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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Das genetische Opfer. Biologie, Theologie und Ästhetik in Storms „Carsten Curator“

    Maximilian Bergengruen
    …ist und mithin eine Verschlechterung der Erbeigenschaften bis zum Aussterben der Familie zu gewärtigen hat. Wenn sich die Familie durch den letzten… …Annas, die ihre guten Erbeigenschaften selbstlos zur Rettung der Familie einbringt. Eine solch idealistische Geste wird durch einen unübersehbaren Rekurs… …, also der von Napoleon im Jahre 1806 gegen England verhängten Handelssperre, die eine Vielzahl maritimer Schmuggeleien nach sich zog, fast könnte man… …in Hamburg eine überaus „gewagt[e] […] Geschäftsverbindung“ ein, bei der sich die Hoffnung, sie möge einen „hübschen Gewinn“ (486) abwerfen, ziemlich… …, den die anderen den ‚schönen Teufel‘ nannten“ (476); ein Mann, der nur eine gewisse Zeit in Husum weilt und bald wieder, wie die anderen „Fremden“, zu… …haben. Es gibt also auf der mütterlichen Linie vom Großvater zu Heinrich eine eindeutige und deutlich sichtbare Vererbung psychischer Eigenschaften – und… …Generation ein „Selbstmörder“ 9 bzw. Selbstmordkandidat auftritt, spricht schließlich in den Augen der zeitgenössischen Psychiatrie ebenfalls für eine… …Charakterschwächen interessieren, hat man hier eine veritable Erklärung für die Weitergabe von Erbeigenschaften in der großväterlich-mütterlichen Stammlinie Heinrichs… …andere Familienmitglieder sogar „durch ungewöhnliche Geistesgaben auszeichnen“. 13 Eine solche medizinische Beschreibung lässt aufhorchen. Denn genau… …Degenereszenz bei einem Familienmitglied sowie eine starke Steigerung der Intelligenz ohne degenerative Zeichen bei einem anderen – tritt, auch hier vom…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Metropole der Pogrome. Rudolf Lindaus vergessener Istanbul-Roman

    Norbert Mecklenburg
    …zugleich Liebeskummer. Darum will er möglichst weit weg. Auf dem Schiff nach Amerika lernt er Artin Howian kennen, der eine konspirative Gruppe von… …. Deren zwei historische Höhepunkte bilden 1895 eine große Demonstration vor der Hohen Pforte, die zum Auslöser für Pogrome in Istanbul und im ganzen… …Osmanischen Reich wird, so dass die Armenier nicht mehr daran zweifeln, „daß ihre Vernichtung beschlossen sei“ (II 91), und im Jahr darauf eine Bankbesetzung… …. Als er eine Stelle bei einem amerikanischen Geschäftsmann und Armenierfreund erhält, wird bald geheiratet. Die Hochzeitsreise führt auch nach Istanbul… …und Nahestehende verloren haben: „Damals glaubte ich, der Himmel müsse einstürzen, das Meer sich empören, die Welt untergehen“, sagt der eine; darauf… …die Demokratisierung der Türkei schwer behindern. 14 II. Im späten Osmanischen Reich bildeten die Armenier wie die Griechen und Juden eine der… …eine führende Rolle bei der Verbreitung westlicher Kultur. Der Westen übte aber auch in den armenischen Gebieten des Ostens direkten kulturellen Einfluss… …erfolgreich wie vertragsbrüchig eine Umsetzung der auf dem Berliner Kongress von 1878 beschlossenen Reformen (Artikel 61). Im Gegenteil, Korruption, Willkür und… …vor. In dieser Situation organisierten die Hintschaken eine Demonstration in Istanbul, welche die Forderung nach Reformen unterstreichen und die… …Versuch, diesem eine entsprechende Petition zu überreichen, zu einem Zwischenfall: Einer der demonstrierenden Studenten erschoss einen Polizeioffizier, der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Exil in Positano. Gerhart Hauptmanns lyrisches Denkmal für Essad Bey

