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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2014

    "Vorführung meiner Blutsverwandten"

    Else Lasker-Schülers arabische Chiffren jüdischer Identität
    Yvonne Al-Taie
    …und nicht unwürdige Enkelin jener uralten Sänger, die einst die Psalmen und das Buch Hiob gedichtet haben“. (Samuel Lublinksi: Gedichte von Else… …Motiven herausarbeitet, die zur Entstehung der Jussuf-Figur beigetragen haben und die sich in dieser spiegeln (etwa Lasker-Schülers Spiel mit Liebe und…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2014

    "Die Dame mit dem langen Hals'

    Zum Manierismus als Grundlage der Bildpraxis in Thomas Bernhards "Auslöschung"
    Viktor Konitzer
    …Vorstellungen von Ganzheit und ausgewogener Komposition, die die Hochrenaissance bestimmt haben, und die auf „Entproportionalisierung, Allongement, Deformation“ 9… …, die eine Figur haben kann, ist, dass sie sich zu bewegen scheint; das nennen die Maler furia della figura. Und um diese Bewegung darzustellen, gibt es… …merkwürdig verzerrten Gesicht, einem krankhaft verzerrten Gesicht zeigt. Der Vater soll zu ihm, Spadolini, gesagt haben, das Bild habe ihn so beeindruckt wie… …Faszination auf den Vater ausgeübt haben. Löst man sich für eine Weile von Bernhards spätem opus magnum, so fällt die Suche nach verwandten Gemälden in der… …die zitierten Passagen bereits angedeutet haben. Die angestrebte Differenzierung des Dargestellten von seiner Darstellungsweise als ‚Anderem‘ ist der… …entwickelt sich von dieser Problematik her: Sich selbst ein ‚Bild‘ von den Angehörigen gemacht zu haben, das sie in modischer Kleidung und grotesker… …lebendig sind sie doch! Sie haben das ganze Leben vor sich; zugleich aber sind sie tot (heute), sie sind also bereits tot (gestern).“ 42 Die Engführung von… …Zug einsteigende Leute haben. Sie schauen auf dem Foto vor allem auch deshalb so komisch und lächerlich aus, weil sie diese schiefe Haltung haben und… …gegeben, die mir gehört haben, die ich aber alle vernichtet habe, weggeworfen, nur dieses einzige habe ich mir aufbehalten und in meinen Schreibtisch gelegt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2014

    Aparte Lektüren

    Marcus Hahn kontextualisiert Benns Werk im humanwissenschaftlichen Wissen der Moderne
    Michael Ansel
    …haben“ gewesen sei bzw. „dass die Literatur Benns nur im Rekurs auf das heteronome Wissen der Moderne die Frage nach ihrer Autonomie beantworten“ könne (S… …nämlich nicht begründen, weshalb andere, nicht wie Benn medizinisch sozialisierte Autoren Prosatexte geschrieben haben, die große strukturelle Ähnlichkeiten… …Katalog eingebürgert haben und die dem so präsentierten Wissen keineswegs äußerlich bleiben, werden nicht berücksichtigt, obwohl ausdrücklich davon die Rede… …‚Kunst‘ als eigenständige, unverwechselbare Wissensformen mit je eigenem Wahrheits- und Wirklichkeitsbegriff konstituiert haben“ (Daniel Fulda und Thomas… …Forschung doch bitte berücksichtigen, dass „auch vieles von dem phantastisch gewirkt haben muss, was in der Zwischenkriegszeit erstmals formuliert und… …, der offenbar gar nicht mehr in Betracht zu ziehen vermag, dass Benn außer dem ausgewerteten Textkorpus noch etwas Anderes wahrgenommen haben könnte und… …, nur solche Texte als relevante Prätexte anzuerkennen, die konkret nachweisbare Spuren in Benns Werk hinterlassen haben. Auch bei den Erörterungen zum… …Aparte Lektüren pretierende Funktion im Hinblick auf Benns Werke haben. Auch für die sich keineswegs immer von selbst erklärenden Abbildungen wären… …Stifters „Nachsommer“ keinen Anspruch auf die Krone Polens erheben dürfen, wenn sie die Monographie zur Gänze bewältigt haben, würden ihm deren Umsetzung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2014

    Helmut J. Schneider: Genealogie und Menschheitsfamilie. Dramaturgie der Humanität von Lessing bis Büchner

    Fritz Breithaupt
    …, Berlin 2011. Rezensionen haben die Aufgabe, den Leser vor einem Buch zu schützen. Am besten sind sie also, wenn sie ausdrücklich vor dem jeweiligen Buch… …. Statt Familie als Matrix würden wir dann das Ich und die Angst, kein Ich zu haben, als Crux der Untersuchung ansehen. Wer dagegen Karl Philipp Moritz…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2014

    Walter Erhart: Wolfgang Koeppen. Das Scheitern moderner Literatur

    Klaus-Michael Bogdal
    …Bestseller durchgesetzt haben, ohnehin in Grenzen: in den Grenzen der Feuilletons weniger großer Zeitungen. Das war bis in die 1970er noch anders, als das… …die Darstellung im Film als künstlerisches Gelingen vorgeführt zu haben, wobei er ständig die Grenzlinie zwischen Dokumentation und Fiktion, zwischen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2014

