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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Gideon Stiening: Epistolare Subjektivität. Das Erzählsystem in Friedrich Hölderlins Briefroman „Hyperion oder der Eremit in Griechenland“, Niemeyer, Tübingen 2005.

    Andreas Dittrich
    …„Hyperions Jugend“ von 1795 (S. 164–218) sowie der zumeist vernachlässigten „Vorletzten Fassung“ von 1795/96 (S. 219–264). Begleitet sind diese Analysen von… …geistesgeschichtlichen Ansatz (a) an. 618 Buchbesprechungen S. 43 f.) und einer materialreichen Orientierung im Gewirr der Forschungsmeinungen zum „Hyperion“. Auf diese… …oder der Eremit in Griechenland‘“ schon andeutet, geht diese Studie allerdings noch einen entscheidenden Schritt weiter. Die methodische Grundthese von… …Konstellationsforschung Henrichs wird durch diese kritikable Schlagseite allerdings kaum beeinträchtigt. 619 Buchbesprechungen Vorreden geäußerten Darstellungsintentionen… …sich nur mit den im Text selbst realisierten Konzepten vergleichen lassen, wenn diese Konzepte eigenständig interpretatorisch rekonstruiert sind –… …als „intellektuale Anschauung des absoluten Objekts“ im Sinne Schellings (S. 294 f.) stichhaltig ist. Zumindest ist diese Deutung zu relativieren, denn… …Briefromans erzähltes „Nächstens“ gibt. Hölderlins „Hyperion“ endet mit einem unaufgelösten (vielleicht konzeptuell unauflösbaren) Hiatus. 3 3 Dass diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Bleibende Stelle – Zu Stifters „Granit“

    Zu Stifters „Granit“
    Marcus Twellmann
    …wie die Dinge sind in diesen Textwelten auf den ersten Blick auch die Menschen: Sie bleiben an Ort und Stelle und sichern durch diese Sesshaftigkeit den… …Gesetz des Hauses auf ihre Progenitur überträgt. Diese Ökonomie ist krisensicher: Patrilinear wird tradiert, was McDonald „the family’s legacy of values“ 5… …nennt, und durch diese Überlieferung von 1 Wolfgang Matz: Adalbert Stifter oder Diese fürchterliche Wendung der Dinge, München 1995, S. 19. 2 Adalbert… …: „Kultur“, diese Definition gibt Jurij M. Lotman, „das ist die Gesamtheit aller nicht vererbten Informationen zusammen mit den Verfahren ihrer Organisation… …kulturellen Gedächtnisses“. 10 „Granit“ analysiert diese Vorstellung vom Geschehen der Überlieferung literarisch: Die Pflege der lokalen Tradition konserviert… …stellt diese „kulturell[e] Strategie der Dauer“ 11 dar, indem sie von einer Lokaltradition handelt, die bezogen ist auf den Wohn- und Gedenkort der… …Tradenten und dadurch in ihrem Bestand garantiert. Als eine literarische aber konfrontiert diese Darstellung das Dargestellte mit einem medialen Wissen: einem… …einstens den Unfug mit dem Pechfäßchen getrieben oder ob dies blos Dichtung ist?“ 14 , heißt es in einem Leserbrief an den Autor vom Januar 1856. Diese… …Adalbert Stifters Großvater Augustin (28. August 1744 bis 22. Januar 1834). 17 Diese rezeptionsgeschichtlichen Episoden erlauben einen Schluss auf die… …beglaubigt, will er schriftlich und wahrheitsgemäß wiederholen, was ihm erzählt wurde. Diese Überführung von Mündlichkeit in Schriftkultur führt zu den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Monika Schausten, Suche nach Identität. Das ‚Eigene‘ und das ‚Andere‘ in Romanen des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit, Böhlau, Köln, Weimar, Wien 2006 (Kölner Germanistische Studien N. F. 7), IX und 269 Seiten