    Peter Sprengel
    …zum Islam und betrieb unter konservativen Vorzeichen eine literarische Verklärung des Orients. Hauptmann erfuhr durch den deutschamerikanischen… …Tourismus allerdings hauptsächlich eine Scharnierfunktion, als realgeschichtliche Verbindung zwischen den beiden auseinander driftenden Lebenserfahrungen und… …zurückliegender Zeit selbst teilgenommen zu haben, mit Elend und Leid wird es dagegen nur als Besucher eines „Freund[es]“ konfrontiert. Eine Unterscheidung, die wir… …Italienreise von 1897 dagegen, der ersten großen gemeinsamen Reise mit der Geliebten (und späteren zweiten Ehefrau) Margarete Marschalk, unternahm Hauptmann eine… …Datum „Sorrent, am 16. März 1897. Albergo Cocumella“ heißt es in dieser halbfiktiven Darstellung: Getragen von Jugend, Liebe und Schönheit, haben wir eine… …Eurasien fanden sich im Widerspruch zum demokratischen Mainstream der US-Öffentlichkeit und gründeten eine Art informeller Arbeitsgemeinschaft, aus der das… …klagte? Nun hatte [lies: hat?] sich herausgestellt, dass es sich um eine sogenannte „Raynaudsche Krankheit“ handelt, eine der gefaehrlichsten Krankheiten… …eine nur pekuniäre Unterstützung: Es handelt sich bei Essad Bey nicht nur um direkte finanzielle Hilfe, sondern um einen gewissen moralischen Beistand… …moralischen Beistands lag Viereck aber zweifellos richtig. Nun hatte Hauptmann freilich keinen Freund in Neapel, wohl aber eine gute Freundin in Rapallo, dem… …: „Pimabrief. Mit Nachrichten über E[ssad] B[ey] in Positano. Eine geliebte, liebende Frau und Freundin.“ 21 Geht man davon aus, dass Hauptmann, der sich schon…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Thomas Manns „Zauberberg“ im Lichte einer unbeachteten Venusberg-Novelle

    Alexander Weber
    …eine stoffgeschichtliche Linie zum Novellen-Fundus Paul Heyses zurückzuverfolgen ist. Schon auf dieser Stufe sind die Figuren Settembrini und Peeperkorn… …Alexander Weber Überlieferungslage bleibt die frühe Textgenese in Dunkel gehüllt. 2 Hierzu passt eine weitere Besonderheit, die einen eigentlich stutzig… …literarischen Moderne. Es ist eine Besonderheit der deutschen Philologie – im Vergleich zur angelsächsischen – aus Epochenbegriffen, die zur groben historischen… …Einordnung taugen, ästhetische Norm- und Leitbegriffe zu machen. Dies gilt zumal für eine formenstrenge Richtung wie die Moderne mit ihrem Zwang zum Neubeginn… …1981. Seither findet eine Auseinandersetzung mit diesem literarhistorischen Phänomen statt: Gabriele Kroes-Tillmann: Paul Heyse Italianissimo. Über seine… …Hettche, Frankfurt/Main 2001. 7 Ein Vergleich wurde 1933 in einer Dissertation unternommen: Kurt Meyer: Die Novellen Paul Heyses und Thomas Manns. Eine… …und Musikalität zeichne sich sein Werk durch Entschiedenheit des Urteils und eine plastisch-architektonische Begabung aus (S. 80). 8 Dichter oder… …kann. Eine Berührung mit Heyse als Indiz für mangelnde Modernität oder literarische Qualität Thomas Manns zu deuten ist folglich absurd. 12 Dennoch gibt… …es eine übertriebene Scheu, Heyse als einen zu Thomas Manns Jugendzeit einflussreichen Schriftsteller auf dem Gebiet der Novelle, wie vieler anderer… …Heine bis zu Eichendorff, Hoffmann, Novalis und Tieck zurückverfolgen lässt. 13 Eine im 19. Jahrhundert nicht minder populäre Sage einer Bergentrückung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Verhandelte Identitäten. Maxim Billers verbotenes Buch „Esra“

    Volker C. Dörr
    …Verbot nur noch als Paradigma für die Kollision von Kunstfreiheit und Persönlichkeitsrechten wahrgenommen. Tatsächlich aber erzählt er nicht nur eine… …, wird dadurch erheblich verzerrt und erschwert, ja fast unmöglich gemacht, dass eine seiner möglichen Lektüren inzwischen juristisch festgeschrieben ist… …: Durchgesetzt hat sich in letzter Instanz eine positivistische Lesart; ihr zufolge bildet der Roman zwei Frauen, Billers ehemalige Lebensgefährtin und deren… …Freiraum der Kunst, der dem Autor später verweigert werden wird – eine Pointe, die dem Feuilleton nicht entgangen ist. Und auch wenn man wohl nicht mehr wie… …der Kunst konstatieren 8 – oder doch zumindest eine kategorielle Differenz, die letztlich schon in der aristotelischen „Poetik“ begründet wird: als… …bei der Kontroverse um Persönlichkeitsrechte (und bei dem „Verbot“ des Romans) um eine „vom Roman systematisch provozierte Reaktion“ handele. (Martin… …Fiktion per se „der Justiziabilität […] entzieht“ und „eine kunstspezifische Betrachtung erfordert, die dem Richter im konkreten Fall vielleicht nicht… …der Realität gedeutet werden kann, liegt daran, dass eine Fülle von Details auf die beiden Klägerinnen zu verweisen scheint – und damit ja dann faktisch… …es aus argumentationslogischen Gründen doch wohl notwendig, dass dieser Ich-Erzähler eine ebenso wiedererkennbare Abbildung des Autors ist. 12 Damit… …, die lediglich eine Identifikation seiner Mandantinnen ermöglichen und die deswegen hätten ‚verändert‘ werden sollen, die Tatsache, dass Mutter und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    „Was ein Poëte kan! Paul Fleming 1609–1640“. Internationale Fachtagung aus Anlass seines 400. Geburtstages vom 24. bis 27. September 2009 in Erlangen

