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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Nicola Gess: Gewalt der Musik. Literatur und Musikkritik um 1800

    Marianne Tettlebaum
    …Hälften dieses Titels verbindet und gleichzeitig trennt, verstehen? Bieten diese zwei Hälften alternative Ausdeutungen der Geschichte an? Sollen wir beide… …der Musik“ als literarischen Topos konzentriert, „der in der sogenannten Goethezeit weit verbreitet war“ (S. 11). Diese Ausrichtung stellt aber… …diese Gewalt der Heiligkeit Cäcilias auf gewisse Weise entgegensteht. Gess zufolge kommt nämlich der „Gewalt der Musik“ als Topos um 1800 eine unheilvolle… …. Darüber hinaus spricht sich in ihm die Befürchtung aus, dass diese Wirkung zerstörerisch sein und fatale Konsequenzen für den Hörer haben könnte. (S. 11)… …Selbsterkenntnis, nachdem der kantische Dualismus zwischen Phänomen und Noumenon diese in Frage gestellt hatte. Musik bot den Romantikern Zugang zu der… …„Vorlesungen“ zieht er die sonstige Musik Rossinis vor, sogar wenn diese nicht „auf die Art der Charakteristik einläßt, wie sie besonders dem strengen deutschen… …, dass er die Musik, besonders die seiner singenden Nachbarn, nicht besonders schätzte. Ob es diese Tatsache mit sich bringt, dass Musik für seine Idee des… …manchmal in ihrer Gradlinigkeit verlockende Erzählung gemacht. Diese weist jedoch leider viele Verkürzungen und Ungenauigkeiten auf, besonders dort, wo Kants… …imaginierte ‚Gewalt der Musik‘ zum Vorbild […] für eine eigene Wirkungsmacht“ nehmen (S. 14). Diese Macht oder Gewalt hat sich trotzdem ihrer kritischen… …könne. Aber vielleicht sollte diese Behauptung eher umgekehrt formuliert werden, nämlich, dass die Musik eine solche Gewalt hat, weil sie sich uns, sei es…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Günter Saße (Hg.): Schiller. Werk-Interpretationen

    Cornelia Ilbrig
    …gewissen Interesses an Systematik und einem Anspruch auf erschöpfende Textauswahl Freiheiten nutzen, eigene Akzente zu setzen. In diese Reihe lässt sich der…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Roland Borgards: Poetik des Schmerzes. Physiologie und Literatur von Brockes bis Büchner

    Sven Kramer
    …Literatur befördere und betreibe die Innovation des Wissens über den Schmerz. Den systematischen Einsatzpunkt für diese These bildet im engeren Sinne die… …individuellen Schmerzempfinden eines anderen. Wo dies behauptet würde, seien usurpatorische Prozesse der Macht am Werk. Plausibilisiert hatte sie diese These an… …, wie der Schmerz seine Zeichen zeugt“ (S. 248). Die Eigentätigkeit des Rezipienten wird zunehmend wichtiger. Diese Tendenz kommt erstmals bei Herder…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Bernd Neumann: Franz Kafka. Aporien der Assimilation. Eine Rekonstruktion des Romanwerks

    Ulrich Plass
    …jüdischer Jurastudenten, und es ist davon auszugehen, dass Kafka die Gefahren eines das Rechtssystem bedrohenden Antisemitismus durch diese und ähnliche… …Anstoß zur Niederschrift des Romans habe sich aus der Erschütterung über den Ausbruch des Krieges ergeben. Diese These eröffnet einerseits eine viel…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Burkhardt Lindner (Hg.): Benjamin-Handbuch. Leben - Werk - Wirkung

    Eva Axer
    …Rezeption eines Benjamin-Textes vor. Je nach Verfasser können diese Aspekte auch zugunsten einer vertieften Interpretation zurücktreten. Auch hier fehlt es… …nicht an bibliographischen Angaben. Fünf Kapitel erleichtern die Orientierung für den Leser. Überblicksartige Einführungen in diese Kapitel gibt es nicht…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Astrid Arndt: Ungeheure Größen: Malaparte - Céline - Benn. Wertungsprobleme in der deutschen, französischen und italienischen Literaturkritik

