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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Andrea Geier, Jan Süselbeck (Hgg.): Konkurrenzen, Konflikte, Kontinuitäten. Generationenfragen in der Literatur seit 1990.

    David-Christopher Assmann
    …Buchbesprechungen Andrea Geier, Jan Süselbeck (Hgg.): Konkurrenzen, Konflikte, Kontinuitäten. Generationenfragen in der Literatur seit 1990… …, Wallstein, Göttingen 2009. Mit zeitlichem Abstand wächst das Bedürfnis, Bilanz zu ziehen und Ordnung zu schaffen. Der deutschsprachigen Literatur der letzten… …liegt denn auch in 628 Buchbesprechungen der Zwischenzeit der eine oder andere literaturwissenschaftliche Rückblick vor, der sich als Überblick über die… …spezifischen Themen und Schreibverfahren der deutschsprachigen Literatur um die Jahrtausendwende versteht. 1 Dass solche Bilanzen nicht ohne Reduktion von… …Komplexität auskommen, liegt auf der Hand. Um überhaupt etwas sehen zu können, sind Ankerpunkte notwendig, die erlauben Unübersichtliches, wenn schon nicht in… …Direktiven, mit denen sich eine Bestandsaufnahme ihr Profil einrichten kann. Um „Trends im Erzählen seit 1990“ (S. 11) zu untersuchen, schlägt der von Andrea… …zur Erforschung der deutschsprachigen Literatur der Gegenwart bei. Herausgeberin und Herausgeber interessiert, ob generationenspezifische Erfahrungen… …oder Umbrüche in der Gegenwartsliteratur relevant sind, wie diese thematisiert werden und welche Bedeutung Gegenwartsautoren selbst Zuschreibungen zu… …Süselbeck bereits in ihrer Einleitung deutlich. Denn die Selbstverständlichkeit, mit der in politischen, massenmedialen oder auch wissenschaftlichen Diskursen… …von Generationen die Rede sei, fuße oftmals auf der Annahme, Generationen gleichsam als etwas Natürliches, als „ein unhintergehbares biologisches und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Lars Friedrich: Der Achill-Komplex. Versuch einer dekonstruktiven Gattungspoetik.

    Silke-Maria Weineck
    …Buchbesprechungen Lars Friedrich: Der Achill-Komplex. Versuch einer dekonstruktiven Gattungspoetik, Wilhelm Fink, München 2009. In diesen Tagen… …scheint sich die Geschichte der Geschichte als Herrschaftsdisziplin der Geisteswissenschaften ihrem Ende zuzuneigen. Das kann kaum heißen, dass wir… …wieder (immer noch, immer wieder) die Ästhetik als Zweig einer Philosophie, in der die Frage nach dem richtigen Leben noch ein Echo findet. Spannend wird… …Erkenntnisse entlocken. So tut es „Der Achill-Komplex“, mit dem Lars Friedrich ein schönes und kluges Buch über die Arten und die Entartung geschrieben hat… …Reflexion, die Rezeption klassischer Texte, Hegels Ästhetik, und vor allem die Frage nach den Grenzen des Menschlichen, die in der jüngsten Entwicklung… …Naturphilosophie und Kleists „Penthesilea“. Im Zentrum aber steht die Figur des Halbgottes Achill, der Hektors toten Körper durch den Sand vor Troja schleift und in… …rasender Wut zur Bestie wird. Achill wird bei Friedrich zum großen Grenzgänger, der immer wieder die Theorie des Dichterischen und des Menschlichen verstört… …. Das Buch reflektiert zunächst, mit Exkursen zu Genre-Diskussionen bei Genette und Derrida, die Geschichte der literarischen Gattungen (Drama, Epos… …, Lyrik), deren klassisches und klassizistisches Ordnungsbegehren sich seit Platon immer schon an den Grenz- und Mischformen der Dichtung abgearbeitet hat… …Steinmetz’ Diktum, dass sich in „Einteilungen und Klassifizierungen generell […] eine der Hauptstrategien des Menschen Wirklichkeit beherrschbar zu machen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Liste eingesandter Bücher

