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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Gebet und Geschlecht bei Theodor Fontane

    Franka Marquardt
    …Konjunktur haben. 7 Auf dem rasch expandierenden Literaturmarkt bringt das Gebet sogar eine neue, spezifisch weibliche Gattung hervor: Um 1800 wird die… …„kleinformatig[en], schmal[en], auf schlechtem Papier gedruckt[en]“ Büchern, die „ohne Anspruch auf Kostbarkeit“ 25 nichts Repräsentatives mehr an sich haben. Und auch… …Frauennamen schon als Titel, mindestens vier weitere haben eine weibliche Hauptfigur. Und auch die Religion ist in „nahezu jedem Werk Fontanes“ nicht nur „in… …zwei Beter hervorbringen, haben ebenso ein „alte[s] katholische[s] Gefühl“, das in ihren „Herzen […] wieder lebendig werden“ (VdS 693) kann wie Grete… …sie [Effi] bete“, es aber selbst „nicht wahr haben“ wolle. (EB 346) Wann immer Effi aber betet oder vom Beten auch nur die Rede ist, treten dieselben… …Gelegenheit in ihrer Tochter sofort wiedererkannt haben will: „Ganz die Mama.“ (EB 235) In der für Fontane insgesamt so typischen ‚Dämpfung‘ der Affekte ist…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Archivare der Augen-Blicke im Angesicht des Alters

    Martin Walsers produktive Goethe-Rezeption
    Evi Zemanek
    …, S. 9. Fortan zitiert unter der Sigle LM. 2 Ebd. 567 Evi Zemanek sondern aus der Lektüre von Goethes eigenen Texten entwickelt zu haben. Seine… …glücklich enden könnte. Der Eindruck, es in Walsers Roman mit einem Übermaß an bedeutungsvollem Blickkontakt zu tun zu haben, entsteht nicht nur durch die… …dieser Welt konnte er eine solche Übereinstimmung erleben. (LM, S. 40) Offenkundig geht es um scheinbar unauffällige Augenblicke, die es in sich haben. Um… …mit dem Instinkt bewaffnet, durch das Labyrinth der Ablenkungen kämpfen, plötzlich erleben, dass sie unablenkbar einander erreicht haben.“ (LM, S. 235…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Die literarische Darstellung des Holocaust

    Ein semiologisches Modell zum Beschreiben und Erfassen von Typologien
    Christian Dawidowski
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Jens Bisky: Kleist. Eine Biographie, Rowohlt, Berlin 2007; Herbert Kraft: Kleist. Leben und Werk, Aschendorff, Münster 2007; Gerhard Schulz: Kleist. Eine Biographie, C. H. Beck, München 2007.

    Klaus Müller-Salget
    …. Februar und dem 10. Mai 1804 mehrere Begegnungen mit einem „Kleist“, „M. de Kleist“, „Mr. de Kleist“. 5 Hilda M. Brown und Richard Samuel haben… …, wohl weil hier Eves fast unüberwindliches Misstrauen gegen die Obrigkeit thematisiert wird, während Kraft behauptet: „Die kleinen Leute haben gar nicht… …Argument; denn Kleist muss seinen Koeditor ja nicht über den Hintersinn seines Gedichts aufgeklärt haben, und wenn doch, so hätte Müller sich wohl gehütet… …Kleists Leben mitbestimmt haben. 12 Wie im angeführten Beispiel zieht Bisky oft zeitgenössische Quellen (z.B. die Schriften von Kleists Freund Rühle) oder… …Biograph haben, die es plausibel macht, wie ein so vollkommenes Werk aus einem so verunglückten Leben entstehen kann“, und moniert, dass dergleichen hier…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Bernd Witte: Jüdische Tradition und literarische Moderne. Heine, Buber, Kafka, Benjamin, Carl Hanser, München 2007.

    Tore Langholz
    …haben, verdeutlicht dieses Problem. Buber propagiert ein minimalistisches Judentum unter der Maßgabe des ostjüdischen Mystizismus. Der Irrationalismus… …Ansatz, den Blick auf die duale Torah gelenkt zu haben, außerordentlich dankbar. Ohne Zweifel nähert er sich einer Textinterpretation bzw. einem…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Daniela Gretz: Die deutsche Bewegung. Der Mythos von der ästhetischen Erfindung der Nation, Wilhelm Fink, München 2007.

