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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    "Worte sind hier umsonst"

    Die Beschreibung des Unbeschreiblichen in Goethes "Werther" und Hölderlins "Hyperion"
    Hartmut Vollmer
    …und Erlebnisse nicht mehr darstellen zu können. Die Titelfiguren der beiden Werke wie zugleich die Romanautoren sehen sich mit der paradoxen 481 Hartmut… …Werther: Das alles, Wilhelm, macht mich stumm. Ich kehre in mich selbst zurück, und finde eine Welt! Wieder mehr in Ahnung und dunkler Begier, als in… …einer malerischen oder zeichnerischen Abbildung: „Lottens Porträt habe ich dreimal angefangen, und habe mich dreimal prostituirt; das mich um so mehr… …alternative Ausdrucksform für eine Artikulation des Unaussprechlichen. 26 In sprachloser Stille werden der Klang des Herzens („Nun war kein Wort mehr für uns…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    "Um gewisse Linien und Richtungen anzugeben"

    Zur symbolischen Ordnung in Stifters Erzählung "Der beschriebene Tännling"
    Günter Saße
    …bemerkenswert. Hatte Stifter in der ersten Fassung seines „Tännlings“ die „Karte des Herzogthums Krumau“ (J, S. 258) erst recht spät und mehr beiläufig erwähnt… …Nässe aus. Seit 516 „Um gewisse Linien und Richtungen anzugeben“ sie erwachsen war, ging sie auch nicht mehr barfuß, sondern hatte immer Strümpfe und… …Szene setzt. Genau hierauf kommt es an und nicht so sehr auf die Jagd selbst, die mehr Mühsal als Freude bereitet. Nachdem die Jagd allen vor Augen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Im Namen des Vaters

    Romaneingänge bei Stifter und Keller
    Elsbeth Dangel-Pelloquin
    …klassischen Muster auch nicht annähernd erreicht oder glücklich nachgeahmt haben und doch nicht mehr nach ihnen zurück, sondern nach dem unbekannten Neuen… …umgraben geholfen hat“ (3,13). Von der biblischen Tradition des Vaternamens bleibt damit nichts mehr übrig als eine Illustration der mit der Vertreibung aus… …früh, daß ich ihn nicht mehr von seinem Vater konnte erzählen hören“ (3,15). An der Leerstelle des Vaters wuchern die Geschichten. Der fehlende Vater… …betrachten, die ganz am Anfang umständlich, aber für den weiteren Verlauf völlig unmotiviert verbucht werden, da sie nie mehr auftreten (4/1,9). Ausdrücklich… …noch größeres Bücherzimmer und ein eigenes Bilderzimmer einrichten kann, zugleich aber die Familie noch mehr von der Außenwelt abschirmt (4/1,13). Der… …weiten und sich wiederholenden Zeiträumen. Ein zwanzigjähriges, nicht mehr erzähltes, nur prospektiv angedeutetes Zusammenleben des Helden mit der… …später resümiert durch einen Ich-Erzähler, der über diese Zeitdistanz kaum mehr als Beteiligter, sondern wie zu Anfang mit der Autorität des Chronisten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Gieshüblers Kohlenprovisor