    …Verlag, Berlin 2011. Chon, Young-Ae: „So sage denn, wie sprech’ ich auch so schön?“ Zur Macht der Poesie bei Goethe, Wallstein, Göttingen 2011. Drittenbass… …, Catherine/Schnyder, André (Hgg.): Eulenspiegel trifft Melusine. Der frühneuhochdeutsche Prosaroman im Licht neuer Forschungen und Methoden, Rodopi, Amsterdam/New York… …Wilhelm Raabes, Königshausen & Neumann, Würzburg 2010. Götze, Clemens: „Ich werde weiterleben, und richtig gut“. Moderne Mythen in der Literatur des 20… …Kulturforum östliches Europa e.V., Potsdam 2010. Keller, Andreas u.a. (Hgg.): Theorie und Praxis der Kausaldichtung in der Frühen Neuzeit, Rodopi, Amsterdam/New… …Piontek und die Literaturpolitik der Zeitschrift Merkur in den Jahren 1947 bis 1956, Wallstein, Göttingen 2011. Köpke, Wulf: Wartesaal-Jahre. Deutsche… …Schriftsteller im Exil nach 1933, Altius, Erkelenz 2008. Kühlmann, Wilhelm (Hg.): Julius Wilhelm Zincgref und der Heidelberger Späthumanismus. Zur Blüte- und… …Kampfzeit der calvinistischen Kurpfalz, verlag regionalkultur, Heidelberg u.a. 2011. Lauer, Gerhard (Hg.): Literaturwissenschaftliche Beiträge zur… …„Spaten“, quartus-Verlag, Bucha bei Jena 2010. Lützeler, Paul Michael/Kapczynski, Jennifer M. (Hgg.): Die Ethik der Literatur. Deutsche Autoren der Gegenwart… …Alltagslebens. Betrachtungen zu Freud und Rosenzweig, diaphanes, Zürich 2010. Sill, Oliver: Das unentdeckte Land. Todesbilder in der Literatur der Gegenwart… …, Aisthesis, Bielefeld 2011. Steiger, Johann Anselm u.a. (Hgg.): Innovation durch Wissenstransfer in der Frühen Neuzeit. Kultur- und geistesgeschichtliche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Inhaltsverzeichnis/Impressum

    …INHALT Seite Aufsätze Werner Besch: Der oberdeutsche Klassiker ‚Simplicissimus‘ (1669) und seine alsbald erfolgende sprachliche Abwahl… …(Christoph Fasbender) ........................................................ 431 Frank Bezner: Vela Veritatis. Hermeneutik, Wissen und Sprache in der… …Mediaevalis Francigena (GLMF). Handbuch der deutschen und niederländischen mittelalterlichen Sprache, Formen, Motive, Stoffe und Werke französischer Herkunft… …Grammatik. Laut. Wort. Satz. Text. (Norbert Richard Wolf) ...................................................... 454 Uli Ring: Substantivderivation in der… …Urkundensprache des 13. Jahrhunderts. Eine historisch-synchrone Untersuchung anhand der ältesten deutschsprachigen Originalurkunden (Klaus-Peter Wegera)… …und Tiermensch. Diskurse der Grenzziehung und Grenzüberschreitung im Mittelalter (James A. Schultz)… …............................................................... 468 Gisela Kornrumpf: Vom Codex Manesse zur Kolmarer Liederhandschrift. Aspekte der Überlieferung, Formtraditionen, Texte. (Gert Hübner)… …..................................................................... 474 Gunhild Roth und Volker Honemann: Jammerruf der Toten. Untersuchung und Edition einer lateinisch-mittelhochdeutschen Textgruppe (Helmut Tervooren)… …........................................................... 477 Liste eingesandter Bücher .................................................. 479 Bezugsbedingungen: Der Bezugspreis im Abonnement beträgt jährlich €… …an anderer Stelle zur Veröffentlichung oder gewerblichen Nutzung angeboten worden sein, muss dies angegeben werden. Mit der Annahme zur…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Der oberdeutsche Klassiker "Simplicissimus' (1669) und seine alsbald erfolgende sprachliche Abwahl