    Winfried Siebers
    …der populären „Insel-Bücherei“ und einem knappen Gedenkartikel von Klaus Garber fand in Tallinn eine estnisch-deutsche Tagung mit dem Titel „Paul… …raffinierten Wortkombination eine neue Spielart der normüberschreitenden Latinität hervorbrachte. Eine weitere genaue Lesart der petrarkistischen Gedichte… …öffentlichen Vortrag anhand zahlreicher Bildbeispiele aus Architektur und Kunst eine das Zeitalter kennzeichnende „Barock“-Ästhetik des Exzesses zu skizzieren… …, die subversiv verfahre und deren Grundzüge auch in Flemings wohl bekanntestem Gedicht „Wie Er wolle geküsset seyn“ zu entdecken seien. Eine zweite Folge… …(Chemnitz) gab eine weiträumige Einführung in Flemings geistliche Lyrik, die Johann Anselm Steiger (Hamburg) durch eine auslegungshistorisch orientierte… …Bußpraxis geschulten Psalmenübersetzungen Flemings vor, die einerseits einer philologischen Absicherungsstrategie gefolgt seien und andererseits eine… …angenommen hätten. In der Männerfreundschaft zwischen Fleming und seinem Leipziger Mitstudenten Georg Gloger erkannte Claudius Sittig (Osnabrück) eine… …Hamm (Augsburg) exponierte erstmals eine bestimmte Gruppe der lateinischen Reisegedichte als „Dagestaner Epigramme“, die zur Fiktionalisierung und 286… …, auf fehlende Kontaktpersonen und eine gewisse soziale Isolierung in der Stadt zurückzuführen. Dennoch entstanden mit den Freundschaftsdichtungen auf den… …Olearius’ „Beschreibung Der Newen Orientalischen Reise“ (1647). Während Bergengruen in jenen in den Olearius-Bericht eingelagerten Fleming-Texten eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Uta Egenhoff: Berufsschriftstellertum und Journalismus in der Frühen Neuzeit. Eberhard Werner Happels ‚Relationes Curiosae‘ im Medienverbund des 17. Jahrhunderts, edition lumière, Bremen 2008.

    Stefanie Stockhorst
    …stellt sich Happel in die Traditionslinie der Kompilatorik, indem er zwar prinzipiell eine Liebes- und Abenteuerhandlung erzählt, aber zwischendurch… …Kollektaneen verbirgt sich eine voraufklärerische Form der populären Wissensvermittlung, der – als Kehrseite ihrer Prinzipien von Abwechslung und Vielfalt – ein… …Verlagshaus Wiering verbindet sich in erster Linie eine beachtliche Erschließungsarbeit, erschwert durch gravierende Quellenverluste infolge des Hamburger… …versehen v. Stefanie Stockhorst, Berlin 2007, in den Happel eine vollständige Übersetzung von Huets ‚Traitté‘ integriert und damit die erste geschlossene… …ihrer Präsentation andeutet. Dieser Wandel kann […] beschrieben werden als eine Entwicklung vom ‚Seltsamen‘ oder ‚Wunderlichen‘ hin zum ‚Interessanten‘… …Egenhoff eine tendenziell philologisch ausgerichtete Inventarisierung der wichtigsten von Happel konsultierten Quellengattungen, namentlich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Historia literaria. Neuordnungen des Wissens im 17. und 18. Jahrhundert, hg. v. Frank Grunert u. Friedrich Vollhardt, Akademie, Berlin 2007.

