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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Stellvertretung, Verschiebung und Konkurrenz – Zu einigen strukturalen Aspekten in Heinrich von Kleists Erzählung „Der Zweikampf

    Zu einigen strukturalen Aspekten in Heinrich von Kleists Erzählung „Der Zweikampf. Oder: Herzog Wilhelm kehrt zurück
    Walter Delabar
    …erzählerische Verfahren andererseits angeht, ist jedoch einige Skepsis geboten. Und so bleibt die nicht nur rhetorisch gemeinte Frage nach dem Warum? Warum diese… …Frage, wie dieser in den Besitz des Mörders gekommen ist, als eine „gänzlich unauflösliche[] Frage“ bezeichnet, 8 während die Frage, wo und mit wem er die… …die Frage umstritten, wie sicher Rothbarts Alibi für die Mordnacht ist. Und soweit stehen das erste und das zweite Thema der Erzählung sogar in einem… …Beteiligten dieser Zusammenhang, so unlogisch er uns auch erscheinen mag, anerkannt. 11 Nun hat die Beantwortung der Frage, wo Rothbart die fragliche Nacht… …Alibi-Problem, mit dem die beiden Teile ja in Zusammenhang zu bringen wären, wird hier völlig ignoriert zugunsten der Frage, wer von beiden die Wahrheit sagt… …. Diese Frage wird freilich durch die Intervention Trotas derart aufgeladen, dass ihre Entscheidung zugleich für denjenigen, für den sie negativ ist, das… …und bei dem schließlich Rothbart beinahe unverletzt bleibt, Friedrich jedoch von Rothbart niedergestochen wird. Die Frage nach Littegardes Schuld… …interessiert noch, dass die Beantwortung der Frage, ob Littegarde und Rothbart die Mordnacht tatsächlich miteinander verbracht haben, letztlich keinen Aufschluss…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    „Geltung ohne Bedeutung“ – Zur Architektonik des Gesetzes bei Franz Kafka und Giorgio Agamben

    Zur Architektonik des Gesetzes bei Franz Kafka und Giorgio Agamben
    Susanne Lüdemann
    …bei ihnen die Frage nach dem Signifikanten als Einsatz in einem Text, mit dem ein Subjekt eine bestimmte Partie um sein Genießen spielt, grundlegend… …war. Stellte sich anlässlich Kants bereits die Frage, wie ein derart auf die bloße Form seiner selbst reduziertes Gesetz empirisch einlösbar sein soll… …, so stellt uns Kafkas Roman vor die homologe Frage, wie ein in der von Oellers beschriebenen Weise bestimmungsloses Gesetz am besonderen, also… …, dass Kafka sich diese Frage selbst gestellt hat. Denn wenn die Türhüterlegende tatsächlich so etwas wie die Strukturformel einer negativen Theologie ins… …zwischen Benjamin und Gershom Scholem drehte sich dabei genau um die Frage, ob Kafkas Werk noch als „Grenzfall von Religion“, genauer: jüdischer Religion zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    „Ich weiß und du weißt, wir wußten, / wir wußten nicht“ – Gesagtes Gewusstes in Paul Celans „Die Niemandsrose“ (mit Anmerkungen des Verfassers zum Interpretationsverfahren)

    Gesagtes Gewusstes in Paul Celans „Die Niemandsrose“ (mit Anmerkungen des Verfassers zum Interpretationsverfahren)
    Andreas Dittrich
    …, also bin ich“ (ego cogito, ergo sum), das seinerseits ein Wissen voraussetzt, was „Wissen“ und „Sein“ bedeuten. Celan beantwortet die skeptische Frage… …jemandem zugehörige Rose. Liest man die Niemandsrose hingegen als die von einem ‚Niemand‘ gehabte Rose, so stellt sich die Frage, wer – welches Ich – dieser… …Menninghaus, Frankfurt/Main 1988, S. 209–221, beantwortet die eingangs auch in diesem Aufsatz gestellte Frage „Wessen Rose ist das Gedicht?“ (S. 209) mit… …Einsatz epistemischer Prädikate ausgezeichnet („es ist, / ich weiß es, nicht wahr, / daß“) als auch die reflexive Frage, ob man ein ‚Wissen, was Wissen ist‘… …Versende wiederholt und setzt zum Folgevers über). Nicht die Möglichkeit von „Wissen“ („wir wúßten nicht“) steht zunächst in Frage, sondern die Möglichkeit… …angegeben werden kann (‚Wissen, worüber S etwas weiß‘ ohne ‚Wissen, was S darüber weiß‘). Wenn das Wissens-Subjekt im Text die Frage „wann?“ stellt und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Die „richtige Frequenz“: Ernest Hemingway und Raymond Carver in Ingo Schulzes Roman „Simple Storys“