    Armin Schulz
    …einhergehe „mit der erfolgreichen ‚Eroberung‘ eben jener Dame“, die „diese Topographien repräsentiere []“ (alle Zitate S. 9). Dieses Grundmodell sieht sie in… …Geliebte anzitiert, für diese jedoch dann gerade nicht entfaltet und somit narrativ abgewiesen werde. Denn Aglyes Funktion gehe noch traditionell darin auf… …nimmt im goldenen Königreich von Chrysa eine goldene Hautfarbe an und gleicht sich so der Herrscherin an, doch verliert er in der nächsten Episode diese… …diese Farben Zeichen einer Restitution des wertbesetzten adeligen Selbst, während besonders die schwarze Farbe der Palmina demgegenüber als natürliches… …Figuration eines weiblichen ‚Anderen‘ und an den Körper des Helden gebunden ist – und wie diese zweifache Bindung sich in den frühneuzeitlichen Prosahistorien…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Karel ende Elegast und Karl und Ellegast, hg. und übersetzt v. Bernd Bastert, Bart Besamusca, Carla Dauven-van Knippenberg, agenda Verlag, Münster 2005 (Bibliothek Mittelniederländischer Literatur 1), 238 Seiten. Reynarts historie, hg. und übersetzt v. Rita Schlusemann, Paul Wackers, agenda Verlag, Münster 2005 (Bibliothek Mittelniederländischer Literatur 2), 483 Seiten

    Helmut Tervooren
    …niederländischen Sprachraum herauszugeben und mit Übersetzung und Kommentar im deutschsprachigen Raum zu verbreiten. Diese Reihe, die von Bart Besamusca… …Korrekturen vornehmen mussten. Sie markieren diese allerdings weder im Text noch führen sie die Varianten in einem Apparat unter dem Text auf, sondern sammeln… …Geyder aus dem Mittelniederländischen ins Hochdeutsche übersetzt worden, aber diese Übersetzung ist kaum greifbar. Dies scheint auch einer der Gründe dafür… …vos Reynaerde“ für diese Reihe wählten. Ein weiterer Grund ist die Traditionslinie, die von „Reynarts historie“ für die spätere europäische… …Entscheidungen. In welchem Verhältnis der Text zu der Edition von Paul Wackers 2002 steht (ist es vielleicht diese Edition?), wird in der Ausgabe nicht deutlich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Erika Timm unter Mitarbeit von Gustav Adolf Beckmann: Historische jiddische Semantik. Die Bibelübersetzungssprache als Faktor der Auseinanderentwicklung des jiddischen und des deutschen Wortschatzes, Max Niemeyer, Tübingen 2005, VIII und 736 Seiten

    Gernot Heide
    …Quellen nachweisbar sind und bei denen das Deutsche und das Jiddische semantisch oder in der Wortbildung verschiedene Wege gegangen sind. Diese Entwicklung… …. Diese bloßen Zahlen sagen aber wenig über die Masse des analysierten Materials aus. So umfasst z. B. die Handschrift R 9 (Reuchlin 9 der Badischen… …anderen Bedeutung. So interessant diese Einzelbeobachtung auch sein mag, für Timms Fragestellung ist sie ohne Belang, weil dieses Verb singulär ist, in der… …Alessandria (Norditalien). 2 Fol. 355r, rechte Spalte. Diese Handschrift ist nach Birnbaum um 1400 entstanden. 3 Frühneuhochdeutsches Wörterbuch, hg. v. Robert… …diese sich weitgehend an die jüdischfranzösischen Bezeichnungen anlehnt. Ein Beispiel für die Tatsache, dass sich das Jiddische und das Deutsche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Dietmar Till: Das doppelte Erhabene. Eine Argumentationsfigur von der Antike bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, Niemeyer, Tübingen 2006.