    Werner Besch
    …Peters · Hartmut Steinecke · Helmut Tervooren 130. Band 2011 · Drittes Heft DER OBERDEUTSCHE KLASSIKER ‚SIMPLICISSIMUS‘ (1669) UND SEINE ALSBALD ERFOLGENDE… …bedeutendster Roman der Barockzeit. Nach einem großen Anfangserfolg geriet er dennoch überraschend schnell in Vergessenheit. Nun erschien 2009 eine vollständige… …Übersetzung ‚in das heutige Deutsch‘. Die Gründe für eine solche Totalübersetzung ‚in das heutige Deutsch‘ lassen sich in einen großen Zusammenhang bringen: Der… …Sprachregionen. Um und nach 1700 war das großregionale Ringen um eine überregionale Schriftsprache weitgehend entschieden. Mit der Neuübersetzung des… …„Simplicissimus“ ist nun auch für uns Heutige der oberdeutsche Text unserer Sprache assimiliert. Grimmelshausen’s ‘Simplicius Simplicissimus’, published in Nuremberg… …angemessen erfasst ist. Wir haben es nämlich im größeren Rahmen mit der Abschlussphase der deutschen Schrifteinigung in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts… …zu tun. Da vollzieht sich im Wesentlichen die Abwahl oberdeutscher Schreib- und Sprachtradition zugunsten der Dominanz des ‚mittleren Deutsch‘… …ostmitteldeutscher Prägung. Das ist sozusagen der letzte Akt in dem Ringen der deutschen Regionen um die überregionale Sprachhoheit. Der Gesamtvorgang zieht sich über… …damit Verstehensverlust. So erklärt sich erst eigentlich das rasche Veralten und der Niedergang eines großen Romans. Das ‚zweite Leben‘ erhält dieser… …‚Klassiker‘ dann 2009 mit der Übertragung in das heutige Deutsch – so sieht es die Presse. II. Rezeptionsgeschichte: Früher Erfolg – allmählicher Abstieg in die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Das Merseburger Gebetsbruchstück im literatur- und liturgiegeschichtlichen Kontext des deutschen Frühmittelalters

    Mathias Henkel
    …Abstract Die Studie zum Merseburger Gebetsbruchstück besteht aus zwei großen Teilen. Im ersten Teil wird die Trägerhandschrift, die abgesehen von der kurzen… …der Versuch einer Deutung des Gebetsbruchstücks vor dem Hintergrund der althochdeutschen Übersetzungspraxis. Das Ziel der Ausführungen ist nicht der… …es nicht.“ 1 So beurteilt Hermann Pongs das Merseburger Gebetsbruchstück (künftig: MG) aus der Sammelhandschrift 136 der Domstiftsbibliothek Merseburg… …, dessen Stellung im Kontext der frühmittelalterlichen Liturgie- und Literaturgeschichte hier bestimmt werden soll. Während die beiden anderen… …althochdeutschen Texte des Codex – die Merseburger Zaubersprüche und das Fränkische Taufgelöbnis – schon seit langem im Blickfeld der Forschung stehen, ist dem MG… …, einer fragmentarischen Übersetzung des Messkanons, bis heute nur wenig Aufmerksamkeit zuteil geworden. Zum ersten Mal wurde der Text 1842 von Jacob Grimm… …und Lautstand im Rahmen der althochdeutschen Literatur, Marburg 1913, S. 199. 2 Vgl. Jacob Grimm: Über zwei entdeckte Gedichte aus der Zeit des… …deutschen Heidenthums. Gelesen in der Akademie der Wissenschaften am 3. Februar 1842, in: ders.: Kleinere Schriften, Bd. 2, Berlin 1865, S. 28. 359 Mathias… …Henkel später in der Anthologie von Karl Müllenhoff und Wilhelm Scherer. 3 Etwas ausführlicher widmet sich Elias von Steinmeyer dem MG in seiner Sammlung… …der bereits genannten Merseburger Sammelhandschrift. Anordnung und Interpunktion des Textes werden im Folgenden noch eingehend besprochen. Hier sei…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Psychoanalyse, Historische Emotionsforschung, Literaturwissenschaft: ein schwieriges Verhältnis. Überlegungen eines Mediävisten

