sinnes- und Körpermetamorphosen in Hofmannsthals "Das Kleine Welttheater oder Die Glücklichen"

    Margrit Vogt
    …menschlichen Lebenssphäre und ihre Verdichtung im städtischen Raum haben einerseits die Geschwindigkeitssteigerung im Verkehr und andererseits die Konzentration… …oder wie der Wahnsinnige aufgegeben haben, wird hingegen die Gruppenbindung betont. 11 Vgl. Benno von Wiese: Hofmannsthal. Das Kleine Welttheater, in…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Kartographie des Denkens - Kafka und Benjamin im Kontext von Judentum und Moderne

    Kafka und Benjamin im Kontext von Judentum und Moderne
    Petra Renneke
    …Menschen können nur einen einzigen vernünftigen Grund dafür haben, einander zu nehmen [zu heiraten], und zwar den, daß es ihnen unmöglich ist, einander nicht… …, historisches sowie normatives Judentum und Christentum, die die Bibel für vollständig erklärt haben, als einen abgeschlossenen Text, der – anders als der Kanon… …selbstverständlich an seine jüdische Identität. Das eine ist ohne das andere nicht denkbar und nicht zu haben. Kafkas dezidiertes Bekenntnis zum Judentum generiert…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Ursula Kocher: Boccaccio und die deutsche Novellistik. Formen der Transposition italienischer "novelle' im 15. und 16. Jahrhundert, Rodopi, Amsterdam, New York 2005 (Chloe, Beihefte zum Daphnis 38).

    Caroline Emmelius
    …gar keine Rolle gespielt haben. Das Ziel, den ‚novellistischen‘ Charakter der deutschen Texte zu beschreiben, wird hier rigoros verfolgt. Sowohl die… …Übersetzern und Bearbeitern nachzuweisen, dass sie ihren Boccaccio schon verstanden haben, führt dazu, dass die differenzierten Ergebnisse der erzähltechnischen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Ulrich Johannes Schneider (Hg.): Kultur der Kommunikation. Die europäische Gelehrtenrepublik im Zeitalter von Leibniz und Lessing, Harrassowitz, Wiesbaden 2005.

    Hedwig Pompe
    …Konzepte auf die mit seinen Schülern praktizierten Disputationen haben und gibt so einen Einblick in die spezifischen Schnittstellen zwischen mündlichen und…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Carsten Jakobi: Der kleine Sieg über den Antisemitismus. Darstellung und Deutung der nationalsozialistischen Judenverfolgung im deutschsprachigen Zeitstück des Exils 1933-1945, Niemeyer, Tübingen 2005.

    Stephan Braese
    …unter der Diktatur“ (159) mögen die Sorge des Regisseurs Slatan Dudow geweckt haben, die Aufführung des Zyklus könnte „zu depressiv“ (158) werden. Aber… …haben – eine vielfältig weiterführende Einsicht, nicht beschränkt auf das Feld der Exilforschung. Wohl mag die abschließend vorgenommene Feststellung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Schiltkneht Enite - Zur gender-Transzendierung im "Erec" Hartmanns von Aue

    Zur gender-Transzendierung im "Erec" Hartmanns von Aue
    Manuela Niesner
    …– die ringiu arbeit als kindes spil. 16 So gibt sich der Graf, dem sich Erec und Enite durch die Flucht entzogen haben, selbst die Schuld; doch bereut… …anderen Lebensinhalt haben, als den Tod ihres Helden zu betrauern (E 8324–8355)“ (S. 314 f.). 33 Vgl. bes. Chr. vv. 2486–2503. 34 Nur bei Chrétien fasst…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Vom Passen, T?lten und Bearbeiten: Zelter im ?Erec? ? Sachkundige Rhetorisierung in Hartmanns Adaptation

    Sachkundige Rhetorisierung in Hartmanns Adaptation
    Johannes Spicker
    …Enides/Enites im Hinblick auf ihren gesellschaftlichen und ‚partnerschaftlichen‘ Stellenwert. 39 Zugleich haben sie einen narrativen ‚Selbstzweck‘. Hartmann…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Sängerpolemik und literarischer Selbstbezug in der Sangspruchdichtung: Aspekte der Streitkommunikation

    Margret Egidi
    …, einen Komplex von Strophen, die dialogischen Charakter haben, die Rol- 1 Burghart Wachinger: Sängerkrieg. Untersuchungen zur Spruchdichtung des 13… …Konstituierung besagter Rollen mag vielleicht mit der Profilierung der Autoren als Berufsmeister zu tun haben, aus der sich ein wesentlicher Aspekt der Definierung… …ihrer ‚Person‘ (nicht einer Rolle) ergab. Dies kann zwar – als eine Möglichkeit – gerade auch die Zurechnung von Polemik etc. zur ‚Person‘ gefördert haben… …. Andererseits aber kann die Identität der Beteiligten als Berufsliteraten (bzw. die entsprechende Zuschreibung) vielleicht auch bewirkt haben, dass die… …könnten sich Rollen im literarischen Streit und Erwartungen an sie geformt haben, die zwar – wie die Sänger-Rolle in der Aufführung grundsätzlich –… …zum Folgenden ebd., S. 17–23. Für die Formulierung poetologischer Positionen haben Reinmar „und sein Werk [...] die Funktion eines Exempels“ (S. 23). 25… …Warnung vor der Hölle aufgegefasst haben. 29 Es ist also auch hier wieder mit beiden Möglichkeiten zu rechnen, mit der Zurechnung zur ‚Person‘ und der… …dagegen haben sich Fürwurf und Straflied textintern zu festen Typen auskristallisiert31 ; wie die Institution der Merker selbst verweisen diese Liedtypen…
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