    Friedhelm Marx
    …allerdings beiläufig Auskunft über seine poetologischen Anschauungen. Auf die treuherzige, im Treppenhaus gestellte Frage der Nachbarn: „Woran arbeiten sie… …, was weiß ich, nach der Sieben. Alte Leute erzählen dann über die Vier, und wenn ich noch mal frage, über die Sechs und dann über die Drei. Und wenn… …schriftstellerische Arbeit in den Kontext der Tradition: Ein heutiger Roman ist auch immer eine Antwort auf die Frage, Wie ist es noch möglich zu erzählen? Wir haben…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2005

    Georg Mein/Markus Rieger-Ladich (Hg.): Soziale Räume und kulturelle Praktiken. Über den strategischen Gebrauch von Medien, transcript Verlag, Bielefeld 2004.

    Achim Geisenhanslüke
    …hätte als Bourdieu. 611 Buchbesprechungen Entscheidend ist vor diesem Hintergrund jedoch nicht allein die Frage, ob Foucault, Bourdieu oder Luhmann die… …angemessenen Begriffe vorlegen, mit denen der spatial turn der Literatur- und Kulturwissenschaften zu denken ist. Entscheidend ist vielmehr die Frage, ob der…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Wolf Gerhard Schmidt: ‚Homer des Nordens‘ und ‚Mutter der Romantik‘. James Macphersons „Ossian“ und seine Rezeption in der deutschsprachigen Literatur, 4 Bde, de Gruyter, Berlin, New York 2003/04. Bd. 1: James Macphersons „Ossian“, zeitgenössische Diskurse und die Frühphase der deutschen Rezeption, 2003. Bd. 2: Die Haupt- und Spätphase der deutschen Rezeption. Bibliographie internationaler Quellentexte und Forschungsliteratur, 2003. Bd. 3: Kommentierte Neuausgabe deutscher Übersetzungen der „Fragments of Ancient Poetry“ (1766), der „Poems of Ossian“ (1782) sowie der Vorreden und Abhandlungen von Hugh Blair und James Macpherson, 2003. Bd. 4: Kommentierte Neuausgabe wichtiger Texte zur deutschen Rezeption, hg. v. Howard Gaskill und Wolf Gerhard Schmidt, 2004.

    Rudolf Brandmeyer
    …Korpus der Ossian-Texte wird vor der Frage nach dem, was es bewirkt hat, zunächst als solches vorgestellt. Methodisch geleitet von Iser und Foucault stellt…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Michael Jaeger: Fausts Kolonie. Goethes kritische Phänomenologie der Moderne, Königshausen und Neumann, Würzburg 2004.

    Fritz Breithaupt
    …zur Revolution sind vielfach in Frage gestellt worden. Man denke (neben der lange ignorierten Studie Walter Benjamins) nur an die einschlägigen und…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Ursula Prutsch/Klaus Zeyringer (Hg.): Leopold von Andrian (1875–1951). Korrespondenzen, Notizen, Essays, Berichte, Böhlau Verlag, Wien, Köln, Weimar 2003.

    Dieter Sudhoff
    …gelangen ihm bei aller restaurativen ideologischen Überfrachtung auch hier noch kluge Analysen und sensible Beobachtungen zur Frage der österreichischen… …Nationsbildungsprozess beitragen. So hat jedenfalls auch Andrian zuletzt noch die Frage aus dem Romanfragment „Gabriels Lauf zum Ideal“, mit der die Herausgeber ihre…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Kai Kauffmann (Hg.): Das wilde Fleisch der Zeit. Rudolf Borchardts Kulturgeschichtsschreibung. Mit Borchardts Nachlaßtext „Stefan George 1868–1933“ in italienischer Sprache und deutscher Übersetzung, Klett-Cotta, Stuttgart 2004.

    Daniela Gretz
    …Großteil von Borchardts Œuvre abzudecken. Den Hintergrund bildet dabei durchweg die programmatische Frage nach dem Ursprung von Borchardts vermeintlicher… …in ihrer vor allem methodisch sehr gelungenen sprachlichen Analyse des Pisa-Buchs die Frage nach der Modernität von Borchardts Geschichtsschreibung… …, ist Borchardts kulturelles Sendungsbewusstsein begründet. Allerdings bleibt die so aufgeworfene Frage nach der Modernität von Borchardts Poetologie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Andreas Maier: Die Verführung. Thomas Bernhards Prosa, Wallstein Verlag, Göttingen 2004.

    Bernd Fischer
    …in Frage stellt, die – altbacken gesprochen – „innere Form“ der Werke von Thomas Bernhard, d. i. ihren wesentlich 633 Buchbesprechungen performativen…
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