    Jörg Wesche
    …rationalistischen Wissenschaftslogik“ (S. 94), das entgegen älterer Forschungspositionen nicht auf eine Sammlungs- und Ordnungsfunktion beschränkt sei, sondern der… …interkonfessionellen Wissenstransfer in der Spätaufklärung zum Gegenstand. Hiermit wird ein wichtiger Grundstein für eine Geschichte der katholischen Historia literaria… …(1762) des Innsbrucker Jesuiten Franz Xaver Mannhart, die eine „Gegenposition zur protestantischen Gelehrsamkeitsgeschichte“ (S. 173) einnimmt. Texte wie… …„Christianopolis“ (1619). Der Umstand, dass die „Bewohner von Christianopolis eine beinahe universale Bibliothek besitzen und auch bewahren, aber letztlich nur ein… …einziges Buch [die Heilige Schrift] als autoritativ anerkennen,“ indiziert für Werle dabei eine „kognitive Dissonanz“ (S. 208), die über bloße Bücherkritik… …hinausweise und durchaus eine „Offenheit der reformprotestantischen Gesellschaftsordnung gegenüber alternativen Konzeptionen“ (S. 209) andeute. Während Ralph… …Überlegungen Dirk Werles anschließen und sichtbar machen, wie Barthélemys „Voyage“ nicht auf eine „einfache Rückkehr in die antike Welt […], sondern eine… …des historischen Begreifens und der Vernunfteinsicht“ zurückgehen. Freilegen ließe sich auf diesem Weg eine historisch eigenständige „Landschaft des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Victoria Kahn, Neil Saccamano, Daniela Coli (Hgg.): Politics and the Passions. 1500–1850, Princeton University Press, Princeton und Oxford 2006.

    Cornelia Zumbusch
    …, von Natur aus zu sozialen Bindungen disponierten Wesen zeichnet sich zugleich eine historische Zäsur ab, mit der sich das 18. vom 17. Jahrhundert… …Hirschmann in „The Passions and its Interests“ insofern präzisiert, als er im politischen Denken des 17. Jahrhunderts eine Dynamik widerstreitender Wünsche… …Beschreibung wird das Nachdenken über politische Affekte in der Frühen Neuzeit als Antwort auf eine Krise lesbar, in der die Macht der Vernunft über die Gefühle… …Montaigne anpassen, indem er sich eine Leidenschaftsfreiheit erwirbt, die sich im Gegensatz zur stoischen constantia durch eine neuartige Flexibilität… …zeigt, nicht auf eine physikalisch-mathematische, sondern auf eine anthropologische Analyse affektiver Bewegung stützt. In Hobbes’ materialistischer… …Prolegomena einer politischen Theorie liest, antizipiert Descartes eine Theorie der Herr- 294 Buchbesprechungen schaft wie auch der Selbstbeherrschung. Indem er… …Pluralität begreift. An eine historische Scharnierstelle gelangt der Band mit dem Beitrag von Nancy Armstrong und Leonard Tennenhouse, der in der… …Wohltaten zu schulden, ließe sich nur durch eine Gesetzgebung umgehen, die jedem das ihm Zustehende zuteilt – in einem derart rigiden Rahmen wäre allerdings… …sich einer Gewalt, die jeder einzelne sich und seinen partikularen Präferenzen auferlegen muss. Der Autonomie des Politischen entspricht deshalb eine… …jeweils markierten Kreuzungspunkten der Diskurse eine Geschichte genuin politisch relevanter Leidenschaften abzeichnet. Zur Anregung für die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Wielands Briefwechsel. Hg. v. d. Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften durch Siegfried Scheibe, Akademie-Verlag, Berlin 1993 2007.

    Hansjörg Schelle
    …zu drucken, damit eine gleichartige Wiedergabe den Umfang des Gesamtwerks nicht über Gebühr erweiterte (vgl. Fb, S. 214). Dieser Zuwachs der Textbände… …im Jahre 1991 wie folgt: Briefe bedürfen in viel stärkerem Maße als Werke der Erläuterung – der Briefschreiber wendet sich an eine Person, die mit den… …kommentieren: Wenn etwa eine bestimmte Schrift erwähnt wird, kann es nur darum gehen, ihren genauen Titel mitzuteilen, eventuell auch die Bedeutung, die sie im… …Zusammenhang mit den Äußerungen Wielands im betreffenden Brief hatte – eine Interpretation dieser Schrift selbst, die Darstellung ihrer Bedeutung für Wieland… …wurde somit über die Erwartungen hinaus eingelöst und mit der Verbindung von Brieftext und Kommentar eine einzigartige, von der Forschung erst noch… …sprachgeschichtlich und stilistisch belangvoll ist, wurde mit Bd. 4 und für alle späteren Textbände aufgegeben. Damit verzichtete man, was Rez. bedauert, auf eine… …modernen Urheberrechts. Auch der seit 1773 vierteljährlich erscheinende „Teutsche Merkur“ war zunächst eine merkantile Spekulation und dessen Fortbestehen… …es vor allem eine geschäftliche Partnerschaft, und dies nicht allein in „Merkur“-Angelegenheiten. Wenngleich er möglichst viele Aufgaben nach seinen… …ist der „Merkur“ in erster Linie eine Zeitschrift für Dichtung und Literatur. Veranlasst durch seine Berühmtheit und andererseits durch seine Rolle als… …de Ladoucette seinen „Philoclès“, eine Imitation des „Agathon“. Zur öffentlichen Ruhmesgeschichte zählt die Aufnahme in die Königlich Preußische…
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