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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    R. Steinar Nybøle, Reynke de Vos. Ein Beitrag zur Grammatik der frühen Lübecker Druckersprache (Forschungen zum Niederdeutschen 1), Wachholtz Verlag, Neumünster 1997.

    Michael Elmentaler
    …zweier allographischer Varianten aus, von denen die eine möglicherweise einen „eingeschränkten Lautbezug“ haben kann. – In Kap. 6 wird auf der Basis der in…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Ulrike Haß-Zumkehr, Daniel Sanders. Aufgeklärte Germanistik im 19. Jahrhundert (Studia Linguistica Germanica 35), Walter de Gruyter, Berlin, New York 1995.

    Wolfgang Müller
    …Vossischen Zeitung von 1852 als aus den genannten Schriftstellern haben nehmen wollen. Sanders war an der Gegenwartssprache interessiert, die damals aber noch… …offen-vorurteilsfreien Einbeziehung mit beigetragen haben – man erinnert sich in dem Zusammenhang an die sexuellen Thematisierungen bei Freud, Magnus Hirschfeld u.v.a…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Johannes Schwitalla, Gesprochenes Deutsch. Eine Einf?hrung. (Grundlagen der Germanistik 33), Erich Schmidt Verlag, Berlin 1997.

    Heinrich Löffler
    …Vergleich zur geschriebenen. Die offenkundigen Unterschiede auf der Ebene der Realisierung haben ihre Begründung in den für das Gesprochene typischen… …, Korrekturen, Apokoinukonstruktionen, Drehsätze („Wir haben also mit ihm einen Intelligenztest hab ich mit ihm gemacht …“ S. 95) wiederum eine hochkommunikative…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Gerhard Augst, Wortfamilienwörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. In Zusammenarbeit mit Karin Müller, Heidemarie Langner, Anja Reichmann, Max Niemeyer Verlag, Tübingen 1998.

    Johannes Erben
    …stark verkürzt“ sind, „da sie kaum Wortfamilien haben“ (S. XXIII), ist verständlich. Doch führt dies zu einer Grundfrage: Muß ein Wfwb. auch die Vielzahl…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Die Humanität des Künstlers: Georg Forsters Genieästhetik im zeitgenössischen Kontext

    Ludwig Uhlig
    …, wie sich noch zeigen wird. Diese Texte Goethes, Schillers und Forsters haben nicht nur gemeinsam, daß sie das Kunsterlebnis thematisieren, sondern auch…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Bauen, Erhalten, Zerstören, Versiegeln. Architektur als Kunst in Goethes "Wahlverwandtschaften".

    Michael Mandelartz
    …, „des Maurers Arbeit [… geschieht] zwar jetzt unter freiem Himmel, […] wo nicht immer im Verborgnen doch zum Verborgnen“ (332). Hier haben wir ein… …Auffassung, denn der Deckel zum Grundstein kann erst gehoben werden, „wenn das alles wieder zerstört wäre, was wir noch nicht einmal aufgeführt haben.“ (333)… …gibt also den Bezug auf die Tradition und damit auf die Sicherheiten auf, die die Vorfahren der Natur über lange Zeit abgerungen haben: man beginnt ein… …dieselbe Sorglosigkeit der eigenen Vergangenheit, der Tradition und den Vorfahren gegenüber, die wir beim Bau des Lusthauses beobachtet haben: Wie dieses aus… …Alten „sich am Nächsten, Wahren, Wirklichen fest[hielten], und selbst ihre Phantasiebilder haben Knochen und Mark“ (I/19, 180). Goethe hat sich zwar…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Das Maß der Dinge und die kosmische Ordnung. Ereignisgeschichte, Zeit- und Raumsemantik in Johann Peter Hebels "Rheinländischem Hausfreund"

    York-Gothart Mix
    …die Leute das Vergnügen haben es selber zu erleben. Sonst könnt er's so gut voraus sagen, als das Wetter. 4 Anders als die erzählerische Fiktion ist die… …will Kürze und Mannigfaltigkeit, und die Aufsätze und die Erzählungen müssen ihr eigentümliches Interesse in sich haben, bei dem der Leser alles übrige…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    "Der göttliche Epicur und die Venus mit dem schönen Hintern". Zur Kritik hedonistischer Utopien in Büchners "Dantons Tod"