    Markus Lorenz: Subversiver Meistersang. Eine Studie zum Werk Uwe Timms

    Hartmut Steinecke
    …bißchen Zeit haben“ – was die alte Frau Brückner vom wissbegierigen Ich-Erzähler verlangt, der die Geschichte von der Entdeckung der Currywurst erfahren…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2014

    Liste eingesandter Bücher

    …Idealtyp nicht gibt, haben sich mit der Zeit doch verbindliche Merkmale herausgebildet: aufgrund der mittleren Länge zumindest die Konzentration auf ein… …, nicht einmal die Standardvarietät. Statt eines vermeintlich einheitlichen Hochdeutsch haben sich im deutschsprachigen Raum verschiedene nationale…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2014

    Übersetzungsstrategien in der Millstätter Interlinearversion des Psalters (Cod. Pal. Vind. 2682)

    Daniel Pachurka
    …haben oder ob auch hier eine Grammatikalisierung in Abhängigkeit vom Lateinischen auftritt. – Konjunktive im Hauptsatz wie der Prohibitivus und der… …im Mittelhochdeutschen haben, ermöglichen ein direktes Ablesen des Übersetzungsmodus, da sie zwangsläufig in einem anderen Kasus und kontextuell… …mittelhochdeutschen Äquivalent 24 übersetzt wird. Auch periphrastische Verbformen wie die Perfekta der Deponentien haben den Übersetzer nicht veranlasst, zwei… …Umwandlung ins Vorgangspassiv keine Erschließungsfunktion haben kann und aus derselben lateinischen Konstruktion ein im Mittelhochdeutschen eindeutig… …werden. 32 Als zweiter Indikator tritt das logische Verhältnis von Haupt- und Nebensatz hinzu, das darin besteht, dass Gott erst einen Befehl gegeben haben… …Indikator, nicht als für den Ausdruck des Zeitverhältnisses obligatorisch zu werten ist. 37 Infolgedessen haben die mhd. Temporalsätze, die aus cum-Sätzen… …Grundtext als Korrektiv präsent haben müssen. 40 Die konjunktivischen Relativsätze, die aus einem lateinischen Konjunktiv Imperfekt ins Mittelhochdeutsche… …nach einer negierten, verallgemeinernden Wendung (nec/non erat); analog zu den obigen Belegen haben auch sie einen konsekutiven Nebensinn. Alle belegten… …Millstätter Interlinearversion des Psalters neinten, pauschalen Wendung in einem Vergangenheitstempus. Laut Schulgrammatik haben sie ein gleichzeitiges… …als negierten Potentialis im Hauptsatz angesehen haben, wodurch sich die Verdeutschung mit rede erklärt. Ein Problem entstand für den Übersetzer hier 44…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2014

    "Nibelungenlied" *A

    Die Zuordnung der Fragmente Lg und die Folgen
    Walter Kofler
    …weil späte – Tradierung der Leithandschriften haben *D, *I und *d rasch zu ‚Nebenredaktionen‘ degradiert. Dies gilt inzwischen auch weitgehend für… …begrup) bzw. a (Avennteur wie Kchreimhild ierenn mann chlagt) haben. Av. 21 (Ag 1230 = B 1287): A: Aventiur wie si hin fůr g: Aventure wie Criemhilt zú den… …stattgefunden haben muss: Entweder wurde eine ganze Strophe ausgelassen oder zwei Strophen wurden (irrtümlich) miteinander verschmolzen. 37 Die Textlücke, die Str… …A-Lg mitunter die Redaktionen *D, *I und *k auf ihrer Seite haben, verwundert nicht, da diese immer wieder unterschiedliche Allianzen gegen *B bilden…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2014

    Zum Freiburger Maltererteppich: Der Ring im zweiten Iwein-Medaillon und das Programm des Zyklus

    Bernd Schirok
    …einer in Wellen verlaufenden beblätterten Ranke. Die Arbeiten zum Maltererteppich haben neben allgemein akzeptierten Ergebnissen einige erwägenswerte bzw… …geblieben, die zu alternativen Überlegungen geführt haben. Das reicht von der Deutung eines Details einer Einzelszene, nämlich des Ringes im zweiten… …„Iwein“-Medaillon, bis hin zur grundsätzlichen Frage nach dem übergeordneten ‚Programm‘ des Teppichs. Beide Punkte haben mehr miteinander zu tun, als es zunächst den… …scheint bisweilen der unsichtbar machende Ring Lunetes die Eigenschaft zu haben, sich selbst zum Verschwinden zu bringen. Bei Norbert H. Ott, Wolfgang… …Erstfassung in Deutschland nur als Mikrofiche bzw. Mikrofilm greifbar. Sowohl Smith als auch Rushing haben 1990 bzw. 1992 einen Aufsatz zum Maltererteppich… …; Rushing [Anm. 4]) und die Gesamtarbeit dann 1995 in Buchform vorgelegt (Smith [Anm. 4]; Rushing [Anm. 4]). Beide haben ihre ursprünglichen Positionen dabei… …Diskussion über die Eheschließung als unabdingbare Voraussetzung für die Gewinnung des dringend erforderlichen Helfers. Lunete und Laudine haben Blickkontakt…
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