    Rüdiger Schnell
    …ein historischer Zugang zum Gegenstand der Psychologie erst in den 1980er Jahren etabliert zu haben. Gerd Jüttemann spricht 1988 (1994) im Blick auf die… …, S. 264 f., setzt die Anfänge dieser Forschungsrichtung in die 1980er Jahre. Emotionsforschung scheint auch in der Medizin erst spät zum… …Forschungsgegenstand avanciert zu sein. Im September 2007 tagte an der Fachhochschule Potsdam zum dritten Mal die „Wissenschaftliche Summer School“ der Deutschen… …Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG). Dort konstatierte der klinische Psychologe Cord Benecke (Universität Innsbruck), die klinische Emotionsforschung stehe noch… …ziemlich am Anfang (Potsdamer Neueste Nachrichten vom 19. 09. 2007 unter der Rubrik „Potsdam-Campus“). Die Psychoanalyse als mögliche Pionierin kommt… …entschieden von der angeblich ahistorisch-biologistisch verfahrenden Psychoanalyse ab. 4 Zugleich verweist sie auf zahlreiche Vorläufer und Wegbereiter aus der… …betrachteten (Karl Lamprecht, Norbert Elias, u.a.). 5 Außerdem sieht sich die Historische Psychologie in der Traditionslinie der französischen… …Mentalitätsgeschichte, wie sie von Marc Bloch und Lucien Febvre schon ca. 1930/40 angestoßen wurde. Dieser Richtung schwebte eine Geschichte der kollektiven Mentalitäten… …vor, in der – im Unterschied zur Ereignisgeschichte – die vielfältige wechselseitige Durchdringung sozialer, religiöser, psychischer und geistiger… …Prozesse ihren Platz finden sollte (Ziel einer histoire totale). Demnach ist das einzelne Individuum nur im Zusammenhang der jeweiligen gesellschaftlichen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Über die Bedeutung des Wortes pulleohti im deutschen Abrogans

    Lorenzo Lozzi Gallo
    …MISZELLE ÜBER DIE BEDEUTUNG DES WORTES PULLEOHTI IM DEUTSCHEN ABROGANS von Lorenzo L o z z i G a l l o , Bari 1. Problematik Der Abrogans muss hier… …‚apulisch‘ von pullohti übernommen hat, 3 ist diese Ansicht schon seit längerem fraglich geworden; 4 meiner Meinung nach ist es an der Zeit, sie vollständig zu… …verwerfen. Ich hoffe hier zu zeigen, dass der gängige Bedeutungsansatz ‚apulisch‘ höchst unwahrscheinlich ist und durch einen anderen ersetzt werden muss. 2… …Bernhard Bischoff: Die „Abrogans“-Handschrift der Stiftsbibliothek St. Gallen. Das älteste deutsche Buch. II. Kommentar und Transkription, St. Gallen 1977… …Wortschatz oder Wörterbuch der althochdeutschen Sprache. Etymologisch und grammatisch bearbeitet von Hans Ferdinand Massmann, Band III, Darmstadt 1963)… …. Adjektivbildungen auf der Basis von Eigennamen in der älteren Überlieferung des Deutschen, Göttingen 1996 (Studien zum Althochdeutschen 31), S. 206–207, erwähnt den… …Handschrift des 6./7. Jahrhunderts, mit den Synodenakten Galliens, wird in der Liste der Teilnehmer der Synode von Arles (314) ein Bischoff namens Pardus oder… …Pandus erwähnt, der aus Pulia stammen sollte: Pandus (v. l. Pardus) episcopus Criscens diaconus de ciuitate Alpensium prouincia Pulia. 9 Woher der Bischof… …der –li̯, hier wird speziell Puglia als Beispiel zitiert), S. 479 (§ 342, Diskretion des Artikels – als z.B. in La Magna für Alamagna „Alamannien… …, apulischem Salento). 9 In der Hs. Paris, Bibliothèque Nationale de France lat. 12097, die die Konzilien in Gallien beinhaltet, hrsg. von Charles Munier…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Jan-Dirk Müller: Mediävistische Kulturwissenschaft. Ausgewählte Studien