    Eric Baker
    …, sondern vielmehr einen Bruch: „Das vorliegende Buch knüpft an diese Debatten nicht an“ (S. 4), heißt es lapidar. Stattdessen geht der Verfasser „im Gegenzug… …geschichtliche Blindheit vor, während deren Vertreter ihre Arbeiten ebenso kategorisch als positivistisch abstempeln. Meistens verheißt diese mittlerweile allzu… …Erhabene“. Die Wendung erinnert nicht zufällig an Carsten Zelles großangelegte Studie „Die doppelte Ästhetik der Moderne“, denn diese ist es, an die der… …„Mountain Glory, Mountain Gloom“ (1959). Wie Till im zweiten Kapitel „Longin und der frühneuzeitliche Rhetorik- Diskurs“ hervorhebt, geht diese Entzweiung des… …gibt: Wie im Verlauf der Studie gezeigt wird, befinden sich beide Konzepte des Erhabenen in einem fortwährenden Widerstreit. […] Daß diese Integration… …an abzunehmen beginnt: Mit der Wendung zu Psychologie und Empirie verlassen diese Theoretiker den von der Rhetorik gezogenen Rahmen. Das Erhabene… …. Jh. herrührte. Hier ist aber nicht der Ort, auf diese andere Quelle des Erhabenen näher einzugehen, denn damit würden wir den Rahmen dieser Studie als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Jörg Riecke, Die Frühgeschichte der mittelalterlichen medizinischen Fachsprache im Deutschen, Bd. 1: Untersuchungen, Bd. 2: Wörterbuch, Walter de Gruyter, Berlin, New York 2004, 611 und 650 Seiten

    Bernhard Schnell
    …grammatische Bestimmung und eine (oder mehrere) nhd. Bedeutungsangabe(n), die durch eine Übersicht über die Herkunft der Belege abgeschlossen wird. Auf diese… …Gedankenstrich getrennt folgen die lateinischen Interpretamente aus der Glossenüberlieferung und deren nhd. Bedeutungsangabe; diese wurden aus (früh-)neuzeitlichen… …Nachweis erbracht werden, warum diese Texte, die in der Regel im 13. Jahrhundert oder noch später aufgezeichnet wurden, zum Ahd. und nicht zum Mhd. zu zählen… …. Diese Herangehensweise macht sich im Wörterbuch, dies sei fairer Weise zugestanden, bei der überwiegenden Anzahl der Wortartikel nicht bemerkbar. Sie… …Zaubersprüche (IV. 1), die man wegen ihrer heilkundlichen Ausrichtung zum Grenzbereich der ‚Medizinliteratur‘ zählen kann. Insgesamt dürften all diese Texte… …Bereich der Pflanzenbezeichnungen. 124 Buchbesprechungen Diese weit verbreitete Schrift wurde freilich erst im letzten Drittel des 11. Jahrhunderts von… …einzelnen Texte nicht kennt. Im Grunde wird hier nur ungeprüft die Literatur (und diese nur sehr einseitig) ausgeschrieben und noch dazu mit zahlreichen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Das Artikulierte und das Inartikulierte – Zum semantischen Wandel der Artikulation in der ‚Sattelzeit‘

    Zum semantischen Wandel der Artikulation in der ‚Sattelzeit‘
    Markus Wilczek
    …später die Diskontinuität von Natur und Kultur behaupten wird. 20 Indessen schätzte Monboddo selbst es als „the great difficulty in my system“ ein, diese… …zur Artikulation gehören. Diese Einsicht, die im Grunde schon bei Condillac angelegt war, dort aber in der etwas verschleiernden Rede von der… …auch noch Destutt de Tracy: Elémens d’idéologie, Paris 1803, Bd. 2 (Grammaire), S. 349. Oftmals kennzeichnet sich diese Entwicklung durch eine… …Klammer beide Glieder umfasst, stellt die einzige Möglichkeit dar, die Autonomie und den Status der Artikulation als Kunst zu behaupten, da diese ja… …Epistemologie Kants, dem „Versuch über das Sein“, davon ausging, dass „unsre Be- 27 Es liegt nahe, diese Operation als ‚re-entry‘ zu beschreiben, eine Figur… …the continuity of the voice, which otherwise would go on in the same tenor, without any distinguishable parts.“ (O, S. 329 f.) Instruktiv ist diese… …Teil der „Metakritik“ zunächst Passagen des Kantschen Argumentationsgangs auf, um zu schließen, dass „diese ganze Schematopöie mißraten“ sei und… …. 419) darauf aus der Verbindung der „Typen des Auges und des Ohrs“ (M, S. 419) her. Diese Sprache bestimmt Herder im folgenden Abschnitt genauer als… …nun auch möglich, ‚Artikulation‘ auf den Bereich des Denkens auszudehnen: Denkformen erklären diese Kraft nicht; der Gedanke hat keine Form, aber er… …schafft Formen. Als eine geistige Rede zu mir hat er mancherlei Glieder, Artikulationen. Mit dem innigsten Bande unter einander verknüpft, ist diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 2/2007