    Olaf Hildebrand
    …miteinander kämpfen? Wir sollten uns nebeneinander setzen und Ruhe haben. Es wurde ein Fehler gemacht, wie wir geschaffen worden, es fehlt uns was, ich habe… …ganz in mich fassen, sie nicht ganz umschließen? Marion: Danton, deine Lippen haben Augen. Danton: Ich möchte ein Theil des Aethers seyn, um dich in… …Lebensideal des „Stroms“ an, wenn sie Danton erklärt: Die andern Leute haben Sonn- und Werktage, sie arbeiten 6 Tage und beten am 7.ten, sie sind jedes Jahr auf… …, wenn der liebe Herrgott in jedem von uns Zahnweh kriegen, den Tripper haben, lebendig begraben werden oder wenigstens die sehr unangenehmen Vorstellungen… …davon haben kann […]. Merke Dir es, Anaxagoras, warum leide ich? Das ist der Fels des Atheismus. Das leiseste Zucken des Schmerzes und rege es sich nur in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    "Die Königin ohne Kopf". Literarische Initiation und Geschlechtsidentität um die Jahrhundertwende in Frank Wedekinds Kindertragödie "Frühlings Erwachen"

    Sibylle Schönborn
    …schließlich nicht in dieser Schändlichkeit! – Faust könnte dem Mädchen die Heirat versprochen, könnte es daraufhin verlassen haben, er wäre in meinen Augen um… …Menschlichste kennen gelernt zu haben. – Sie kommen aus Ägypten, verehrter Herr, und haben die Pyramiden nicht gesehn?! (S. 511) Melchior Gabor dagegen ist der… …zur Übernahme einer Geschlechtsidentität. Wenn die Konstruktionen des Sexuellen über den literarischen Diskurs vermittelt werden, so haben an diesem… …empfangen haben. Auch dieser Makel der jungen Mutter wird anläßlich ihrer zweiten Niederkunft gemäß der Diskursstrategie der Frau Bergmann nicht offen… …Lusterfahrung kann nur als passives Erleiden akzeptiert werden. Ihr männlicher Gegenspieler ist Melchior Gabor. Wie wir gesehen haben, literarisch sozialisiert… …, daß er ohne Kopf drinliegt? Ilse. Er muß sie mit Wasser geladen haben! – [...] Sein Hirn hing in den Weiden umher. (S. 529) Daß Kopf und Körper im Fall… …Problematik wie auch die seiner vierzehnjährigen Freunde zur Sprache kommt. Sie alle haben einen scheinbar eindeutig biologisch festgelegten, unbegriffenen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Faschismus, Destruktion, Utopie. Die Bedeutung von Ingeborg Bachmanns "Böhmen liegt am Meer" für Thomas Bernhards "Auslöschung"

    Nicole Schumacher
    …, ihn negativ geprägt zu haben. Schreibend will Murau sich von den psychischen Belastungen seiner Kindheit auf dem Herrensitz Wolfsegg befreien und seinen… …eigenen Täterrolle im Dritten Reich auseinandergesetzt zu haben. Eben dieser ihrer – und seiner – Geschichte nimmt er sich in seinen Reflexionen an, wodurch… …gefunden zu haben scheint, die Murau akzeptiert und bewundert, befindet sie sich außerhalb des Murauschen Vernichtungsprojektes, seiner ‚Auslöschung‘. Des… …und der provinzielle Stumpfsinn vulgäre Blüten getrieben haben […].“ (233) Ohne daß es explizit ausgeführt würde, läßt sich dieses konflikthafte… …geschichtsbewußten Literatur nach 1945, das Andauern faschistischer Verhaltensweisen im Privatraum ästhetisch zur Darstellung gebracht zu haben, was Bernhard in… …Schneetreiben im Tal, daß wir überhaupt nichts mehr gesehen haben, aber da es eng war, kamen wir an sein Ende“ (226f.) – läßt potentiell eine positive… …gesagt, nach und nach gegen alles sein, um ganz einfach an der allgemeinen Vernichtung, die wir im Auge haben, mitzuwirken, das Alte auflösen, um es am…
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