    Dirk von Petersdorff
    …Historiker haben die Idee eines deutschen Sonderwegs in die Moderne längst mit erheblichen Zweifeln versehen. Kaum zu bestreiten ist aber, dass sich in…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Irrgänger, Teufelskinder und unkeusche Spiele.

    Althochdeutsche Griffelglossen zu Isidor von Sevilla "De ecclesiasticis officiis"
    Andreas Nievergelt
    …Paläographen geweckt haben zudem tironische Noten in drei Federeintragungen. 18 Der Clm 18524b stammt aus Salzburg, wo er in der zweiten Hälfte von Erzbischof… …erkenne ich jedenfalls keine Verbindung. Die Funktion der Eintragung, deren Wörter einen auffällig eifernden, eindringlichen Klang haben, ist mir…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Zweimal "Erec" am Anfang des deutschen Artusromans?

    Einige Folgerungen aus den neugefundenen Fragmenten
    Sonja Glauch
    …im 15. Jahrhundert, aus dem wir sonst die meisten Handschriften der hochmittelalterlichen Erzähltexte haben, fast völlig vergessen. Trotzdem stammt die… …oberösterreichischen Stift Zwettl (Z), die vor fünf Jahren als angebliche Nibelungenliedfragmente unter großem Aufsehen durch die Medien gingen, haben sich als weitere… …uns nur mäßig weiterhelfen; gerade der Autor wird noch am wenigsten einen festen Text ein für allemal in Händen gehalten haben. Um die variance… …dieses Modell haben jedoch klargemacht, dass die (epistemologische) Gleichwertigkeit von Fassungen oft genug nur auf einem Mangel an Daten beruhen dürfte… …seine Überreste. Die Autoren der ersten Artusromane wie Hartmann von Aue oder Wolfram von Eschenbach haben primär keine Bücher produziert, sondern waren… …Erzähler. Dass ihre Erzählungen nur als Bücher Bestand haben konnten und sie für uns nur in geschriebener Form greifbar sind, bedeutet nicht, dass wir an… …verwechselt. Trotzdem sind diese Überreste alles, was wir haben. Im Sinne einer Spurensuche darf ich deshalb mit den handfesteren Dingen, den Fakten der… …die Ambraser Handschrift „die Eingangslösung“ von Heinrichs ‚Crône‘ „mit ihrer Verbindung von Probe- und Romanhandlung vorbildlich gewirkt zu haben… …, dass Rieds Vorlagen hochmittelalterliche Exemplare waren, die dann mit Sicherheit keine, zumal keine derartigen, Rubriken besessen haben. Da zu allen… …Abschrift zu überbrücken waren. In dieser Frage haben neben der Fragmentüberlieferung 33 die älteren Untersuchungen 34 zum Sprachgebrauch, zur Reimgrammatik…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Konrad IV. und die "Weltchronik" Rudolfs von Ems: ewiclich memorial und imperiale Agenda vor neuem Quellenhorizont

    Mathias Herweg
    …entweder aus den Büchern der antiken Autoren bezogen oder, täglich nachprüfbar, aus Augenzeugenberichten zusammengestellt haben“ (Gervase of Tilbury: Otia…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Bildphilologie. Hartmut Kuglers kommentierte Neuedition der Ebstorfer Weltkarte

    Hans Jürgen Scheuer
    …der Bildeditor: Er scheint es mit der unhintergehbaren, auf keine langue zurückführbaren Opazität des Bildes zu tun zu haben. Denn die pictura verfügt… …verantwortlich zeichnet, zeigt die Ebstorfer Karte in Form eines artifiziellen Bildes, dem kein Zustand des realen Objekts je entsprochen haben dürfte. Gerade… …imperialia“ zur Ebstorfer Karte haben sich spätestens mit Kuglers quellenkritischen Vergleichen erledigt. 3. Stattdessen kann plausibilisiert werden, dass die…
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