    Der Kolonialdiskurs und das Hirngespinst vom spukenden Chinesen in Theodor Fontanes "Effi Briest"
    Claudius Sittig
    …kolonialer Repräsentation. 8 In einer Zeit, als man Deutschlands Kolonien nicht mehr nur in der imaginären Topographie eines Phantasiereichs verortet9 , sind… …‚Kolonialdiskurses‘ eine solche Auffassung, indem er nicht mehr die Aussagen selbst, sondern die Regeln für ihre Herstellung zum Gegenstand der Untersuchung macht. Als… …Effi gleich darauf insistierend wiederholt. Zu den Bewohnern dieser neuen Welt gehört auch ein verstorbener Chinese, der als Diener und mehr noch Freund… …kennzeichnend für das Verhältnis Effis zur Figur des Chinesen: „Ich möchte wohl mehr davon wissen. Aber doch lieber nicht“. (EB 51) Ausgespart bleibt dabei fast… …, doch ‚mehr ins Gieshüblersche geschlagen‘ ist, so ist die onomastische Parallele ebenso passend, daß sein Apothekergehilfe den afrikanischen… …Abschied von Gieshübler, für den Effi mehr als freundschaftliche Gefühle hegt, ist die Figur des exotischen Mirambo nur hinderlich. 40 Vgl. Dwight A. Klett… …; gestern habe er die Sache für bedenklicher angesehen, als er uns habe sagen wollen, heute nicht mehr. Es war eine reizende Fahrt.“ (EB 192) 557 Claudius… …so weit internalisiert hat, dass er das Duell mit Crampas austrägt, obwohl der Grund dafür mehr als sechs Jahre zurückliegt, bleibt nur die Flucht des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Maximilian Harden

    Förderer und Wegbegleiter der Brüder Mann
    Helga Neumann
    …sagen: unwürdige Art, in der das Deutsche Theater mich und meine Angelegenheit, die ein wenig mehr auch die seine hätte sein sollen, behandelte, ließ mich… …Wilson-Beiträgen an dem Herausgeber der Zukunft nicht mehr interessiert gewesen, da der Name Harden in den Betrachtungen eines Unpolitischen nur einmal genannt wird… …, Politik hin, er bleibt einer der merkwürdigsten Zeitgenossen. Und wenn man ‚Charakter‘ nicht gerade moralisch, sondern mehr aesthetisch nimmt, im Sinne von… …Geburtstagsglückwunschkonzept übereinstimmt. Der Wortlaut des für den Neuen Merkur bestimmten Aufsatzes liegt zwar nicht mehr vor, wohl aber die Korrespondenz, die inhaltliche… …, denn Mißverständnisse dieser Art sind schmerzlich, vielleicht sogar bestanden sie nicht nur auf Ihrer Seite, sondern auch bei mir. [...] Mein mehr als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Czernowitz, die "himmlische Stadt'

    Eine allegorische Lektüre deutschsprachiger Gedichttexte aus der Bukowina
    Maria Kublitz-Kramer
    …wollten die Bukowina-Autoren, von denen hier die Rede ist, sich nicht mehr länger, wie Paul Celan betont, als „herkunftslose Steppenwölfe“ sehen, sondern… …allegorischen Deutung. Denn Czernowitz gibt weit mehr als nur den lokalen Rahmen für die Gedichte ab: Sie repräsentiert – zwar nicht in jedem einzelnen… …Platzierungen und Beziehungen mehr Allgemeines – in den Gedichttexten mit Ewigem, Überdauerndem umschrieben – als Topographisch-Spezifisches aufzuweisen scheint… …, mehr als nur verbindendes Potenzial vom ‚kleinen‘ Land zum ‚großen‘ zu sein, es ist Bewahrer und utopisches Potenzial, wie es in Moses Rosenkranz’… …, Vertreibung und Mord an den Juden nicht mehr nur Gerücht sind, dringen auch in die Gedichte – z.B. von Immanuel Weißglas – Themen wie Auszug, Flucht und… …messianischen Idee, „die im Grunde schon in den Worten der Propheten selber angelegt und mehr oder weniger sichtbar sind“. 59 Deutlich wird das Nebeneinander von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Sinnbildung in Paul Celans Gedichten - sprachphänomenologische Interpretationen