    Stefan Seeber
    …BUCHBESPRECHUGNEN Jan-Dirk Müller: Mediävistische Kulturwissenschaft. Ausgewählte Studien, de Gruyter, Berlin, New York 2010, VIII und 308 Seiten Der… …die „Nibelungenlied“-Analyse hat sich als prägender Meilenstein der mediävistischen kulturwissenschaftlichen Forschung erwiesen, 1 das um „Erzählkerne“… …aufgebaute „Kompromisse“-Buch setzt ähnliche Maßstäbe. 2 Mit den „ausgewählten Studien“ legt Müller nun eine Art komplementäres drittes Buch vor, das in der… …neuen Auflage kleinerer Arbeiten in zweierlei Hinsicht die Lücke zwischen den anderen Bänden schließen soll: zum einen, indem der Fokus der Betrachtung… …auf andere Gattungen (bei aller Problematik des Terminus, der auch Gegenstand der Überlegungen ist) ausgeweitet wird, zum anderen dadurch, dass die… …Autor im Vorwort (S. V) angenommen, als bereits verblassendes Phänomen, seine Aktualität wird vielmehr durch einen der wichtigsten Impulsgeber in der… …„Narrenschiff“) des Faches einverleibt erscheinen. Ich möchte stattdessen den roten Faden der neuen Zusammenstellung nachvollziehen, denn Müller strebt mit seinem… …Buch an, eine „vorläufige Bilanz“ (S. V) des kulturwissenschaftlichen Paradigmas zu ziehen. Der Band ist in drei Sektionen untergliedert, die je fünf bzw… …Kulturwissenschaft“ (1999), die den Rahmen des Dargebotenen skizzieren: Die Rolle der Germanistik in einer neuen kulturwissenschaftlichen Ausrichtung der… …Geisteswissenschaften ist nicht hinter den Spezifizierungen der Grenzen des Faches zu suchen, die Transdiziplinarität des Ansatzes kann nur auf der Basis vollwertig 1 Vgl…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Jürgen Wolf: Buch und Text. Literatur- und kulturhistorische Untersuchungen zur volkssprachigen Schriftlichkeit im 12. und 13. Jahrhundert

    Christoph Fasbender
    …. Jahrhundert, Niemeyer, Tübingen 2008 (Hermaea 115), X und 482 Seiten Die Geschichte der volkssprachigen Schriftlichkeit von ihren Anfängen bis ins ausgehende 13… …angenommen. Das Genus Habilitationsschrift kam der 8 Zu denken wäre an die Auseinandersetzung mit Ebenbauer, die etwa Müllers Beitrag zur Gedenkschrift… …u. Armin Schulz, Tübingen 2001. 431 Buchbesprechungen Absicht, einmal alles aus der Vogelschau zu präsentieren, entgegen. Auch der fachgeschichtliche… …Zeitpunkt schien günstig, versprach doch die von der ‚Neuen Philologie‘ hervorgerufene Fokussierung von Handschriften oder Handschriftengruppen einiges… …Verwertbare. Herausgekommen ist, soviel vorweg, ein gut gegliedertes, gut ausgestattetes und gut lesbares, dabei weit ausgreifendes Buch über Innovationen der… …Forschungsgeschichte gerät hier in den Blick: Lachmann, Burdach und das Wolf bestens vertraute Handschriftenarchiv der Berliner Akademie, „New Philology“, die Semiotiker… …der Buchgeschichte und die quantitative Methode, deren immer neue Berechnungsvorschläge auch Wolf, dessen Datenbasis die „Marburger Repertorien“… …darstellen, nicht begeistern (S. 22 f.). Einen ersten Akzent setzt der Abschnitt über die lateinische Schriftkultur, in der Wolf zu Recht die Basis der… …Feld für die volkssprachige Schriftkultur bereiten.“ (S. 45). Dies wird, wie sich zeigen soll, der Cantus firmus der Studie bleiben. Ein erstes… …Großkapitel ist mit „Manuskriptkultur“ überschrieben. Es gibt eingangs eine nützliche Typologie für eine Bestimmung der Anteile in gemischtsprachigen…
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