    Uwe Hebekus
    …der Studie kommt diese brisante Frage an keiner Stelle in den Blick. Gerade die neuere geschichtswissenschaftliche Forschung zum Nationalsozialismus bzw… …diese: Das Anliegen der Arbeit richtet sich darauf zu zeigen, dass Wertentscheidungen hochgradig ideologisch bedingt sind, dass also Positionierungen im…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Stefani Kugler: Kunst-Zigeuner. Konstruktionen des "Zigeuners' in der deutschen Literatur der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Andrea Polaschegg: Der andere Orientalismus. Regeln deutsch-morgenländischer Imagination im 19. Jahrhundert

    Klaus-Michael Bogdal
    …auch der Gertrud Kolmar gegenüber erhobene Vorwurf einer vorurteilsverhafteten Beschreibung einer Zigeunerin, mit der diese gemeinsam Zwangsarbeiten im… …diskursanalytisch zu bezeichnen, wenn sie statt nach Konstruktionen des Fremden nach den Regeln der „deutsch-morgenländischen Imagination“ fragt und diese sehr… …Unterscheidung.“ (S. 43) Diese Differenzierung erlaubt es, den ‚Orientalismus‘ im Foucaultschen Sinne als einen diskursiven, nicht-homogenen Raum zu betrachten… …Außenwahrnehmung die „netzartige Struktur der Familienähnlichkeiten“ (S. 276) unterlegt werde. Diese Struktur garantiere „die Stabilität und Belastbarkeit des… …. Diese Darstellungen „schaffen und verändern den Orient […], ohne ihn zum Gegenstand von Aussagen zu machen“ (S. 285). Um noch einmal auf die Dissertation…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Matthias N. Lorenz: "Auschwitz drängt uns auf einen Fleck". Judendarstellung und Auschwitzdiskurs bei Martin Walser. Mit einem Vorwort von Wolfgang Benz

    Michael Hofmann
    …und methodisch gesicherte Einsichten über Texte und Entwicklungen im Werk dieses Autors präsentieren kann. Um diese Fragestellung sinnvoll angehen zu… …antisemitisch bezeichnet werden könne, zumal der Kritiker des Romans am Ende ja gar nicht tot sei. Gegen diese Argumentation, die ihrerseits nach meiner… …Deutschen war, mit ihrer Schuld und der Erinnerung an die Shoah angemessen umzugehen. Keinesfalls kann diese Fragerichtung aber als Diffamierung Walsers… …aufgrund seiner Vitalität auch selbst weiterhin mit neuen Werken und Stellungnahmen sorgen wird). Die Arbeit von Matthias Lorenz hat diese Diskussion nicht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Michael Niehaus, Claudia Öhlschläger (Hgg. ): W. G. Sebald. Politische Archäologie und melancholische Bastelei

    Bettina Mosbach
    …der „Oberfläche“ (S. 173) der Texte zuschreiben oder ob sie diese (wie Öhlschläger) in einer „subkutanen Lektüre“ (S. 199) zu durchdringen suchen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Kai Bremer, Fabian Lampart, Jörg Wesche (Hgg.): Schreiben am Schnittpunkt. Poesie und Wissen bei Durs Grünbein

    Stefan Elit
    …fokussiert, geht der zweite mehr in sein Werk bzw. nimmt bisher weniger beachtete Teile desselben in den Blick. Diese zeigen den literarischen Autor auf… …erscheint ihm allerdings v. a. nötig, klarzulegen, dass Grünbein irrigerweise diese Form der Wahrnehmung ‚Erkenntnis‘ nenne. Der Beitrag von Bernadette… …, oder handelt es sich vielmehr um Ansätze einer kognitiven Reintegration […] im Sinne eines […] produktiven Wissenstransfers?“ (S. 8) Diese Frage…
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