    Jürgen Trinks
    …erscheinende Sprachwelt des Gedichtes eingelassen hat, wird mehr erahnt haben, als vom eingetroffenen Verständnis darstellbar sein wird. Gerade das Bewusstsein… …dieser Differenz wird aber erst der Sprache und unserem Sprechen gerecht: es zeugt davon, dass die Sprache mehr ist als Bedeutungsidentifizierung und… …-wiedererkennung, mehr als ein nur funktionierendes Signalsystem. Sie geht vielmehr mit einem von vielfältigen Assoziationen und Entscheidungen erfüllten Zeit-Raum… …innerhalb des Zählens reduziert werden kann, so sind auch diese Wörter nicht mehr an die Bezeichnung von Gegenständlichkeiten gebunden, sondern eröffnen in… …. In der Weite und Unbestimmtheit der Nacht scheint es auf abgrenzende Konturen nicht mehr anzukommen. Wesentlicher aber ist, dass die Beziehungsart –… …vorher des von einem Subjekt ausgehenden Suchens – sich zur Bewegung des Wanderns wandelt, die nun keinem Du mehr zugeschrieben wird, sondern sich… …wechselseitig zwischen etwas vollzieht, das abstrahierend auf seine Farbqualität reduziert wurde, nun also nicht mehr ausdrücklich an einen individuellen Leib… …gebunden ist. Im Gegensatz dazu bleibt im nächsten Vers das konkrete Tor, es geht aber nicht mehr um das „davor“, sondern um das Tor selbst, das durch das… …verselbstständigt sich und muss nun nicht mehr nur dem Fremden zugeordnet werden. 13 Otto Pöggeler: Spur des Worts. Zur Lyrik Paul Celans, Freiburg 1986, S. 116. 14… …Jetztpunkte mehr gibt, die durch ihren Nachklang aus der gerade eingetretenen Vergangenheit („retentional“) und die Vorahnung ihrer unmittelbar bevorstehenden…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Arno Schmidt auf Verlegersuche für den Leviathan

    Horst Denkler
    …ist wirkungsvoll. Hingegen sehe ich in der Art der „Naturbeschreibung“ mit ihren Wort- und Verb-Umbildungen bzw. Neuschöpfungen nicht mehr als ein heute… …nicht mehr zu rechtfertigendes Ueberbieten des Epressionismus. Zum Gehalt: Ich fasse von dem, was damit gewollt sein könnte, nur soviel, daß gesagt sein…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Heinrich Heine, Säkularausgabe. Werke - Briefwechsel - Lebenszeugnisse, hg. v. der Stiftung Weimarer Klassik und dem Centre National de la Recherche Scientifique in Paris, Band 16/17 K I und II: De l'Allemagne. Kommentar. Bearbeiter Claude Pichois (Teilband I) und Dirk Fuhrig (Teilband II), Akademie Verlag, CNRS Editions, Berlin, Paris 1995 bzw. Akademie Verlag, Berlin 2002

    Robert Steegers
    …deutsch-französischer Werk- und Rezeptionsgeschichte gerecht zu werden. Eine Gesamtausgabe seiner Werke in deutscher Sprache hat Heine nicht mehr erlebt, obwohl er schon…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Theodor Fontane und Martha Fontane. Ein Familienbriefnetz. Hg. v. Regina Dieterle, Schriftenreihe der Theodor Fontane Gesellschaft, Bd. 4, de Gruyter, Berlin, New York 2002. Meine liebe Mete. Ein Briefgespräch zwischen Eltern und Tochter. Hg. v. Gotthard Erler, Aufbau Verlag, Berlin 2001. Gotthard Erler, Das Herz bleibt immer jung. Emilie Fontane. Biographie, Aufbau Verlag, Berlin 2002.

    Paul Irving Anderson
    …gelegt. Dieterles Martha-Fontane-Verehrung ist längst nicht mehr die Fortsetzung der Fontane- Forschung bei dessen Kindern: Sie hat sich verselbstständigt… …und mehr Professionalität in Zukunft. Schwarze Zahlen, heile Welt? Mit ihrem Coup, der einer Jenny Treibel würdig wäre, zeigen Gotthard Erler und der… …Themen, die sich nicht mehr verkaufen? Dass Marthas Verlobung mit einem zweimaligen Witwer und des Vaters Tod bald darauf oberflächlichst behandelt werden…
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