    Auswirkungen eines Erdbebens – Zur Katastrophe von Lissabon 1755

    Zur Katastrophe von Lissabon 1755
    J�rgen Jacobs
    …esprits curieux, & des larmes aux ames sensibles“. 1 Eben diese Reaktion bezeugt sich in zahllosen Abhandlungen, Gedichten, Pre- 1 Encyclopédie ou… …Katastrophe. Vgl. z.B. Steffen Richter: Betrachtet diese furchtbaren Ruinen, in: Die literarische Welt vom 29. 10. 2005; Martin Halter: Begrabt die Toten… …manqué que la trompette“. 5 Eben diese Gedanken bestimmen auch das große Gedicht über das Erdbeben von Lissabon, das unmittelbar unter dem Eindruck des… …soumettre en silence, adorer & mourir. 8 Offenbar hatte diese Fassung des Gedichts Anstoß erregt 9 , vielleicht erschien sie auch dem Autor zu deprimierend… …bien, voilà notre espérance; Tout est bien aujourd’hui, voilà l’illusion. 10 Auch wenn diese Hoffnung vage bleibt 11 , so rettet sie doch jenen Rest des… …Sarkasmus gibt Voltaire diese These dem Gelächter preis, doch zugleich lässt die grimmige Lustigkeit des Erzählens einen Protest gegen die Sinnlosigkeit und… …diese Bemühung – wie Voltaires „Poème sur le désastre“ deutlich macht – Zumutungen an die Vernunft und an das spontane Empfinden produzieren könnte, wird… …seiner Güte die Spuren Gottes nicht, nur die furchtbaren Wirkungen seiner Macht machen sie fühlen, daß sie von einem Höhern abhängen. 28 Auf diese Weise… …Ungewißheit, wenn es auf die Anwendung ankommt, wie wir diese Wege der Vorsehung dem Zwecke derselben gemäß gebrauchen sollen. Der Mensch ist nicht geboren, um… …hingegen immer, von Jahren zu Jahren, durch eben diese Macht viele tausend Städte erhält und blühend macht, ungeachtet er sie, durch ihre Sünden gezwungen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Sinnes- und Körpermetamorphosen in Hofmannsthals „Das Kleine Welttheater oder Die Glücklichen“

    Margrit Vogt
    …, die sich zum allgemeinen Krisenbewusstsein steigert. Diese Grunderfahrung der ‚Reizsamkeit‘ als Signatur der Zeit 1 wird mit der Überbeanspruchung der… …diese mannigfaltigen soziokulturellen Strömungen die Befreiung des Körpers von seinen Zwängen an. Durch die Hinwendung zur Natur und die Ertüchtigung und… …Pflege des Körpers sollen seine Kräfte zur Entfaltung gebracht werden. Damit generieren diese vitalistischen Strömungen einen neuen Körperkult, in dessen… …. Diese Reihe der ‚Traumspiele‘ als lyrisch-dramatische Antworten auf die Theaterkrise8 erstreckt sich von Musset über Théodore de Banville, Paul Verlaine… …, Stéphane Mallarmé und Maeterlinck bis zu Hofmannsthal. Alle diese kleinen Dramen zeichnen sich durch ihr problematisch gewordenes Verhältnis zur Bühne aus… …christlichen Leiderfahrung, welche in diese geschundenen Körper eingeschrieben ist, verfolgt der Dichter jedoch nicht weiter. Vielmehr wendet er sich… …unterscheidet zwischen geometrischen und physiologisch-optischen (ästhetischen) Werten räumlicher Wahrnehmung. Es ist davon auszugehen, dass Hofmannsthal diese… …nackten Kämpfenden entlockt dem Dichter den bewundernden Ausruf: „Wie schön ist diese Schlacht!“ (KW 134, 27) Doch emotionale Aufruhr und Distanzhaltung… …135, 20 f.). Diese Sichtwende zeugt von seinem Versuch, den Über-Blick zu wahren. Selbst wenn die Raumachsen sich schneiden, verschmelzen die räumlichen… …diese klangliche Kontextualisierung gewährt der Gärtner tiefe Einblicke in die Lebens- und Todeswirklichkeit seiner Rede: Denn manchesmal, wenn mir der…
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